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Digitalisierung als Einflussfaktor des sozioökonomischen Wandels der Musikindustrie

Eine Untersuchung der Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitsbedingungen Musikschaffender des Musiksektors

Title: Digitalisierung als Einflussfaktor des sozioökonomischen Wandels der Musikindustrie

Bachelor Thesis , 2018 , 131 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Anonym (Author)

Business economics - Miscellaneous
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Summary Excerpt Details

Diese Arbeit setzt den Fokus auf den soziologischen Aspekt und jene Musikschaffenden, die als Akteure im Musiksektor noch nicht stark im Rampenlicht der öffentlichen Forschung stehen. Pointiert formuliert geht es darum, die mit technischem Wandel durch die Digitalisierung einhergehenden sozioökonomischen Veränderungen der Musikschaffenden zu analysieren und zu erklären. Dabei hat die Arbeit im Besonderen die Zielsetzung, welche Gefahren, Herausforderungen und Möglichkeiten die digitale Revolution für Musikschaffende bringt.

Der Musiksektor befindet sich international in einer Krise und die Musikindustrie und ihre Akteure agieren global, weshalb keine starke regionale Eingrenzung erfolgt. Dennoch soll versucht werden, spezifische Realitäten und Parallelen für Musikschaffende in Deutschland darzustellen. Auch ist die Literatur selten regional eingrenzend.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretische Grundlagen

2.1 Digitalisierung und sektoraler Wandel nach Dolata

2.2 Wertschöpfungskette nach Gereffi

2.3 Generelle Charakteristika des Arbeitsmarktsegments als Bestandteil des Kultur- und Kreativsektors

3 Der Musikmarkt in der Krise

3.1 Musikmarktakteure

3.1.1 Musikschaffende

3.1.2 Musikunternehmen als Arbeitgeber

3.2 Ökonomie des Musikmarkts

3.3 Traditionelle Wertschöpfungsarchitektur

4 Einfluss der Digitalisierung auf Musikmarkt und Wertschöpfungskette

4.1 Einfluss der Digitalisierung auf den Musikmarkt

4.1.1 Digitalisierung im Musikmarkt

4.1.2 Disruption im Musikmarkt

4.1.3 Neujustierung und Reorganisation des Musiksektors

4.2 Einfluss der Digitalisierung auf die Wertschöpfungskette

4.2.1 Einfluss der Digitalisierung auf die Wertschöpfungsstufen der Wertschöpfungskette

4.2.2 Restrukturierung der traditionellen Wertschöpfungskette

5 Einfluss der Digitalisierung und Restrukturierung auf die Arbeitsbedingungen von Musikschaffenden

5.1 Arbeit

5.1.1 Die Arbeit als Musikschaffender

5.1.2 Digitaler Wettbewerb

5.1.3 Lizensierung durch Digitalisierung

5.2 Einnahmen

5.2.1 Einnahmesituation in Deutschland

5.2.2 Einnahmequellen

5.3 Vermarktungsaktivitäten

5.3.1 Selbstvermarktung

5.3.2 Social Media

5.4 Produktion

5.4.1 Die Folgen der technologischen Entwicklung

5.4.2 Kreativität

5.5 Machtasymmetrie

5.5.1 Die Bedeutung der Plattenfirmen aus Sicht der Musikschaffenden

5.5.2 Auswirkungen der Digitalisierung auf die Verhandlungsmacht der Musikschaffenden

5.6 Zwischendiskussion

6 Experteninterviews zur Bedeutung der Digitalisierung für Musikschaffende

6.1 Interviewform: Qualitative Forschungsmethodik

6.2 Abgrenzung zur quantitativen Forschungsmethode

6.2.1 Wahl des Leitfadeninterviews als Experteninterview

6.2.2 Aufbau des Leitfadens

6.3 Durchführung und Datengewinnung

6.3.1 Sampling

6.3.2 Vorgehensweise

6.3.3 Zugangsprobleme

6.4 Vorgehensweise der Auswertung

6.5 Datenauswertung

7 Konklusion

Zielsetzung & Themen

Diese Bachelorarbeit untersucht den Einfluss der Digitalisierung auf die Restrukturierung der Wertschöpfungskette in der Musikindustrie und die daraus resultierenden Auswirkungen auf die Arbeitsbedingungen von Musikschaffenden. Ziel ist es, die sozioökonomischen Veränderungen und die damit verbundenen Herausforderungen für Akteure in diesem Sektor wissenschaftlich zu beleuchten.

  • Digitalisierung als Treiber für den sozioökonomischen Wandel der Musikbranche.
  • Analyse der Transformation traditioneller Wertschöpfungsstrukturen im Musikmarkt.
  • Untersuchung der veränderten Arbeitsbedingungen und Einkommenssituation für Musikschaffende.
  • Rolle von Vermarktung, Produktion und Machtasymmetrien in einem digitalisierten Umfeld.
  • Qualitative Experteninterviews mit Musikschaffenden zur empirischen Fundierung der Thesen.

Auszug aus dem Buch

4.1.1 Digitalisierung im Musikmarkt

Für das Messen der Auswirkungen der Digitalisierung auf den Musiksektor stellt Dolata zwei Parameter vor: der „sektoralen Eingriffstiefe neuer Technologien“ und der „Antizipations- und Adaptionsfähigkeit“, wie in 2.1. genauer erörtert (vgl. Dolata 2008a: 346; Dolata 2007a: 36f.).

Die sektorale Eingriffstiefe beschreibt den Anpassungs- und Veränderungsdruck, den neue Technologien auf einen Sektor ausüben.

