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Der Weltatlas der Sprachstrukturen (WALS)

Grundlagen und Aufbau

Titel: Der Weltatlas der Sprachstrukturen (WALS)

Hausarbeit , 2017 , 25 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Michaela Wimmer (Autor:in)

Didaktik für das Fach Französisch - Pädagogik, Sprachwissenschaft
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Weltatlas der Sprachstrukturen (World Atlas of Language Structures), kurz WALS, dem Resultat eines besonderen linguistischen Forschungsprojekts im Bereich der Sprachtypologie. Aufgrund der daraus gewonnen Erkenntnisse konnten der Wissenschaft neue Zugänge zum typologischen Vergleich eröffnet werden.

Zunächst wird neben der Entstehungsgeschichte auch der Aufbau des WALS, der sich hierbei auf die Online-Publikation beschränkt, am Beispiel der französischen Sprache dargestellt. Zur verbesserten Anschaulichkeit dienen Websiteausschnitte. Der Schwerpunkt im darauffolgenden Kapitel liegt auf einer Rezension. Anhand einzelner Bezüge zu anderen Sprachatlanten werden folglich Vorzüge des WALS, aber auch potentielle Mängel, die sich bei genauerer Betrachtung erkennen lassen, herausgearbeitet. Abgeschlossen wird diese Arbeit mit einer kurzen Zusammenfassung. Im Wesentlichen sollen die nachfolgenden Seiten einen Beitrag zur Beantwortung der Frage leisten, inwieweit dieser Weltatlas die Sprachwissenschaft mit seinen wissenschaftlichen Erhebungen tatsächlich bereichert hat.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Hinführung zum Thema

2. Entstehungsgeschichte

3. Aufbau des WALS am Beispiel des Französischen

3.1 Features

3.2 Chapters

3.3 Languages

3.4 References

3.5 Authors

4. Rezension

5. Schluss

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit analysiert den „Weltatlas der Sprachstrukturen“ (WALS) als bedeutendes Forschungsprojekt der Sprachtypologie. Ziel ist es, den Aufbau und die Funktionalität der Online-Publikation am Beispiel der französischen Sprache zu veranschaulichen und eine kritische Rezension über den wissenschaftlichen Mehrwert sowie mögliche Mängel des Portals zu liefern.

  • Grundlagen und Entstehungsgeschichte des WALS
  • Strukturelle Analyse der Online-Funktionen (Features, Chapters, Languages, References, Authors)
  • Exemplarische Veranschaulichung am Beispiel der französischen Sprache
  • Kritische Bewertung des methodischen Nutzens und der Usability
  • Diskussion über die wissenschaftliche Validität und Vollständigkeit der Daten

Auszug aus dem Buch

2. Entstehungsgeschichte

Der „Weltatlas der Sprachstrukturen“ umfasst eine Dokumentation der globalen Sprachenvielfalt, welche Wissenschaftler des Leipziger Max-Plank-Instituts für evolutionäre Anthropologie erarbeitet haben. Etwa 6800 Schriftquellen wurden durch eine fünfzigköpfige Arbeitsgruppe unter der Leitung von Martin Haspelmath, Dr. David Gil und Prof. Dr. Bernard Comrie ausgewertet. Anhand dieser Texte war es den Wissenschaftlern möglich, die Ähnlichkeitsstrukturen von 2650 Sprachen zu ermitteln. Hierbei musste zwangsläufig keine geklärte Verwandtschaftsbeziehung zwischen den einzelnen Sprachen bestehen. Im gleichen Zusammenhang gilt auch der Grundsatz der Gleichheit, wobei keine Übervorteilung aufgrund von niedrigeren Sprecherzahlen vorherrscht. Die geographische Verteilung einzelner Strukturvariablen wie z.B. der Anzahl der Konsonanten bzw. die Vokalqualität werden auf insgesamt 142 Weltkarten illustriert. Diese Art der Darstellung macht es neben Sprachwissenschaftlern auch Laien möglich, sich ohne größere Probleme in die Materie einzufinden. Vergleicht man die Art der empirischen Forschungsmethode mit der anderer Sprachatlanten, so lässt sich feststellen, dass dem WALS keinerlei Feldforschung zugrunde liegt. Wurden zur Erhebung der Daten, beispielsweise für Gilliérons „Atlas linguistique de la France“, gezielt Reisen in einzelne Regionen unternommen, um Interviews mit ausgewählten Testpersonen zu führen, so basiert der WALS lediglich auf Sekundärliteratur.

Die erste Auflage des „Weltatlas der Sprachstrukturen“ erschien in Buchform mit enthaltener CD-ROM im Jahr 2005. Im April 2008 wurde die erste Online-Version publiziert, im April 2011 die zweite. Zwischen 2013 und 2014 fanden auf der Internetplattform des Sprachatlas einige Nachbesserungsarbeiten statt, im Zuge dessen Kodierungsfehler verbessert wurden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Hinführung zum Thema: Die Einleitung erläutert die Relevanz des WALS als sprachtypologisches Forschungsprojekt und definiert das Ziel der Arbeit, den Aufbau und die wissenschaftliche Bedeutung des Atlas zu prüfen.

