Seeverkehr - Struktur und Möglichkeiten im Seeverkehr


Hausarbeit, 2005
25 Seiten, Note: 2,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Schiffsarten
2.1 Frachtfahrende Schiffe
2.1.1 Containerschiffe
2.1.2 Multipurpose-Schiffe
2.1.3 Car Carrier / Roro Vessel
2.1.4 Bulker
2.1.5 Tanker
2.2 Nicht-frachtfahrende Schiffe
2.3 Kriterium für Schiffsgrößen

3 Vergleich Seeverkehr- Landverkehr

4 Marktformen im Frachtverkehr
4.1 Linienschifffahrt
4.2 Trampschifffahrt
4.3 Vergleich Trampschifffahrt - Linie

5 Der Weltweite Transportmarkt

6 Reedereibetriebswirtschaft
6.1 Betriebsmodelle
6.1.1 Eigenschiffbetreib
6.1.2 Bareboat charter
6.1.3 Charter
6.2 Finanzierung
6.2.1 Tonnagesteuer
6.2.2 Wahl der Flagge
6.2.3 Chartermarkt / Charterraten

7 Zusammenfassung

Abkürzungsverzeichnis

Quellenverzeichnis

1 EINLEITUNG

Nachdem der Seeverkehr mit der Einführung der Container vor ca. vierzig Jah- ren seinen ersten großen Boom erlebt hat, glaubte man in den achtziger Jah- ren, dass die Zeiten hoher Zuwachsraten in der Containerschifffahrt sich dem Ende zuneigten, weil die Sättigungsgrenzen erreicht würden. Dem entgegen, erlebte die Branche in den neunziger Jahren eine erneute Expansion. Diese wurde aber sogar noch durch die Jahre 2003 bis heute übertroffen. So erfuhr der Seeverkehr in den vergangen Jahren durch die Industrialisierung speziell in Ostasiatischen Raum und der zunehmenden Globalisierung einen weiteren ra- piden Anstieg. Demzufolge wuchs der weltweite Containerumschlag im vergan- genen Jahr um beachtliche 13,5%. Im laufenden Jahr dürfte diese Wachstumsrate sogar noch übertroffen werden. Die Zahlen von 35 Häfen, die zusammen 44% des Weltcontainerhafenumschlags auf sich vereinigen, zeigen einen Umschlaganstieg um 18 % gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum.1

Bei der Schifffahrt und dem Seeverkehr handelt es sich nach wie vor um einen sehr komplexen und unterschiedlichen Markt, der oft nur sehr schwer von „Landpersonen“ eingesehen und eingeschätzt werden kann. In dieser Hausarbeit werden daher, zuerst die verschiedenen Schiffstypen vorgestellt. Im Anschluss daran werden diese unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten mit dem Landverkehr verglichen und die Vorteile des Seeverkehrs herausgestellt. Weiter werden die Unterschiede zwischen der Linien und Trampschifffahrt erläutert und Ihre Vor und Nachteile aufgezeigt.

Im Anschluss an diesen Abschnitt werden im Kapitel Reedereibetriebswirtschaft die unternehmerischen Aufbaumöglichkeiten der Reedereien dargestellt. Ab- schließend wird noch ein Blick auf die wirtschaftliche Entwicklung des Gesamt Weltmarktes „Seeverkehr“ geworfen und die Perspektiven für die Kommenden Jahre dargestellt.

2 SCHIFFSARTEN

Die meisten Schiffe werden speziell für ein bestimmtes Aufgabengebiet gebaut, eine Ausnahme bilden hier nur die Multipurpose-Schiffe, die darauf ausgelegt sind, eine Vielzahl von Gütern gleichzeitig zu transportieren.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1 Welthandel nach Anteil der Transportdienstleistungen. Prozentual am Anteil transportierter metrischer Tonnen. (Quelle :o.V. www.hansa-maritme-jourmal.de, Abrufdatum 08.06.2005)

2.1 Frachtfahrende Schiffe

Abbildung 1 verdeutlicht nicht nur den volumenmäßigen Anteil der Seetransportleistungen am Welthandel, sondern auch die Zusammensetzung des Seetransports im Hinblick auf Containerverkehr, Flüssiggüter (Tanker), Massenund Schüttgüter (Dry Bulk) sowie sonstiger Güter (General Cargo). Trotz des massiven Wachstums der Kapazitäten des Containerverkehrs betrug der Anteil der Containerschiffe im Jahr 2000 an der Weltflotte nur 8,4 %.2

Im Rahmen des Weltseehandels ist die Containerschifffahrt seit mehr als zwei Jahrzehnten jedoch der am stärksten expandierende Schifffahrtsmarkt. Im Jahr 1980 hatte der Containertransport etwa einen Anteil von 21,7 % am gesamten Aufkommen im Bereich Stückguttransport. 2003 lag dieser Anteil bereits bei 63% und bis zum Jahr 2007 soll er auf über 66% ansteigen. Aufgrund des zu erwartenden Welthandelswachstums von 5,5 % p.a.3 für das Jahr 2004 sowie der weiteren Zunahme der Containerverkehre innerhalb des Stückguttranspor- tes ist die Containerschifffahrt ein dynamischer Wachstumsmarkt. Nach Schät- zungen des Institutes für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL), Bremen, wird sich der Containerverkehr innerhalb der nächsten 10 Jahre verdoppeln4.

