Kauderwelsch, kryptische Aussagen und Fachvokabular

Wirkung des Politikerdeutschen auf Jugendliche und Jungwähler


Seminararbeit, 2017
69 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

A Von Loriot bis Georg Schramm – Kritik an der Politikersprache

B Das Politikerdeutsche und seine Wirkung auf Jugendliche und Jungwähler
I Fachwissenschaftliche Analyse
1 Politische Kommunikation im Allgemeinen
1.1 Begriffserklärung
1.2 Politik und Medien
1.3 Texttypen und Interaktionsformate
2 Politikersprache
2.1 Handlungsfelder der Politikersprache
2.2 Vokabular
2.2.1 Institutions-, Ressort- und Interaktionsvokabular
2.2.2 Ideologievokabular
2.3 Verständigungsprobleme
2.3.1 Ursachen von Verständigungsproblemen
2.3.2 Verständlichkeitsgrad von Wahlprogrammen
2.3.3 Leichte Sprache
3 Sprachliche Strategien in der Politik
3.1 Verstoß gegen Kommunikationsmaximen
3.1.1 Kommunikationsethische Maximen
3.1.2 Öffentlicher Druck
3.1.3 Strategische Maximenverletzungen
3.1.4 Implikaturen
3.2 Wortwahl des Politikers
3.2.1 Darstellung der Eigen- sowie der Fremdgruppe
3.2.2 Euphemismen
II Erklärung der Methodik
III Praktische Untersuchung
1 Interview: Untersuchung auf Maximenverletzungen
2 Fragebögen mit Schülern
2.1 Grad politischen Interesses
2.2 Verständlichkeit der Politikersprache
2.2.1 Verständlichkeit von Wahlprogrammspassagen
2.2.2 Kenntnis über politische Fachbegriffe
2.3 Bewertung der Politikersprache
3 Interviews mit Schülern
3.1 Verständlichkeit der Politikersprache
3.2 Präferenzen bezüglich der Komplexität des Politikerdeutschen
3.3 Einstellung zum Politikerdeutschen
IV Ergebnisse
1 Verhältnis zwischen jungen Menschen und dem Politikerdeutschen
2 Gründe für unverständliche Politikersprache
3 Strategische Sprachverwendung
4 Alternativen zum derzeitigen Politikerdeutschen

C Ausblick in die Zukunft des Politikerdeutschen

D Anhang
I Materialteil
II Abbildungsverzeichnis

E Literaturverzeichnis
I Primärliteratur
II Sekundärliteratur
III Internetbezüge

A Von Loriot bis Georg Schramm – Kritik an der Politikersprache

„Meine Damen und Herren,

was kann als Grundsatz parlamentarischer Arbeit betrachtet werden? Politik im Sinne sozialer Verantwortung bedeutet, und davon sollte man ausgehen, das ist doch, ohne darum herumzureden, in Anbetracht der Situation, in der wir uns befinden. Ich kann den Standpunkt meiner politischen Überzeugung in wenigen Worten zusammenfassen: Erstens das Selbstverständnis unter der Voraussetzung, zweitens und das ist es was wir unseren Wählern schuldig sind, drittens die konzentrierte Beinhaltung als Kernstück eines zukunftsweisenden Parteiprogramms.“[1]

Was zunächst wie ein inhaltliches Durcheinander bestehend aus wahllos aneinandergereihten Satzteilen erscheint, ist in Wirklichkeit das Werk des berühmten deutschen Humoristen Loriot. In seiner „Bundestagsrede“ schlüpft dieser in die Rolle des Bundesabgeordneten Karl-Heinz Stiegler, einem sich nicht konkret festlegenden, jedoch reichlich Redezeit beanspruchenden Politikers und äußert so humorvoll Kritik am Verständlichkeitsgrad der Politikersprache.

Doch Loriot ist lediglich einer von zahlreichen Menschen, welche diese Thematik ansprechen. Entgegen der sehr humorvoll und nur indirekt anklagenden Präsentation Loriots, äußern andere Künstler deutlichere Kritik an der Politikersprache. Als prominentes Beispiel lässt sich hier der Kabarettist Georg Schramm anführen, welcher, den deutschen Journalisten Lothar Dombrowsky parodierend, energiegeladen und lautstark zu politischen Themen Position bezieht. Das folgende Zitat bildet nur einen sehr kleinen Teil jener Kritik ab, welche Schramm Politikern entgegenbringt:

„Wir sind an der Spitze der Evolution, […] weil die Sprache uns ein einzigartiges Kommunikationssystem vermittelt, das hochdifferenzierte Mitteilungen ermöglicht. Und die Politiker machen das Gegenteil daraus. Sie lernen: Sprechen, aber nichts sagen.“[2]

