Die Akzeptanz und die Bedeutung der betrieblichen und privaten Altersvorsorge in Österreich


Bachelorarbeit, 2018
44 Seiten, Note: 1

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung mit Zielstellung und Rückblick auf BA I
1.1 Problemstellung und Forschungsfragen
1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit

2 Hintergrund von betrieblicher und privater Altersvorsorge
2.1 Die betriebliche Altersvorsorge
2.1.1 Zukunftssicherung gem. § 3 Abs. 1 Z 15 ESt G
2.1.2 Pensionskassen
2.1.3 Direkte Leistungszusage
2.1.4 Kollektivversicherung
2.2 Die private Altersvorsorge
2.2.1 Klassische Lebensversicherungen
2.2.2 Private Rentenversicherungen
2.2.3 Fondsgebundene Lebensversicherung
2.2.4 Prämiengeförderte Zukunftsvorsorge
2.2.5 Vorsorgewohnung

3 Methode zur Beantwortung der Fragestellung
3.1 Qualitative Leitfadeninterviews
3.1.1 Interviewleitfaden dieser Arbeit
3.2 Transkription
3.3 Qualitative Inhaltsanalyse
3.3.1 Kategoriensystem
3.3.2 Typologische Analyse

4 Untersuchungsteilnehmer Innen

5 Ergebnisse der Interviews
5.1 Darstellung der Einzelfälle
5.2 Darstellung der Kategorien

6 Schlussfolgerung und Beantwortung der Fragestellung
6.1 Vertiefende Betrachtung

7 Zusammenfassung und Ausblick

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Anhang

Fragebogen zu soziodemographischen Daten

Abstract

Aufgrund der vielen Reformen des österreichischen Pensionssystem der letzten 15 Jahren und der damit verbundenen schrittweisen Leistungsanpassungen, die sich auf das Pensionseinkommen auswirken, hat auch in Österreich die zweite und dritte Säule der Pensionsvorsorge einen neuen Stellenwert erlangt. Die vorliegende Studie soll die Bedeutung und die Akzeptanz der betrieblichen und privaten Altersvorsorge in Österreich anhand einer Stichprobe mit sechs Probanden analysieren, die anhand eines problemzentrierten Interviews nach Witzel (1982, 1985) ihre Sichtweisen und Aktivitäten zu der Thematik in eigenen Worten wiedergeben. Nach der qualifizierten Inhaltsanalyse des bestehenden Datenmaterials soll in einem typologischen Analyseverfahren aus den destruktiven Kategorien Ergebnisse zu den Forschungsfragen, wie zum Beispiel welchen Einfluss hat die wirtschaftliche Entwicklung auf das Anlegerverhalten in Bezug auf die zu erwartenden Renditen für die individuellen Vorsorgeformen liefern. In der vertiefenden Analyse soll dann ein typisches Vorsorgeverhalten noch näher definiert werden anhand eines Idealtypens.

Die Ergebnisse dieser Studie soll Aufzeigen welchen Einflüssen die Bedeutung und Akzeptanz der betrieblichen und privaten Altersvorsorge in Österreich sie gegenübersteht und wie sie in Österreich umgesetzt wird.

Schlüsselbegriffe: Betriebliche Altersvorsorge, Private Altersvorsorge, Pensionskonto, prämienbegünstigte Zukunftsvorsorge, Pensionskassen, Vorsorgewohnung

Abstract

Due to the many reforms of the Austrian pension system of the last 15 years and the associated gradual benefit adjustments that affect the pension income, the second and third pillar of pension provision has also gained a new status in Austria. The aim of this study is to analyse the significance and acceptance of occupational and private old-age provision in Austria using a sample of six subjects who, using a problem-cantered interview according to Witzel (1982, 1985), describe their views and activities in their own words. According to the qualified content analysis of the existing data, in a typo-logical analysis method from the destructive categories, results should be provided on the research questions, such as which influence has the economic development on the investor behaviour in relation to the expected returns for the individual forms of provision. In the in-depth analysis, a typical precautionary behaviour should then be further defined using an ideal type pens. The results of this study are intended to show what influences the significance and acceptance of occupational and private old-age provision in Austria is and how it will be implemented in Austria.

Keywords: employer-funded pension, private pension, pension account, premium-favored provision for the future, pension funds, precautionary apartment

Danksagung

Zunächst möchte ich mich bei meinem Betreuer Herrn Mag. Martin Zuba bedanken, der mich mit fachkundig unterstützte und mir durch seine kritische Hinterfragung zu manch meiner Gedankengänge zu neuen Sichtweisen und Formulierungen anregte.

Einen besonderen Dank darf ich auch an alle meine Interviewpartner aussprechen, die sich Zeit für meine Befragungen genommen haben. Dabei möchte ich auch betonen, dass ich mich für Euer Interesse an diesem Thema sehr bedanke, denn ohne euch wäre diese Arbeit in diesem Umfang nicht zustande gekommen.

Ein ganz großer Dank gilt meiner Lebensgefährtin Vera, die immer an mich glaubte und mich immer wieder ermutigt hat, auch wenn meine Motivation mal nicht so groß war. Danke auch, dass du mich während diese Zeit unterstützt hast und mir immer wieder zugehört hast.

