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Einrichtung eines E-Mail-Servers unter Linux mit Postfix

Title: Einrichtung eines E-Mail-Servers unter Linux mit Postfix

Elaboration , 2004 , 78 Pages , Grade: sehr gut

Autor:in: Jochen Weinheimer (Author), Philipp Rung (Author), Simone Schäfer (Author)

Communications - Multimedia, Internet, New Technologies
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Dieses Handbuch wurde in Form einer Projektarbeit im Fach „Mehrplatzbetriebssysteme“ an der Berufsbildenen Schule in Neustadt, zur Weiterbildung zum „Staatlich geprüften Betriebswirt, Fachrichtung Informationsmanagement und Informationsverarbeitung“ erstellt. Bei dieser Projektarbeit wurde uns von der Lehrerschaft auferlegt, einen virensicheren Postfix-eMail-Server unter dem Betriebsystem SuSE Linux 9.0 sowie entsprechenden Clients aus vorgegebenen Mitteln wie Rechnern und Software selbstständig aufzubauen und einzurichten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Vorwort

1. Postfix

1.1 Die Geschichte

1.2 Was ist Postfix?

1.3 Der Aufbau

1.4 Installation

1.5 Konfiguration

1.5.1 Die Konfigurationsdatei main.cf

1.5.2 Die Konfigurationsdatei master.cf

1.5.3 Konfiguration der Alias-Datenbank

1.5.3.1 Anlegen neuer Benutzer

1.5.3.2 Zuordnung lokaler Benutzer zu virtuellen eMail-Empfängern

1.6 Start/Stop/Neustart

1.7 Test

2. AMaViS - email-Virenscanner

2.1 Funktion

2.2 Virenscanner

2.2.1 Download

2.2.2 Installation

2.3 Download

2.4 Installation

2.5 Konfiguration

2.6 Anbindung an Postfix

2.7 Start/Stop/Neustart

3. qpopper – POP3 Mail Deamon

3.1 Installation

3.2 Konfiguration

3.3 Start/Stop/Neustart

3.4 Test

4. Abwesenheitsnotizen

4.1 Voreinstellungen

4.2 Start des Abwesenheitsmechanismus

4.3 Stop des Abwesenheitsmechanismus

5. eMail-Clientprogramme

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist die eigenständige Planung und praktische Implementierung eines virensicheren Postfix-eMail-Servers unter dem Betriebssystem SuSE Linux 9.0 sowie die korrekte Anbindung von Client-Systemen. Die Forschungsfrage fokussiert sich auf die notwendige Konfiguration von MTA, Virenscanner und POP3-Diensten in einer Mehrplatzumgebung.

  • Aufbau eines stabilen Postfix Mail Transfer Agents
  • Integration eines virensicheren E-Mail-Relays mittels AMaViS und F-Prot
  • Konfiguration des qpopper-Dienstes für den Abruf elektronischer Post via POP3
  • Implementierung von Automatismen für Abwesenheitsnotizen
  • Demonstration der plattformunabhängigen Client-Anbindung

Auszug aus dem Buch

1.3 Der Aufbau

Wietse's Ziel bei der Entwicklung von Postfix war ein schnelles, einfach zu administrierendes und sicheres Programm(paket) zu entwickeln, das so weit wie möglich zu Sendmail kompatibel sein soll. Das Interessanteste an Postfix ist sein innerer Aufbau: Es besteht aus mehreren kleinen Programmen, die über sogenannte LINUX-Domain-Sockets kommunizieren. Auf diese Weise ist es viel einfacher Probleme, Fehler oder Sicherheitsmängel in den Griff zu bekommen.

