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Qualitative Forschungsmethoden und Feldforschung. Die Kommunikation in Zeiten der Smartphones

Titel: Qualitative Forschungsmethoden und Feldforschung. Die Kommunikation in Zeiten der Smartphones

Essay , 2013 , 6 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Esteban Ensenador (Autor:in)

Soziologie - Methodologie und Methoden
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Viele Studien der letzten Jahre begünstigen die Nutzung von Smartphones. Sie sagen aus, dass die Nutzung die Kommunikation verbessert und Hindernisse des Alltags zu umgehen erleichtert. Durch Mobilfunkkommunikation nahezu zum Nulltarif und das Angebot von „Flatrates“ ist es möglich jederzeit mit anderen Menschen in Verbindung zu treten, ob schriftlich per Kurznachricht oder mündlich über ein Telefonat. Durch diese neuen Möglichkeiten des Kommunizierens und der Internetnutzung stieg die Nachfrage und somit das Angebot an Smartphones rasant. Ein Computer also, welcher die direkte Kommunikation, mit der indirekten des Mediums Smartphone, ersetzt? Kein anderes technisches Gerät tragen wir in dieser Häufigkeit bei uns und macht uns ständig erreichbar für andere Menschen und/oder erreichbar für Ablenkung vom Alltagsleben. Diese arbeit beinhaltet den Aufbau und den Hintergrund einer möglichen Feldforschung am Beispiel des Smartphones.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Theoretischer Hintergrund

Begriffsdefinition: Was ist ein Smartphone?

Ableitung der untersuchungsleitenden Fragestellung

Methodisches Vorgehen

Erhebungsmethode & Feldzugang

Mögliche Probleme

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss der Smartphone-Nutzung auf die direkte Kommunikation zwischen Menschen in sozialen Kleingruppen. Im Fokus steht dabei die Beobachtung, wie sich das Aufkommen mobiler Mini-Computer auf zwischenmenschliche Interaktionen auswirkt und welche Verhaltensänderungen sich daraus im öffentlichen Raum ergeben.

  • Technologische Entwicklung der Smartphone-Nutzung
  • Soziologische Analyse der direkten Kommunikation
  • Qualitative Beobachtungsmethodik im Feld
  • Herausforderungen der Objektivität in der Sozialforschung
  • Einfluss demografischer Faktoren auf die Mediennutzung

Auszug aus dem Buch

Mögliche Probleme

Die Einschätzung von Reaktionen ist geprägt von eigenen Wertvorstellungen und ist nur schwer objektiv zu beurteilen. Deshalb ist es ungemein wichtig die Beobachtung so genau wie möglich zu dokumentieren. Hierzu ist es vonnöten weitere Beobachter hinzuzuziehen. Mindestens zwei Beobachter pro Set sollten die Reaktionen der Untersuchungsteilnehmer evaluieren können. Ebenfalls sollte dies gemischtgeschlechtlich stattfinden.

„Gerade bei der Beobachtung an öffentlichen Plätzen sind die Zugangs- und Bewegungsmöglichkeiten und damit die Beobachtungsmöglichkeiten für Frauen aufgrund ihrer speziellen Gefährdung eingeschränkter als für Männer. Auf der anderen Seite sind die Wahrnehmungen für solche Einschränkungen und Gefährdungen bei Frauen in stärkerem Maß sensibilisiert, wodurch sie anders beobachten und ihnen andere Dinge auffallen als männlichen Beobachtern. „ (Flick 2011, S.285)

Ein Problem, das sich weiterhin noch stellt, ist die Rentabilität der Beobachtung. Da nur ein bestimmter Ausschnitt des Tages beobachtet werden kann, ist es nur möglich Hypothesen auf den allgemeinen Tagesablauf und die damit verbundenen Reaktionen der Umstehenden zu erstellen.

