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Somalia - Von Barre's Flucht bis zur Operation Restore Hope

Título: Somalia - Von Barre's Flucht bis zur Operation Restore Hope

Trabajo de Seminario , 1995 , 47 Páginas , Calificación: gut

Autor:in: Coskun Tözen (Autor)

Historia - África
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In dieser Arbeit sollen die internen und externen Ursachen und Hintergründe für den Zerfall des Staatswesens in Somalia und die damit einhergehende humanitäre Tragödie bis zum Eingreifen einer amerikanisch geführten, multilateralen Eingreiftruppe (UNITAF: United Task Force) unter dem Namen Operation Restore Hope herausgearbeitet werden.
Die Operation Restore Hope wurde am 3. Dezember 1992 durch die vom Weltsicherheitsrat verabschiedete Resolution 794 beschlossen. Schon am 9. Dezember 1992 gingen die ersten 1800 amerikanischen Marineinfanteristen in Mogadishu an Land.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Somalia: Grunddaten und historischer Überblick

2.1 Aideeds und Mahdis Hintergrund

3. Verpaßte Chancen der Internationalen Gemeinschaft und der UNO, die sich abzeichnende `Katastrophe´ zu verhindern

3.1 Die UN: Von Passivität zu einer aktiveren Rolle ab 1992

3.2 Verzögerungen in der Umsetzung bereits gefaßter Beschlüsse tragen zur Verschlechterung der Situation in Somalia bei und führen im Dezember 1992 zur Operation Restore Hope

4. Die Hilfe Deutschlands für Somalia

4.1 Die deutsche Asyl-Praxis ab 1991 bis Mitte `92 bezüglich somalischer Flüchtlinge

5. Schlußbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die internen und externen Hintergründe für den Staatszerfall in Somalia sowie die humanitäre Tragödie, die in der Intervention "Operation Restore Hope" mündete, wobei ein besonderer Fokus auf dem Versagen internationaler Akteure liegt.

  • Historische Genese und gesellschaftliche Strukturen Somalias
  • Die Rolle der UNO und verpasste Gelegenheiten zur Konfliktprävention
  • Analyse des Bürgerkriegs und der Rolle der Fraktionsführer
  • Internationale Hilfsmaßnahmen und die deutsche Asylpolitik

Auszug aus dem Buch

3. Verpaßte Chancen der Internationalen Gemeinschaft und der UNO, die sich abzeichnende `Katastrophe´ zu verhindern

Der Algerier Mohamed Sahnoun war der erste UN-Sonderbotschafter für Somalia. Er wurde offiziell am 28.4.1992 vom UN-Generalsekretär Ghali berufen. Nachdem Sahnoun wiederholt die UNO für ihr lasches Engagement in Somalia kritisierte, mußte bzw. trat er am 29.10.1992, also nach einem halben Jahr, als UN-Sonderbotschafter zurück. Der irakische Kurde Ismat Kittani wurde als sein Nachfolger ernannt.

Ende Oktober 1992, während einer Konferenz auf den Seychellen, erhielt Sahnoun zwei Nachrichten vom Generalsekretär Ghali, die ihn veranlaßten zurückzutreten. In der ersten wurde er nach seinem Aufenthalt auf den Seychellen gefragt. Die Konferenz wurde durch die Mitarbeiter von UNOSOM und dem Swedish Institute of Life and Peace ermöglicht. An der Konferenz nahmen somalische Intellektuelle Teil, die die vom Sicherheitsrat festgelegten vier Zonen vertraten. Diese Zonen waren Bossaso, Berbera, Kismayu und Mogadishu.

In der zweiten Nachricht wurde er aufgefordert, keine Kritik an den UN-Dienstellen mehr zu üben. Nachdem Sahnouns Vorschlag abgelehnt wurde, seine Aufgabe nun anstatt als Sonderbotschafter als Sonderbeauftragter fortzuführen und somit nur dem Generalsekretär gegenüber verantwortlich zu sein, erkärte er in einer Pressekonferenz am 29. Oktober 1992 seinen Rücktritt. In seiner Stellungnahme bedankte er sich bei allen, die ihn aufgefordert hatten, seine Entscheidung zurückzunehmen und fügte hinzu, daß es nicht seine Entscheidung gewesen sei, Somalia zu verlassen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit erläutert die internen und externen Ursachen für den Zerfall des somalischen Staatswesens bis zur Operation Restore Hope.

