Das geteilte Deutschland im Ätherkrieg

Die Rolle des RIAS für die Bevölkerung Berlins und der sowjetischen Besatzungszone 1945-1953


Hausarbeit, 2009

12 Seiten, Note: 1,7

Anonym


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Bild
2.1. Beschreibung des Bildes
2.2. Analyse des Bildes
2.3. Bildinterpretation

3. Fazit

Anhang

Literaturverzeichnis

Internetquellen

1. Einleitung

Das Radio war bereits in der Zeit des Dritten Reiches eines der wichtigsten Mittel zur Manipulation und breitflächigen Vermittlung von Propaganda. Folglich war es also kein Wunder, dass auch nach Ende des zweiten Weltkrieges die Besatzungsmächte die bestehenden Radiozentralen verschonten und zu ihrem Eigentum machten.[1] Während sich die sowjetischen Truppen das noch intakte Funkhaus in Berlin zu Eigen gemacht hatten, setzten die amerikanischen Besatzer alles daran in Westberlin unter dem Namen DIAS (Drahtfunk im amerikanischen Sektor) ode später auch RIAS (Rundfunk im amerikanischen Sektor) ihren eigenen Rundfunksender in Westberlin zu errichten.[2] So war Berlin bereits vor der offiziellen Teilung Berlins und Deutschlands, rundfunktechnisch geteilt. Der RIAS bestand auf der westlichen Seite und auf östlicher Seite der Berliner Rundfunk.[3] Bei näherer Betrachtung des Aufwandes der von Seiten der Besatzungsmächte betrieben wurde, um den Rundfunkbetrieb unter die jeweilige Kontrolle zu bringen, stellten sich für mich folgende Fragen: Zu welchem Zweck und mit welchem Hintergund nutzen die amerikanischen Besatzer das RIAS- Programm? Diente es ausschließlich zur Informationspolitik für Westbürger oder wurde es etwa doch, wie von der DDR- Regierung behauptet wurde, als Propagandamittel zur Manipulation der DDR- Bevölkerung eingesetzt? Wenn dies der Fall war, welche (politischen) Ziele verfolgte die amerikanische Regierung damit? In der folgenden wissenschaftlichen Arbeit werde ich auf das 1952 gedruckte und von Seiten der SED veröffentlichte Plakat „RIAS-Gift“ und die bereits zuvor erwähnten Fragen genauer eingehen und die Rolle des RIAs in der Ostpolitik der USA untersuchen. Zudem werde ich die Beschreibung des Plakates anhand der von Erwin Panofsky entwickelten Methode zur Bildanalyse beschreiben, analysieren und letztlich interpretieren.

Als Quellen dienten mir einerseits die Internetseiten des Deutschen Historischen Museums und die des Hauses deutscher Geschichte, welche mir ausführlich den Kontext des Plakates und meiner Fragen darboten. Zum Anderen gab mir folgende Literatur eine Hilfestellung: Schanett, Riller: Funken für die Freiheit; Mettler, Barbara: Demokratisierung und Kalter Krieg; Balbier, Uta A./ Rösch, Christiane (Hrsg.): Umworbener Klassenfeind. Das Verhältnis der DDR zu den USA; Buckow, Anja: Zwischen Propaganda und Realpolitik. Die USA und der sowjetisch besetzte Teil Deutschlands 1945- 1955.

Ein Großteil meiner Ausarbeitung bezieht sich immer wieder auf die Ausarbeitung Schanett Rillers, in der sie sich intensiv mit dem RIAS Programm, seinen Hintergründen und den Zeilen der amerikanischen DDR- Politik innerhalb des RIAS auseinandersetzte.

