Der Konflikt zwischen Kaiser Friedrich II. und Papst Gregor IX.

Die Veranlassung für eine ausbleibende Absprache im Rahmen der 2. Exkommunikation Friedrichs II.


Hausarbeit (Hauptseminar), 2009
12 Seiten, Note: 1,7
Anonym

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Kampf zwischen Kaiser und Papst
2.1. Gregors IX. Weltanschauung am Beispiel der 2. Exkommunikation Friedrichs.
2.2. Friedrichs Kaiseridee
2.3. Der propagandistische Krieg zwischen Friedrich II. und Gregor.

3. Fazit

4. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Die vorliegende Arbeit setzt sich mit dem Konflikt zwischen Friedrich II. und Papst Gregor IX. auseinander. Das Fundament hierfür stellt die zweite Exkommunikation Friedrichs durch Gregor IX. und die dann folgenden Pamphlete. Die Analyse beschränkt sich dabei auf die Frage, inwiefern die unterschiedlichen Sichtweisen beider Seiten das politische Handeln beeinflussten. Weiterhin ist ein Gegenstand der Arbeit, wie die gemeinsamen Aspekte in der Anschauung der Welt zu einem Konflikt beitrugen und warum eine Kommunikation zwischen beiden Personen obstruiert wurde. Zu Beginn werden die päpstlichen Anklagen der Exkommunikation und dem weltlichen Herrschaftsanspruch Gregors IX. thematisiert. Im folgenden zweiten Kapitel wird die Kaiseridee Friedrichs erläutert. Ebenfalls daran anschließend im selbigen Abschnitt wird Friedrichs modernes Konzept im Kampf gegen eine Übermacht der Kirche diskutiert. Im Fokus des letzten Kapitels werden die Mittel des Propagandakrieges, deren Hintergründe und Aussichten erklärt. Abschließend werden die Arbeitsergebnisse im Fazit zusammengefasst dargestellt. Das Thema dieser Arbeit setzt die Eingrenzung der bestehenden Primärliteratur voraus. Sowohl die zweite Exkommunikation als auch die ausgewählten Schriften von Kaiser und Papst stehen für die Eskalation der Beziehung zwischen dem Papst und dem Kaiser. Hinzuzufügen ist, dass im Rahmen dieser Arbeit das Verhältnis von Friedrich II. zum Oberhaupt der katholischen Kirche lediglich an Papst Gregor IX. überprüft wird. Dies geschieht aufgrund des prägenden Einflusses in der Beziehung durch zwei Exkommunikationen. Weitere Konflikte mit anderen Päpsten bleiben außen vor und sind nicht in der Untersuchung wiederzufinden. Die Monographien von Wolfgang Stürner und Hubert Houben sind wichtige Literaturwerke für die Behandlung des Themas, da der Konflikt zwischen dem Papsttum und Friedrich überblicksartig beschrieben wird. Kontroversen hinsichtlich ihrer Forschung sind beispielsweise bei der Bewertung des Einsatzes von Propagandamitteln mit Hinblick auf die Möglichkeit einer recht spät einsetzenden Kommunikation zwischen Kaiser und Papst aufzuzeigen. So schließt Stürner eine Einigung grundsätzlich aus, während Houben von einer ausgeht. Ebenfalls wir die historische Schlagkraft multiperspektivisch von den historischen Wissenschaftlern gedeutet. Schallers Gedanken, die ebenso in dieser Arbeit wiederzufinden sind, implizieren dass die grundlegenden Ideen und Vorstellungen Friedrichs im Kampf gegen die Kirche den nachfolgenden Generationen zum Triumph über das Papsttum maßgeblich unterstützten. Wesentlich abgeschwächter und unrühmlicher wird Friedrich von David Abulafia dargestellt. Er sieht weder revolutionäre Gedanken noch eine Mystifikation um die Person Friedrichs für überzogen. In erster Linie sei Friedrich ein verpflichteter Herrscher, postuliert Abulafia.

