Psychische und physische Subjektivation

"Anton Reiser" von Karl Philipp Moritz


Hausarbeit (Hauptseminar), 2010

33 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Die Psyche – psychische Subjektivation
2.1. Das Spiegelstadium und das Ideal-Ich
2.2. Das Symbolische und das Über-Ich
2.3. Die Melancholie

3. Der Körper – physische Subjektivation
3.1. Der arbeitende Körper
3.2. Der disziplinierte Körper
3.3. Der zivilisierte Körper
3.4. Der gesunde Körper

4. Fazit

5. Bibliographie

1. Einleitung

Trotz der gängigen Prognose, Prophezeiung und Einschätzung postmoderner Theoretiker vom „Verschwinden des Subjekts“[1], erweist sich die eigene Wahrnehmung und Setzung als Subjekt als unumgänglich und notwendig. In Anbetracht der Tatsache, dass die Definition je nach Blickwinkel und wissenschaftlicher Disziplin variiert, kann man auf den etymologischen Ursprung des Wortes verweisen, der es als ein zweideutiges kennzeichnet: Es bedeutet sowohl „ Zugrundeliegendes (hypokeímon, subiectum) als auch Unterworfenes (subiectus = untergeben).“[2] Die dem Subjektbegriff zugeordneten und mit ihm in Beziehung stehenden Begriffe sind Individuum und Identität. Erstgenanntes ist dabei ein moderner Begriff, der mit dem Aufstieg kapitalistischer Strukturen entstanden ist, und in der Literatur unter anderem in der Autonomieästhetik und der Idee des Autors als alter deus und Genie seinen Niederschlag fand. Der Begriff Identität leitet sich von dem lateinischen Wort idem ab und bezeichnet die Eigentümlichkeit eines Menschen. Beiden gemein ist sowohl ihr Bestreben, das einer Person immer Gleiche, quasi Fixe, zu erfassen, das sie von anderen Personen unterscheidet, als auch die Tatsache, dass sie „Objekt des sich selbst erzählerisch und handelnd verwirklichenden Subjekts“[3] sind. Auf dem Weg der Subjektwerdung gewinnt dieses Autonomie, Unabhängigkeit und Mündigkeit im Kantschen Sinne.

Ein literarisches Zeugnis, das sich selbst im Untertitel als psychologischen Roman ausweist, da es sich zur Aufgabe macht, das „individuelle Dasein“[4] einer Person zu dokumentieren, ist der zwischen 1785 und 1790 veröffentlichte Roman Anton Reiser von Karl Philipp Moritz. Dieser führt den Prozess der Subjektivation, den Judith Butler, analog zur Bedeutung des Wortursprungs, als „Prozeß des Unterworfenwerdens durch Macht und zugleich den Prozeß der Subjektwerdung“[5] definiert, exemplarisch vor.

Diese Schreibintention des Erzählers in Anton Reiser ist nicht unüblich für die Literatur des 18. Jahrhunderts in Deutschland, die unter anderem wissenschaftliche Ambitionen verfolgte: Sie machte es sich zur Aufgabe, den Menschen in seiner Ganzheit zu erforschen. Da die Seele als ewiges, unergründbares Geheimnis wahrgenommen wurde, galt ihr die meiste Aufmerksamkeit. In der Medizin und Anthropologie des 18. Jahrhunderts ist ein ähnlicher Paradigmenwechsel erkennbar: Innerhalb der Wechselwirkung von Seele und Körper tritt die Seele in den Vordergrund des medizinisch-anthropologischen Interesses und emanzipiert sich zunehmend von der Bindung an den Körper, so dass Albrecht Koschorke sogar von der „Autonomsetzung der Seele“[6] spricht. Dieses neue Wissen vom Menschen lässt unter anderem neue Therapieformen entstehen. Eine davon ist die sogenannte psychische Kurart oder auch Seelenkuhr des jüdischen Arztes Marcus Herz, in der Leidenschaften künstlich erregt werden sollen. Einer seiner Patienten war sogar der besagte Autor des Anton Reiser Karl Philipp Moritz, dessen Fall als gelungenes Seelenexperiment gilt. Es kann nicht nur eine Verzahnung des medizinischen und literarischen Diskurses verzeichnet werden, sondern auch eine „Medizinisierung der Gesellschaft“[7], in der der Arzt der Gesundheit der Menschen gegenüber die Rolle einnimmt, die der Priester gegenüber dem Heil der Seele inne hatte.

