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Knowledge Management/ Wissensmanagement mit Hinblick auf Informationssysteme

Title: Knowledge Management/ Wissensmanagement mit Hinblick auf Informationssysteme

Project Report , 2014 , 24 Pages , Grade: 1,2

Autor:in: Verena Bartlmann (Author)

Business economics - Information Management
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In praktisch allen Organisation wird Wissen an die nächste Generation weitergegeben. Früher geschah es unbewusst und im geringen Ausmaße an methodischer Unterstützung. Inzwischen steuern Wissen, aber auch andere geistige Potenziale zum Unternehmenserfolg bei. Denn "Wissen selbst ist Macht" (Gutzitiert 2014), wie der englische Schriftsteller, Philosoph und Politiker Francis Bacon (1561-1626) einmal erwähnte.
Um das Wissen zu speichern und jederzeit abrufen zu können benötigt man das Knowledge Management, zu Deutsch: Wissensmanagement.
Durch die Globalisierung und die Wettbewerbszunahme sehen sich Unternehmen mehr und mehr gezwungen eine Wissenskultur aufzubauen. Diese beinhaltet unter Anderem die Förderung von Lernprozessen als auch das dokumentieren von Ergebnissen.
David Smith von Unilever formulierte dies wie folgt: "Knowledge management is the strategy and processes to enable the creation and flow of relevant knowledge throughout the business to create organisational, customer and consumer value” (Waide 2005).
Demnach ist Wissensmanagement ein Produktions- und Wettbewerbsfaktor und deshalb von hoher Bedeutung und Brisanz.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Knowledge Management/ Wissensmanagement

2.1 Was ist Wissen?

2.2 Definition von Knowledeg Management/ Wissensmanagement

2.3 Elemente des Wissensmanagement

2.3.1 Das TOM-Modell

2.3.2 Das TIMO-Modell

2.4 Strategien des Wissensmanagement

2.5 Prozesse des Wissensmanagement

2.5.1 Der Prozess des Wissensmanagement

2.5.2 Die drei Grundprozesse des Wissensmanagement

2.6 Wissensmanagementsysteme als Informationssysteme (IS) für das Wissens management

2.7 Technologien für das Wissensmanagement

2.8 Voraussetzungen, Implementierung und Risiken des Wissensmanagement

2.9 Ziele, Kosten-und Vorteilsbewertung des Wissensmanagement

3. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Bedeutung von Wissensmanagement als zentralen Produktions- und Wettbewerbsfaktor für Organisationen und analysiert, wie Informationssysteme und technologische Anwendungen dabei unterstützen können, Wissen effektiv zu erfassen, zu speichern und zu verteilen.

  • Grundlagen und Definitionen von Wissen sowie Wissensmanagement
  • Strukturelle Elemente des Wissensmanagements (TOM- und TIMO-Modell)
  • Strategien und Prozesse zur effizienten Wissensgestaltung
  • Rolle von Informationssystemen und technologischen Anwendungen
  • Herausforderungen, Implementierung und Risiken im Unternehmenskontext

Auszug aus dem Buch

2.1 Was ist Wissen?

„Wissen ist ganz allgemein formuliert ein subjektives Modell über Wirklichkeit. Es dient der Deutung, Bewertung, Antizipation und Gestaltung von Realität“ (Lüthy et al. 2002, Seite 14). Zudem ist es an die Realität und an die Erfahrungen in der Praxis gebunden (Lüthy et al. 2002, Seite 14). Im Zusammenhang mit dem Wissensmanagement gibt es zwei Typen von Wissen: Das explizite und implizite Wissen.

Definiert werden diese von Nonaka & Takeuchi und Brunnbauer wie folgt:

Das implizite Wissen wird unbewusst oder gar nicht wahrgenommen und ist damit schwer formulierbar (Brunnbauer 2008). Es liegt eher auf der persönlichen Ebene und wird kontextspezifisch eingeordnet. Dieser Typus erhält technische (zum Beispiel Know-How, handwerkliches Geschick und Fertigkeiten) und kognitive Elemente, welche auf Erfahrungswissen aufbauen (Nonaka & Takeuchi 2012, Seite 77).

