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Wie wirkte Martin Luther auf den Wittenberger Buchdruck?

Titel: Wie wirkte Martin Luther auf den Wittenberger Buchdruck?

Seminararbeit , 2005 , 18 Seiten , Note: 2,7

Autor:in: Melanie Lenk (Autor:in)

Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit wird behandelt, wie Martin Luther auf den Wittenberger Buchdruck Einfluss genommen hat. Zu einem großen Teil geht der Text auf den Wittenberger Bibeldruck ein, um an diesem Beispiel den Verlauf des Buchdrucks in Wittenberg festzumachen.
Zum Forschungsstand ist zu sagen, dass zum Wittenberger Buchdruck im Allgemeinen kein aktuelles umfassendes Werk aufzufinden war. Lediglich zum Wittenberger Bibeldruck war es möglich, einige Werke von Hans Volz aus den Erscheinungsjahren 1954 bis 1978 zu finden. Ansonsten sind die Informationen dieser Arbeit aus allgemeinen Werken zum Buchdruck, zu Wittenberg oder auch zur Reformation entnommen.
Am Anfang der Arbeit steht die Ausgangssituation mit der Gründung der Universität Wittenberg. Im nächsten Kapitel werden die Luther-Drucker und –Verleger Wittenbergs behandelt. Im darauffolgenden Kapitel wird der politische Verlauf des Wittenberger Bibeldrucks behandelt. Im Fazit der Arbeit werden die zuvor bearbeiteten Aspekte zusammengetragen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Ausgangssituation

3. Drucker und Verleger

4. Verbote, Konkurrenz und Druckprivilegien

5. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss von Martin Luther auf den Wittenberger Buchdruck im 16. und frühen 17. Jahrhundert. Dabei steht insbesondere die Entwicklung der Stadt von einem unbedeutenden Standort zu einer bedeutenden Buchhandelsmetropole durch die Verbreitung der Lutherbibel und weiterer reformatorischer Schriften im Fokus der Analyse.

  • Gründung und Rolle der Universität Wittenberg für den lokalen Buchdruck
  • Die wirtschaftliche und verlegerische Bedeutung der Luther-Drucker
  • Entwicklung und Durchsetzung der Wittenberger Bibeldruck-Monopolstellung
  • Konkurrenzkampf mit anderen Städten und die Rolle von Druckprivilegien
  • Folgen von Reformen und politischen Veränderungen für den Buchmarkt

Auszug aus dem Buch

3. Drucker und Verleger

Im Jahr 1508 siedelte der wahrscheinlich aus Grünberg in Hessen stammende Drucker Johann Rhau-Grunenberg nach Wittenberg über. Er hatte seine Werkstatt im Augustinerkloster und kam zunächst ausschließlich für die Bedürfnisse der Universität auf: Er druckte für Vorlesungszwecke. Das heißt, Texte mit großem Zeilenabstand und breitem Rand, welche die Studenten ausgehändigt bekamen, um dort Notizen über die Anmerkungen ihrer Professoren machen zu können. Auch Luther ließ bei Rhau-Grunenberg in den Jahren 1513, 1515, 1516 und 1517 drucken, denn er gab als Theologieprofessor akademische Vorlesungen an der Universität Wittenberg.

Im Jahr 1516 ließ Luther in Wittenberg erstmals eine Schrift drucken, die nicht für die Universität gedacht war: Ein Mystiker-Fragment, für welches Luther eine Vorrede anfertigte und hinzu drucken ließ. Der Titel dieser Schrift: „Ein geistig edles Buchleynn“.

Schon Anfang 1517 folgte seine nächste Schrift: Eine kommentierte Ausgabe der 7 Bußpsalmen. Dieses ist die erste von Luther herausgegebenen deutschsprachigen Schriften. 1518 veröffentlichte Luther weitere verschiedene Flugschriften.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in die Fragestellung ein, wie Martin Luther den Wittenberger Buchdruck beeinflusste, und benennt die Ausgangslage sowie den Forschungsstand.

2. Ausgangssituation: Es wird dargelegt, dass Wittenberg vor der Reformation aufgrund fehlenden Kapitals und Exportgewerbes keine bedeutende Stadt für den Buchdruck war.

3. Drucker und Verleger: Dieses Kapitel behandelt die Akteure, die in Wittenberg die Schriften Luthers druckten, und beschreibt den Aufstieg sowie die professionelle Organisation der Druckereien.

4. Verbote, Konkurrenz und Druckprivilegien: Der Abschnitt erläutert die Konflikte mit auswärtigen Konkurrenten und die Maßnahmen der Verleger sowie Luthers zum Schutz der Wittenberger Drucke durch Privilegien.

5. Fazit: Die Arbeit resümiert, dass Wittenbergs Wandel zur Buchhandelsmetropole maßgeblich auf die Person Martin Luther und seine publizistische Tätigkeit zurückzuführen ist.

Schlüsselwörter

Martin Luther, Wittenberg, Buchdruck, Bibeldruck, Reformation, Druckprivileg, Verleger, Hans Lufft, Lutherbibel, Kursachsen, Buchmarkt, Buchbinder, Flugschriften, Universitätsstadt, 16. Jahrhundert

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit untersucht die Entwicklung des Buchdrucks in Wittenberg und den maßgeblichen Einfluss, den Martin Luther auf diese Entwicklung durch seine Schriften und die Bibelübersetzung ausgeübt hat.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Geschichte des Wittenberger Bibeldrucks, den verlegerischen Strukturen, den Konkurrenzkämpfen mit anderen Druckstandorten und der Bedeutung rechtlicher Druckprivilegien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den Verlauf des Wittenberger Buchdrucks nachzuvollziehen und aufzuzeigen, wie die Stadt von einem agrarisch geprägten Ort zu einem wichtigen Zentrum der Buchproduktion aufstieg.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine historisch-analytische Methode, die auf der Auswertung relevanter Fachliteratur zum Buchdruck der Reformationszeit basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der frühen Drucker, die Rolle einflussreicher Verleger wie Cranach und Döring sowie die Auseinandersetzungen um den Schutz des Wittenberger Druckmonopols.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind der Wittenberger Buchdruck, Martin Luther, die Lutherbibel, Druckmonopole sowie der wirtschaftliche Wandel Wittenbergs im 16. Jahrhundert.

Welche Rolle spielte Hans Lufft für den Wittenberger Bibeldruck?

Hans Lufft übernahm ab 1526 maßgeblich die Lutherbibeldrucke und war über 50 Jahre lang der bedeutendste Drucker der Schriften Luthers in Wittenberg.

Warum war das Septembertestament für die Stadt so wichtig?

Das 1522 erschienene Septembertestament markierte den Beginn des Wittenberger Bibeldrucks und löste aufgrund seiner hohen Nachfrage eine weitreichende verlegerische Aktivität aus.

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Details

Titel
Wie wirkte Martin Luther auf den Wittenberger Buchdruck?
Hochschule
Technische Universität Darmstadt  (Institut für Geschichte)
Veranstaltung
Proseminar: Einführung in die Neuere Geschichte.
Note
2,7
Autor
Melanie Lenk (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
18
Katalognummer
V43210
ISBN (eBook)
9783638410632
ISBN (Buch)
9783638790949
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Martin Luther Wittenberger Buchdruck Proseminar Einführung Neuere Geschichte
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Melanie Lenk (Autor:in), 2005, Wie wirkte Martin Luther auf den Wittenberger Buchdruck?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/43210
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  18  Seiten
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