Auch geht er noch viel weiter, indem er Politikern vorwirft, sie würden strategisch eine unverständliche und komplizierte Sprache wählen, um eine Mitsprache der Bevölkerung in den entsprechenden Themenfeldern zu verhindern. Schramm sieht hier also eine strategische Intention der entsprechenden Akteure und hebt hervor, dass diese Art zu sprechen gerade bei jungen Menschen eine ablehnende Haltung gegenüber der Sprache von Politikern hervorbringen würde. Auch den aus seiner Sicht übermäßigen Gebrauch von Fachvokabular wirft er der Politik vor.[3]

Nach Betrachtung dieser beiden Persönlichkeiten stellt sich die Frage, inwiefern ihre Kritik am Verständlichkeitsgrad der Politikersprache berechtigt ist.

Wie sieht das Verhältnis zwischen jungen Menschen und dem Politikerdeutschen tatsächlich aus? Welche Gründe liegen für eine schwere Verständlichkeit der Politikersprache vor? Ist Unverständlichkeit das Ergebnis strategischer Sprachverwendung? Gibt es Alternativen zur als unverständlich empfundenen Politikersprache? Diese Fragen werden im folgenden Teil der Arbeit untersucht, wobei die Ermittlung der Wirkung des Politikerdeutschen auf Jugendliche und Jungwähler im Fokus steht.

B Das Politikerdeutsche und seine Wirkung auf Jugendliche und Jungwähler

I Fachwissenschaftliche Analyse

1 Politische Kommunikation im Allgemeinen

Bevor auf die Politikersprache beziehungsweise das Politikerdeutsche konkret eingegangen wird, gilt es, eine allgemeiner gehaltene Erläuterung der politischen Kommunikation vorzunehmen. Auf die Erklärung des Begriffes folgt ein Bezug auf die Medien sowie eine Unterscheidung verschiedener Gruppen von Texttypen und Interaktionsformaten im Kommunikationsbereich Politik.

1.1 Begriffserklärung

Unter politischer Kommunikation kann die Verständigung politischer Kommunikationsakteure in verschiedenen öffentlich zugänglichen Kontexten verstanden werden, welche dort im Bezug auf politisch relevante Sachverhalte eigene Interessen durchsetzen beziehungsweise sich verständigen. Als Kommunikationsakteure werden Politiker, aber auch Journalisten und Bürger bezeichnet. Mit öffentlich zugängigen Kontexten sind in erster Linie die Massenmedien gemeint. Neben massenmedialer Öffentlichkeit kommt aber auch die Versammlungsöffentlichkeit in Frage. Zudem ist anzuführen, dass auch eine nicht-öffentliche Kommunikation vorliegen kann. Die enger gefasste Definition politischer Kommunikation bezieht sich auf stark in das politische System eingebundene Akteure, welche sich in den Massenmedien über politisch relevante Sachverhalte äußern.[4]

1.2 Politik und Medien

Die öffentliche politische Kommunikation hat einen hohen Stellenwert in modernen politischen Systemen, wobei die Medien hier eine Schlüsselrolle einnehmen. So kann ein Medium als Vermittler von Informationen verstanden werden, welches sich in Form des alltagssprachlichen Synonyms „Massenmedium“ als technisches Verbreitungsmittel und Träger von Massenkommunikation definieren lässt. Informationen werden hier öffentlich, indirekt und einseitig an das Publikum vermittelt. Der Begriff „öffentlich“ bezieht sich hier darauf, dass die Kommunikation nicht im privaten Raum stattfindet, sondern seitens der Öffentlichkeit wahrnehmbar ist. Durch das Wort „indirekt“ wird zum Ausdruck gebracht, dass der Empfänger der Information jene nicht direkt vom Sender dieser, sondern durch die Zwischeninstanz der Medien erhält. „Einseitig“ ist diese Kommunikation deshalb, weil Informationen beispielsweise von einem Fernsehzuschauer oder Rundfunkhörer zwar aufgenommen werden können, dieser aber nicht in der Lage ist, dem Sender der Informationen ebenfalls solche zukommen zu lassen.[5]

Des Weiteren können Massenmedien in zwei Kategorien unterteilt werden. So zählen zu den „klassischen“ Medien Print- beziehungsweise Rundfunkmedien, zu den „neuen“ Medien hingegen das Internet sowie Online-Medien.[6]

Der bereits etablierte Begriff der „Mediengesellschaft“ ist auf die gewachsene Präsenz der Massenmedien zurückzuführen. Heute besteht eine Omnipräsenz der Medien, wobei Politiker in gewisser Hinsicht auf diese angewiesen sind, da sie ihnen eine Plattform bieten, um öffentlich in Erscheinung zu treten.[7] Konkret gilt es hier für den Politiker nach Wengeler, welchen Plitsch zitiert, „Zustimmungsbereitschaften zur eigenen Politik, die bestimmte Weltdeutungen, Vorstellungen, ,Ideologien‘ und Interessen vertritt, zu erzeugen, um mit den Wählerstimmen Macht zu sichern oder zu erringen.“[8]