Ich danke auch meinen Eltern für jegliche Unterstützung in meinem Leben und das sie mir die wichtigen Werte des Lebens auf meinem Werdegang mitgegeben haben.

Ich möchte diese Arbeit meiner verstorbenen Großmutter Magdalena Schendlinger widmen.

1 Einleitung mit Zielstellung und Rückblick auf BA I

Das österreichische Pensionssystem wird immer mehr mit den Problemen der demographischen Veränderungen der Gesellschaft konfrontiert und daraus resultierend müssen die Verantwortlichen Anpassungen an das Finanzierungsmodell einleiten. Künftige Reformen werden Änderungen vorsehen, die verschiedene Auswirkungen zeigen werden, wie z.B. eine Anpassung des Pensionsantrittsalters oder auch eine Reduzierung des Pensionsniveaus zukünftiger Pensionen (Tomandl, 2011, S. 118ff.). Das bedeutet, jeder und jede Einzelne muss für sich selbst Überlegungen betreffend seiner/ihrer finanziellen Zukunft, die ab dem ersten Pensionstag auf einem zukommen wird, machen.

In diesem Zusammenhang müssen die betriebliche und auch die private Altersvorsorge in Zukunft einen höheren Stellenwert in der Gesellschaft bekommen. Wobei jedoch zu bemerken ist, dass Österreich in EU Vergleich mit einem 12 % Anteile in der betrieblichen Altersvorsorge im Vergleich mit dem EU Durchschnitt, der bei 51 % liegt, weit unterhalb diesem Wert liegt (Weber & Neumayer, 2014). Nur 1 % des Beitragsvolumens von Euro 8,8 Mrd. für die betriebliche Altersvorsorge im Jahre 2008 wurde von privaten Haushalten genutzt. Somit wurde von der Möglichkeit sich freiwillig höher versichern zu lassen, bzw. Versicherungszeiten nachzukaufen, um eine aktive Vorsorge für die Pension zu bilden, in sehr geringer Weise Gebrauch gemacht (Url, 2011).

Laut der Studie „Prämienbegünstigte Zukunftsvorsorge“ der Finanzmarktaufsicht aus dem Jahre 2017 sind die Neuverträge der PZV im Jahre 2016 rückläufig, sowohl im Versicherungs- als auch im Kapitalanlagesektor (www.fma.gv.at, 2017).

Der Markt der betrieblichen und privaten Altersvorsorge ist trotzdem ein sehr großer, wie die Zahlen der Finanzmarktaufsicht zeigen, da sie im Mai 2014 790 Kreditinstitute (davon zehn betriebliche Vorsorgekassen), 100 Versicherungsunternehmen, 16 Pensionskassen, 82 Wertpapierfirmen und 70 Wertpapierdienstleistungsunternehmen, 2.153 inländische Investmentfonds von 24 Kapitalanlage-gesellschaften, 5699 ausländische Investmentfonds und fünf Immobilien-Kapital-anlagegesellschaften beaufsichtigt (Prantner, 2015, S.87).

Zielsetzung dieser Arbeit ist es, das Verhalten der österreichischen Bevölkerung in Bezug auf ihr Vorsorgeverhalten zu untersuchen und die damit verbundenen Entscheidungskriterien, die zu diesem Handeln führen, zu analysieren.

1.1 Problemstellung und Forschungsfragen

Aufgrund des demographischen Veränderungsprozesses wird die Gesellschaft immer älter und damit ist auch ein immer größer werdender inaktiver Erwerbszeitraum verbunden die dem/der Bürger In zur Verfügung steht. Das bedeutet wiederum, mehr Freizeit und mehr Aktivitäten, die jedoch einen gewissen Kapitalbedarf des/der Einzelnen voraussetzen.

Aus dieser Problematik lassen sich folgende Forschungsfragen ableiten:

- Welche Bedeutung und Akzeptanz hat die betriebliche und private Altersvorsorge in Österreich?

Wie stark ist die Verbreitung dieser Vorsorgeprodukte in Österreich und welchen kritischen Betrachtungspunkten sind diese ausgesetzt?

- In welche Produkte wird neben der prämienbegünstigten Zukunftsvorsorge noch investiert?

Gibt es einen Trend zu speziellen Produkten, oder werden konservative Anlagemodelle bevorzugt und zeigen steuerliche Begünstigungen keine positiven Effekte auf das Vorsorgeverhalten der Bürger?

- Welchen Einfluss hat die wirtschaftliche Entwicklung auf das Anlegerverhalten in Bezug auf die zu erwartenden Renditen für die individuellen Vorsorgeformen?

Werden Finanzprodukte als sichere Vorsorgeprodukte gesehen, oder werden Immobilien als krisenkonstantere Variante für die Vorsorge gesehen?