2. Der Kampf zwischen Kaiser und Papst

2.1. Gregors IX. Weltanschauung am Beispiel der 2. Exkommunikation Friedrichs II.

Am 20. März 1239 ging der Bann von Papst Gregor IX. vonstatten. Dieser Bann exkommunizierte Friedrich II. wiederholt nach 1227 ein zweites Mal. Der Inhalt der Bannbulle hatte „kleine Beschwerden in kirchlichen Angelegenheiten Siziliens“[1] zur Folge. Gleichermaßen wurden die Untertanen des Kaisers von ihrem Eid der Treue freigestellt. Ein Vorwurf dessen lautet die Nicht-Besetzung von Bistümern im Königreich Siziliens durch den Kaiser. Ebenso soll er Geistliche in Gewahrsam gehalten haben um gegen den Friedensvertrag von der Kirche Abgaben zu erpressen und die Sache des Heiligen Landes hinauszuzögern.[2] Bezugnehmend auf die Missachtungen des Friedensvertrags von San Germano, findet die Freiheit der lombardischen Städte als signifikanter Kern des Disputs keine Nennung. Die territoriale Vereinnahmung des Kirchenstaates durch den Kaiser sollte durch die bedeutungsvollen Verbündeten der Päpste unterbunden werden. Dies zielte die Sicherung der Freiheit der römischen Kirche ab.[3] Die im Bannfluch proklamierten Argumente vom Papst werden in der historischen Forschung zum einen als „nicht wirklich angemessen“[4] und zum anderen als „fadenscheinig“[5] zensiert. Ungleiche Punkte der Anklage wurden auch offenkundig nach ihrem Propagandacharakter ausgewählt. Demnach soll Friedrich II. den Papst von seinem Sitz verdrängt haben und „gegen die römische Kirche in Rom eine Empörung verursacht“[6] haben. Diese Darstellung sollte als Offensive von Friedrich II. gegen die kirchliche Gemeinde versinnbildlicht werden um anschließende Anklagen zu bestärken. So greift Gregor IX. die Behinderung des Kreuzzuges auf, in dem er meint, dass „die Sache des Heiligen Landes und eine Wiederherstellung der Gewalt des römischen Reiches“ dadurch ins Stocken geraten würde.[7] Zuvor wurde ein Bann im Jahre 1227 über Friedrich II. durch den Papst aufgrund des Stopps der Kreuzzugsvorbereitungen befohlen. Anschuldigungen dieser Art sieht Hechelhammer als „politische Allzweckwaffe“ und verweist auf die durchaus bestehenden realen politischen Ziele des Kaisers mit der Durchführung des Kreuzzuges.[8] In der Bannsentenz verweist jedoch der letzte Satz eine größtmögliche Anklage gegen Friedrich II.:

„Weil er außerdem auf Grund seiner Reden und Handlungen von vielen, ja geradezu auf dem ganzen Erdkreis schwer angeklagt wird, daß er nicht den rechten katholischen Glauben habe, so werden Wir mit Gottes Hilfe an geeigneter Stelle und zur rechten Zeit so vorgehen, wie es in solchen Dingen der

gesetzliche Gang vorschreibt.“[9]

Papst Gregor IX. signalisierte hiermit deutliche Zweifel an der Rechtsgläubigkeit Friedrichs und kündigte hier schon eine Absetzung des Kaisers aufgrund des Häresie Vorwurfs an.[10] Dieser Satz bekräftigt nicht nur die angebrachten Argumente des Verstoßes gegen die Kirchenordnung, sondern eröffnet sogar den Propagandakampf. Eine Reaktion auf den Vorwurf des Papstes seitens Friedrichs II. ist daher unbedingt notwendig, da er sein Ansehen in der Welt aufrechterhalten sollte.

Die zweite Bannbulle bringt die Beeinflussung der Weltanschauung Papst Gregors IX. und die Auswirkungen dieser auf die politischen Handlungen und vor allem auf die diplomatischen Beziehungen zum Kaiser zum Vorschein. Die Konstantinische Schenkung, auf die Papst Gregors IX. Herrschaftsanspruch fußte, garantierten ihm territoriale Ansprüche in Italien und Rom und eine Vormachtstellung.[11] Herausgestellt werden muss im Zusammenhang damit die Belastung, dass Friedrich den Versuch unternahm, den Papst seines Sitzes in Rom zu entheben. Bei diesem Vorgehen wäre nicht nur die Herrschaft Gregors IX., sondern auch das Bistum des Papstes als Symbol des päpstlichen Territoriums in Rom bedrängt. Somit wäre auch eine Erklärung dafür geliefert, warum die lombardischen Städte als Bündnispartner gegen das Reich des Kaisers fungierten, die offensichtlich die Vorrechte der Kirche stark drosselten und auch Zentren der Ketzerbewegung waren.[12] Das Durchringen von kirchlichen Rechten in einzelnen Städten, war hier minder wichtig als die Besorgnis um die territoriale Herrschaft Roms.