2. Das Bild

2.1. Beschreibung des Bildes

Das Plakat, welches 1952 im Greif Graphischen Großbetrieb gedruckt und in der DDR veröffentlichet wurde[4], zeigt eine aus mehreren Häuserblöcken bestehende Stadt vor einem Lila Hintergrund, die kurz vor einer Bombardierung durch Fliegerbombensteht. Im unteren Viertel des Bildes sieht man eine Stadt, bestehend aus mehreren mehrstöckigen Häuserblöcken, einer parkähnlichen Grünanlage und größeren Schornsteinen im Hintergrund. Es ziehen sich mehrere Straßen durch die Stadt, die nach hinten verlaufen. Einer der Häuserblöcke, der relativ mittig im unteren Bildrand liegt, ähnelt stark dem Buchstaben „E“. Im Hintergrund sieht man mehrere Schornsteine in einen wolkig-rauchigen Himmel ragen. Auf die Stadt stürzen gerade vier grünliche Fliegerbomben und über den Bomben sind Tropfen zu sehen, die sich in Fliegerbomben zu verwandeln scheinen. Im oberen Bildrand steht in großer gelber Schrift „Vorsicht“ und darunter steht in den Farben der amerikanischen Nationalflagge und in der Schrift des U.S.-Militärs „RIAS“. Aus dem „I“ des Wortes RIAS scheint das Wort „Gift“ zu entstehen, welches in einer Art Handschrift und unter RIAS gedruckt ist. Die bereits erwähnten Tropfen entstehen aus dem Wort „Gift“ und ziehen Schlieren aus ihm, sie bilden zusammen mit dem Wort „Gift“ den Mittelpunkt des Bildes. Betrachtet man die Tropfen etwas genauer, lassen sich einzelne Buchstaben erkennen, die, vertikal gelesen, Worte ergeben. Leider sind ohne Hilfsmittel nur die Worte „Hetze“ und „Lüge“ zu erkennen, sobald man dem Plakat aber einen Negativfilter vorsetzt, lassen sich auch die Worte „Verleumdung“ und „Misstrauen erkennen. Das Bild wirkt auf den Betrachter eher bedrohlich und einschüchternd, was wohl in erster Linie mit dem sehr dunklen Hintergrund und dem bevorstehenden Bombenaufschlag zu tun hat, gleichzeitig steht das Wort „Gift“ in unserem Sprachgebrauch für etwas Gefährliches und Bedrohliches.

2.2. Analyse des Bildes

Das vorliegende Plakat wurde von einem Herrn Goralczyk entworfen und im Jahre 1952 im Greif Graphischen Großbetrieb in der Sowjetischen Besatzungszone gedruckt. Es ist auf Papier mit Hilfe einer Offset Technik gedruckt und hat die Maße 84x59 cm. Sein Originaltitel lautet „Vorsicht Rias-Gift“.[5]

Das Bild lässt sich in zwei Teile teilen: Im unteren Viertel des Bildes sieht man die bereits beschriebene Stadt mit den Häuserblöcken und Parkanlagen. Der obere Teil des Bildes, gemeint sind die oberen drei Viertel, besteht hauptsächlich aus großer Schrift und den grünen

Bomben vor dem dunklen lila Hintergrund. Im Gegensatz zum Hintergrund sind die Stadt, bis auf die dunklen Dächer, und die Wolken sehr hell gehalten und fallen somit dem Betrachter schnell auf. Das Wort „Vorsicht“ steht in großer gelber Schrift am oberen Bildrand, somit sticht es dem Betrachter geradezu ins Auge, da sich gelb am stärksten vom lila Hintergrund abhebt[6], und vermittelt somit dem Betrachter das Gefühl von sich nähernder Gefahr. Darunter steht das Wort „RIAS“, es ist in der Schrift des U.S. Militärs geschrieben und hat die Farben der amerikanischen Nationalflagge. „RIAS“ (Radio im amerikanischen Sektor) stand zu diesem Zeitpunkt für den Rundfunksender, welcher im amerikanischen Teil West