2. Somalia: Grunddaten und historischer Überblick: Dieses Kapitel liefert geographische und sozio-historische Basisdaten und beleuchtet die Hintergründe der Akteure Aideed und Mahdi.

3. Verpaßte Chancen der Internationalen Gemeinschaft und der UNO, die sich abzeichnende `Katastrophe´ zu verhindern: Analyse der diplomatischen Versäumnisse der UNO, die trotz verschiedener Resolutionen nicht in der Lage war, die Eskalation des Bürgerkrieges frühzeitig zu stoppen.

4. Die Hilfe Deutschlands für Somalia: Darstellung des deutschen Engagements, das lange Zeit primär durch entwicklungspolitische Kontinuität und eine restriktive Asylpraxis gegenüber somalischen Flüchtlingen geprägt war.

5. Schlußbetrachtung: Kritische Bewertung der Interventionen unter dem Aspekt globalpolitischer Interessen und des Scheiterns der UNO-Strukturen.

Schlüsselwörter

Somalia, Bürgerkrieg, Vereinte Nationen, UNOSOM, Operation Restore Hope, Siyad Barre, Aideed, Ali Mahdi, Intervention, humanitäre Hilfe, Entwicklungshilfe, Asylpolitik, Staatzerfall, UNO-Sicherheitsrat, Somalia-Konflikt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit analysiert die Ursachen des somalischen Bürgerkriegs und untersucht das Verhalten der internationalen Gemeinschaft, insbesondere der UNO, beim Versuch, diesen Konflikt zu moderieren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Themen sind die historische Staatsentwicklung Somalias, die Rolle internationaler Akteure, das Scheitern diplomatischer Versöhnungsversuche und die deutsche Hilfs- und Asylpolitik.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Herausarbeitung der internen und externen Hintergründe für den Zerfall des somalischen Staates und die kritische Würdigung der internationalen Interventionspolitik.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine historische Analyse und politikwissenschaftliche Auswertung von Berichten, Resolutionen und wissenschaftlicher Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Analyse, die Untersuchung der UN-Versäumnisse bei den Vermittlungsbemühungen sowie eine kritische Betrachtung der deutschen Unterstützung und Flüchtlingspolitik.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Staatszerfall, UN-Intervention, humanitäre Katastrophe und Geopolitik geprägt.

Warum war die Djibouti-Konferenz nach Ansicht des Autors gescheitert?

Die Konferenz scheiterte vor allem an mangelnder internationaler Unterstützung, dem Ausschluss wichtiger Oppositionsgruppen und der einseitigen Bestätigung eines Interimspräsidenten ohne breiten Konsens.

Welche Rolle spielten die Medien in der somalischen Krise?

Die Medien spielten eine ambivalente Rolle: Sie machten das Thema erst spät international bekannt und fokussierten dabei primär auf Schreckensbilder, anstatt die komplexen politischen Hintergründe zu beleuchten.

Wie bewertet der Autor das Eingreifen der USA bei der Operation Restore Hope?

Der Autor hinterfragt die rein humanitäre Motivation und sieht darin eher ein machtpolitisches Versuchsfeld zur Erprobung einer neuen globalen Ordnung unter US-Führung.

Final del extracto de 47 páginas  - subir

Detalles

Título
Somalia - Von Barre's Flucht bis zur Operation Restore Hope
Universidad
University of Hannover  (Historisches Seminar)
Curso
Der somalische Bürgerkrieg: eine Folge von Einmischung und Intervention?
Calificación
gut
Autor
Coskun Tözen (Autor)
Año de publicación
1995
Páginas
47
No. de catálogo
V43362
ISBN (Ebook)
9783638411813
ISBN (Libro)
9783638724326
Idioma
Alemán
Etiqueta
Somalia Barre Flucht Operation Restore Hope Bürgerkrieg Folge Einmischung Intervention
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Coskun Tözen (Autor), 1995, Somalia - Von Barre's Flucht bis zur Operation Restore Hope, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/43362
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