Zusammenfassung der Kapitel

Theoretischer Hintergrund: Es wird die weitreichende Verbreitung von Smartphones und die daraus resultierende ständige Erreichbarkeit sowie deren Auswirkungen auf den Alltag thematisiert.

Begriffsdefinition: Was ist ein Smartphone?: Dieses Kapitel erläutert die technologische Abgrenzung von herkömmlichen Mobiltelefonen durch Betriebssysteme, Apps und die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten.

Ableitung der untersuchungsleitenden Fragestellung: Hier wird die zentrale Forschungsfrage formuliert, wie die Smartphone-Nutzung die zwischenmenschliche Kommunikation in Kleingruppen beeinflusst.

Methodisches Vorgehen: Die Arbeit begründet den Einsatz einer qualitativen Beobachtungsstudie (Event-Sampling), um eine unverfälschte Analyse des Nutzerverhaltens zu ermöglichen.

Erhebungsmethode & Feldzugang: Es werden der Aufbau der Datenerhebung, die Auswahl der Untersuchungsobjekte nach Altersgruppen und das angestrebte Ziel der theoretischen Sättigung beschrieben.

Mögliche Probleme: Das Kapitel reflektiert methodische Hürden wie die Subjektivität der Beobachtung, geschlechtsspezifische Wahrnehmungsunterschiede und Fragen der ökonomischen Rentabilität.

Schlüsselwörter

Smartphone, Kommunikation, Sozialforschung, Beobachtungsstudie, Kleingruppen, Nutzerverhalten, Event-Sampling, theoretische Sättigung, Medientechnik, Interaktion, Feldzugang, qualitative Methode, soziale Dynamik, Alltagskommunikation, Subjektivität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die soziologischen Auswirkungen der Smartphone-Nutzung auf die direkte Kommunikation zwischen Menschen in Alltagssituationen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der technologischen Definition des Smartphones, den Methoden der qualitativen Beobachtung und dem Einfluss mobiler Medien auf soziale Interaktionen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, in einer Feldstudie herauszufinden, inwiefern die Nutzung von Smartphones die Qualität und Form der direkten Kommunikation in Kleingruppen verändert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es kommt eine qualitative Beobachtungsmethode (Event-Sampling) zum Einsatz, bei der Forscher in öffentlichen Räumen das Verhalten der Probanden protokollieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der theoretischen Einbettung, der methodischen Herleitung der Fragestellung, der detaillierten Feldplanung und der kritischen Reflexion potenzieller methodischer Fehlerquellen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Smartphone, Kommunikation, Beobachtungsstudie, soziale Interaktion, theoretische Sättigung und Nutzerverhalten.

Warum wird eine Beobachtungsstudie einem Interview vorgezogen?

Der Autor argumentiert, dass eine direkte Beobachtung nötig ist, um unbewusste Verhaltensmuster zu erfassen, da bei Interviews die Gefahr einer Diskrepanz zwischen Aussage und tatsächlichem Verhalten besteht.

Welche Rolle spielt das Geschlecht der Beobachter bei der Untersuchung?

Die Arbeit weist darauf hin, dass die Beobachtung aus geschlechtsspezifischen Perspektiven unterschiedlich wahrgenommen werden kann, weshalb eine gemischtgeschlechtliche Beobachtergruppe empfohlen wird.

Ende der Leseprobe aus 6 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Qualitative Forschungsmethoden und Feldforschung. Die Kommunikation in Zeiten der Smartphones
Hochschule
Technische Universität Darmstadt
Note
2,0
Autor
Esteban Ensenador (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
6
Katalognummer
V432453
ISBN (eBook)
9783668754928
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Soziologische Feldforschung Smartphone Forschung Qualitative Forschungsmethoden
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Esteban Ensenador (Autor:in), 2013, Qualitative Forschungsmethoden und Feldforschung. Die Kommunikation in Zeiten der Smartphones, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/432453
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Leseprobe aus  6  Seiten
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