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Analyse des Brusttauchzugs. Untersuchung der unterschiedlichen Technikvarianten des Tauchzuges in der Schwimmart Brust

Title: Analyse des Brusttauchzugs. Untersuchung der unterschiedlichen Technikvarianten des Tauchzuges in der Schwimmart Brust

Research Paper (postgraduate) , 2018 , 14 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Jochen Stetina (Author)

Sport - Theory and Practice
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Der Zweck dieser Untersuchung war es festzustellen, welche Technikvariante beim Brusttauchzug (Delfinkick vor dem Armzug und Delfinkick während des Armzugs) effektiver ist. Hierzu wurde einerseits Bezug auf die Länge der Unterwasserphase, andererseits Bezug auf die Durchgangszeit bei 15m genommen. Ebenso wurden die Unterschiede zwischen weiblichen Schwimmerinnen und männlichen Schwimmern untersucht. Des Weiteren wurde analysiert, inwieweit der Zeitfaktor einen Unterschied hinsichtlich der Effektivität der Technik eine Rolle spielt. Insgesamt scheint die Auswahl der Technikvariante die Effektivität der Übergangsphase nicht zu beeinflussen, wenn der Fokus nur auf den Faktor Zeit gelegt wird. Hinsichtlich der Länge der Unterwasserphase ist zu vermuten, dass der Delfinkick vor dem Armzug die bessere Möglichkeit zur Gestaltung des Übergangs darstellt. Des Weiteren scheinen weibliche Schwimmerinnen die Gleitphase besser nutzen zu können.

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Inhaltsverzeichnis

Zusammenfassung

1. Einleitung

2. Methoden

3. Ergebnisse

4. Diskussion

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese wissenschaftliche Untersuchung hat zum Ziel, die Effektivität verschiedener Technikvarianten des Brusttauchzuges zu vergleichen, wobei insbesondere der zeitliche Einsatz des Delfinkicks in Relation zum Armzug analysiert wird, um Optimierungspotenziale für die Übergangsphase beim Schwimmen zu identifizieren.

  • Vergleich der Technikvarianten: Delfinkick vor dem Armzug vs. während des Armzugs.
  • Analyse der Unterwasserphase hinsichtlich Dauer und Gleiteffizienz.
  • Untersuchung geschlechtsspezifischer Unterschiede bei der Ausführung der Übergangsphase.
  • Bewertung des Einflusses der Technik auf die Durchgangszeit bei der 15m-Marke.
  • Physiologische Implikationen des Zeitfaktors für die Ermüdung und Schwimmleistung.

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Gemäß den Wettkampfbestimmungen des DSV (Deutscher Schwimm-Verband) darf ein Schwimmer bei der Schwimmart Brust nach dem Start und nach jeder Wende einen vollständigen Bewegungszyklus unter Wasser ausführen, bevor er an die Wasseroberfläche zurückkehrt. In diesem Bewegungszyklus darf er zu jeder Zeit einen vollen Armzug bis zu den Oberschenkeln und zu jeder Zeit vor dem ersten Brustbeinschlag einen einzigen Delfinbeinschlag ausführen. Beim zweiten Bewegungszyklus muss der Schwimmer nach dem Start und nach den Wenden, die Wasseroberfläche während der Rückwärtsbewegung der Arme vollständig durchbrochen haben.

Diese 2014 in Kraft getretene Regeländerung zur Gestaltung der Übergangsphase in der Schwimmart Brust ist für Schwimmer immens wichtig, da die durchschnittlichen Geschwindigkeiten nach der Wende bis zum Auftauchen erheblich höher sind, als die durchschnittliche Oberflächenschwimmgeschwindigkeit (Mullen,2015, Nguyen, Bradshaw, Pease & Wilson, 2014, Takeda & Nomura, 2006, Veiga & Roig, 2015). So stellten Veiga, Roig & Gómez-Ruano (2016) erneut bei der Analyse der 100 m Wettkämpfe bei der Schwimmweltmeisterschaft 2013 fest, dass die Start– und Wendegeschwindigkeiten in der Unterwasserphase bei den Gewinnern dieser Strecken viel höher waren, als auf der anschließenden Schwimmstrecke.

Zusammenfassung der Kapitel

Zusammenfassung: Bietet einen Überblick über die Zielsetzung, die untersuchten Technikvarianten und die wesentlichen Erkenntnisse bezüglich der Effektivität der Übergangsphase.

