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Von der Klassenbücherei zum Offenen Lernforum

Title: Von der Klassenbücherei zum Offenen Lernforum

Examination Thesis , 2005 , 38 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Louisa Klose (Author)

Pedagogy - The Teacher, Educational Leadership
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Innerhalb der letzten 15-20 Jahre hat sich ein ständig steigender Einfluss neuer Medien, der das Leben der Kinder prägt, entwickelt. Neben dem Fernseher, den Spielkonsolen, DVD’s und Videos hat der Computer einen hohen Stellenwert im Alltag der Kinder erreicht. Da die Kinder im Umgang mit den verschiedenen Medien keine Erfahrung haben, konsumieren sie diese oft ungefiltert, unkontrolliert und häufig in nicht kindgerechter Weise. Es ist also, wie im Lehrplan gefordert, die Aufgabe der Schule, den Kindern grundlegende Fertigkeiten im Umgang mit Kommunikations- und Informationsmedien zu vermitteln. Damit ist sowohl die Vermittlung der technischen, als auch der kognitiven Medienkompetenz gemeint. Nur durch einen geschulten und kindgerechten Gebrauch der neuen Medien ist ein Missbrauch zu verhindern und das Lernpotenzial bestmöglich auszuschöpfen.

Im Zusammenhang mit der fachgerechten Nutzung der neuen Medien sind Druckmedien und damit verbunden das Lesen unverzichtbar. Lesenlehren und die Leseförderung stellen in diesem Zusammenhang eine grundlegende Aufgabe der Grundschule dar. Die Lesemotivation der Kinder im Zusammenhang mit neuen Medien, ist häufig sehr positiv. Daher erscheint es außerordentlich vielversprechend, das Arbeiten mit „neuen“ und „alten“ Medien miteinander zu verbinden. Eine Möglichkeit hierfür stellt das nachfolgend näher erläuterte Programm „Antolin“ dar.
Neben den Aspekten der Mediennutzung ist es grundsätzlich wichtig, den Kindern in der Schule ein an anregendes Lernumfeld zur Verfügung zu stellen. Durch eine in besonderem Maße positiv gestaltete Arbeitsatmosphäre werden die Kinder intensiv zum Lernen motiviert.

Die Aspekte der Verknüpfung von neuen und alten Medien in einer besonderen Umgebung führten mich zu der Idee, im Rahmen meiner Examensarbeit in der GGS XXXXXX ein „Offenes Lernforum“ einzurichten. Darin sollen die Kinder die Möglichkeit haben, in einer speziell dafür gestalteten Umgebung mit den verschiedenen Medien arbeiten und lernen zu können. Es soll sich nicht um eine stundenweise geöffnete Einrichtung handeln, vielmehr soll sie den Kindern aller Klassen während der Unterrichtszeit ständig zur Verfügung stehen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Gründe für die Einrichtung eines „Offenen Lernforums“