Gerade dadurch, dass Massenmedien heute allgegenwärtig sind und eine Schlüsselrolle in der Kommunikation zwischen Politiker und Bürger einnehmen, erhalten sie ein sehr hohes Maß an Einfluss. Des Weiteren verweist Plitsch auf Marschall. Nach diesem fällt den Massenmedien „in weiten Teilen nahezu monopolistisch die Aufgabe der Politikvermittlung zu.“ Informationen aus erster Hand zu beziehen, wäre „für den allergrößten Teil der Gesellschaft aufgrund räumlicher Distanz, mangelnden Zeitressourcen und anderen Barrieren kaum noch möglich.“[9]

Zudem ist anzuführen, dass nicht nur eine Abhängigkeit des Politikers von den Massenmedien besteht, sondern auch umgekehrt. Zur Beschreibung dieses

Abhängigkeitsverhältnisses wird der ehemalige deutschen Bundespräsident, Richard von Weizsäcker aus einem Gespräch mit Hofmann und Perger folgendermaßen zitiert: „Die Medien brauchen ihre Einschaltquoten und Auflagen, die Parteien ihre Wähler.“[10]

Wird von Politik in den Massenmedien gesprochen, so denken viele direkt an die „politische Talkshow“ oder das „Interview“. Doch hier handelt es sich nur um einen Teil des Kommunikationsbereichs Politik, wie im Folgenden anhand der Bezugnahme auf verschiedene Texttypen und Informationsformate gezeigt wird.

1.3 Texttypen und Interaktionsformate

So verfügt der genannte Kommunikationsbereich über zahlreiche solcher Texttypen und Interaktionsformate, wobei unter Texttypen konventionell geltende Muster für komplexe sprachliche Handlungen verstanden werden. Diese können neben der mündlichen auch in schriftlicher Form vorliegen. Interaktionsformate hingegen sind gesprächsorientiert und umfassen alle Formen mündlicher Interaktion innerhalb des Kommunikationsbereichs Politik.[11]

Jeder Texttyp hat seinen Ursprung in einem bestimmten Produzenten. Nach Klein (2000), auf welchen Girnth Bezug nimmt, lassen sich fünf verschiedene hiervon unterscheiden. So sind dem Produzenten „Parlamente und parlamentsähnliche Versammlungen“ beispielsweise die Texttypen Verfassung, Gesetz und Geschäftsordnung zuzuordnen. Der Kategorie „Regierung“ hingegen entspringen der Staatsvertrag und der Regierungsbericht. Das Wahlplakat, das Parteiprogramm und der Koalitionsvertrag hingegen stellen Texttypen dar, welche ihren Ursprung im Produzenten „Parteien“ haben. Beispiele aus der Kategorie „Politiker“ stellen die Rücktrittserklärung, der Zwischenruf, die Wahl-, Parteitags- und die Gedenk- rede dar. „Bürger, Presse und Verbände“ hingegen produzieren beispielsweise einen Pressekommentar, ein Volksbegehren oder ein Memorandum.[12]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1: Produzenten politischer Texttypen. Eigene Darstellung.

Außerdem geht Girnth auch auf die Unterteilung verschiedener Interaktionsvormate nach Klein (2001) ein, welche in drei verschiedene Sprechhandlungsmuster unterteilt werden. So kann die politische Talkshow gemeinsam mit der Plenardebatte in die Kategorie „Diskussions- und Debattenformate“ eingeordnet werden. „Verhandlungsformate“ stellen hingegen die Konferenz und die Koalitionsverhandlung dar. Die dritte Kategorie wird mit dem Namen „Frage-Antwort-Formate“ bezeichnet und umschließt die Anhörung sowie die parlamentarische Befragung.[13]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 2: Sprechhandlungsmuster politischer Interaktionsformate. Eigene Darstellung.

2 Politikersprache

Nach diesen Erklärungen bezüglich der politischen Kommunikation gilt es nun, konkret auf das Politikerdeutsche einzugehen. Da die Arbeit eines Politikers sich nicht nur auf das Halten von Reden und das Auftreten in Formaten der Massenmedien beschränkt, sondern sich über das Verfassen von Anträgen, Gesetzentwürfen, das Arbeiten in Ausschüssen bis hin zu Parteiarbeit in Arbeitsgemeinschaften und Arbeitskreisen erstreckt, wird hier eine Unterteilung der verwendeten Sprache in verschiedene Bereiche notwendig.