-Berlins positioniert war. Der Anfang 1946 lediglich Musik und Nachrichten sendende Sender[7] entwickelte sich in den folgenden Jahren zum wichtigsten Mittel der Kommunikation mit der Bevölkerung in Ost- und Westdeutschland und bildete den Gegenpart zum sowjetisch kontrollierten „Berliner Rundfunk“.[8] Das Wort „Gift“, welches sich eindeutig aus dem Wort „RIAS“ gebildet hat, ist in grüner Farbe und mit einem handschriftlichen Schreibstil geschrieben. Mit der Farbe des Wortes verbindet der Betrachter automatisch etwas Gefährliches und Bedrohliches, daher auch die Bezeichnung „giftgrün“. Da sich das „G“ des Wortes aus dem Wort „RIAS“ bildet, will die SED-Regierung auf den Versuch der amerikanischen Besatzer mit Hilfe des RIAS Sendeprogramms, welches sich ab 1948 auch direkt an die Ostberliner Bevölkerung richtet und gezielt über wirtschaftliche Vergleiche und politische Pannen der SED -Regierung berichtete, die Ostberliner Bevölkerung zu „vergiften“, bzw. zu manipulieren, aufmerksam machen. Aus dem Wort „Gift“ ziehen sich grüne Tropfen, die sich, je näher sie der darunter liegenden Stadt kommen, zu Fliegerbomben zu verwandeln scheinen und somit eine direkte Bedrohung für die Stadt, ihre Bevölkerung und gleichzeitig den Betrachter darstellen. Der Betrachter des Bildes sieht die Stadt aus einer höhergelegenen Zentralperspektive, er schaut also über die Stadt als würde er auf einem Dach stehen. Diese Perspektive hat zur Folge, dass der Betrachter mitten „in das Bild hineingezogen“ wird und es für ihn den Anschein hat, als würde er selbstkurz vor einer Bombardierung durch amerikanische Bomben stehen. Die, aus den Tropfen entstehenden, Fliegerbomben erinnern den Betrachter vor allem an den 1945 geendeten Zweiten Weltkrieg, in dem besonders die Stadt Berlin und dessen Bevölkerung von den unzähligen Fliegerbombardierungen betroffen waren. Sie lösen somit möglicherweise traumatische Erinnerungen aus und erinnern ihn an die Bombenangriffe auf Berlin, bei denen im Jahr 1945 mehrere tausend Menschen starben.[9] Die Tropfen beinhalten alle Buchstaben, die vertikal gelesen jeweils ein Wort ergeben. Zu lesen sind die Worte „Hetze“, „Verleumdung“, „Lüge“ und „Misstrauen“; diese dienen zur Warnung des Betrachters vor dem „giftigen“ Sendeprogramms des RIAS und dem in ihm angepriesenen westlichen Wirtschafts-und Gesellschaftssystem. Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass dieses, von der SED-Regierung veröffentlichte, Plakat die Ostberliner Bevölkerung vor der propagandierten Manipulation des RIAS-Sendeprogramms warnen und abschrecken sollte. Hierbei wurden besonders die Schrift und ihre Farben mittels des dunklen Hintergrunds hervorgehoben, um, zusammen mit der bevorstehenden Bombardierung der Stadt, den Betrachter und möglichen RIAS-Hörer[10] aufmerksam zu machen und ihm das Bild des „feindlichen Amerikas“, bzw. des feindlichen Westens vorzusetzen.

2.3. Bildinterpretation

Mit der Unterzeichnung der Kapitulationsvereinbarung am 7. Mai 1945 endete der Krieg in Europa vorerst. Zu diesem Zeitpunkt ahnte niemand was in den folgenden 40 Jahren mit dem Kalten Krieg[11] zwischen der Sowjetunion und Amerika auf Europa und vor allem Deutschland zukommen sollte. Es sollte eine Zeit der Überwachung, psychologischen Kriegsführung und des beiderseitigen Versuchs, der Kontrollgewinnung über Deutschland werden. Welch großen Anteil hierbei der Rundfunk haben sollte, möchte ich genauer beleuchten. Als am 1. Mai 1945 die deutschen Soldaten aus Berlin abzogen, verließen auch die Angestellten des „Haus des Rundfunks“ ihren Posten, um sich vor den, vor den Toren Berlins stehenden, sowjetischen Soldaten in Sicherheit zu bringen. Am 2. Mai übernahm dann eine Einheit der Roten Armee das, bewusst von den Bomben angriffen verschont gelassene, Gebäude samt Rundfunk Equipment, um es in eigener Sache zu nutzen, denn auch die sowjetische Regierung wusste, welch hohen Wert der Rundfunk für den Aufbau und die Stabilisierung einer neuen Gesellschaft hatte. Die sowjetische Regierung forderte eine beschleunigte Instandsetzung aller nötigen Anlagen und besetzte alle wichtigen Positionen des Rundfunkgebäudes mit „moskaugetreuen KPD-Funktionären“[12], um eine schnelle und Systemgetreue Wiederaufnahme des Rundfunkbetriebs gewährleisten zu können.[13] Auf Seiten der Amerikaner versuchte man Ende 1945 eine Einigung mit den sowjetischen Besatzern über die Neutralität der Berichterstattung und die aufzuteilenden Sendezeiten zu erreichen, jedoch ist es nie zu einer Kooperation zwischen den Sowjets und den Westmächten gekommen“.[14] In Folge dessen gründeten die amerikanischen Besatzer im Februar 1946 den DIAS (Drahtfunk im amerikanischen Sektor) in Berlin, welcher vorerst nur von der Berliner Bevölkerung im amerikanischen Sektor, und nicht darüber hinaus, zu empfangen war. Er diente hauptsächlich, neben Musik- und Kulturbeiträgen, zur Information der Westberliner über Mitteilungen der Militärregierung.[15]