1. Einleitung: Erläutert die regelkonforme Gestaltung des Unterwasser-Bewegungszyklus beim Brustschwimmen und begründet die Relevanz der Übergangsphase anhand sportwissenschaftlicher Erkenntnisse.

2. Methoden: Beschreibt das Studiendesign, die Teilnehmergruppe von 39 Schwimmern sowie das standardisierte Testprotokoll zur Datenerhebung in zwei Durchgängen.

3. Ergebnisse: Präsentiert die statistische Auswertung der Versuchsdaten und zeigt Unterschiede zwischen den Technikvarianten sowie geschlechtsspezifische Divergenzen auf.

4. Diskussion: Interpretiert die Ergebnisse unter Einbeziehung physiologischer und kinematischer Aspekte und erörtert Limitationen sowie Potenziale für zukünftige Forschungsansätze.

5. Fazit: Formuliert eine abschließende Empfehlung zur Technikwahl unter Berücksichtigung der Effektivität der Unterwasserphase und der physiologischen Ermüdungsfaktoren.

Schlüsselwörter

Brustschwimmen, Unterwasserphase, Delfinkick, Technikvariante, Übergangsphase, Schwimmeffektivität, Startphase, Wendegeschwindigkeit, Biomechanik, Trainingsgestaltung, Schwimmleistung, Kinematik, Gleitphase, Geschlechtsunterschiede.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie unterschiedliche Technikvarianten des Brusttauchzuges – spezifisch der Zeitpunkt des Delfinkicks im Verhältnis zum Armzug – die Effektivität der Unterwasserphase nach Starts und Wenden beeinflussen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Biomechanik der Unterwasserbewegung beim Brustschwimmen, der Einfluss von Technikvariation auf die Schwimmgeschwindigkeit und die Optimierung von Übergangsphasen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es festzustellen, ob ein Delfinkick vor oder während des Armzuges zu einer effektiveren Unterwasserphase führt, gemessen an der Dauer der Phase und der Zeit bis zur 15m-Marke.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde eine quantitative Studie mit 39 Schwimmern durchgeführt, bei der unter standardisierten Bedingungen zwei Durchgänge mit verschiedenen Technikvarianten absolviert und die Daten mittels SPSS statistisch ausgewertet wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst die theoretische Einleitung, die detaillierte Beschreibung der Testmethodik, die statistische Ergebnispräsentation sowie eine kritische Diskussion der Resultate.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Brustschwimmen, Unterwasserphase, Delfinkick, Biomechanik und Schwimmeffektivität charakterisieren.

Warum wird der Delfinkick vor dem Armzug (DvA) als potenziell besser bewertet?

Die Untersuchung deutet darauf hin, dass die Variante DvA eine längere Unterwasserphase ermöglicht, was physiologische Vorteile durch eine geringere Ermüdung und effizientere Gleitphasen mit sich bringen kann.

Welche Rolle spielen die Geschlechtsunterschiede in der Studie?

Die Analyse zeigt, dass weibliche Schwimmerinnen die Gleitphase unter Wasser effektiver nutzen können, während bei männlichen Schwimmern signifikante Unterschiede in der Dauer und Schnelligkeit bei spezifischen Technikvarianten auftraten.

Welche Limitationen werden für die Studienergebnisse genannt?

Die Studie identifiziert Faktoren wie Körpergröße, Alter, individuelle bevorzugte Technikmuster und einen möglichen Lerneffekt zwischen den Durchgängen als Variablen, die das Ergebnis beeinflussen könnten.

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Details

Title
Analyse des Brusttauchzugs. Untersuchung der unterschiedlichen Technikvarianten des Tauchzuges in der Schwimmart Brust
Grade
1,3
Author
Jochen Stetina (Author)
Publication Year
2018
Pages
14
Catalog Number
V433557
ISBN (eBook)
9783668754485
ISBN (Book)
9783668754492
Language
German
Tags
Schwimmen Brustzug Sport Wasser Technik Untersuchung Schwimmstil Bruststil tauchzug Bewegungsanalyse
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jochen Stetina (Author), 2018, Analyse des Brusttauchzugs. Untersuchung der unterschiedlichen Technikvarianten des Tauchzuges in der Schwimmart Brust, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/433557
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