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Bilanzierung und Bewertung nach IFRS 5

Titel: Bilanzierung und Bewertung nach IFRS 5

Diplomarbeit , 2005 , 85 Seiten , Note: 2,7

Autor:in: Damian Proske (Autor:in)

BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Rahmen der Globalisierung und des allgemeinen Drucks für börsennotierte Unternehmen, einheitliche transparente Informationen darzustellen, hat die Europäische Union dazu bewogen, die Anwendung der Internationalen Rechnungslegungsgrundsätze (IAS) bereits 1995 zu fördern und in Konvergenz-prozessen mit dem damaligen IASC sukzessive weiter auszubauen. Bereits im Jahr 1998 wurde in Deutschland nach dem Kapitalerleichterungsgesetz (KapAEG) beschlossen, den börsennotierten Unternehmen bei der Aufstellung ihres Konzernjahresabschlusses die Befreiung nach den HGB-Richtlinien zu gestatten. Mit der Einführung des § 292a HGB wurde für die inländischen Unternehmen der rechtliche Grundsatz geschaffen. Dieser trug zu einer Erhöhung der Wettbewerbschanchen an den internationalen Kapitalmärkten bei. Diese Vorschrift war bis zum 31.12.2004 befristet. Das Wahlrecht für kapitalmarktorientierte börsennotierte Unternehmen mit Sitz in der EU ist somit durch die Anwendungspflicht der IFRS ab 2005 aufgehoben.

Im Rahmen der Untersuchung werden die einzelnen Regelungen und Anwendungspflichten des vom IASB verabschiedeten IFRS 5 detailliert und mittels geeigneter Beispiele ausführlich dargestellt. Die wesentlichen Grundlagen stellen zunächst den Übergang vom IAS 35 in den am 31.03.2005 veröffentlichten IFRS 5 dar. Des weiteren erfolgt ein Überblick, sowohl der geänderten Paragraphen weiterer Standards, als auch die allgemeine Darstellung des Anwendungskreises gemäß IFRS 5.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Gang der Untersuchung

2 Wesentliche Grundlagen

2.1 Darstellung und Übergang von IAS 35 nach IFRS 5

2.2 Überblick und Anwendungsbereich des IFRS 5

3 Bewertung und Bilanzierung von Anlagen und Veräußerungsgruppen

3.1 Definition und Differenzierung der Vermögenswerte

3.2 Kriterienkatalog für zur Veräußerung gehalten

3.3 Erstmalige Bewertung nach IFRS 5 (2004)

3.3.1 Grundsatz

3.3.2 Vierstufenprozess

3.3.3 Erläuterung anhand einiger Beispiele

3.4 Bewertung in Folgeperioden

3.4.1 Aussetzung der planmäßigen Abschreibung

3.4.2 Wertänderung einzelner langfristiger Vermögenswerte

3.4.3 Wertänderungen von Abgangsgruppen

3.5 Maßgebliche Korrekturen bei Planänderungen

4 Aufgegebene Geschäftsbereiche und Beteiligungen

4.1 Abzugrenzende Geschäftsbereiche

4.2 Bewertung und Bilanzierung aufgegebener Geschäftsbereiche

4.2.1 Allgemeine Definition der Bewertungsverfahren

4.2.2 Barwertparameter für die DCF-Methoden

4.2.3 Grenzfälle und Ermessensspielräume

4.3 Weitere Beteiligungsformen nach IFRS 5

5 Ausweis und Angaben

5.1 Ausweis in der IAS/IFRS-Bilanz und GuV

5.2 Anhangsangaben und Kapitalflussrechnung

6 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Bilanzierung und Bewertung von langfristigen Vermögenswerten und aufgegebenen Geschäftsbereichen gemäß IFRS 5, um die Auswirkungen des neuen Standards auf die Rechnungslegung börsennotierter Unternehmen aufzuzeigen und die Methodik der Abgrenzung sowie Bewertung detailliert darzustellen.