Eben die Absicht, ein menschliches Leben in Gänze erfassen zu können, verleiht dem Text eine Art zeitlose Aktualität und legitimiert eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit demselbigen. Allerdings sollte nicht vergessen werden, dass die Begriffe des Subjekts sowie der der Subjektivation aktuelle sind, die zur Zeit der Entstehung des Anton Reiser noch nicht verwendet wurden. Das, was im Anton Reiser als individuelles Dasein oder Seele bezeichnet wird, entspricht aber dem Subjektbegriff mit den oben beschriebenen Merkmalen und Zielen, so die These der vorliegenden Arbeit. Anton Reiser befindet sich inmitten des historischen Prozesses, in dem das Subjekt an Bedeutung gewinnt und zum Eigenwert wird, und reflektiert dieses auch, aber ohne dass der Begriff des Subjekts selbst Verwendung findet. An dieser Stelle sollte erwähnt werden, dass es sicherlich problematisch ist, Theorien und Termini des 20. Jahrhunderts für einen literarischen Text des 18. Jahrhunderts zu verwenden, die damals schlicht nicht existierten. Doch erweist sich gerade diese Herangehensweise sowohl als notwendig, da sie in dieser Form noch nicht vollzogen wurde, als auch als fruchtbar. Eine weitere grundsätzliche Schwierigkeit bei der Schilderung der Subjektwerdung ist bedingt durch das Medium Sprache, da sie durch grammatikalische Grundstrukturen, also dem Subjekt als Funktion in einem Satz, als auch durch bereits existierende Begriffe wie Subjekt oder Identität etwas bezeichnet, das eigentlich gerade im Prozess ist, sich zu bilden und als solches noch nicht existiert.

Die Analyse der Subjektwerdung oder auch Subjektivation, die im Anton Reiser auf Grund seiner besonderen Erzählstruktur auf mehreren Ebenen vollzogen wird, soll dabei in zwei Schritten erfolgen: Zuerst soll durch die Verwendung psychoanalytischer Theorien und Begriffen von Sigmund Freud und Jaques Lacan die Bildung der Psyche sowie die Entfremdung des Körpers verdeutlicht werden, um dann im zweiten Schritt zeigen zu können wie auf der Basis psychischer Mechanismen der Körper in den Dienst bestimmter politischer, ökonomischer und sozialer Machtstrukturen gestellt wird - eine sozialhistorische Perspektive also, die sich an diverse Schriften und Termini des französischen Denkers Michel Foucault anlehnt. Absicht ist es ebenfalls, aufzuzeigen, inwiefern bestimmte psychische und physische Funktionsweisen von Anton nicht etwa pathologisch sind, sondern Effekt einer sowohl psychischen als auch kulturellen Notwendigkeit. Auch wenn die Psychoanalyse und ein eher diskursanalytischer, sozialhistorischer Zugriff für gewöhnlich als konträr und unvereinbar gelten, so wird sich am Ende dieser Hausarbeit herausstellen, dass beide durch gewisse Parallelen miteinander verbunden sind.[8]