2.1 Aktuelle Situation an der GGS Burgschule

2.2 Ziele

3. Inhalte des „Offenen Lernforums“

3.1 Schaffung einer besonderen Lernumgebung

3.2 Schulbibliothek

3.2.1 Förderung der Lesemotivation

3.3 Neue Medien

3.3.1 Medienkompetenz

3.3.2 Neue Medien: Rechtlich Aspekte

3.4 Alte Medien vs. Neue Medien?

3.5 Antolin

3.6 (Migranten-) Förderraum

3.7 Lern –und Projektraum für leistungsstarke Schülerinnen und Schüler

4. Planung und Organisation

4.1 Finanzierung durch den Schulträger

4.1.1 Aufnahme in das Schulprogramm

4.2 Mitarbeit der Eltern

4.2.1 Anschaffung der Bücher

5. Konzept für das Offenen Lernforum an der GGS Burgschule

5.1 Ausstattung, Einteilung und Einrichtung des Raumes

5.2 „AG Offenes Lernforum“

5.3 Archivierungs- und Ausleihsystem für Bücher

5.3.1 Archivierungsprogramm

5.3.2 Sortierung der Bücher

5.3.3 Pflege der Bücher

5.4 Benutzung des Lernforums

5.4.1 Ausleihe der Bücher

6. Geplante Aktivitäten im Offenen Lernforum

6.1 Eröffnungsfeier

6.2 Einführungsstunden der AG für die einzelnen Klassen

6.3 Lesenacht

6.4 Vorlesestunden

6.5 Buchvorstellungen der Kinder

6.6 Autorenlesung

6.7 Gründung einer Computer AG

7. Reflexion und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Konzeption und praktische Umsetzung eines „Offenen Lernforums“ an der GGS Burgschule, das als multimedialer Lernort sowohl die Leseförderung als auch die Vermittlung von Medienkompetenz in einem anregenden, kindgerechten Umfeld vereint. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, wie durch die räumliche und konzeptionelle Verknüpfung von traditionellen Printmedien und modernen digitalen Medien eine nachhaltige Lernatmosphäre geschaffen werden kann, die sowohl den Unterricht bereichert als auch das selbstständige Lernen der Schülerinnen und Schüler fördert.

  • Integration von neuen und alten Medien zur Leseförderung.
  • Gestaltung einer anregenden, funktionalen Lernumgebung („Offenes Lernforum“).
  • Einbindung innovativer Programme wie „Antolin“ zur Steigerung der Lesemotivation.
  • Planung und Organisation unter Einbeziehung von Lehrkräften, Eltern und Kindern.
  • Förderung der Medienkompetenz durch projektorientiertes Arbeiten.

Auszug aus dem Buch

3.1 Schaffung einer besondern Lernumgebung

Es stellt sich die Frage, warum eine besondere und positive Lernumgebung für Kinder wichtig ist. Obwohl für die Kinder ein sachliches und zielgerichtetes Arbeiten möglich sein muss, ist jeder Raum der Schule automatisch auch Lebens- und Erfahrungsraum für die Kinder. Deswegen sollte das Lernforum so gestaltet werden, dass sich die Kinder wohlfühlen können. Eine liebevolle und ansprechende Einrichtung weckt bei den Kindern Anregungen für selbständiges Lernen.

Das Lernforum soll nicht nur Bibliothek sein, sondern „... ein Ort, an dem man lernt, ein Ort wo man sich zurückziehen kann, um zu lesen und zu schmökern“ aber auch zu arbeiten. „Die Auswahl der Einrichtungsgegenstände sollte nicht nur unter dem Aspekt der Funktionalität und Haltbarkeit erfolgen. Das Mobiliar prägt in dominanter Weise das Erscheinungsbild der Bibliothek.“ Kleinigkeiten, wie Beleuchtung, Fensterdekoration, Wandfarbe, Gardinen, etc. sind dafür ausschlaggebend, ob die Kinder sich in ihrer Umgebung wohlfühlen.

Um das Lesen von Büchern in der Schule zu fördern, muss es Ziel sein, eine geeignete Lernatmosphäre zu schaffen. Denn nicht die nur die Präsenz und die Quantität von Büchern sind ausschlaggebend für das Leseinteresse der Kindern. „Kinder brauchen Zeit und Raum zum Lesen – dann kann Literatur ihre ganze Faszination entfalten.“ Da einige Kinder, um selbstvergessend lesen zu können, das Bedürfnis haben, sich ungestört zurückzuziehen, ist es sinnvoll, eine Lesehöhle oder ähnliches zur Verfügung zu stellen. „Sei es Lesesessel, die kuschelige Leseecke, ein Lesezelt oder ein Leseturm – es gibt eine Reihe von Möglichkeiten zum Sichzurückziehen, um mit dem Lesen das Gefühl der Geborgenheit zu vermitteln. Vielleicht darüber hinaus aber noch etwas, das vielen von uns um so selbstverständlicher erscheint, dass wir es erwähnen: einfach nur ein ruhiger Platz zum Lesen,... .“ Dieser Platz soll das Lernforum für die Kinder werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den wachsenden Einfluss neuer Medien im Alltag von Kindern und postuliert die Notwendigkeit einer fachgerechten Medienpädagogik an der Grundschule, die durch das geplante „Offene Lernforum“ umgesetzt werden soll.

2. Gründe für die Einrichtung eines „Offenen Lernforums“: Dieses Kapitel begründet die Notwendigkeit des Forums durch das Fehlen einer Schulbibliothek und eines adäquaten Medienraumes an der GGS Burgschule sowie durch die wissenschaftlich belegte Bedeutung einer lesefördernden Infrastruktur.