  • Übergang von IAS 35 zu IFRS 5
  • Kriterien für zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte
  • Bewertungsmethodik bei Erst- und Folgebewertung
  • Ermittlung des beizulegenden Zeitwertes (Fair Value)
  • Ausweis und Offenlegungspflichten im IFRS-Abschluss

Auszug aus dem Buch

3.3.2 Vierstufenprozess

Die Ermittlung des zu bilanzierenden Wertes der singulären langfristigen Vermögenswerte bzw. einer Abgangsgruppe erfolgt nach einem vierstufigen Wertermittlungsprozess:

1. Bewertung vor der Umgliederung langfristiger Vermögenswerte: Bevor die Umgliederung und die entsprechende Bewertung nach IFRS 5 realisiert wird, ist eine vorrangige Bewertung des langlebigen Wirtschaftsgutes nach dem originären Standard vorzunehmen. Bei der Erstbewertung von Sachanlagen sind diese zu ihren AK/HK anzusetzen. Bei Erwerb eines Wirtschaftsgutes entsprechen die Anschaffungskosten dem Zahlbetrag. Ein Vermögenswert aus dem Sachanlagenbilanzbereich, der anderweitig erworben wird, ist gemäß IAS 16.6 (2004) zu seinem beizulegenden Zeitwert (fair value) zu bewerten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Notwendigkeit der Harmonisierung der internationalen Rechnungslegung und den Übergang von nationalen Standards zum IAS/IFRS-Regelwerk für börsennotierte Unternehmen.

2 Wesentliche Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert den Übergang von IAS 35 zu IFRS 5 sowie den Anwendungsbereich des neuen Standards im Kontext internationaler Konvergenzbemühungen.

3 Bewertung und Bilanzierung von Anlagen und Veräußerungsgruppen: Hier stehen die Kriterien zur Klassifizierung als „zur Veräußerung gehalten“ sowie die Bewertungsschritte bei Erst- und Folgebewertung gemäß IFRS 5 im Mittelpunkt.

4 Aufgegebene Geschäftsbereiche und Beteiligungen: Dieses Kapitel behandelt die Abgrenzung und Bewertung von aufgegebenen Geschäftsbereichen unter Verwendung verschiedener Unternehmensbewertungsmethoden wie dem DCF-Verfahren.

5 Ausweis und Angaben: Der Abschnitt fokussiert auf die Darstellung der Sachverhalte in der Bilanz, GuV sowie die erforderlichen Anhangsangaben und Kapitalflussrechnungen.

6 Fazit und Ausblick: Das Fazit resümiert die Herausforderungen der IFRS 5-Anwendung und bewertet den Beitrag des Standards zur Transparenz der Finanzberichterstattung.

Schlüsselwörter

IFRS 5, IAS 35, Bilanzierung, Bewertung, Fair Value, Veräußerungsabsicht, Abgangsgruppe, Discontinued Operations, Impairment Test, Niederstwertprinzip, Unternehmensbewertung, DCF-Verfahren, Konzernabschluss, Kapitalflussrechnung, Finanzberichterstattung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Bilanzierung und Bewertung von langfristigen Vermögenswerten und aufgegebenen Geschäftsbereichen nach dem IFRS 5.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind der Übergang vom IAS 35, der Anwendungsbereich von IFRS 5, Klassifizierungskriterien und Bewertungsmethoden.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist die detaillierte Darstellung der Regelungen und Anwendungspflichten des IFRS 5 anhand praxisnaher Beispiele.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es erfolgt eine detaillierte Analyse der Standardvorgaben des IFRS 5 sowie deren Vergleich und Einordnung in das IAS/IFRS-Regelwerk.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst die Bewertung von Vermögenswerten, die Abgrenzung von Geschäftsbereichen sowie deren Ausweis in Bilanz und GuV.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

IFRS 5, Fair Value, Abgangsgruppe, Discontinued Operations, Impairment, Bilanzierung, Unternehmensbewertung.

Wie unterscheidet sich die Bewertung nach IFRS 5 vom HGB?

Während das HGB stark vom Vorsichtsprinzip und Gläubigerschutz geprägt ist, basiert IFRS 5 auf entscheidungsrelevanten Informationen und dem Fair Value.

Welche Rolle spielt die 12-Monatsfrist bei der Klassifizierung?

Die 12-Monatsfrist ist ein wesentliches Kriterium: Die Veräußerung muss innerhalb eines Jahres ab dem Umklassifizierungszeitpunkt wahrscheinlich abgeschlossen sein.

Ende der Leseprobe aus 85 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Bilanzierung und Bewertung nach IFRS 5
Hochschule
FOM Essen, Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Hochschulleitung Essen früher Fachhochschule
Note
2,7
Autor
Damian Proske (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
85
Katalognummer
V43279
ISBN (eBook)
9783638411165
ISBN (Buch)
9783638706483
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Bilanzierung Bewertung IFRS
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Damian Proske (Autor:in), 2005, Bilanzierung und Bewertung nach IFRS 5, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/43279
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Leseprobe aus  85  Seiten
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