2.1 Handlungsfelder der Politikersprache

Auf die in I. 1.3 erklärten Texttypen und Informationsformate wird nun Bezug genommen. Diese sind in verschiedene institutionelle Rahmenbedingungen eingebettet, welche nach Girnth, der Bezug auf Strauß und Klein (1991) nimmt, als Handlungsfelder beziehungsweise als Interaktionsrahmen bezeichnet werden können. Jedes dieser Handlungsfelder verfügt über eine bestimmte Grundfunktion, welche durch verschiedene Sprechhandlungen durchgesetzt wird.[14]

Als erstes Handlungsfeld ist die „öffentlich-politische Meinungsbildung“ anzuführen, in welcher politische Entscheidungen öffentlich legitimiert und diskutiert werden. Texttypen wie der Pressekommentar und die Regierungserklärung lassen sich, wie die Interaktionsformate politische Talkshow und Interview, hier einordnen. In diesem Handlungsfeld gilt es, einerseits die Öffentlichkeit zu informieren, andererseits aber auch diese von den eigenen Ansichten zu überzeugen. Die Grundfunktion ist also informativ-persuasiv. Dies äußert sich beispielsweise in den Sprechhandlungen ARGUMENTIEREN, INFORMIEREN und BEWERTEN.[15]

Weiterhin ist auf die „innerparteiliche Meinungs- und Willensbildung“ einzugehen, deren Texttypen unter anderem die Parteitagsrede und das Parteiprogramm darstellen. Hier ist die Grundfunktion in erster Linie als integrativ, jedoch auch als informativ-persuasiv anzusehen. Integrativ ist sie, da die Politiker einer Partei aufgrund gemeinsamer Überzeugungen eine Einheit bilden, wobei hier Sprechhandlungen wie EINSTELLUNGEN BEKUNDEN oder SOLIDARISIEREN anzuführen sind. Als informativ-persuasiv ist sie hingegen deshalb zu bezeichnen, da in diesem Handlungsfeld auch beispielsweise über neue Anträge zur Änderung der Parteisatzung sowohl debattiert als auch informiert wird. Hieraus resultierende Sprechhandlungen sind das ARGUMENTIEREN und das EMPFEHLEN.[16]

Im nächsten anzuführenden Handlungsfeld, der „politischen Werbung“ steht es im Fokus einer Partei, einer Organisation oder eines Verbandes, die Meinungen der potenziellen Wähler, Mitglieder oder Geldgeber zu beeinflussen und Macht zu erlangen. Flugblätter, Wahlkampfreden und Wahlslogans sind hier einzuordnende Texttypen. Die informativ-persuasive Grundfunktion dieses Handlungsfelds äußert sich zum Beispiel im AKTIVIEREN, im WERBEN oder im BEWERTEN.[17]

Das letzte zu erklärende Handlungsfeld unterscheidet sich deutlich von den bislang behandelten Interaktionsrahmen. So verfügt das „Gesetzgebungsverfahren“ beziehungsweise die „Meinungs- und Willensbildung in Institutionen“ über die regulative Grundfunktion. Hier wird in Form von Texttypen wie dem Gesetz, dem Erlass oder dem Sofortprogramm,welche der Kommunikation zwischen der Regierung und der Bevölkerung dienen, kommuniziert. Doch auch innerhalb der drei Staatsgewalten findet Kommunikation statt, welche in diesen Interaktionsrahmen einzuordnen ist. Sprechhandlungen, wie das AUFFORDERN, das ANWEISEN und das GESETZE ENTWERFEN, sind bezüglich dieses Handlungsfeldes anzuführen.[18]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 3: Handlungsfelder der Politikersprache. Eigene Darstellung.

2.2 Vokabular

Aus der Vielzahl an Situationen, in welchen ein Politiker agiert, ergibt sich weiterhin die Notwendigkeit, das eigene Vokabular zu variieren. Im Folgenden wird Bezug auf die Gliederung des politischen Lexikons nach Klein (1989), aufgegriffen von Girnth, genommen. Hier liegt eine Untergliederung politischen Vokabulars in die vier Kategorien Institutionsvokabular, Ressortvokabular, Interaktionsvokabular und Ideologievokabular vor, wobei speziell das Ideologievokabular angesichts seines Erklärungsumfangs separat behandelt wird.[19]