2. Entstehungsgeschichte: Dieses Kapitel beschreibt die Genese des Atlas durch das Max-Planck-Institut, die methodische Basis auf Grundlage von Sekundärliteratur sowie die verschiedenen Publikationsphasen.

3. Aufbau des WALS am Beispiel des Französischen: Hier erfolgt eine detaillierte technische Einführung in die Online-Plattform, wobei die einzelnen Registerkarten anhand der französischen Sprache praktisch navigiert werden.

3.1 Features: Erläuterung der Suchfunktion für strukturelle Eigenschaften wie Konsonanten- oder Vokal-Inventare.

3.2 Chapters: Beschreibung des Reiters zur theoretischen Einordnung der einzelnen linguistischen Merkmale.

3.3 Languages: Darstellung der Datenbank für die 2679 erfassten Sprachen und deren geographische sowie genetische Klassifizierung.

3.4 References: Anleitung zur Nutzung des umfangreichen, alphabetisch sortierten Quellenverzeichnisses.

3.5 Authors: Vorstellung der Suchmöglichkeiten nach den Beiträgern des Atlas sowie deren fachlichen Schwerpunkten.

4. Rezension: Eine kritische Auseinandersetzung mit dem Nutzen des Atlas, wobei besonders die geographische Komponente gewürdigt, aber auch das Fehlen bedeutender Weltsprachen sowie Usability-Mängel bemängelt werden.

5. Schluss: Zusammenfassendes Fazit über den revolutionären Charakter des Projekts und den Ausblick auf die zukünftige Relevanz des Atlas in der Sprachforschung.

Schlüsselwörter

WALS, Weltatlas der Sprachstrukturen, Sprachtypologie, Linguistik, Max-Planck-Institut, Sprachgeographie, Strukturvariablen, Online-Publikation, Sprachforschung, Empirie, Sekundärliteratur, Sprachdatenbank, Französisch, Forschungsprojekt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine umfassende Analyse des „Weltatlas der Sprachstrukturen“ (WALS) und untersucht dessen Aufbau, methodische Herkunft sowie dessen Nutzen für die moderne Sprachwissenschaft.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Entstehungsgeschichte des WALS, der technischen Funktionsweise der Online-Plattform und einer kritischen Rezension der Datenqualität und Repräsentativität.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Die Autorin möchte klären, inwieweit der Weltatlas die Sprachwissenschaft durch seine wissenschaftlichen Erhebungen tatsächlich bereichert und ob die methodische Umsetzung überzeugt.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine analytische Betrachtung und Dokumentation der Online-Plattform, kombiniert mit einer kritischen Rezension und dem Vergleich zu traditionellen, feldforschungsbasierten Sprachatlanten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Beschreibung der Website-Struktur (Features, Chapters, Languages, References, Authors) am Beispiel des Französischen sowie eine kritische Bewertung von Vorzügen und Mängeln.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind WALS, Sprachtypologie, Sprachgeographie, strukturelle Merkmale und linguistische Datenanalyse.

Warum wird das Französische als Beispiel gewählt?

Das Französische dient als praktisches Fallbeispiel, um die Such- und Darstellungsfunktionen des Online-Atlas (wie das Konsonanteninventar oder die Referenzquellen) für den Leser konkret nachvollziehbar zu machen.

Wie bewertet die Autorin die Kommentarfunktion des WALS?

Die Kommentarfunktion wird kritisch gesehen, da die Autorin feststellt, dass Anmerkungen von Nutzern zwar getätigt werden, aber niemals eine inhaltliche Reaktion oder Korrektur seitens der Betreiber erfolgt.

Was ist ein wesentlicher Kritikpunkt der Autorin am Datenbestand?

Ein zentraler Kritikpunkt ist, dass der Atlas zwar zahlreiche kleine Sprachen führt, jedoch bedeutende Weltsprachen wie Portugiesisch in der Datenbasis vermissen lässt.

Wie beurteilt die Autorin die Rolle des WALS für die Zukunft der Sprachforschung?

Trotz der geäußerten Kritik sieht die Autorin den WALS als soliden Grundstein an, der die Sprachforschung durch seinen starken Fokus auf geographische Begebenheiten nachhaltig beeinflusst hat.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Weltatlas der Sprachstrukturen (WALS)
Untertitel
Grundlagen und Aufbau
Hochschule
Universität Passau
Note
1,7
Autor
Michaela Wimmer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
25
Katalognummer
V433105
ISBN (eBook)
9783668753808
ISBN (Buch)
9783668753815
Sprache
Deutsch
Schlagworte
weltatlas sprachstrukturen wals grundlagen aufbau
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Michaela Wimmer (Autor:in), 2017, Der Weltatlas der Sprachstrukturen (WALS), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/433105
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  25  Seiten
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