Mit der Antizipations- und Adaptionsfähigkeit kann erfasst werden, wie neue Technologien von einem Sektor aufgenommen werden (vgl. ebd.).

Konkret am Beispiel des Musikmarktes durch die Umsatzrückgänge lässt sich festhalten, dass die Musikkonzerne erst nach einem massiven Veränderungsdruck einen Strategiewechsel einleiteten. Mit anderen Worten: eine „große sektorale Eingriffstiefe neuer Technologien“ stößt auf eine „geringe Adaptionsfähigkeit des Sektors“ (vgl. Dolata 2008a: 347, 364; Waldfogel 2017: 198)

Dies lässt sich u.a. auf Managementfehler zurückführen, doch gibt es auch weitere Gründe, wie folgend (vgl. ebd.: 363).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problemstellung des sozioökonomischen Wandels der Musikindustrie durch die Digitalisierung ein und formuliert die zentrale Forschungsfrage sowie das methodische Vorgehen.

2 Theoretische Grundlagen: Hier werden die theoretischen Rahmenbedingungen zu Digitalisierung, Wertschöpfungsketten und den Charakteristika des Kultur- und Kreativsektors als Arbeitsmarktsegment erarbeitet.

3 Der Musikmarkt in der Krise: Dieses Kapitel veranschaulicht die Krisensituation der Branche unter Berücksichtigung der relevanten Akteure, der Ökonomie des Marktes und der traditionellen Architektur der Wertschöpfung.

4 Einfluss der Digitalisierung auf Musikmarkt und Wertschöpfungskette: Der Fokus liegt hier auf dem technologisch induzierten Strukturwandel, der Disruption etablierter Geschäftsmodelle und der notwendigen Reorganisation innerhalb der Branche.

5 Einfluss der Digitalisierung und Restrukturierung auf die Arbeitsbedingungen von Musikschaffenden: In diesem Kapitel werden die konkreten Folgen für die Musikschaffenden hinsichtlich Arbeitsweise, Einkommen, Vermarktung, Produktion und Machtverhältnissen zu Plattenfirmen analysiert.

6 Experteninterviews zur Bedeutung der Digitalisierung für Musikschaffende: Dieser Abschnitt erläutert die qualitative Forschungsmethodik und wertet Experteninterviews aus, um die theoretischen Erkenntnisse mit Praxisperspektiven zu vergleichen.

7 Konklusion: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse und reflektiert die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitsrealität von Musikschaffenden.

Schlüsselwörter

Digitalisierung, Musikindustrie, Wertschöpfungskette, Musikschaffende, Arbeitsbedingungen, Transformation, Artpreneur, Plattenfirmen, Machtasymmetrie, Einnahmesituation, Selbstvermarktung, Sozioökonomischer Wandel, Musikmarkt, Kreativsektor, Experteninterviews.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert den sozioökonomischen Wandel der Musikindustrie, der durch die Digitalisierung angestoßen wurde, und untersucht, wie sich die damit verbundene Restrukturierung der Wertschöpfungsketten auf die Arbeitsbedingungen der Musikschaffenden auswirkt.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentral sind die Themen Digitalisierung, Wertschöpfungsarchitekturen, Arbeitsmarktmobilität im Kultursektor, die ökonomische Situation von Künstlern sowie das Machtgefüge zwischen Musikschaffenden und Plattenfirmen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, auf Basis von Literatur und empirischen Daten zu klären, welchen Einfluss die digitale Transformation auf die Arbeitsweise und die Existenzgrundlage von Musikschaffenden in Deutschland hat.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird ein qualitativer Forschungsansatz gewählt, der eine fundierte Literaturanalyse mit leitfadengestützten Experteninterviews kombiniert, um sowohl theoretische als auch praktische Einblicke zu gewinnen.

Welche Aspekte werden im Hauptteil detailliert beleuchtet?

Im Hauptteil werden neben der Marktanalyse die spezifischen Veränderungen der Produktionsprozesse, die veränderten Einnahmequellen durch Streaming und Live-Konzerte sowie die zunehmende Notwendigkeit der Selbstvermarktung diskutiert.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit zusammenfassen?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Digitalisierung, Wertschöpfungskette, Musikschaffende, Prekarisierung, Artpreneur und Machtasymmetrie charakterisieren.

Wie verändert der Begriff "Artpreneur" die Rolle der Musikschaffenden?

Der Begriff beschreibt den Wandel vom reinen Künstler hin zum unternehmerisch agierenden Akteur, der mehr Eigenverantwortung für Vermarktung und Management übernehmen muss.

Welche Rolle spielen Plattenfirmen im heutigen digitalen Umfeld laut den Experten?

Die Experteninterviews deuten auf ein ambivalentes Verhältnis hin: Während Majors weiterhin Machtpositionen innehaben, gewinnen unabhängige Labels an Bedeutung, und Musikschaffende müssen verstärkt eigene Kompetenzen in der digitalen Distribution entwickeln.

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Details

Title
Digitalisierung als Einflussfaktor des sozioökonomischen Wandels der Musikindustrie
Subtitle
Eine Untersuchung der Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitsbedingungen Musikschaffender des Musiksektors
College
Berlin School of Economics and Law
Grade
2,0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2018
Pages
131
Catalog Number
V432876
ISBN (eBook)
9783668751224
ISBN (Book)
9783668751231
Language
German
Tags
Digitalisierung Soziologie BWL Musikindustrie Musiksektor Musikschaffende Sozioökonomischer Wandel Arbeitsbedingungen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2018, Digitalisierung als Einflussfaktor des sozioökonomischen Wandels der Musikindustrie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/432876
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