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Geschichte in der Schule. Eine Essaysammlung

Title: Geschichte in der Schule. Eine Essaysammlung

Term Paper (Advanced seminar) , 2010 , 22 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Anonym (Author)

Didactics - History
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Summary Excerpt Details

Das vorliegende Portfolio ist in fünf Themenpunkte gegliedert, die jeweils anhand eines Essays umgesetzt werden. Die einzelnen Essays setzen sich mit geschichtsdidaktischen Begriffen in Bezug auf den Geschichtsunterricht auseinander. Das erste Kapitel handelt von der theoretischen Auseinandersetzung mit dem fachdidaktischen Kompetenzmodell von Michael Sauer. Vertiefend wird sich hier mit den sechs Aspekten des Geschichtsbewusstseins nach Sauer beschäftigt. Die Vorstellung einer Unterrichtsmethode oder eines Unterrichtsmediums liegt dem zweiten Essay zu Grunde. „Das Schulbuch als Medium des Gesichtsunterrichts“ soll hierzu genauer untersucht werden. Danach findet im dritten Kapitel die Vorstellung eines unterrichtspragmatischen Gegenstandes statt. Der ausgewählte Gegenstand ist die „Direkte Instruktion als Unterrichtsmethode“. Anschließend ist im vorletzten Themenabschnitt „Personalisierung“ als Schwerpunkt festgesetzt. Abschließend handelt das letzte Essay von dem „Kompetenzbegriff“. Die Essays sind für das bessere Verständnis in sich nochmals in Unterpunkte unterteilt, sodass am Anfang eine kleine Einleitung erfolgt und am Ende in der Zusammenfassung des jeweiligen Essays die wesentlichen Punkte festgehalten sind.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Vorbemerkungen

2 Sechs Prinzipien des Geschichtsbewusstseins nach Michael Sauer

2.1 Begriffsentwicklung „Geschichtsbewusstsein“

2.2 Das Modell von Michael Sauer

2.3 Zusammenfassung

3 Das Schulbuch als Medium im Geschichtsunterricht

3.1 Die Aufgaben eines Schulbuchs

3.2 Der Aufbau von Schulbüchern

3.3 Einwirkung bei der Selektion und Entstehung von Schulbüchern

3.4 Kriterien für die Analyse von Schulbüchern

3.5 Zusammenfassung

4 Die direkte Instruktion

4.1 Wie funktioniert die direkte Instruktion?

4.2 Ziele und Verknüpfung zu John Hatties Studie

4.3 Die direkte Instruktion in sieben Schritten

4.4 Frontalunterricht vs. Direkte Instruktion

4.5 Zusammenfassung

5 Personifizierung und Personalisierung

5.1 Personen als Identifikations- und Vorbildfunktion

5.2 Personifizierung und Personalisierung nach Bergmann

5.3 Personalisierung in der geschichtlichen Umgestaltung

5.4 Die Prinzipien Personalisierung und Personifizierung im gegenwärtigen Geschichtsunterricht

5.5 Zusammenfassung

6 Der Kompetenzbegriff

6.1 Allgemein

6.2 Kompetenz als Begriff in der Geschichtsdidaktik

6.3 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Das Portfolio setzt sich mit zentralen geschichtsdidaktischen Konzepten auseinander, um deren Anwendung und Bedeutung für den modernen Geschichtsunterricht zu analysieren und kritisch zu reflektieren. Im Zentrum stehen dabei die theoretische Fundierung des Geschichtsbewusstseins, die Rolle von Medien sowie die methodische Gestaltung von Lernprozessen.

  • Theoretische Grundlagen des Geschichtsbewusstseins nach Michael Sauer.
  • Analyse von Schulbüchern als zentrales Unterrichtsmedium.
  • Die "Direkte Instruktion" als strukturgebende Unterrichtsform.
  • Personifizierung und Personalisierung als Prinzipien der Identifikationsbildung.
  • Kritische Betrachtung des Kompetenzbegriffs in der Geschichtsdidaktik.

Auszug aus dem Buch

5.2 Personifizierung und Personalisierung nach Bergmann

„Personalisierung ist eine Form der Wirklichkeitserfassung, bei der die Wirklichkeit als Erscheinungsfeld und als Resultat des Handelns weniger Einzelpersonen begriffen wird. Die diesen Personen unterstellte Fähigkeit, die Wirklichkeit umstandslos zu machen‘ oder unter Umständen erheblich zu gestalten, läßt Einzelpersonen als ,große Persönlichkeiten‘ erscheinen.“