1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit

Der Autor hat sich bei der vorliegenden Arbeit das Ziel gesetzt, die Akzeptanz und die Bedeutung der betrieblichen als auch privaten Altersvorsorge in Österreich zu hinterfragen um damit die Wertigkeit von einzelnen Finanzprodukten zu analysieren. In weiterer Folge kann dann der Bekanntheitsgrad abgeleitet werden, abhängig davon ob es sich um steuerlich geförderte Produkte in Form von staatlichen Prämien, oder um institutionelle Produkte, welche individuelle steuerliche Effekte mit sich bringen, handelt.

Bei dieser Studie wurde zu Beginn anhand einer Problemanalyse die Fragestellung definiert und daraus folgend ein Leitfaden erarbeitet, welcher die zu erkundigenden Fragstellungen in einer chronologischen Reihenfolge auflistet, die zur es zu erforschen gilt. Nach einem ersten Test des entworfenen Interviewleitfadens kann dann mit der eigentlichen Interviewdurchführung begonnen werden (Mayring, 2016, S.70ff.).

Aufbauend auf das gewonnene Datenmaterial können die Auswirkungen der bereits bestehenden Maßnahmen zur Akzeptanz und Bedeutung der betrieblichen und privaten Altersvorsorge in Österreich analysiert werden und gegebenenfalls Handlungen setzt werden, um das Bewusstsein diesbezüglich zu fördern.

2 Hintergrund von betrieblicher und privater Altersvorsorge

Aufgrund der Tatsache, dass die Pensionen in Österreich bis dato eine Höhe von ca. 80 % des vorangegangenen Nettoeinkommens bei durchgehender Erwerbsbiographie erreichten, gab es eine sehr geringe Nachfrage an Altersvorsorgeprodukten. Bis dato definierte sich diese Zielgruppe aus dem Kreis der Personengruppe, deren Einkommen über der Höchstbeitragsgrundlage lag (Url, 2013, S.1ff.). Ab dieser Grenze gibt es für alle Personen die mehr verdienen eine sogenannte Höchstpension.

Um den gewohnten Lebensstandard weiterführen zu können, müssen schon im Erwerbsleben Kapitalreserven in jeweiligen Formen aufgebaut werden.

Wenn man sich plakativ das Jahr 2010 näher ansieht, wurden in Österreich in Summe Euro 46,9 Milliarden für den gesamten Bereich Altersvorsorge an Pensionen ausgegeben. Davon fallen aber nur Euro 1,9 Milliarden auf betriebliche Altersvorsorge und Euro 3 Milliarden auf private Altersvorsorge in Form von Lebensversicherungen. In Summe sprechen wird bei den betrieblichen und privaten Leistungen der Altersvorsorge von gerade mal nur 10 % der gesamten Leistungen der Pensionszahlungen (Url, 2013, S.4f.). Diese Zahlen zeigen, welch geringe Bedeutung die Altersvorsorge bis dato in Österreich hat. Wöss hat diesen Umstand 2015 damit begründet, „das ergänzende Vorsorgeformen in aller Regel einen wesentlichen geringeren Stellenwert in Ländern haben, deren öffentliche Alterssicherungssysteme sich an der Bismarck`schen Tradition aufgebaut haben. Insbesondere gilt das dort, wo die

Sozialversicherungspension relativ hohe Einkommensersatzraten bietet.“

Trotz diesem Umstand hat sich die private Altersvorsorge in Österreich im Vergleich zur betrieblichen Altersvorsorge in den letzten 10 Jahren gut entwickelt (Glatz, 2013, S.7). So hat sich die Altersvorsorge im Jahre 2011 in Zahlen wie folgt dargestellt:

Tabelle 1: Wirtschaftliche Bedeutung der Altersvorsorge (2011) in Mrd. Euro

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Glatz (2013, S.7)

Anmerkung: Eigene Darstellung

2.1 Die betriebliche Altersvorsorge

Bei der betrieblichen Altersvorsorge handelt es sich um eine freiwillige Leistung des Unternehmens für die Zukunft des/der Mitarbeiters In, um dessen/derer Pensionslücke zu reduzieren. Nebenbei ermöglicht sie dem Unternehmen qualifizierte Mitarbeiter Innen an das Unternehmen zu binden, da die Mitarbeiter Innen durch diese künftigen Betriebspensionen eine tarifliche Überzahlung erhalten (Url, 2013, S.5f.).

Man kann unter den folgenden angeführten Systemen unterscheiden, welche es für die Bildung einer betrieblichen Altersvorsorge gibt. Inhaltlich werden sie wie folgt erläutert:

2.1.1 Zukunftssicherung gem. § 3 Abs. 1 Z 15 ESt G

Das ist eine Zuwendung des Arbeitgebers in Form einer Er- und Ablebensversicherung für den einzelnen Mitarbeiter In mit einer maximalen jährlichen Beitragsleistung von Euro 300,00. Die monatlichen Prämien sind von der Einkommensteuer befreit, falls die Laufzeit bis zum Beginn des gesetzlichen Pensionsantritts des/der Begünstigten läuft (Weber & Neumayer, 2012, S.7f.).

2.1.2 Pensionskassen

Hier werden die Leistungen von Pensionszusagen an ein externes Unternehmen ausgelagert (Url, 2013, S.15f.). Darunter versteht man Pensionskassen, Versicherungsunternehmen oder Unterstützungs- und Hilfskassen (Felten, 2013, S.33f.).