2. Die Psyche – psychische Subjektivation

2.1. Das Spiegelstadium und das Ideal-Ich

Auf der Basis der vielzitierten Annahme, dass das menschliche Wesen verfrüht zur Welt kommt, spricht der französische Psychoanalytiker Jacques Lacan dem Moment des Blicks in den Spiegel die Aufgabe zu, den Zustand der Hilflosigkeit und Abhängigkeit, den das Kleinkind empfindet, zu überwinden. Dabei nimmt das Kind zuerst eine Art Spannung oder Widerspruch zwischen dem Spiegelbild als Ganzes, dem gespiegelten Körper als Gestalt, und dem Empfinden seiner selbst als fragmentarischem Körper war. An dieser Stelle sollte nicht vergessen werden, dass dieses Bild immer nur ein in der Nachträglichkeit als originell und ursprünglich gesetztes ist. Diese Spannung wird für Gewöhnlich durch die Identifizierung mit dem Spiegelbild gelöst, das durch diese Aufnahme auch zugleich libidinös besetzt wird. Indem das Kind sich als kohärentes, autonomes Ganzes imaginiert, konstituiert es sein imaginäres Ich.

Immer wieder wird in der Sekundärliteratur, wenn der Körper Gegenstand der Analyse ist, von „der für Moritz typischen Körperdistanz“[9] gesprochen. Diese Distanz und Entfremdung verdankt sich unter anderem dem Spiegelstadium, in dem der Mensch sich seines eigenen Körpers im Akt des Erblickens, Blickens bewusst wird. Die Entfremdung des eignen Körpers geht somit immer einher mit dem Blick, so dass Körper also immer Effekte einer Wahrnehmung sind: „Der Körper des Menschen ist beobachteter Körper. Er ist schlicht nichts anderes als seine Beobachtung.“[10]

Resultat des Spiegelstadiums ist nicht nur „la forme totale du corps“[11], also ein „l´ imago du corps propre[12], das so den Zerfall des Gefühls der Innerlichkeit, das Helmuth Plessner als Leibsein beschrieben hat[13], evoziert, sondern auch „une structure ontologique du monde humain“[14], die darin besteht, dass man sich selbst in der Position des Anderen erkennt und auch setzt, so dass gedankliche Vorgänge wie Reflexivität, aber auch Kommunikation und Intersubjektivität ermöglicht werden.

Dieser Moment der Entfremdung bewirkt, dass der Andere zwei Funktionen einnehmen kann: Zum Einen verläuft die Selbstdefinition somit auch immer über die Fremddefinition, in dessen Folge dem Anderen eine gewisse Macht verliehen wird. Eben dieses Moment ist bezeichnend für Anton und wird des Öfteren vom Erzähler erwähnt: „[…] – vielmehr traute er dem Urteil so vieler Menschen mehr, als seinem eignen Urteil über sich selbst, […].“[15] Zum Anderen findet nicht nur eine Wechselwirkung und Abhängigkeitsbeziehung zwischen einem Selbst und einem Anderen, der sich außerhalb des Selbst befindet, statt, sondern der Andere und sein Blick werden zu einem Teil des Selbst.

Die Tatsache, dass man sich selbst nur in der Fremdwahrnehmung wahrnehmen kann, gewinnt auf zwei weiteren Ebenen im Text Bedeutung: Zum Einen wird auf inhaltlicher Ebene mehrmals erwähnt, dass Anton den Blick des Anderen fürchtet, da er für ihn grundsätzlich eine Herabwertung seiner Person bedeutet. Zum Anderen ist Antons Geschichte dadurch gekennzeichnet, dass er eine starke Kluft zwischen Innen und Außen, dem was Plessner das „individuelle[s] und »allgemeine[s]« Ich“[16] nennt, wahrnimmt, die sich unter anderem in den Tagebuchaufzeichnungen widerspiegelt. Permanent kämpft Anton gegen den Blick von außen an. Nur an einer Stelle im Roman, als Anton sich an einem Tiefpunkt seiner Entwicklung befindet, nimmt er den Blick des Anderen als seinen eignen an: „Die Idee, ein Bauer zu werden, wurde also nun bei ihm die herrschende, und verdrängte eine Zeitlang alles übrige.“[17]

Diese Beziehung zwischen Innenwelt und Umwelt wird durch das imago reguliert und bestimmt. Es gehört als Resultat des Spiegelstadiums der Sphäre des Imaginären an und ist verantwortlich für die Bildung des Ideal-Ich.