Die vorangestellte Definition von Bergmann fasst den Begriff „Personalisierung“ allgemein zusammen. Bergmann hebt die Orientierung an einzelnen Personen und die Chance dieser an der Mitgestaltung einer bestimmten Wirklichkeit hervor. Personalisierungen werden auch im Alltag dazu verwendet, um komplexe Sachverhalte auf das Wirken von Einzelpersonen zu reduzieren. Der geschichtliche Prozess vollzieht sich innerhalb des Rahmens von Bedingungen und Möglichkeiten, die das Kooperieren von handelnden, nicht handelnden und leidenden Personen und Gruppen impliziert. Hinsichtlich des historischen Denkens werden bei der Personalisierung aus der Sichtweise von Einzelpersonen historische Sachverhalte gedeutet und dargestellt. Diese Personen bestimmen jedoch nicht diese Sachverhalte, sondern können nur innerhalb der Möglichkeiten des gegebenen Rahmens agieren. Hinzufügen ist, dass die Personen selber keine Geschichte machen, sondern ihr Handeln für den Verlauf der Geschichte innerhalb des vorgegebenen Rahmens beeinflussen können. Am Rande sei auch erwähnt, dass im alltäglichen Leben und im Geschichtsunterricht der Umgang mit Personalisierung oftmals ohne Bedacht geschieht.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Vorbemerkungen: Einführung in das Portfolio und dessen Gliederung in fünf thematische Essays zu geschichtsdidaktischen Begriffen.

2 Sechs Prinzipien des Geschichtsbewusstseins nach Michael Sauer: Theoretische Auseinandersetzung mit dem Begriff Geschichtsbewusstsein und Erläuterung des Modells von Michael Sauer.

3 Das Schulbuch als Medium im Geschichtsunterricht: Untersuchung der Funktion, des Aufbaus und der Analysekriterien für Schulbücher als leitendes Medium im Unterricht.

4 Die direkte Instruktion: Vorstellung der direkten Instruktion als schülerzentrierte Unterrichtsorganisation unter Einbeziehung von Hatties Forschungsergebnissen.

5 Personifizierung und Personalisierung: Gegenüberstellung der Konzepte zur Identifikationsbildung bei Lernenden durch historische Personen oder gesellschaftliche Gruppen.

6 Der Kompetenzbegriff: Erörterung der Bedeutung und der Problematik des Kompetenzbegriffs sowie Darstellung verschiedener fachdidaktischer Kompetenzmodelle.

Schlüsselwörter

Geschichtsbewusstsein, Geschichtsdidaktik, Schulbuchanalyse, Direkte Instruktion, Frontalunterricht, John Hattie, Personalisierung, Personifizierung, Klaus Bergmann, Kompetenzbegriff, Historisches Denken, Multiperspektivität, Identifikation, Unterrichtsmethodik, Lernprozess.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert zentrale geschichtsdidaktische Begriffe und Konzepte, um deren Relevanz und Anwendungsmöglichkeiten im modernen Geschichtsunterricht zu beleuchten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf dem Geschichtsbewusstsein nach Michael Sauer, dem Schulbuch als Medium, der direkten Instruktion, den Prinzipien der Personalisierung sowie der fachdidaktischen Kompetenzdebatte.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist eine fundierte theoretische Auseinandersetzung mit diesen Begriffen, um Lehrerinnen und Lehrern bei der Unterrichtsplanung und -gestaltung Orientierung zu bieten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretisch orientierte Portfolio-Arbeit, die bestehende fachdidaktische Modelle, Studien (wie die von Hattie) und Literatur analysiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in fünf thematische Essays, die unter anderem die Struktur von Schulbüchern, die sieben Schritte der direkten Instruktion und die Bedeutung von Vorbildern im Geschichtsunterricht detailliert untersuchen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Geschichtsbewusstsein, Direkte Instruktion, Personalisierung, Kompetenzmodell und Geschichtsdidaktik.

Wie unterscheidet Bergmann zwischen Personalisierung und Personifizierung?

Personalisierung fokussiert auf die Darstellung von Geschichte durch mächtige Einzelpersonen, während Personifizierung Geschichte durch namenlose, handelnde gesellschaftliche Gruppen aus deren Perspektive darstellt.

Warum ist die Wahl des Schulbuchs als Medium problematisch?

Obwohl das Schulbuch ein zentrales und hilfreiches Medium ist, besteht die Gefahr, dass der Unterricht zu starr auf dieses reduziert wird und aktuelle, dynamische Ereignisse nur schwer integrierbar sind.

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Details

Title
Geschichte in der Schule. Eine Essaysammlung
College
University of Flensburg
Grade
1,0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2010
Pages
22
Catalog Number
V432740
ISBN (eBook)
9783668751507
ISBN (Book)
9783668751514
Language
German
Tags
geschichte schule eine essaysammlung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2010, Geschichte in der Schule. Eine Essaysammlung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/432740
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