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Smart-Beta ETFs aus einer wirtschaftlichen Perspektive

Können Investoren mit dem Smart-Beta Konzept einen Mehrwert erzielen?

Titel: Smart-Beta ETFs aus einer wirtschaftlichen Perspektive

Bachelorarbeit , 2016 , 50 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Marcel Kiesé (Autor:in)

BWL - Investition und Finanzierung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Ein scheinbar neues Investmentkonzept hat sich in den vergangenen Jahren versucht zwischen den beiden Investmentansätzen des aktiven und passiven Investieren zu positionieren. Wer in den letzten Monaten aufmerksam und regelmäßig die Finanznachrichten verfolgt hat, wird nicht vermutlich nicht drum herum gekommen sein, von der Anlagestrategie zu hören, die sich „Smart Beta“ nennt. Diese Anlagestrategie vereint Merkmale passiver und aktiver Investmentkonzepte. Die Kosten sind in Anlehnung am passiven Investmentansatz gering, da keine Managementgebühr fällig wird und dennoch besteht die Möglichkeit eine Überrendite zu erzielen.

Angesichts dieser Kombination sorgen Smart Beta Produkte momentan für ein erhebliches Interesse unter den Investoren. Die Vorgehensweise von Smart Beta ETFs ist simpel. Es werden alternative Gewichtungsmethoden innerhalb der Indexe benutzt, welche von dem der Marktkapitalisierung abweichen. Fraglich scheint nur, weshalb gerade jetzt diese Smart Beta Produkte in den Vordergrund rücken und einen medialen Hype erleben.

Eine mögliche Antwort könnte darin bestehen, dass passives Investieren in Form von ETFs (Exchange Traded Funds) in den letzten Jahren einer der größten Trends auf den Finanzmärkten war. Das beweisen auch die Zahlen, wenn der Cash Flow herangezogen wird. Indexfonds (ETFs) haben seit den 70er Jahren bis heute 5,3 Billion US Dollar (AuM) angesammelt. Die Investmentfondssparte hat von diesem Trend eher weniger mit profitiert, da Indexprodukte für Fondsanbieter wenig lukrativ sind.

Dementsprechend scheint es so, dass Smart Beta ETFs eher ein Marketingprodukt sind, um Gebühren von Investoren zu generieren, die dem Indextrend folgen. In diesem Zusammenhang werden in dieser Bachelorarbeit Zusammenhänge erläutert und Fragen beantwortet, die sich anhand folgender Fragestellungen orientieren: Sind Smart Beta ETFs wissenschaftlich fundamental und wertstiftend? – Gibt es wissenschaftliche Bezüge oder handelt es sich um ein Marketingprodukt der Fondsindustrie?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffliche Abgrenzung von Investmentansätzen

2.1 Grundlegende Investmentphilosophien

2.1.1 Aktiver Investmentansatz

2.1.2 Passiver Investmentansatz

2.2 Smart Beta

3 Analyse der Smart Beta Konzeption

3.1 Traditionelle Indexing Strategie

3.1.1 Market Cap Weighted

3.1.2 Probleme der Market Cap Weights

3.2 Smart Beta Strategien

3.2.1 Maximum Diversification

3.2.2 Equal Weighted

3.2.3 Low-Volatility

3.2.4 Fundamental Weightes

3.3 Evaluation der Strategien

3.4 Smart Beta 2.0

3.5 Risiken von Smart Beta

4 Vergleich „Traditionelles Indexing vs. Smart Beta vs. Aktives Management“

4.1 Performance

4.2 Kosten

5 Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Investmentkonzept "Smart Beta", um zu ergründen, ob es sich dabei um eine wissenschaftlich fundierte und wertstiftende Strategie handelt oder lediglich um ein Marketingprodukt der Fondsindustrie. Hierbei wird der Mehrwert für Investoren im Vergleich zu aktiven und klassischen passiven Anlagestrategien kritisch hinterfragt.

  • Gegenüberstellung von aktiven und passiven Investmentansätzen
  • Analyse traditioneller, marktkapitalisierter Indizes und deren Schwachstellen
  • Evaluation verschiedener Smart Beta Gewichtungsmethoden
  • Vergleichende Untersuchung der Performance und Kostenstrukturen

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Market Cap Weighted

In Bezug auf die gewählte Thematik der Bachelorarbeit kann an dieser Stelle erwähnt werden, dass traditionelle marktkapitalisierungsgewichtete Indexfonds auch als „Beta Strategie“ verstanden werden können. „Denn das Beta ist der Markt und der Markt ist die Marktkapitalisierung. Alles, was davon abweicht, ist alternatives Beta“ (vgl. o. V. 2013). Die traditionelle Strategie ist immer noch bei Anlegern beliebt, hat aber bei einigen Anlegern im Zuge vergangener Finanzkrisen an Gunst verloren (vgl. o. V. 2013). Dennoch ist die Marktkapitalisierung die dominierende und in der Finanzbranche immer noch standardisierte Gewichtungsmethode bei Indexprodukten.