Im Gegensatz dazu wird explizites Wissen wahrgenommen und kann somit in Zahlen und Worten formuliert werden und damit dokumentiert ergo zugänglich gemacht werden (Brunnbauer 2008). Explizites Wissen beruht auf einer formalen, systematischen Sprache. Nach Nonaka & Takeuchi kennzeichnet Verstandeswissen entsprechend das explizite Wissen (Nonaka & Takeuchi 2012, Seite 77).

Bateson fügt jeweils noch eine weitere Eigenschaft zu den Wissenstypen hinzu:

Das implizite Wissen besitzt eine analoge Qualität, da es im „hier und jetzt“ geschaffen wird, wohingegen sich explizites Wissen um vergangene Ereignisse von „da und damals“ drehen (Nonaka & Takeuchi 2012, Seite 77) zitiert bei (Bateson 1981).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einführung beleuchtet die zunehmende Bedeutung von Wissensmanagement als Wettbewerbsfaktor und skizziert den Aufbau der Untersuchung im Kontext von Organisation und Technologie.

2. Knowledge Management/ Wissensmanagement: Dieses Kapitel definiert die grundlegenden Begriffe, stellt Wissensarten dar und erläutert die wesentlichen Elemente, Strategien, Prozesse sowie technologische Unterstützungsformen und Implementierungsrisiken.

3. Fazit: Das Fazit resümiert die zentrale Rolle des Wissensmanagements für den Unternehmenserfolg und hebt die Notwendigkeit hervor, den Faktor Mensch, die Unternehmenskultur und die passenden Systeme synergetisch zu nutzen.

Schlüsselwörter

Wissensmanagement, Knowledge Management, implizites Wissen, explizites Wissen, TOM-Modell, TIMO-Modell, Wissensprozesse, Informationssysteme, Wissenskultur, Wettbewerbsvorteil, Implementierung, Wissensschaffung, Technologie, Organisation, Change Management

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt Wissensmanagement als einen entscheidenden Produktions- und Wettbewerbsfaktor und untersucht dessen Einbettung in Organisationen sowie die Rolle technischer Unterstützungssysteme.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zu den Schwerpunkten zählen die Definition von Wissen, die Elemente des Wissensmanagements (Mensch, Technik, Organisation), Managementstrategien, Kernprozesse sowie die Implementierung von Wissensmanagementsystemen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch eine gezielte Gestaltung von Wissensprozessen und den Einsatz geeigneter Informationssysteme ein Wettbewerbsvorteil erzielt und die Unternehmensleistung gesteigert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Analyse bestehender theoretischer Modelle, wie dem TOM-Modell und dem TIMO-Modell, um eine strukturierte Übersicht über das Themenfeld zu geben.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsklärung von Wissen, die Vorstellung von Wissensmanagement-Modellen, die Erläuterung der Strategien und Prozesse sowie die Detaillierung technischer Anwendungen und Implementierungsfaktoren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Wissensmanagement, Wissenskultur, Informationssysteme, explizites und implizites Wissen sowie strategische Implementierung geprägt.

Wie unterscheidet sich implizites von explizitem Wissen?

Implizites Wissen ist schwer formulierbar, an Personen gebunden und kontextbezogen (Erfahrungswissen), während explizites Wissen in Zahlen und Worten dokumentiert, formalisiert und somit leicht zugänglich gemacht werden kann.

Was besagt das TIMO-Modell im Vergleich zum TOM-Modell?

Das TIMO-Modell erweitert das klassische TOM-Modell (Technik, Organisation, Mensch) um den zentralen Faktor Information, um die Bedeutung von Wissensmanagement als Informationssteuerung noch stärker zu betonen.

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Details

Title
Knowledge Management/ Wissensmanagement mit Hinblick auf Informationssysteme
Grade
1,2
Author
Verena Bartlmann (Author)
Publication Year
2014
Pages
24
Catalog Number
V434420
ISBN (eBook)
9783668758322
ISBN (Book)
9783668758339
Language
German
Tags
Knowledge Management Wissensmanagement TOM-Modell TIM-Modell
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Verena Bartlmann (Author), 2014, Knowledge Management/ Wissensmanagement mit Hinblick auf Informationssysteme, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/434420
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