Als „Richter über die Fürsten der Welt“ betitelte sich Gregor IX. selber und diese übergeordnete Gewalt über den Kaiser, die sich auch in der Konstantinischen Schenkung wiederfindet, legitimierte dem Papst jeden Schritt Friedrichs für die Störung der Kirchenordnung als Indiz „für des Staufers generelle Kirchenfeindschaft“[13] zu bewerten. Ein bestehendes Recht der Aufsicht über die Kaiser begründeten die Päpste ohnehin für sich. So wurde die Hegemonie der Päpste bereits vom mit Gregor verwandten Innozenz III. mit Hilfe eines Gleichnisses von Sonne und Mond bekräftigt: „So wie der Mond sein Licht von der Sonne erhält und daher unter ihr steht, so empfängt die kaiserliche Macht ihren Glanz von der Autorität des Papstes und strahlt umso stärker, je näher sie ihr steht…“[14]. Dieses beschriebene Gleichnis signiert dem Papst ein richterliches Amt, welches über dem Kaiser steht. Mit der zweiten Exkommunikation Friedrichs II. wird von Gregor IX. der Hinweis geschaffen, dass hier nicht die Frömmigkeit des Herrschers gemeint ist. Die Punkte der Anklage in der Bannsentenz reichen ihm bereits aus, die das widerrechtliche Handeln Friedrichs gegen die Kirchenordnung darstellen und dadurch die Bezichtigung der Häresie begründen. Das Agieren des Papstes auf wirtschaftlicher und politischer und nicht ausschließlich nur auf religiöser Ebene erhöhten das Konfliktpotenzial mit der weltlichen Macht um ein Vielfaches.[15] Friedrichs Überzeugung als Kaiser dar zustehen und die nicht konformen politischen Ziele stellten für Gregor IX. gleichbedeutende Gründe für eine Exkommunikation dar.

2.2. Friedrichs Kaiseridee

Friedrich II. stellt sich in einer der Exkommunikation folgenden Botschaft als ein Befürworter des christlichen Gesetzes dar und betont vor allem seine feste Überzeugung am rechtmäßigen Glauben um die Geistlichen auf seine Seite zu holen.[16] Die wahre religiöse Einstellung Friedrichs ist anhand der vorliegenden Quellen nicht identifizierbar.[17] Ohne Zweifel ist die Trennung von Friedrichs Persönlichkeit und der Kirchenpolitik notwendig.[18] An dieser Stelle wird auf die detaillierte Fokussierung auf Friedrichs religiöser Einstellung verzichtet. Dennoch lässt sich vermuten, dass Friedrich für die Umsetzung seiner diplomatischen Ziele, der Mittel Rechtfertigung und Beteuerung annimmt. Die Kaiseridee Friedrichs basiert auf der antiken römischen Idee des Kaisertums. Diese lässt verlauten, dass der Kaiser als legitimer Nachfolger des römischen Cäsaren gilt.[19] Der herrschaftliche Wille über Italien, den Kirchenstaat und Rom war damit verknüpft und stand jedoch konkurrierend zum Anrecht des Papstes, wodurch der Gedanke Roms die Ruhe obendrein unterbricht.[20] Als oberster Gesetzgeber betrachtet ist der Kaiser im Auftrag Gottes für die Sicherung von Recht und Frieden zuständig und nicht verpflichtet Rechenschaft zu schulden.[21] Gegensätzlich zu der Grundhaltung Gregors postuliert dieser, dass das päpstliche Amt den ersten Rang gegenüber dem Kaiser besetzt.[22] Friedrich hingegen, so führt es Hampe auf, hegte Gedanken der Parität von Papst und Kaiser und hat demzufolge gar keine Absichten der Ernennung eines Gegenpapstes erwogen.[23] Demnach war das konfliktlose Miteinander von Weltlichkeit und Geistlichkeit durchaus in Friedrichs Überlegungen existent, unter der Bedingung der nicht gegebenen Interessensüberschneidung. Auch nahm die universale Herrscherrolle des Kaisers eine Überlegenheit des Ranges verglichen zu den übrigen Monarchen ein. Friedrich veranschaulichte die Offensive gegen die übermächtige Stellung des Papstes als das gemeinsam bestehende Interesse aller Monarchen unter seine Führung. Anstrengungen seitens der Päpste auswärtige Mächte in den Streit einzubeziehen schlug aufgrund von einer Ablehnung fehl.[24]

Der Kaiser war durch das in der Königssalbung festgeschriebene königliche Ritual mit der Geistlichen vergleichbaren sakralen Stellung privilegiert und als Gesalbter des Herrn von Gott gesandt.[25] Die heilige Überhöhung Friedrichs II. steuerte in Verbindung mit der zweiten Exkommunikation dazu bei, dass der Verlust des Ansehen Friedrichs mit der Beseitigung aus der Religionsgemeinschaft aufgewogen wurde.[26] Die Vorstellung von der Heiligkeit des römisch-deutschen Kaisers blockierte ein Entgegenkommen Friedrichs nach päpstlicher Sicht. Dies blieb aus, da das sakrale Ansehen Friedrichs immens gewachsen war, und ein entehrendes Beugen gar nicht oder nur schwer möglich gewesen wäre. Eine Geste der Unterwerfung ähnlich wie es bei Heinrich IV. 1177 in Canossa vonstattenging, schien in Friedrichs Befindlichkeit schier unmöglich.[27] Infolge des gegen Friedrich verwirklichten Bannfluches, kam es zu einem Aufbäumen Friedrichs gegen die propagandistisch genutzten negativen, eigentümlichen Vorstellungen des Papstes.[28]

[...]