Dabei unterscheidet man unter dem beitragsorientiertem und dem leistungsorientierten Modell, wobei beim ersterem eine fixe monatliche Prämie bezahlt wird und die zu erwartende Pension sich aus dem wirtschaftlichen Erfolg ergibt. Die Höhe der laufenden Pension kann sich in diesem Modell auch reduzieren. Hingegen erhält der/die Mitarbeiter In beim zweiten Modell, dem leistungsorientierten Modell eine Zusage für eine definierte monatliche Pension (Weber & Neumayer, 2012, S. 9ff.).

2.1.3 Direkte Leistungszusage

Bei der direkten Leistungszusage handelt es sich um einen betriebliche Pensionszahlung, die das Unternehmen aus ihrem direktem Vermögen leistet und auch für dessen Finanzierung Vorsorge leisten muss (Felten, 2013, S.33f.).

Auch hier hat man wieder zwischen leistungsorientierter Pensionszusage und beitragsorientierter Pensionszusage zu unterscheiden.

2.1.4 Kollektivversicherung

Die betriebliche Kollektivversicherung wurde im Jahre 2005 in Österreich eingeführt und nach den arbeitsrechtlichen und steuerrechtlichen Gesichtspunkten eines Pensionskassenmodells gleichzustellen (Paseka, 2011, S.7f.). Es ist eine Gruppenrentenversicherung die der Arbeitgeber In für seine Arbeitnehmer Innen abschließt um für eine Altersversorgung und Hinterbliebenenversorgung vorzusorgen. Eine Erweiterung des Leistungsspektrums stellt die Invaliditätsversorgung dar. Sie kann auch von Geschäftsführern Innen einer Gmb H als auch von Vorständen Innen von Aktiengesellschaften in Anspruch genommen werden (Weber, 2012, S. 12f.).

2.2 Die private Altersvorsorge

Unter privater Altersvorsorge versteht man den Aufbau von Kapitalreserven in jeweiliger Form, sei es in konservativen Sparforme, wie zum Beispiel in den Veranlagungen gebundener Festgeldern, oder aber auch in Lebensversicherungen, Kapitalsparfonds, bzw. in Wertpapieren. Neben diesen Produkten gibt es auch ein vom Staat gefördertes Produkt, dass sich prämienbegünstigte Zukunftsvorsorge nennt. Aber auch die Schaffung von Eigentum dient der Altersvorsorge und hat den Zweck, einerseits die laufenden Wohnkosten zu senken, da nur mehr Betriebs- und Erhaltungskosten in der Pension anfallen und andererseits kann durch die Vermietung ein Zusatzeinkommen zur laufenden Pension erwirtschaftet werden.

Eine nicht so verbreitete Möglichkeit der privaten Altersvorsorge stellt die freiwillige Höherversicherung in der Pensionsversicherung dar (Hager & Kreindl, 2012, S.81).

In den folgenden Unterkapiteln werden die wichtigsten Produkte der privaten Altersvorsorge kurz erläutert.

2.2.1 Klassische Lebensversicherungen

Unter der klassischen Lebensversicherung versteht man eine Er- und Ablebensversicherung mit einem definierten Garantiezinssatz, der das eingezahlte Kapital garantiert und auch die Verzinsung, wobei sich diese nur auf die veranlagten Beiträge bezieht.

Der veranlagte Beitrag wiederum versteht sich als Prämie abzüglich der laufenden Kosten des Versicherungsproduktes (Glatz, 2013, S.9f.). Durch diese hohen Kosten und der dadurch verminderten Veranlagungsbeiträgen werden nur sehr geringe Renditen erwirtschaftet und stellen keine geeignete Pensionsvorsorge dar (Hager & Kreindl, 2012, S.58f.). Die einbezahlten Versicherungsprämien können als Sonderausgaben geltend gemacht werden, dies gilt für alle im EU Raum ansässigen Versicherungsunternehmen (BMF, 2018).

2.2.2 Private Rentenversicherungen

In der privaten Rentenversicherung werden wie bei der klassischen Lebensversicherung Prämien in das jeweilige Produkt des Anbieters einbezahlt und folgend eine Rente konsumiert (Glatz, 2013, S.11f.). Es sind bei der Rentenversicherung auch Einmalerläge bis kurz vor dem Rentenantritt möglich (Hager & Kreindl, 2012, S.15). Die Attraktivität dieses Produktes ist leider nicht gegeben, da die Garantien und Zinsen dato einen historischen Tiefstand verzeichnen und noch dazu durch die Inflation ein Kaufkraftverlust zu verzeichnen ist (Hager & Kreindl, 2012, S.58f).

2.2.3 Fondsgebundene Lebensversicherung

Bei der fondsgebundenen Lebensversicherung zahlt der/die Versicherungsnehmer In wie bei der klassischen Lebensversicherung seine Prämien an ein Versicherungsinstitut, jedoch werden die zu veranlagenden Beträge in Wertpapierfonds investiert und die lukrierten Gewinne dem/der Kunden In gutgeschrieben. Da es sich hier um eine spekulative Form der Veranlagung handelt, kann es im schlimmsten Fall zu Gewinnausfällen kommen, falls es sich um einen Vertrag ohne Garantieleistungen handelt. Es kann somit durch die Option einer Garantie vereinbart werden, wer das Veranlagungsrisiko trägt (VVO, 2018).