Die Marktkapitalisierung ist der jeweilige Börsenwert eines Unternehmens in einem Börsenindex und entscheidet, wie stark ein Unternehmen in einem Börsenindex gewichtet wird. Der deutsche Pharmariese Bayer ist zum Beispiel aktuell das wertvollste börsennotierte Unternehmen und wird im Dax mit ca. 10% gewichtet. Zum Vergleich das Unternehmen RWE weißt eine deutlich niedrigere Marktkapitalisierung auf und ist dementsprechend mit weniger als 1% im Dax gewichtet (vgl. Hohenadl 2015).

Über die Zeit hin weg, haben etliche Studien gezeigt, dass traditionell marktkapitalisiert gewichtete Indizes, wie der S&P 500 und der Russell 1000, die meisten aktiv gemanagten Investmentfonds outperformen (vgl. Value Weighted Index o.J. a). Die Vorteile bei einer Gewichtung nach Marktkapitalisierung sind, dass sich zum einen die Gesamtrendite des Index in etwa die Veränderung des Gesamtmarktes aller Aktien wiederspiegelt und das Rebalancing für diesen Indextyp einfach ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Hinführung zum Thema, Beschreibung der Marktlage sowie Erläuterung der Motivation und Zielsetzung der Arbeit.

2 Begriffliche Abgrenzung von Investmentansätzen: Definition der aktiven und passiven Investmentansätze sowie Einführung der Smart Beta Konzeption.

3 Analyse der Smart Beta Konzeption: Detaillierte Darstellung traditioneller Strategien, Vorstellung verschiedener Smart Beta Ansätze sowie deren Evaluation, Weiterentwicklung zu Smart Beta 2.0 und Risikobetrachtung.

4 Vergleich „Traditionelles Indexing vs. Smart Beta vs. Aktives Management“: Empirische Untersuchung und qualitativer Vergleich hinsichtlich Performance-Ergebnissen und Kostenstrukturen der verschiedenen Strategien.

5 Zusammenfassung und Ausblick: Synthese der Ergebnisse sowie kritische Reflexion und Ausblick auf zukünftige Entwicklungen im Investmentbereich.

Schlüsselwörter

Smart Beta, Aktives Management, Passives Investieren, Marktkapitalisierung, Indexing, Performance, Kosten, Risikomanagement, Smart Beta 2.0, Faktor-Modelle, Gewichtungsmethoden, Überrendite, Diversifikation, Volatilität, Finanzkrise.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Investmentkonzept Smart Beta und dessen wissenschaftliche Einordnung im Vergleich zu traditionellen Indexstrategien und aktivem Management.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Gewichtungsmethodik von Indizes, der Performance-Analyse, Kostenstrukturen und den mit Smart Beta verbundenen Risiken.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es zu klären, ob Smart Beta ETFs einen echten wissenschaftlich begründeten Mehrwert bieten oder primär als Marketinginstrumente zu betrachten sind.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und dem Vergleich empirischer Studienergebnisse, unter anderem unter Einbeziehung von Faktor-Regressionsmodellen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Grundlagenbeschreibung, die detaillierte Analyse verschiedener Smart Beta Strategien und einen vergleichenden Leistungstest gegenüber konventionellen Ansätzen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Smart Beta, Performance-Analyse, alternative Gewichtungsmethoden, Kostenstrukturen und Faktor-Investments charakterisieren.

Was unterscheidet Smart Beta 2.0 von der ersten Generation?

Smart Beta 2.0 nutzt im Gegensatz zu Ein-Faktor-Modellen der ersten Generation anspruchsvollere Multi-Faktor-Ansätze, die eine präzisere Steuerung von Risikoexposures erlauben.

Welche wesentlichen Risiken werden bei Smart Beta hervorgehoben?

Neben systematischen Risiken, die durch spezifische Faktor-Exposures entstehen, werden insbesondere das "Parameter estimation risk" und das "Optimality risk" als kritische Faktoren identifiziert.

Ende der Leseprobe aus 50 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Smart-Beta ETFs aus einer wirtschaftlichen Perspektive
Untertitel
Können Investoren mit dem Smart-Beta Konzept einen Mehrwert erzielen?
Hochschule
Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover  (Geld und internationale Finanzwirtschaft)
Note
1,7
Autor
Marcel Kiesé (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
50
Katalognummer
V432083
ISBN (eBook)
9783668742734
ISBN (Buch)
9783668742741
Sprache
Deutsch
Schlagworte
smart-beta etfs perspektive können investoren konzept mehrwert
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Marcel Kiesé (Autor:in), 2016, Smart-Beta ETFs aus einer wirtschaftlichen Perspektive, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/432083
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  50  Seiten
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