[1] Hans Martin Schaller, Kaiser Friedrich II. Verwandler der Welt. (Persönlichkeit und Geschichte, Bd. 34.) 2.Aufl. Göttingen/Berlin/Frankfurt 1971, S. 63.

[2] Vgl. Klaus J. Heinisch, Kaiser Friedrich II. In Briefen und Berichten seiner Zeit, Darmstadt 1968, S. 417-419 nach: RI 5.2, Nr. 7226a.

[3] Vgl. Schaller, Verwandler der Welt, S. 32.

[4] Wolfgang Stürner, Friedrich II. Teil 2 Der Kaiser 1220-1250, Darmstadt 2003, S. 468.

[5] Schaller, Verwandler der Welt, S. 63.

[6] Heinisch, S. 417 nach: RI 5.2, Nr. 7226a.

[7] Vgl. Heinisch, S. 418 nach: RI 5.2, Nr. 7226a.

[8] Vgl. Bodo Hechelhammer, Kreuzzug und Herrschaft unter Friedrich II. Handlungsspielräume von Kreuzzugspolitik(1215-1230). (Mittelalter-Forschungen, Bd. 13.) Ostfildern 2004, S. 42.

[9] Heinisch, S. 419 nach: RI 5.2, Nr. 7226a.

[10] Vgl. Hubert Houben, Kaiser Friedrich II. (1194-1250). Herrscher, Mensch und Mythos. Stuttgart 2008, S. 73.

[11] Vgl. Karl Hampe, Deutsche Kaisergeschichte. In der Zeit der Salier und Staufer. Leipzig 1945, S. 298-299.

[12] Vgl. Schaller, Verwandler der Welt, S. 32.

[13] Stürner, S. 469.

[14] Houben, S. 71.

[15] Vgl. Hans Martin Schaller, Die Frömmigkeit Kaiser Friedrichs II., in: Walter Koch (Hrsg.), Das Staunen der Welt. Kaiser Friedrich II. von Hohenstaufen 1194-1250. (Schriften zur staufischen Geschichte und Kunst, Bd.15) Göppingen 1996, S. 128.

[16] Heinisch S. 422 nach: RI 5.1, Nr. 2428.

[17] Wolfgang Seegrün, Kirche, Papst und Kaiser nach den Anschauungen Kaiser Friedrichs II., in: HZ 207, 1968, S. 5.

[18] Vgl. Schaller, Frömmigkeit, S. 128.

[19] Hans Martin Schaller, Die Kaiseridee Friedrichs II., in: Hans Martin Schaller (Hrsg.), Stauferzeit.

Ausgewählte Aufsätze. (MGH. Schriften, Bd.38) Hannover 1993, S. 78.

[20] Vgl. Schaller, Kaiseridee, S. 67.

[21] Vgl. Houben, S. 72.

[22] Vgl. David Abulafia, Herrscher zwischen den Kulturen. Friedrich II. von Hohenstaufen. Berlin 1991, S. 172.

[23] Vgl. Hampe, S. 299.

[24] Ebd.

[25] Vgl. Houben, S. 71 - 72.

[26] Vgl. Houben, S. 104.

[27] Ebd.

[28] Vgl. Schaller, Kaiseridee, S. 70.

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Details

Titel
Der Konflikt zwischen Kaiser Friedrich II. und Papst Gregor IX.
Untertitel
Die Veranlassung für eine ausbleibende Absprache im Rahmen der 2. Exkommunikation Friedrichs II.
Hochschule
Europa-Universität Flensburg (ehem. Universität Flensburg)
Note
1,7
Jahr
2009
Seiten
12
Katalognummer
V432736
ISBN (eBook)
9783668747937
ISBN (Buch)
9783668747944
Dateigröße
578 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
konflikt, kaiser, friedrich, papst, gregor, veranlassung, absprache, rahmen, exkommunikation, friedrichs
Arbeit zitieren
Anonym, 2009, Der Konflikt zwischen Kaiser Friedrich II. und Papst Gregor IX., München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/432736

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