Dieses Ideal-Ich bewirkt, dass dem Prozess der Subjektbildung ein Moment des Scheiterns oder der Nicht-Abschließbarkeit inhärent ist, da das Ich sich diesem nur asymptotisch nähern kann, es aber nie erreichen oder erfüllen wird:

Mais le point important est que cette forme situe l´instance du moi, dès avant sa détermination sociale, dans une ligne de fiction, à jamais irréductible pour le seul individu, - ou plutôt, qui ne rejoindra qu´asymptotiquement le devenir du sujet, quel que soit le succès des synthèses dialectiques par quoi il doit résoudre en tant que je sa discordance d´avec sa propre réalité.[18]

Dieser Tatsache scheint sich auch der Erzähler bewusst zu sein, wenn er schreibt: „Es war, als ob die Seele eine dunkle Vorahnung von etwas gehabt hätte, was sie selbst nicht sein konnte, und wodurch ihr eigenes Dasein ihr verächtlich wurde.“[19]

In den meisten analytischen Betrachtungen und Diskussionen des Anton Reiser wurde das Scheitern entweder als persönliches Versagen, als Folge seiner Sozialisation oder etwa als Folge der Widersprüchlichkeit der bürgerlich-kapitalistischen Gesellschaft interpretiert.[20] Doch lässt eine Analyse auf infraindividueller Ebene es zu, den Begriff des Scheiterns als eine notwendige Etappe in einem Prozess - dem der Bildung eines Subjekts - umzudeuten, so dass sich die Struktur der Subjektivation als Sisyphos-Struktur ausweist, wobei das Individuum permanent zwischen Selbstbehauptung und Selbstaufgabe oszilliert. Dem Ich kommt dabei die Aufgabe zu, in einem dialektischen Prozess diese Nichtübereinstimmung immer wieder zu justieren, auszuloten. So kann das Spiegelstadium als eine „Phase, die sich permanent wiederholt,“[21] gekennzeichnet werden.

Das Verständnis von Subjektivation als ein nie abgeschlossener Prozess wird im Aufbau des Romans gespiegelt: Endet das erste Kapitel mit unerfreulichen Nachrichten für Anton, da sein Vater ihm die finanzielle Unterstützung eines Studiums versagt, so beginnt das Zweite mit erfreulichen, um dann wieder mit Armut, Einsamkeit und Lebensüberdruss enden zu können. Der dritte Teil schließt dann erneut mit neuem Mut und Zuversicht angesichts der bevorstehenden Reise nach Weimar, um dort sein Glück als Schauspieler zu versuchen, das er natürlich nicht findet, da sich die Schauspielertruppe bereits aufgelöst hat. Der Roman weist keinen typischen Spannungsbogen auf, sondern viele kleine, episodenhafte Erzählungen. Das offene, abrupte Ende, bei dem sich der Leser fragt, warum der Roman ausgerechnet hier beendet wird, lässt die Annahme zu, dass Antons Leben auch in Zukunft von dieser Dynamik, dem Rad der Fortuna oder dem Schicksal, geleitet wird, das Sigmund Freud als „die letzte Gestalt dieser mir den Eltern beginnenden Reihe“[22] versteht.