3. Inhalte des „Offenen Lernforums“: Hier werden die inhaltlichen Schwerpunkte wie die Schaffung einer speziellen Lernumgebung, die Integration von „Antolin“ zur Leseförderung, Medienkompetenz und die Nutzungsmöglichkeiten für verschiedene Schülergruppen erläutert.

4. Planung und Organisation: Dieses Kapitel befasst sich mit der administrativen und praktischen Planung, insbesondere der Finanzierung durch Sponsoren, der Einbettung in das Schulprogramm und der zentralen Rolle der Elternmitarbeit.

5. Konzept für das Offenen Lernforum an der GGS Burgschule: Hier wird das konkrete Realisierungskonzept beschrieben, inklusive der Raumausstattung, der Gründung einer „AG Offenes Lernforum“ und der Implementierung eines digitalen Archivierungssystems.

6. Geplante Aktivitäten im Offenen Lernforum: Das Kapitel stellt geplante pädagogische Maßnahmen wie Lesenächte, Vorlesestunden, Autorenlesungen und eine Computer-AG vor, die das Interesse der Kinder nachhaltig fördern sollen.

7. Reflexion und Ausblick: Die Autorin reflektiert den bisherigen Projekterfolg sowie die persönliche Lernentwicklung im Rahmen ihres Referendariats und formuliert den Ausblick auf die zukünftige selbstständige Weiterführung des Lernforums.

Schlüsselwörter

Offenes Lernforum, Leseförderung, Medienkompetenz, Grundschule, Antolin, Lernumgebung, Medienpädagogik, Schülerbibliothek, Projektunterricht, Lesemotivation, Schulentwicklung, Elternmitarbeit, Schulprogramm, digitale Archivierung, Ganzschriften.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit dokumentiert das pädagogische Konzept und die praktische Umsetzung eines „Offenen Lernforums“ an der GGS Burgschule, das als innovativer Lernort klassische Lesekultur mit moderner Medienarbeit verknüpft.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die Leseförderung, die Vermittlung von Medienkompetenz, die Gestaltung einer lernförderlichen Atmosphäre und die organisatorische Planung eines schuleigenen Medien- und Leseraums.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, den Kindern eine anregende, fest installierte Lernumgebung zu schaffen, die über eine klassische Bibliothek hinausgeht und den selbstständigen Umgang mit verschiedenen Medien sowie die Freude am Lesen fördert.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewandt?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche zur Medienpädagogik und Lesesozialisation sowie auf der praxisorientierten Aktionsforschung, bei der die Autorin das Konzept aktiv an der eigenen Schule entwickelt und umsetzt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Begründung, die inhaltliche Konzeption, die organisatorische Planung der Finanzierung und Ausstattung sowie die konkrete Ausgestaltung des Betriebes und geplanter Aktivitäten im Lernforum.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Projekt?

Schlüsselwörter sind insbesondere Leseförderung, Medienkompetenz, Offenes Lernforum, Projektunterricht und eine schülerzentrierte Lernumgebung.

Warum spielt das Programm „Antolin“ eine zentrale Rolle?

„Antolin“ wird als Instrument genutzt, um das Lesen von Ganzschriften direkt mit der Attraktivität der Internetnutzung zu verbinden, was das Verständnis fördert und die Lesemotivation der Kinder nachhaltig steigert.

Welche Bedeutung hat die „AG Offenes Lernforum“ für das Projekt?

Die AG ermöglicht eine projektorientierte Mitbestimmung der Kinder, die sich aktiv an der Gestaltung, Inventarisierung und Betreuung des Forums beteiligen, was ihre Selbstständigkeit und Verantwortung stärkt.

Wie ist die Einbeziehung der Eltern geregelt?

Die Eltern unterstützen das Projekt durch tatkräftige Hilfe bei physischen Arbeiten, wie dem Möbelaufbau, und wirken durch ihr Engagement bei der Beschaffung von Ressourcen und der Aufrechterhaltung des laufenden Betriebs maßgeblich am Erfolg mit.

Excerpt out of 38 pages  - scroll top

Details

Title
Von der Klassenbücherei zum Offenen Lernforum
College
Studienseminar Jülich
Grade
1,7
Author
Louisa Klose (Author)
Publication Year
2005
Pages
38
Catalog Number
V43367
ISBN (eBook)
9783638411868
Language
German
Tags
Klassenbücherei Offenen Lernforum
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Louisa Klose (Author), 2005, Von der Klassenbücherei zum Offenen Lernforum, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/43367
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