2.2.1 Institutions-, Ressort- und Interaktionsvokabular

Zuerst ist das Institutionsvokabular zu erläutern, welches sich, wie der Name schon sagt, auf Bezeichnungen politischer Institutionen bezieht. Auch deren Untergliederungen sowie staatliche Organisationen sind unter dieser Kategorie zu verorten. Begriffe wie „Bundeskabinett“, „Sachverständigenrat“, „Opposition“, „Vermittlungsausschuss“ oder „Misstrauensvotum“ sind hier anzuführen. Doch auch aus der Alltagssprache stammende Bezeichnungen finden Einzug in das Institutionsvokabular, was Girnth anhand des Begriffs „Hammelsprung“ verdeutlicht. Diese Bezeichnung für eine Abstimmung in einem Parlament, in welcher die eigene Stimme durch das Betreten des Plenarsaals durch eine bestimmte Tür abgegeben wird, entspringt einer zuerst nur mündlichen Bezeichnung, welche nun einen Bestandteil des Politikervokabulars darstellt.[20]

Hiervon abzugrenzen ist das Ressortvokabular, welches in verschiedenen Sachgebieten wie beispielsweise der Wirtschafts-, Bildungs- oder Umweltpolitik Verwendung findet. Überschneidungen mit verschiedenen Fachsprachen liegen in dieser Kategorie vor und gerade semi-fachsprachliche Begriffe wie „Fristenlösung“ oder „Umweltprämie“, welche der prägnanten Vermittlung komplexer Sachverhalte dienen, charakterisieren diese Form des Politikervokabulars.[21]

Eine weitere Kategorie, das Interaktionsvokabular, präziser gesagt, das allgemeine Interaktionsvokabular, bezieht sich auf häufig verwendete Wörter, welche für den Sprachgebrauch eines Politikers als typisch gelten. Die hier verwendeten Begriffe werden von fach- und ideologiesprachlichen Begriffen abgegrenzt. Anzuführende Beispiele für Interaktionsvokabular wären „Mobilisierung“, „Krise“ und „Affäre“.[22]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 4: Politisches Vokabular. Eigene Darstellung.

2.2.2 Ideologievokabular

Das Ideologievokabular hingegen umfasst jene Bezeichnungen von Denkmustern und Wertvorstellungen, welche von einer politischen Gruppierung beziehungsweise von der Gesellschaft vertreten werden. Hier ist anzuführen, dass ideologiegebundene Wörter über drei Komponenten verfügen. Sie sind sowohl denotativ (bezeichnen etwas) als auch evaluativ (bewerten etwas) sowie deontisch (fordern zu etwas auf). So handelt es sich beispielsweise bei der Demokratie denotativ um eine Staatsform, welche evaluativ als positiv bewertet wird. Die deontische Komponente zeigt sich anhand dieses Beispiels insofern, als dass die Demokratie als erstrebenswerte Staatsform gesehen wird, welche es zu schützen gilt.[23]

Weiterhin gilt es, die sogenannten Symbolwörter, welche den Kernbestand des Ideologievokabulars darstellen, zu erläutern. Zunächst liegt bei dieser Kategorie des Politikervokabulars die Funktion vor, die komplexe Wirklichkeit vereinfachend beziehungsweise verdichtend darzustellen. Durch eine solche Vereinfachung kommt diesen Begriffen gleichzeitig eine ideologiekonforme Wertung zu. Eine Differenzierung der Symbolwörter kann zum einen durch Evaluation, zum anderen aber auch durch Gebrauch vorgenommen werden.[24]

Betrachtet man eine Differenzierung durch Evaluation, so folgt eine Unterteilung der Symbolwörter in Miranda und Anti-Miranda. Dieckmann versteht unter einem solchen Mirandum ein Symbolwort, welches eine positive Konnotation aufweist. Beispiele für Miranda in der Bundesrepublik Deutschland wären die Begriffe „Freiheit“ oder „Gerechtigkeit“, welche gemeinsam geteilte Werte der Bevölkerung darstellen. Das Gegenstück hierzu sind die sogenannten Anti-Miranda, welche aus Dieckmanns Sicht „das Bekämpfte, Verachtete, nicht Wünschenswerte“ darstellen und im Gegensatz zu den Miranda negative Konnotationen aufweisen. „Diktatur“ und „Rassismus“ wären hier zu nennende Beispiele.[25]

Wird hingegen ein Bezug auf die Differenzierung nach Gebrauch hergestellt, sind Fahnen- und Stigmawörter voneinander zu unterscheiden. Beide Begriffe zusammen bilden das Abgrenzungsvokabular. So sind Fahnenwörter positiv konnotiert und haben die Funktion, die eigene Gruppe aufzuwerten. Stigmawörter hingegen verfügen über eine negative Konnotation und dienen dem Zweck der Diffamierung des politischen Gegners. Auch existieren Wörter, welche sowohl als Fahnen- als auch als Stigmawort Verwendung finden. Ein Beispiel stellt der „Pazifismus“ dar. Während Friedensdemonstranten dieses Wort positiv bewerten, wird ihm seitens eher rechtsgerichteter politischer Gruppen eine negative Bedeutung zugeschrieben. Ähnlich verhält es sich auch mit dem Wort „Sozialismus“.[26]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 5: Ideologievokabular. Differenzierung nach Evaluation (links) und nach Gebrauch (rechts). Eigene Darstellung.