2.1.1 Containerschiffe

Die Zunahme bei dem Transport- aufkommen von hochwertigen Pro- dukten hat den Markt der Containerschifffahrt stark wachsen lassen. Die Verschiffung im Con- tainer erlaubt extrem kurze Verla- dezeiten und bietet den Waren ein hohes Maß an Schutz vor Beschädigung.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 2 Containerschiff « COLOMBO EXPRESS » (Quelle : o.V., http://www.hlag.de/de/pr/5245.html, Abrufda- tum 05.06.05)

2.1.2 Multipurpose-Schiffe

Dieser Schiffstyp ist ein Alleskön- ner, der üblicherweise alle Arten von nicht-flüssiger Ladung auf- nehmen kann. Eine Spezialität die- ser Bauform ist der Transport von schweren und sperrigen Einzelstü- cken, wie sie häufig auf Großbau- stellen benötigt werden. Für diese Aufgabe sind Multipurpose-Schiffe häufig mit leistungsfähigen Kränen bestückt.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 3 Multipurpose Vessel (Quelle: o.V., http://www.sietas- werft.de/de/produkte/paula.htm, Abrufdatum 05.06.05) 01.07.2005

2.1.3 Car Carrier / Roro Vessel

Schiffe, die speziell für den Übersee- transport von Autos gebaut werden, nennt man Car Carrier. Ihr Erken- nungsmerkmal sind die hochgezoge- nen Bordwände, die die empfindliche Fracht vor Beschädigungen und Kor- rosion schützen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 4 Roro Vessel (Quelle: o.V., http://www.walleniusmarine.com/img_upload/ undine.jpg Abrufdatum: 05.06.05

2.1.4 Bulker

Bulker sind Schiffe für den Transport von Schüttgut, z.B. Erz, Kohle, Bauxit, Kalk, Phosphat, Zement, Getreide, Futtergetreide usw. Gut ein Drittel der Welthandelsflotte besteht aus Bulkern.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 5 Bulker (Quelle: o.V., www.sewss.org/fotos/ ocean_bulker.html Ab- rufdatum 05.06.05

2.1.5 Tanker

Mit fast 7.000 Schiffen bilden die Tankschif- fe den größten Anteil an der Welthandels- flotte. Auch hier unterscheidet man verschiedene Größen, je nachdem welche Wasserwege damit befahren werden kön- nen. Weiter unterscheidet man zwischen Rohöl, Ölproduktentanker, Chemietanker, Flüssiggastanker, LPG (Liquefied Petro- leum Gas), LNG (Liquefied Natural Gas) und anderen Gastankern.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 6 Tanker Quelle: o.V., www.cmt- gmbh.de/ cxm539.htm Abrufdatum 05.06.05

2.2 Nicht-frachtfahrende Schiffe

Außer den frachtfahrenden Schiffen gibt es:

- Passagierschiffe
- Arbeitsschiffe
- Offshore-Fahrzeuge

Diese sollen hier aber nicht weiter betrachtet werden, da sie nicht für den Logistik Markt relevant sind.

2.3 Kriterium für Schiffsgrößen

Die Schiffsgröße ist abhängig von der Entfernung, Menge, Hafenproduktivität. Die Auslastung ist das wichtigste bei der Beförderung von Gütern und Menschen. Der Wert der Ladung ist der wichtigste Grund für die Geschwindigkeit mit der das Schiff fährt.

[...]


1 Vgl Hansa, S. 6 ff

2 Vgl. IWF / Weltbank 2004, S. 7 ff

3 Vgl. IWF / Weltbank 2004, S. 9 ff

4 Vgl. o.V. www.hansatreuhand.de

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten

Details

Titel
Seeverkehr - Struktur und Möglichkeiten im Seeverkehr
Hochschule
Hochschule Bremen
Veranstaltung
Logistik
Note
2,0
Autor
Jahr
2005
Seiten
25
Katalognummer
V43327
ISBN (eBook)
9783638411523
Dateigröße
863 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Die Hausarbeit gibt einen Überblick über die verschiedenen Betriebsmöglichkeiten von Schiffen und Reedereien im Seeverkehr.
Schlagworte
Seeverkehr, Struktur, Möglichkeiten, Logistik
Arbeit zitieren
Jörg Müller-Arnecke (Autor), 2005, Seeverkehr - Struktur und Möglichkeiten im Seeverkehr, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/43327

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