Doch der Erzähler deutet ebenfalls an, dass Antons Glück oder zukünftiges Leben eben auch an diesem Punkt eine Wende nehmen kann: „Widerspruch von außen und innen war bis dahin sein ganzes Leben. – Es kömmt darauf an, wie diese Widersprüche sich lösen werden.“[23]

Auf narrativer Ebene kann der Erzähler als eine Person aufgefasst werden, die ebenfalls ihren Blick auf Anton richtet. Er weiß zwar grundsätzlich mehr als die Hauptfigur Anton, kommentiert seine Handlungen und versucht ein Höchstmaß an reflexiver Distanz zu halten, verschleiert dabei aber keinesfalls, dass er die Ereignisse in eine Abfolge und so in einen Sinnzusammenhang bringt, die seiner Absicht einer „Lehre und Warnung“[24] dienlich ist: „Ich habe hier notwenig in Reisers Leben etwas nachholen und etwas vorweggreifen müssen, wenn ich zusammenstellen wollte, was nach meiner Absicht zusammen gehört.“[25]

Der Aspekt der Darstellung dominiert über den des Ausdrucks eines persönlichen Lebens, was einer Abgrenzung von der Gattung der Autobiographie gleichkommt. Durch den analytischen Blick des Erzählers rückt der Roman gattungstheoretisch in die Nähe der Krankengeschichte und legt Zeugnis ab für sowohl die enge Verbindung von anthropologischer Medizin und Literatur in der Zeit der Aufklärung, so dass man Müllers Einschätzung, dass es sich bei Anton Reiser um einen „Kollektivroman über die Natur der Aufklärung selbst“[26] handelt, zustimmen kann, als auch für Moritz´ Poetik, die sich an eben dieser orientiert. Bezeichnend für den „Aufbruchspathos“[27] der damaligen Medizin ist die neue Auslotung, Sondierung von Sehen und Wissen, so dass vom sogenannten philosophischen Arzt, dem neuen aufgeklärten Typus Arzt, sowohl aufmerksame Beobachtung, als auch ein hohes Abstraktionsmaß abverlangt wurden. Die erklärte Absicht des Erzählers, sein Augenmerk auf Marginales, anscheinend Unbedeutendes zu legen, reflektiert die damals aktuellen Tendenzen der Medizin:

Wem nun an einer solchen getreuen Darstellung etwas gelegen ist, der wird sich an das anfänglich unbedeutende und unwichtig scheinende nicht stoßen, sondern in Erwägung ziehen, daß dies künstlich verflochtene Gewebe eines Menschenlebens aus einer unendlichen Menge von Kleinigkeiten besteht, […].[28]

Eben diese Eigenschaften weißt der Erzähler auf, so dass man den Roman als eine Art Instrument zur Erkenntnisgewinnung bezeichnen kann, der sich als dieses in die „Entwicklung der Beobachtungs- und Selbstbeobachtungskultur in der zweiten Jahrhunderthälfte“[29] einreiht.

Die scheinbar simple Erzählstruktur stellt sich allerdings bei einem genaueren Blick als ungewöhnlich heraus, da der Autor Karl Philipp Moritz und die Hauptfigur Anton Reiser sich teilweise decken, der Text also autobiographische Züge aufweist, die aber sowohl durch die Einführung eines scheinbar objektiven und distanzierten Erzählers als auch auf textimmanenter Ebene von diesem selbst verwischt werden, wie Lothar Müller bestätigt: „Daß das wirkliche Leben, um das es im Roman geht, sein eigenes ist, behandelt er als zu vernachlässigende Größe.“[30] Die für die Autobiographie typische Gleichschaltung von Autor, Erzähler und Figur wird zwar durch die Bezeichnung des Romans als Biographie vom Erzähler selbst verneint, so dass man Müller zustimmen kann, wenn er behauptet, dass der Text sich so von der Gattung der Autobiographie abgrenzt.

[...]


[1] Zima, Peter V.: Theorie des Subjekts. Subjektivität und Identität zwischen Moderne und Postmoderne. Tübingen: A. Francke Verlag 2007. S. 2.

[2] Ebd., S. 3.

[3] Ebd., S. XII.

[4] Moritz, Karl Philipp: Anton Reiser. Frankfurt am Main: Insel Verlag 1998. S. 10.

[5] Butler, Judith: Psyche der Macht. Das Subjekt der Unterwerfung. Frankfurt am Main: Suhrkamp 2001 (= edition suhrkamp 1744). S. 8.