2.2.4 Prämiengeförderte Zukunftsvorsorge

Das Modell der prämiengeförderten Zukunftsvorsorge (PZV) wurde im Jahre 2003 am österreichischen Versicherungsmarkt launchiert um einerseits das Vorsorgeverhalten der Österreicher Innen mittels einer staatlichen Förderung zu forcieren und andererseits den österreichischen Kapitalmarkt zu beleben (Halling, Mosburger & Randl, 2004, S.399f.). Das Produkt hat eine Mindestlaufzeit von 10 Jahren und kann als Versicherung oder Fonds abgeschlossen werden, wobei die staatliche Prämie seit 2012 4,25% beträgt (Glatz, 2013, S.14f.). Ab dem 41. Lebensjahr können die Gewinne aus den verschiedenen Produkten der PZV in Pensionskassen übertragen werden, um dann ab Pensionsalter eine lebenslange Pension zu erhalten (Halling, Mosburger & Randl, 2004, S.400f.).

2.2.5 Vorsorgewohnung

Eine Art der Wohnraumschaffung, jedoch nicht für den eigenen unmittelbaren Wohnbedarf, sondern für die Weitervermietung ist die Vorsorgewohung. Es gibt einige große Anbieter in Österreich, die sich bei der Anschaffung einer Vorsorgewohnung um alles kümmern, von der Finanzierung, über die Verwaltung bis zur Vermietung. Dabei werden Leerstände der einzelnen Wohnung durch eine Art solidarisches

Berechnungsmodell der Mieteinnahmen aufgeteilt um eine gute Rendite für den/die einzelnen Besitzer In zu erzielen (Grünbacher, 2015, S.10f.). Der Vorteil solch einer Investition ist die sichere Kapitalanlage ohne eines Totalverlustes, wobei sich jedoch eine niedrige Rendite ergibt. Jedoch hat man laufende Einnahmen und die Wohnung kann an die nächste Generation vererbt werden. Die steuerlichen Vorteile und Effekte sind bei solch einer Investition in eine Vorsorgewohnung machen sich jedoch schon von Beginn an merkbar (Weber, 2012, S. 17ff.).

Zusammenfassend kann man sagen, dass die private Altersvorsorge somit nach der beruflichen Laufbahn den erworbenen Lebensstandard ermöglichen soll, auch wenn die laufenden Bezüge durch das Pensionseinkommen einen prozentuellen geringeren Wert, im Vergleich zum Aktiveinkommen während des Berufslebens aufweist, soll somit die Differenz mittels privater Vorsorge teilweise ausgeglichen werden.

3 Methode zur Beantwortung der Fragestellung

Der Autor hat bei dieser Arbeit die Methode des problemzentrierten Interviews

gewählt, da er durch seine Fragen die Ansichten und Meinungen des/der Interviewten zur einer gesellschaftlichen, politischen Problematik in seiner/ihrer individuellen Sprache erhält. Es soll damit eine festgelegte Problemstellung subjektiv beleuchtet werden, seitens des Befragten durch die von Witzel (1982,1985) definierten Form des problemzentrierten Interviews, mit ihren offenen und halbstrukturierten Fragen (Mayring, 2016, S.67f.).

Um die Fragestellung dieser Bachelorarbeit beantworten zu können wurden qualitative Leitfadeninterviews mit einer vordefinierten Personengruppe geführt. Durch diesen Vorgang der Befragung einzelner Teilnehmer Innen soll durch die Interpretation der einzelnen Aussagen eine Verallgemeinerung auf eine breite Masse repliziert werden können (Mayring, 2015, S.20f.).

3.1 Qualitative Leitfadeninterviews

Um den Umfang des Interviews auf die wesentliche Problemstellung zu konkretisieren, jedoch aber einen offenen Gedankengang zuzulassen, bedient sich der Autor eines Interviewleitfadens (Mayring, 2016, S.67f.).

Der für diese Studie entworfene Interviewleitfaden ist in drei Teile aufgebaut, welcher im ersten Teil mit einer Sondierungsfrage die Sicht der Problematik mit dem Interviewten abklären soll.

Im zweiten Teil soll dann mittels Leitfadenfragen der/die Befragte seine Handlungsaktivitäten erläutern, die ihm/ihr wichtig erscheinen um sich der Thematik zu widmen. Um den Gesprächsverlauf bzw. den Gedankengang des Befragten zu forcieren, bzw. ihn weiterzuleiten, können Zwischen- als auch Spontanfragen in das einzelne Interview integriert werden. Dabei ist es essentiell, mit dem/der Befragten eine Vertrauensbasis aufzubauen, um unverfälschte Antworten zu erhalten (Mayring, 2016, S.68ff.).