Ebenfalls aus Sicherheitsgründen arbeitet Postfix mit vier verschiedenen Queues (Warteschlangen): "maildrop", "incoming", "active" und "deferred". Lokal gesendete Mails landen in "maildrop" und werden von dort in die "incoming"-Queue kopiert, nachdem sie regelbasiert auf Größe, Inhalt und anderes überprüft wurden. In der "active" Queue landen die Mails, die der Queue-Manager gerade bearbeitet und ausliefert (lokal oder remote). Nachrichten, die Postfix nicht ausliefern kann (Dienst des Zielmailservers reagiert nicht, keine Route, keine Netzverbindung, ...), landen in der "deferred" Queue. Da Postfix immer nur eine Mail gleichzeitig bearbeitet und die "active" Queue klein hält, ist es unempfindlich gegen Ressourcenknappheit. Das Bearbeiten/Ausliefern von Mails kann also in keinem Fall, beispielsweise wegen eines vollen Dateisystems, blockiert werden.

Zusammenfassung der Kapitel

Postfix: Dieses Kapitel erläutert die Entstehungsgeschichte, Definition, den modularen Aufbau sowie die grundlegende Installation und Konfiguration des Postfix Mail Transfer Agents.

AMaViS - email-Virenscanner: Es wird die Funktionsweise und Integration von AMaViS als Schnittstelle zwischen Postfix und einem Virenscanner wie F-Prot beschrieben, einschließlich Installation und Anbindung.

qpopper – POP3 Mail Deamon: Dieses Kapitel behandelt die Installation, Aktivierung und Prüfung des POP3-Dämons qpopper, welcher den Mailabruf durch Clients ermöglicht.

Abwesenheitsnotizen: Hier wird der Mechanismus zur automatischen Generierung von "vacation-Mails" mithilfe des Programms "vacation" erklärt.

eMail-Clientprogramme: Abschließend werden die allgemeinen Anforderungen und Konfigurationsparameter für E-Mail-Clients zur Anbindung an den Server demonstriert.

Schlüsselwörter

Postfix, E-Mail-Server, MTA, Linux, SuSE, AMaViS, Virenscanner, F-Prot, POP3, qpopper, Abwesenheitsnotiz, Konfiguration, Sicherheit, E-Mail-Relay, Mailbox

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der Konfiguration eines E-Mail-Servers auf Basis von Postfix unter SuSE Linux 9.0.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Schwerpunkte sind der Postfix-Mail-Versand, Virenprüfung durch AMaViS, POP3-Abruf via qpopper und E-Mail-Client-Einstellungen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist der Aufbau eines virensicheren Mail-Servers sowie die korrekte Anbindung von Client-Systemen im Netzwerk.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Projektarbeit, die durch praktische Systemkonfiguration und Dokumentation der implementierten Dienste geleitet wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden Schritt-für-Schritt-Anleitungen zur Software-Installation und Konfiguration der Dienste in den Konfigurationsdateien wie main.cf und master.cf präsentiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Postfix, E-Mail-Server, AMaViS, qpopper, Sicherheit und Linux-Konfiguration.

Wie wird Postfix vor Viren geschützt?

Durch die Kopplung mit AMaViS, das als Schnittstelle fungiert und eine infizierte E-Mail an einen Virenscanner wie F-Prot weiterleitet.

Was muss bei der Konfiguration der Alias-Datenbank beachtet werden?

Virtuelle Adressen müssen in der Datei "virtual" lokalen Systembenutzern zugeordnet und mit "postmap" in eine .db-Datei konvertiert werden.

Warum wird qpopper eingesetzt?

Er dient als POP3-Mail-Dämon, um Benutzern den Abruf ihrer E-Mails von ihren Client-Computern zu ermöglichen.

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Details

Title
Einrichtung eines E-Mail-Servers unter Linux mit Postfix
Course
Betriebswirt für Informationsverarbeitung und Informationsmanagement
Grade
sehr gut
Authors
Jochen Weinheimer (Author), Philipp Rung (Author), Simone Schäfer (Author)
Publication Year
2004
Pages
78
Catalog Number
V43396
ISBN (eBook)
9783638412070
Language
German
Tags
Einrichtung E-Mail-Servers Linux Postfix Betriebswirt Informationsverarbeitung Informationsmanagement
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jochen Weinheimer (Author), Philipp Rung (Author), Simone Schäfer (Author), 2004, Einrichtung eines E-Mail-Servers unter Linux mit Postfix, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/43396
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