Im September 1946 bauten die Amerikaner den DIAS in einen Mittelwellensender um, dem sie den Namen RIAS (Rundfunk im amerikanischen Sektor) gaben und welcher in ganz Berlin und mit Hilfe eines weiteren Sendehauses in Hof (Bayern) ab Beginn 1948 auch im Großteil der SBZ[16] frei zu empfangen war. Mit diesem Zeitpunkt veränderte sich auch das Sendeprogramm des DIAS/RIAS vom neutral gestimmten Informations-und Unterhaltungssender zum wichtigsten politischen Mittel zur Beeinflussung der ostdeutschen Bevölkerung.[17] Mit Start der „Operation Back Talk“, einer Maßnahme der U.S.- Regierung gegen die ständige sozialistische Propaganda von Seiten der Sowjetunion[18] innerhalb der SBZ, begann der RIAS sich in seinem Sendeprogramm mittels politischer Kommentare[19] und Kabarettsendungen mit dem politischen System in der SBZ und der Unterhaltung der Ost-Bevölkerung auseinanderzusetzen[20]. „Ab März 1948 (gab es die) erste regelmäßige antikommunistische Satiresendung, die mehrmals wöchentlich die aktuellen Verhältnisse in der SBZ karikierten[21] “, dazu liefen ab 1948 mehrere Sendungen, die über Missstände der Planwirtschaft und Pannen beim Wiederaufbau berichteten und Vergleiche zu den Verhältnissender West-und Ostbürger unternahmen[22]. Zu dieser Zeit erfreute sich der RIAS aber einer eher kleinen Hörerschaft unter der Bevölkerung Ostberlins und der SBZ. Erst mit Beginn der Berlinblockade[23] durch sowjetische Truppen und der totalen Abschirmung der Berliner Bevölkerung vom Rest der Welt, entwickelte sich der RIAS durch seinen Status als einziger hörbarer Berichterstatter zum wichtigsten Kommunikationsmittel zwischen der Bevölkerung Berlins und den westlichen Besatzungsmächten. Der RIAS galt für die Bevölkerung als ein Symbol für das Festhalten am Vier-Mächte-Status der Stadt und der Wiedervereinigung Deutschland[24] und entwickelte sich somit „nach kurzen, technisch bedingten Anlaufschwierigkeit zum meistgehörten Sender zwischen Elbe und Oder“[25]. Durch den wachsenden Anteil der Hörerschaft in der SBZ begann der RIAS 1949 mit Sendungen, die sich direkt und zielgerichtet an die Bevölkerung der SBZ richteten und versuchten sie vom „falschen Kurs“ zu überzeugen und den angestauten Ärger über die Regierung noch zu steigern[26]. Neben dem RFE[27] wurde der RIAS das wichtigste Mittel der U.S. Regierung zur gezielten Förderung von Misstrauen und Unruhen innerhalb der DDR-Bevölkerung, er erhielt den Status eine „force against Communism and a symbol of democratic freedom“[28] zu sein. Und so komme ich auch zu meinen Leitfragen: Zu welchem Zweck und mit welchem Hintergrund nutzen die amerikanischen Besatzer das RIAS-Programm? Und vor allem, inwiefern wollten sie damit die Ost-Bevölkerung beeinflussen? Schanett Riller liefert in ihrer Ausarbeitung zum RIAS eine passende Antwort: „Nahezu alle Sendungen des RIAS wandten sich entweder direkt an ein ostdeutsches Publikum oder nahmen in ihrer Präsentationsform Rücksicht auf die Situation der in der sowjetischen Zone“.

