Unter dem Begriff Nahversorgung versteht man im allgemeinen die Bereitstellung eines Angebots von Waren des täglichen Bedarfs. Hierzu zählen vor allem Lebensmittel aber auch Dienstleistungen und medizinische Versorgung. Wurden diese Waren früher von "Tante Emma" in jedem Ort angeboten, so liegt diese
Versorgungsfunktion inzwischen immer mehr in den Händen von großen Ketten und Discountern. Oft liegen deren Standorte verkehrsgünstig in Gewerbegebieten einige Kilometer außerhalb der Wohnsiedlungen.
Im ländlichen Raum, ohne einen gut ausgebauten öffentlichen Nahverkehr, ist die Bevölkerung nun auf den Individualverkehr angewiesen um die Einkaufswege zurückzulegen. Betrachtet man jetzt den demographischen Wandel, so stellt sich die Frage ob dies in Zukunft zu Versorgungsproblemen führen kann. Als Beispiel für den peripheren Raum dient der Landkreis Aurich, der im ersten Teil dieser Arbeit kurz vorgestellt wird. Danach werden Fakten zum demographischen Wandel betrachtet und die Auswirkungen auf die Nahversorgungssituation untersucht.
Das nächste Kapitel befasst sich mit den Trends im Einzelhandel, die Situation im Landkreis wird analysiert und die Frage nach akutem oder zukünftigem Handlungsbedarf wird gestellt. Anschließend werden die Handlungsmöglichkeiten der Regionalplanung aufgezeigt. Kapitel D betrachtet und bewertet vorhandene Konzepte zur wohnortnahen Versorgung. Am Schluss dieser Arbeit werden die vorgestellten Konzepte auf Teilräume des Landkreises Aurich übertragen. Dies soll als Veranschaulichung und Anreiz für weitere Untersuchungen dienen. Detaillierte Konzepte zu denen u.a. Standort- und Finanzierungsanalysen gehören, kann dieses Papier nicht liefern.
Inhaltsverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Dieser Text befasst sich mit ... und zielt darauf ab, ...
Zusammenfassung der Kapitel
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Dieses Kapitel behandelt ...
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Dieses Kapitel konzentriert sich auf ...
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Dieses Kapitel befasst sich mit ...
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Dieses Kapitel untersucht ...
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Dieses Kapitel analysiert ...
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Dieses Kapitel stellt ... dar.
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Dieses Kapitel diskutiert ...
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Dieses Kapitel beleuchtet ...
Schlüsselwörter
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Häufig gestellte Fragen
Was versteht man unter Nahversorgung im ländlichen Raum?
Nahversorgung umfasst die Bereitstellung von Waren des täglichen Bedarfs, insbesondere Lebensmittel, sowie Dienstleistungen und medizinische Versorgung in Wohnnähe.
Wie beeinflusst der demographische Wandel die Versorgungssituation?
Durch eine alternde Bevölkerung und den Rückgang lokaler Geschäfte entstehen Versorgungslücken, da ältere Menschen oft auf Individualverkehr angewiesen sind, um entfernte Discounter zu erreichen.
Warum verschwinden die klassischen "Tante Emma"-Läden?
Die Versorgungsfunktion hat sich zunehmend auf große Ketten und Discounter verlagert, die ihre Standorte verkehrsgünstig in Gewerbegebieten außerhalb der Ortskerne wählen.
Welche Region dient in der Arbeit als Beispiel für den ländlichen Raum?
Als Beispiel für den peripheren Raum wird der Landkreis Aurich in Niedersachsen untersucht.
Welche Rolle spielt die Regionalplanung bei der Nahversorgung?
Die Regionalplanung hat die Aufgabe, Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen und Konzepte zur Sicherung einer wohnortnahen Versorgung zu entwickeln und zu bewerten.
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- Geert Kruse (Author), 2011, Nahversorgung im ländlichen Raum unter Berücksichtigung des demographischen Wandels, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/432813