2.3 Verständigungsprobleme

Oft gelingt es Politikern nicht, ihr Anliegen an die Bürger in einer für diese verständlichen Form zu vermitteln. Hier ist die Frage aufzuwerfen, welche Gründe für das Bestehen solcher Verständigungsprobleme vorliegen.

2.3.1 Ursachen von Verständigungsproblemen

Um dies näher zu erläutern, sind die Begriffe „Bedeutungskonkurrenz“ und „Bezeichnungskonkurrenz“ anzuführen. Die Bedeutungskonkurrenz beschreibt die Situation, dass ein einziges Wort betrachtet, aber unterschiedlich verstanden wird. Girnth erläutert dies anhand des Schlagwortes „soziale Gerechtigkeit“. Tatsächlich verstehen verschiedene Personen, gerade dann, wenn sie ideologisch stark unterschiedlich geprägt sind, das entsprechende Schlagwort auf verschiedene Weisen. So haben beispielsweise Liberale, Sozialdemokraten und Kommunisten höchst unterschiedliche Vorstellungen bezüglich dieses Begriffs.[27]

Den zweiten zu klärenden Begriff stellt die Bezeichnungskonkurrenz dar. Hier wird derselbe Gegenstand mit unterschiedlichen Begriffen ausgedrückt. So wird beispielsweise der Bundeswehreinsatz in Afghanistan unterschiedlich bezeichnet. Während die einen diesen einen „Stabilisierungseinsatz nennen“, sprechen andere von einem „Interventionskrieg“.[28]

Ein weiterer anzuführender Aspekt ist, dass dasselbe Wort in Fach- und Alltagssprache verschiedene Bedeutungen aufweisen kann. Auch können sich die Bedeutungen voneinander unterscheiden, je nachdem, auf welche Fachsprache man sich bezieht.[29]

Ein interessantes Beispiel für Unterschiede zwischen fachsprachlichen und alltagssprachlichen Bedeutungen ist der Begriff „arbeitslos“. Unter einem Arbeitslosen versteht man in der Alltagssprache einen Bürger, welche trotz Arbeitsfähigkeit über keine berufliche Arbeit verfügt. Im der juristischen Fachsprache wird hiermit allerdings eine bei der Bundesagentur für Arbeit als arbeitssuchend gemeldete Person, welche zudem weniger als 15 Stunden wöchentlich arbeitet, bezeichnet.[30]

Zusammenfassend stellen also folgende Aspekte Verständigungshemmnisse dar:

1. Bedeutungskonkurrenz
2. Bezeichnungskonkurrenz
3. Unterschiedliche Definitionen desselben Begriffes

Deutlich erkennbar sind Verständigungshemmnisse im Bezug auf einen ganz bestimmten Texttyp des Kommunikationsbereichs Politik. Hiermit ist das Parteiprogramm beziehungsweise das Wahlprogramm politischer Parteien gemeint. Was es mit dem angesprochenen Problem auf sich hat, wird im Folgenden behandelt.

2.3.2 Verständlichkeitsgrad von Wahlprogrammen

Gerade angesichts anstehender Bundestagswahlen wird vom Bürger erwartet, sich eine politische Meinung zu bilden, diese mit den verschiedenen Positionen der Parteien zu vergleichen und dann der Partei die eigene Stimme zu geben, welche mit den eigenen Positionen die meisten Übereinstimmungen aufweist. Hierzu stellen verschiedenste Parteien ihre Wahlprogramme zur Verfügung. Doch wie verständlich sind diese Programme eigentlich? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Universität Hohenheim in Zusammenarbeit mit CommunicationLab Ulm.[31]

Hierfür werden die Programme verschiedener Parteien untersucht. Mit Hilfe einer speziellen Software wird ausgehend von diesen Programmen der Hohenheimer Verständlichkeitsindex ermittelt, welcher die verschiedenen Parteiprogramme auf einer Verständlichkeitsskala von 0 bis 20 einordnet. Hierbei steht die Zahl 0 für absolut fehlende, die Zahl 20 hingegen für volle Verständlichkeit. Zudem werden die Verständlichkeitswerte der untersuchten Programme mit jenen anderer Texte verglichen. So folgt einerseits ein Vergleich mit politikwissenschaftlichen Doktorarbeiten (Index: 4,3), andererseits aber auch mit Politik-Beiträgen aus der Bild-Zeitung (Index: 16,8).[32]

Nun stellt sich die Frage, wie dieser Index berechnet wird. Neben der Verwendung verschiedener Formeln wird unter anderem auf Aspekte wie die durchschnittliche Satzlänge, den Anteil jener Sätze, welche über 20 Wörter aufweisen, den Anteil an Schachtelsätzen, die durchschnittliche Wortlänge sowie den Anteil an Wörter mit mehr als sechs Zeichen eingegangen.[33]

Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, dass die in Wahlprogrammen der verschiedenen Parteien verwendete Sprache sich bezüglich des Verständlichkeitsindexes im Spektrum zwischen 5,8 und 9,9 bewegt. Durchschnittlich ergibt sich hier für die untersuchten Programme ein Index von ca. 7,7.[34]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 6: Verständlichkeit verschiedener Wahlprogramme im Vergleich. Eigene Darstellung.[35]

Bei Betrachtung des hier angeführten Diagramms wird klar, dass sämtliche der untersuchten Parteiprogramme eher einer politikwissenschaftlichen Doktorarbeit ähneln als einem Politik-Beitrag in der größtenteils sehr verständlichen Bild-Zeitung. Weiterhin ist anzuführen, dass die häufigsten Verständlichkeitsprobleme in fünf speziellen Kategorien stattfinden.[36]

So trägt die erste dieser Kategorien den Namen „Fremd- und Fachwörter“. Hier wird in der Studie der Hohenheimer Universität angeführt, dass solche Begriffe in Wahlprogrammen oft ohne Erklärung verwendet werden und vor allem „für Leser ohne politisches Fachwissen oder akademische Ausbildung“ eine „Verständlichkeitshürde“ darstellen. Beispiele hierfür wären die Begriffe „Sperrminorität“ (Die Linke), „Drittstaatenregelung“ (Piratenpartei) oder „Eigentümerstruktur“ (CDU/CSU).[37]

Die zweite Kategorie „Wortkomposita und Nominalisierungen“ bezeichnet zum einen zusammengesetzte Wörter, zum anderen aber auch Substantivierungen von Verben und Adjektiven. Auch solche führen zu einer Steigerung der Unverständlichkeit. Beispiele stellen das „Rebflächenmanagementsystem“ (FDP) oder „Energieerzeugungsarten“ (CDU/CSU) dar.[38]

„Anglizismen und Denglisch“ lautet die nächste Kategorie, welche hier aus dem Englischen übernommene Begriffe sowie Mischwörter aus dem Englischen sowie dem Deutschen umfasst. Anzuführende Beispiele sind „liquid democracy“ (SPD), „German Mittelstand“ (CDU/CSU) oder „Dumping-Konkurrenz“ (Die Linke).[39]

Eine weitere Kategorie trägt den Namen „Satzlänge“, worunter wie der Name schon sagt, auf die Länge der verwendeten Sätze eingegangen wird. So lassen sich in Parteiprogrammen zahlreiche Sätze auffinden, welche über mehr als 30 Wörter verfügen. Zum Teil lassen sich in den entsprechenden Programmen sogar überlange Sätze finden, welche über 50 Wörter und noch mehr verfügen. So fasst die Linkspartei ihre Sofortforderungen für einen Politikwechsel in einem Satz zusammen, welcher eine Länge von 71 Wörtern aufweist.[40]

Die letzte in der Hohenheimer Studie angeführte Kategorie ist die „Fachsprache“, welcher die Eigenschaften eines komplexen Satzbaus, hoher Informationsdichte, der Häufung von Nominalisierungen, Komposita, Fremd- und Fachwörtern, sowie fehlender Erklärungen für Laien zugeschrieben werden. So heißt es beispielsweise im Wahlprogramm der Grünen: „Die schwarz-gelbe Bundesregierung hat alles versucht, die von der EU-Kommission beabsichtigte Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik und das „Greening“ im Interesse der Agrarindustrie und des Bauernverbandes zu blockieren.“ Insgesamt lässt sich also sagen, dass die Wahlprogramme der Parteien sich sprachlich auf einem Niveau befinden, auf welchem der Verständlichkeitsgrad gering ist.[41]

[...]


[1] Zit.: Trabert, Eric: Loriot Bundestagsrede [Internet] Verfügbar unter: https://www.youtube.com/watch?v=Sgn0dWnfFx4. 2009.

[2] Zit.: KIEKE MA FILM BERLIN: Georg Schramm – Herrschaftssprache [Internet] Verfügbar unter: https://www.youtube.com/watch?v=60WLlID124Y&t=563s. Berlin. 2012.

[3] Vgl.: a. O.

[4] Vgl.: Jarren, Otfried; Donges, Patrick: Politische Kommunikation in der Mediengesellschaft. Wiesbaden. 2011. S. 7.

[5] Vgl.: Plitsch, Alexander: Parlament und Medien. Eine linguistische Analyse der Berichterstattung über die Bundestagsdebatten zum Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr. Bremen. 2014. S. 9.

[6] Vgl.: a. O.