[6] Koschorke, Albrecht: Körperströme und Schriftverkehr. Mediologie des 18. Jahrhunderts. München: 2003. S. 128.

[7] Foucault, Michel: Die Geburt der Klinik. Eine Archäologie des ärztlichen Blicks. Frankfurt am Main: Fischer Taschenbuch Verlag 2008. S. 49.

[8] Für genauere Informationen bezüglich der Kontroverse Diskurstheorie vs. Psychoanalyse sei auf folgenden Beitrag verwiesen: Gondek, Hans-Dieter: 14. Psychoanalyse. In: Foucault – Handbuch. Leben – Werk - Wirkung. Hrsg. v. Kammler, Clemens u. Rolf Parr u.a. Stuttgart: J.B. Metzler Verlag 2008. S. 426-428.

[9] Müller, Lothar: Die kranke Seele und das Licht der Erkenntnis. Karl Philipp Moritz`Anton Reiser. Frankfurt am Main: Athenäum Verlag 1987. S. 281.

[10] Fuchs, Peter: Die Form des Körpers. In: Soziologie des Körpers. Hrsg. v. Markus Schroer. Frankfurt am Main: Suhrkamp 2005 (= suhrkamp taschenbuch wissenschaft 1740). S. 50.

[11] Lacan, Jacques: Le stade du miroir comme formateur de la fonction du Je telle qu´elle nous est révélée dans l´expérience psychanalytique. In: Écrits I. Paris: Éditions du Seuil 1999. S. 94.

[12] Ebd., S. 94.

[13] Vgl. Plessner, Helmuth: Gesammelte Schriften IV. Die Stufen des Organischen und der Menschen. Hrsg. v. Günter Dux u. Odo Marquard u.a. Frankfurt am Main: Suhrkamp Verlag 1981. S. 367.

[14] Lacan, J.: Le stade du miroir. S. 93.

[15] Moritz, K.P.: Anton Reiser. S. 201.

[16] Plessner, H.: Die Stufen des Organischen und der Menschen. S. 373.

[17] Moritz, K.P.: Anton Reiser. S. 216.

[18] Lacan, J.: Le stade du miroir. S. 93.

[19] Moritz, K.P.: Anton Reiser. S. 461.

[20] Vgl. Born-Wagendorf, Monika: Identitätsprobleme des bürgerlichen Subjekts in der Frühphase der bürgerlichen Gesellschaft. Diss. Berlin 1989. S. 208.

[21] Weber, Samuel: Rückkehr zu Freud. Wien: Passagen Verlag 1990. S. 35.

[22] Freud, Sigmund: Das ökonomische Problem des Masochismus. In: Das Ich und das Es. Metapsychologische Schriften. Frankfurt am Main: Suhrkamp 2010. S. 307.

[23] Moritz, K.P.: Anton Reiser. S. 371.

[24] Ebd., S. 230.

[25] Ebd., S. 126.

[26] Müller, L.: Die kranke Seele und das Licht der Erkenntnis. S. 10.

[27] Ebd., S. 52.

[28] Moritz, K.P.: Anton Reiser. S. 120.

[29] Müller, L.: Die kranke Seele und das Licht der Erkenntnis. S. 48.

[30] Ebd., S. 21.

Ende der Leseprobe aus 33 Seiten

Details

Titel
Psychische und physische Subjektivation
Untertitel
"Anton Reiser" von Karl Philipp Moritz
Hochschule
Freie Universität Berlin
Note
1,0
Autor
Jahr
2010
Seiten
33
Katalognummer
V433613
ISBN (eBook)
9783668755017
ISBN (Buch)
9783668755024
Dateigröße
614 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
psychische, subjektivation, anton, reiser, karl, philipp, moritz
Arbeit zitieren
Maria Dschaak (Autor:in), 2010, Psychische und physische Subjektivation, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/433613

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