3.1.1 Interviewleitfaden dieser Arbeit

Für die Befragung der Metadaten wurde ein sozio-demographischer Fragenbogen entwickelt. In weiterer Folge wurde eine Interviewvereinbarung, in der eine Vertraulichkeitserklärung enthalten ist, dem Interviewteilnehmer Innen vorgelegt.

Die folgenden Fragen des Interviewleitfadens dienen zur Bearbeitung der Problemstellung:

1. Denken Sie, reicht die staatliche Altersvorsorge aus für Ihren Lebensabend aus, falls nein, wie gestalten Sie Ihre private Altersvorsorge, bzw. welche Produkte sind Ihnen bekannt?

Mit dieser Frage am Beginn soll der/die Befragte ihre/seine persönlichen Gedanken zur staatlichen Pensionsversorgung darlegen. Es soll auch damit erfasst werden, wie groß sein Interesse an dem Thema Zukunftsvorsorge ist, bzw. inwieweit er sich damit schon befasst hat, bzw. welche Möglichkeiten es gibt. Wie groß ist das Wissen zu diesem Thema und sind die Produkte die zur Verfügung stehen auch bekannt.

2. Kommen Sie in den Genuss einer betrieblichen Altersvorsorge? Wenn ja, in welchem Ausmaß?

Durch diese Frage soll einerseits die Häufigkeit der betrieblichen Altersvorsorge hinterfragt werden, bzw. Fakten die dafürsprechen oder auch dagegensprechen.

3. Ist eine betriebliche/private Altersvorsorge für Ihre Generation unabdingbar und wie könnten Auswirkungen ohne Altersvorsorge den Umfang des Lebensstandards beeinflussen?

Hier soll hinterfragt werden, wie weit denken die Interviewteilnehmer Innen schon in die Zukunft, wie sehen sie einmal ihren finanziellen Lebensabend. Es soll aber auch ergründet werden, was gegen eine finanzielle Vorsorge im Einzelfall sprechen kann.

4. Ist die Planung einer Altersvorsorge bei den derzeitigen wirtschaftlichen Prognosen noch lukrativ, oder sollte man eine alternative Zukunftsvorsorge in Betracht ziehen und wie könnte sich diese gestalten?

Das Ziel dieser Frage ist es zu hören, ob bei der vorherrschenden Wirtschaftslage überhaupt noch finanzielle Ressourcen für den/die Einzelnen da sind um sich eine Altersvorsorge noch leisten zu können, oder ob es besser ist seine finanziellen Mittel jetzt zukonsumieren, da die Kaufkraft für langfristige Anlageformen durch die Inflation und dem vorherrschendem Niedrigzinsniveau sich nicht rentiert. Gibt es vielleicht Alternativen, wie z.B. Eigentum?

5. Würde ein steuerlicher Anreiz Ihr Vorsorgeverhalten beeinflussen?

Die Frage soll klären, welche steuerlichen Anreizmodelle könnten betriebliche oder private Altersvorsorge fördern, bzw. gibt es auch politische Faktoren die dieses Verhalten beeinflussen.

Die geführten Interviews wurden mittels einer App am Smartphone digital aufgezeichnet und mittels Transkriptionssoftware bearbeitet. Als Darstellungsmittel kann für die zu erforschende Fragstellung unter Text, grafischer Darstellung oder audio-visueller Darstellung, wie in diesem Fall als Tonbandmaterial, gewählt werden (Mayring, 2016, S.87f.)

3.2 Transkription

Wissenschaftliche Transkripte unterscheiden sich von zusammenfassenden und journalistischen Transkripten dadurch, dass sie den gesamten Gesprächsinhalt eines Interviews wiedergeben und dem Transkribierenden keine Entscheidungsfreiheit über wichtige oder unwichtige Textstellen geben (Fuß & Karbach 2014, S.17ff.).

Es muss somit das Interview von Anfang bis zum Ende transkribiert werden, da auf-bauend auf dieses Datenmaterial eine Auswertung erfolgen kann. Der zu transkribierender Text wird dabei geglättet, es wird vom Dialekt ins normale Schriftdeutsch übertragen. Dies wird gemacht, um den Inhalt des Textmaterials in den Vordergrund zu stellen, da dieser wichtig für die weitere Interpretation ist (Mayring, 2016, S.91f.).

Nach welcher Genauigkeit in Bezug auf Sprechpausen oder emotionalen Äußerungen, wie zum Beispiel ein Lacher im Gespräch oder eine laute Betonnung eines Wortes, dies Alles wird in den Transkriptionsregeln erläutert (Fuß & Karbach 2014, S.18f.). Für diese Arbeit werden die geltenden Transkriptionsregeln des Bachelor Studienganges Aging Services Management angewendet, die wie folgend lauten:

1. Transkribieren Sie wörtlich und nicht zusammenfassend. Sog. “leichte Glättung”: d.h. sog. “breiten Dialekt” korrigieren, Beibehalten von: umgangssprachlichen Ausdrucksweisen, Mundart, falsche Satzstellung, falsche Ausdrucksweise.
2. Jedes Statement, das die Identifizierung der interviewten Person ermöglichen würde (z.B. Namen, Orte, berufliche Stellung) müssen pseudonymisiert werden und in Klammer gesetzt werden, z.B. Frau [Name], in [Ort].
3. Angefangene, aber abgebrochene Wörter oder Sätze sowie Stottern können weggelassen werden; auch “ähs” etc. zur besseren Lesbarkeit. Wortverdoppelungen werden nur dann transkribiert, wenn sie zur Betonung verwendet wurden (“Das ist sehr, sehr wichtig für mich.”) Halbe Sätze werden transkribiert.
4. Zeichensetzung wird zur besseren Lesbarkeit geglättet. Kurzes Brechen der Stimme oder zweideutige Betonungen werden bevorzugt durch Punkte statt durch Beistriche gekennzeichnet.
5. Pausen werden durch Auslassungspunkte in Klammer angegeben (...).
6. Besonders betonte Wörter werden in Großbuchstaben geschrieben.
7. Emotionale Äußerungen (lachen, Seufzer) oder Unterbrechungen (z.B. durch ein Telefongespräch) werden in Klammer transkribiert.
8. Unverständliche Wörter werden folgendermaßen transkribiert: (inc.). Ev. Grund dazu angeben: (inc., Handy läutet) oder (inc., Mikrofonstörung). Wenn Sie ein bestimmtes Wort vermuten, dann geben Sie das Wort in Klammer dazu an mit Fragezeichen.
9. Der/die Interviewer/in wird mit “I:” gekennzeichnet, die interviewte Person durch “B:” (für Befragte/r). Bei mehreren befragten Personen, wird zusätzlich zu “B” eine Nummer angegeben.

3.3 Qualitative Inhaltsanalyse

Bei der Inhaltsanalyse soll Kommunikation, welche in vielseitiger Weise erfolgen kann, nach einer vorbestimmten Vorgangsweise analysiert werden, um auch Außenstehenden die Möglichkeit zu gegeben, diese nachzuvollziehen und überprüfen zu können. Ziel ist es dabei, die Antworten des Interviews in Bezug auf die vorgegebene Fragestellung der Studie zu interpretieren (Mayring, 2015, S 12ff.). In der qualitativen Analyse die in dieser Arbeit angewendet wird, wird das transkribierte Material nicht nur analysiert, sondern der Autor versucht sich damit zu identifizieren und in Folge zu interpretieren (Mayring, 2015, S 19f.).

Als Datenmaterial wird für diese qualitative Inhaltsanalyse vom Autor ein Leitfadeninterview angewendet, welches aus fünf Hauptfragen besteht und bei Bedarf durch Zwischenfragen ergänzt wird. Diese Methode erlaubt es dem Studienverfasser die Deutungen, Sichtweisen und Einstellungen zu diesem Thema, bzw. zu den damit verbundenen Fragen zu erläutern (Hopf, 1979 in Mayring, 2015, S 33f.).

Als einen wichtigen Grundsatz zur Inhaltsanalyse einer qualitativen Inhaltsanalyse nennt Mayring (2015, S 38) „eine Interpretation sprachlichen Materials durch qualitative Inhaltsanalyse ist immer unabgeschlossen. Sie birgt immer die Möglichkeit der Re-Interpretation“. Somit kann die bestehende Interpretation des Autors dieser Studie durch die Sichtweise eines/einer Dritten einen neuen Blickwinkel aufwerfen und zur weiteren Diskussion anregen.

3.3.1 Kategoriensystem

Die psychologische Forschung sagt, dass das Kategoriensystem in der qualitativen Inhaltsanalyse eine bedeutende Rolle zukommt, da herausgefilterte Textstellen davon abgeleitet und interpretiert werden (Mayring, 2015, S 47f.). In weiterer Folge zeigt die Kategorienbild die Häufigkeit der Ergebnisse auf und dient damit der Vergleichbarkeit, bzw. kann auch damit die Häufigkeit einer Aussage untermauert werden (Mayring 2015, S 52ff.). Es ermöglicht dem Autor dieser Studie seine These zu begründen.

Bei der Erstellung des Kategoriensystems kann man zwischen deduktiver und induktiver Kategorienbildung unterscheiden, wobei in dieser Arbeit die inhaltliche Strukturierung mittels deduktiver Kategorien erfolgt, welcher schon bei der Erstellung des Leitfadens für das Interview erfolgte. Durch diese Technik konnte das zu analysierende Textmaterial beim ersten Schritt inhaltlich sortiert und kumuliert werden (Mayring, S 99f.).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1 Ablaufmodell strukturierender Inhaltsanalyse (allgemein)

Quelle: Mayring (2015)

Bei der Bearbeitung des Textmaterials hat der Autor während der Analyse auf die Technik der induktiven Kategorienbildung erweitert, um sich mit dem vorgegebenen Textmaterial neutral, ohne vorgegebene Fragestellung, zu befassen und zu interpretieren (Mayring, 2015, S. 85ff.).

Um das zu bearbeitende Material und die daraus ergebenen Kategorien regelgerecht analysieren zu können hat der Autor dieser Arbeit einen Kodierleitfaden in drei Schritten erstellt (Mayring, 2015, ‚S.97f.).