[7] Vgl.: a. O. S. 9f.

[8] Zit.: a. O. S. 9.

[9] Zit.: a. O. S. 11.

[10] Zit.: a. O. S. 12.

[11] Vgl.: Girnth, Heiko: Sprachverwendung in der Politik [Internet] Verfügbar unter: http://www.bpb.de/politik/grundfragen/sprache-und-politik/42687/sprachverwendung. Bonn. 2010b.

[12] Vgl.: a. O.

[13] Vgl.: a. O.

[14] Vgl.: a. O.

[15] Vgl.: a. O.

[16] Vgl.: a. O.

[17] Vgl.: a. O.

[18] Vgl.: a. O.

[19] Vgl.: Girnth, Heiko: Sprache und Sprachverwendung in der Politik. Berlin. 2015. S. 59.

[20] Vgl.: Girnth. 2010b.

[21] Vgl.: a. O.

[22] Vgl.: a. O.

[23] Vgl.: Girnth. 2015. S. 60.

[24] Vgl.: a. O. S. 61ff.

[25] Vgl.: a. O. S. 63.

[26] Anm.: Viele linke Gruppierungen verstehen ein System voller sozialer Gerechtigkeit, lassen diesem Begriff also eine positive Bewertung zukommen. Andere sehen ihn beispielsweise aufgrund von Menschenrechtsverletzungen in sozialistischen Regimen als negativ an.

[27] Vgl.: Girnth, Heiko: Einstieg: Sprache und Politik [Internet] Verfügbar unter: http://www.bpb.de/politik/grundfragen/sprache-und-politik/42678/einstieg. Bonn. 2010a.

[28] Vgl.: a. O.

[29] Vgl.: a. O.

[30] Vgl.: Heckmair, Manuel: Arbeitslos per Definition [Internet] Verfügbar unter: https://www.focus.de/finanzen/news/arbeitsmarkt/tid-15005/arbeitslose-arbeitslos-per-definition_aid_421181.html. Wiesbaden. 2009.

[31] Vgl.: Universität Hohenheim; CommunicationLab Ulm: Wahlprogramm-Check 2013. Die Bundestagswahlprogramme der Parteien im Vergleich [Internet] Verfügbar unter: https://komm.uni-hohenheim.de/uploads/media/Wahlprogramm-Check_BuWa_2013.pdf. Stuttgart u. a. . 2013.

[32] Vgl.: a. O.

[33] Vgl.: a. O.

[34] Vgl.: a. O.

[35] Anm.: Die Form der Darstellung lehnt sich an eine in der entsprechenden Studie verwendete Grafik an.

[36] Vgl.: a. O.

[37] Vgl.: a. O.

[38] Vgl.: a. O.

[39] Vgl.: a. O.

[40] Vgl.: a. O.

[41] Vgl.: a. O.

Ende der Leseprobe aus 69 Seiten

Details

Titel
Kauderwelsch, kryptische Aussagen und Fachvokabular
Untertitel
Wirkung des Politikerdeutschen auf Jugendliche und Jungwähler
Hochschule
Maria-Theresia-Gymnasium Augsburg
Note
1,3
Autor
Jahr
2017
Seiten
69
Katalognummer
V432508
ISBN (eBook)
9783668778535
ISBN (Buch)
9783668778542
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Ausgezeichnet mit dem "Wissenschaftspreis Augsburger Schulen 2017/18" (1. Preis Geisteswissenschaft)
Schlagworte
Deutsch, Politik, Jugendliche, Fachsprache, Politikersprache, Kommunikation, Umfrage, Konversationsmaximen, Interview, Fragebogen, Medien, Texttypen, Interaktionsformate, George W. Bush, Euphemismen, Propaganda, Manipulation, Implikaturen, Schülerkommentare, Georg Schramm, Loriot, Unverständlichkeit, Kauderwelsch, Katrin Göring-Eckardt, SPD, FDP, GRÜNE, DIE LINKE, AfD, Leichte Sprache, Öffentlicher Druck, Jungwähler, Wahlbeteiligung, Verständigungsprobleme, Arroganz, Grice, Germanistik, Linguistik, Politikervokabular, Wissenschaftspreis, Augsburg, Bernd Lucke, Wahltaktik, Ausweichmanöver, implizit, Bewertung, Schüler, Befragte, Parteien, Bundesrepublik, Deutschland, Bundestagsrede, Öffentlichkeit, W-Seminar, Bundestagswahl, Seminararbeit, CDU, CSU, quantitativ, qualitativ, Bürger, Parteiprogramm, Maria-Theresia-Gymnasium, praktisch
Arbeit zitieren
Sebastian Schuster (Autor), 2017, Kauderwelsch, kryptische Aussagen und Fachvokabular, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/432508

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