Es lässt sich also bestätigen was das Plakat vermuten lässt; der RIAS war ein Mittel der U.S.A. zur negativen Beeinflussung der Bevölkerung der SBZ/DDR. Anlass zu dieser Antwort bietet beispielsweise das ab 1952 fest verankerte Programm des RIAS mit den Sendungen „Werktag der Zone“[29], welche ab 5 Uhr morgens über Arbeitspolitik der SED-Regierung, Arbeitsnormen und Verhältnisse in des VEBs[30] berichtete, der „Sendung für die Landbevölkerung“, die um die Mittagszeit über die Agrarpolitik der SED berichtete, und der Sendung „Kommentare und Berichte“, welche am Abend über die nationale und internationale Tagespolitik berichtete und sich kritisch mittels politischer Kommentare mi t ihr auseinandersetzte. Alle Berichterstattungen des RIAS betonten immer wieder Probleme und Missstände, zogen diese unnötig in die Länge und warben für den Westen mit seiner Freiheit und Demokratie, um somit den Groll der ostdeutschen Bevölkerung zu verstärken und sie von einer Identifikation mit dem sozialistischen System abzuhalten. Aber nicht nur die einfache Bevölkerung war Zielgruppe des RIAS -Programms, auch Angestellte der Regierung und Sicherheitskräfte wurden angesprochen. So wurde beispielsweise über geglückte Fluchtversuche von Soldaten und Polizisten berichtet, um den Kritikern eine Art „wir sind nicht alleine“ Gefühl zu geben und somit ein kritisches Denken innerhalb dieser Kreise zu fördern.[31]

„Der RIAS (...) war zutiefst von des allgemeinpolitischen Rahmenbedingungen geprägt“[32], was wohl hauptsächlich daran gelegen hat, dass er ab 1953 der USIA[33] unterstellt war, welche in jede Abteilung einen „Programm Officer“ entsandte, der die Skripte und Aufzeichnungen kontrollierte. Man darf jedoch nicht davon ausgehen, dass es Programmänderungen gegen den Willen der Redakteure des RIAS gab, denn diese hegten eine ähnliche Meinung gegenüber dem SED-Regime und seiner sozialistischen Planwirtschaft; es lag eine Interessenskongruenz vor.[34]

[...]


[1] http://www.dhm.de/ausstellungen/kalter_krieg/aet_02.htm Zugriff: 10.03.2014.

[2] Vgl Riller, Schanett: Funken für die Freiheit. Die U.S.-amerikanische Informationspolitik gegenüber der DDR von 1953 bis 1963. Trier 2004, S.90.

[3] http://www.dhm.de/ausstellungen/kalter_krieg/aet_01.htm Zugriff: 10.03.2014.

[4] http://www.dhm.de/datenbank/dhm.php?seite=5&fld_0=PL000841 Zugriff: 08.03.2014.

[5] http://www.dhm.de/datenbank/dhm.php?seite=5&fld_0=PL000841 Zugriff: 09.03.2014.

[6] Gelb und lila stehen sich im Farbkreis gegenüber, was für den Betrachter zur Folge hat, dass sich diese am stärksten voneinander abheben.( Vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Farbkreis, 09.03.2014).

[7] Vgl. Riller 2004, S.90.

[8] http://www.dhm.de/ausstellungen/kalter_krieg/aet_04.htm Zugriff: 09.03.2014.

[9] http://www.dhm.de/lemo/html/wk2/kriegsverlauf/staedte/index.html Zugriff: 09.03.2014.

[10] Da der RIAS über Mittelwellenrundfunk sendete, war er auch im Großteil der SBZ zu empfangen. http://www.dhm.de/ausstellungen/kalter_krieg/aet_04.htm Zugriff: 10.03.2014.

[11] „Kalter Krieg (...), ist zu verstehen als ein interdependenter, hochkomplexer Prozess macht-und gesellschaftspolitischer Auseinandersetzung zwischen den beiden Weltmächten Ud SSR und USA.“, Aus: Barbara Mettler, Demokratisierung und Kalter Krieg, Verlag Volker Spiess, Berlin 1975, S. 54.