1. Definition:

Festlegung des Satzes, bzw. Satzteiles der eine Kategorie darstellt

2. Ankerbeispiel:

Das sind verschriftlichte Passagen, die in Folge als Referenz eine konkrete Kategorie darstellen.

3. Kodierregeln:

Ein Regelwerk definiert, ab wann und wo die Abgrenzung einzelner Kategorien zu erfolgen hat und stellt die Zugehörigkeit klar.

Nach diesem Vorgehen aufbauend konnte mit der qualitativen Analyse des vorliegenden transkribierten Datenmaterials begonnen werden.

3.3.2 Typologische Analyse

Um eine vertiefende Analyse vornehmen zu können, welche das Ziel verfolg aus dem vorliegenden Datenmaterial die Idealtypen herauszufiltern wird das Verfahren der typologischen Analyse angewandt. Dabei steht im Vordergrund, den transkribierten Text nach Gemeinsamkeiten zu untersuchen, die einem Typus zugeschrieben werden können und in mindestens zwei Fällen vorkommen und dann den Text eine besondere Gültigkeit und Aussagekraft geben (Mayring, 2016, S.130ff.).

4 Untersuchungsteilnehmer Innen

Die Festlegung des Auswertungsmaterials erfolgte aufgrund einer Stichprobe, wobei

die Auswahl der Interviewteilnehmer Innen nach folgenden soziodemographischen Kriterien erfolgte:

- Alter zwischen 30 und 50 Jahren, wobei ein Spielraum Von +/- drei Jahren zulässig ist.
- Es gab drei verschiedene Gruppen nach Einkommenshöhe.
- Berufstätigkeit muss gegeben sein

Alle Interviewteilnehmer Innen wurden über Empfehlungen aus dem Kreis des Autors gewonnen. Die Befragten sind teilweise im öffentlichem Bereich beschäftigt, wobei sie dort in verschiedenen beruflichen Positionen tätig sind, die von ausführenden handwerklichen Tätigkeiten bis zu leitenden, geschäftsführenden Tätigkeiten reicht.

5 Ergebnisse der Interviews

In diesem Abschnitt werden die Stichproben beschrieben und darauffolgend werden die Ergebnisse in Bezug auf die einzelnen Kategorien dargestellt.

5.1 Darstellung der Einzelfälle

Hier werden die Zusammenfassungen der einzelnen Interviews dargestellt und für ein besseres Verständnis werden zu Beginn die soziodemographischen Daten angeführt um ein besseres Verständnis der Inhalte zu generieren.

I1:

Soziodemographische Daten

Alter: 53 Jahre

Geschlecht: Männlich

Beruf: Bezirkshauptmann/öffentlich Bediensteter

Wohnort: Korneuburg

Gehalt (Brutto): Euro 4.001 <

Familienstand: verheiratet

Zusammenfassung:

Denkt, dass er aufgrund seiner beruflichen Stellung von seinem Dienstgeber, dem Land, in der Pension, bzw. im Ruhestand gut versorgt ist, jedoch aufgrund der Zeit die er bis zu seinem Pensionsantritt noch aktiv ist einige Änderungen durch den Gesetzesgeber erfolgen werden, die das Pensionssystem betreffen. Für seine inaktive Zeit hat er mittels einer Lebensversicherung vorgesorgt, die eine lange Laufzeit hat und mit seinem Pensionsantritt ausgezahlt wird und er damit einen größeren Kapitalbetrag zur Verfügung hat.

Im sind natürlich auch andere Produkte für die Vorsorge bekannt, die sich laufende ändern. Auch das Land hat da schone einige Aktionen gehabt wie z.B. den Nachkauf von Versicherungszeiten im öffentlichem Bereich betrifft, eine Aktion die aber nicht die gesetzlichen Vorgaben in der Umsetzung erfüllen konnte und eingestellt wurde. Betriebliche Pensionsvorsorge ist im Bereich der öffentlichen Landesbediensteten nicht vorgesehen aufgrund des Ruhestandsbezugsgesetzes.

Die junge Generation muss privat vorsorgen da bis sie ins Pensionsalter kommen noch viele Reformen die Ersatzrate der Pension auf einen niederen Prozentsatz setzen werden. Das betrifft den öffentlichen als auch den privaten Bereich. Eine durchgehende Beschäftigungsbiographie ist dann eine Voraussetzung für eine ausreichende Pension, ebenso wie eine private Vorsorge.

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Details

Titel
Die Akzeptanz und die Bedeutung der betrieblichen und privaten Altersvorsorge in Österreich
Hochschule
Ferdinand Porsche FernFH
Note
1
Autor
Jahr
2018
Seiten
44
Katalognummer
V432969
ISBN (eBook)
9783668749269
ISBN (Buch)
9783668749276
Dateigröße
832 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Betriebliche Altersvorsorge, Private Altersvorsorge, Pensionskonto, prämienbegünstigte Zukunftsvorsorge, Pensionskassen, Vorsorgewohnung
Arbeit zitieren
B.A. Thomas Windhager (Autor), 2018, Die Akzeptanz und die Bedeutung der betrieblichen und privaten Altersvorsorge in Österreich, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/432969

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