[12] Zitat: http://www.dhm.de/ausstellungen/kalter_krieg/aet_02.htm, Absatz 4, Zugriff: 10.03.2014

[13] Vgl. http://www.dhm.de/ausstellungen/kalter_krieg/aet_02.htm Zugriff: 11.03.2014

[14] Zitat: http://www.dhm.de/ausstellungen/kalter_krieg/aet_03.htm Zugriff: 11.03.2014

[15] Vgl. Riller, 2004,S. 90.

[16] SBZ ist die Abkürzung für den von der Sowjetunion besetzten Teil Deutschlands, der sowjetischen Besatzungszone.

[17] Vgl. Riller, 2004,S. 90 f.

[18] Vgl. Riller, 2004, S.91.

[19] „Der Begriff „politischer Kommentar“ kennzeichnet Beiträge, die den Hörer für Probleme der Politik zu gewinnen suchen, indem sie der persönlichen Sichtweise eines Mitarbeiters oder einer Redaktion Raum gewähren.“ Zitat aus: Michael Kuhlmann, Kalter Krieg im Äther –Der Ost-West- Konflikt in politischen Radio-und Informationssendungen der beiden deutschen Staaten 1945 – 1970, Magisterarbeit, Münster 1998, S. 10.

[20] Vgl. Riller,2004,S. 91.

[21] Zitat: Riller,2004,S. 91.

[22] Vgl. http://www.dhm.de/ausstellungen/kalter_krieg/aet_04.htm Zugriff 12.03.2014.

[23] Vom 24. Juni 1948 bis 12. Mai 1949schnitten Truppen der Sowjetunion alle Landverbindungen zwischen Westberlin und den alliierten Besatzungszonen ab, als Folge auf die in Westdeutschland vollzogene Währungsreform und der dadurch inoffiziellen vollzogenen Teilung Deutschlands. Vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Berlin-Blockade 12.03.2014.

[24] Vgl. Riller, 2004, S.92.

[25] Zitat: : Michael Kuhlmann, Kalter Krieg im Äther –Der Ost-West-Konflikt in politischen Radio-und Informati onssendungen der beiden deutschen Staaten 1945 –1970, Magisterarbeit, Münster 1998, S. 11.

[26] Vgl. Riller, 2004, S.92.

[27] Das RFE (Radio Free Europe) war eine von den Amerikanern 1949 entwickelte Sendeeinheit, die entwickelt wurde, um in alle Staaten den Ostblocks in der jeweiligen Landessprache zu senden und somit innerhalb der Bevölkerung Misstrauen und Unruhe zu fördern. (Vgl. http://www.dhm.de/ausstellungen/kalter_krieg/aet_05.htm, 12.03.2014).

[28] Riller, 2004, S.94

[29] Riller, 2004, S.95.

[30] VEB- Abkürzung für die volkseigenen Betriebe in der DDR.

[31] Vgl. Riller, 2004, S.95.

[32] Michael Kuhlmann-Kalter Krieg im Äther- Der Ost- West-Konflikt in politischen Radio- und Informationssendungen der beiden deutschen Staaten 1945-1970, Magisterarbeit, Münster 1998, S.11.

[33] „United States Information Agency“–Eine 1953 unter Eisenhower gegründete Agency für die „Betreuung und Durchführung aller Propagandaaktivitäten im Bereich von Kultur, Bildung und Information“. (Vgl. Riller, 2004, S. 258).

[34] Vgl. Riller, 2004, S.260.

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten

Details

Titel
Das geteilte Deutschland im Ätherkrieg
Untertitel
Die Rolle des RIAS für die Bevölkerung Berlins und der sowjetischen Besatzungszone 1945-1953
Hochschule
Europa-Universität Flensburg (ehem. Universität Flensburg)
Note
1,7
Jahr
2009
Seiten
12
Katalognummer
V432746
ISBN (eBook)
9783668747913
ISBN (Buch)
9783668747920
Dateigröße
645 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
deutschland, ätherkrieg, rolle, rias, bevölkerung, berlins, besatzungszone
Arbeit zitieren
Anonym, 2009, Das geteilte Deutschland im Ätherkrieg, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/432746

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