Überalterung der Gesellschaft: das ist ein Stichwort, das man in den Medien in den letzten Jahren immer häufiger hört. Das Durchschnittsalter der Bevölkerung verschiebt sich in Industrieländern wie Deutschland immer mehr nach oben. Diese Verlagerung hat nicht nur Folgen für die Krankenkassen, auf die wegen der zunehmenden Zahl an Hochbetagten immer mehr Kosten zukommen, sondern auch für die Steuerzahler und die Rentenpolitik, da es immer schwieriger wird die große Zahl an Rentnern zu finanzieren. Doch wie kommt man überhaupt zu den Ausgangswerten und woher weiß man, wie sich diese im Lauf der Zeit verändern? Diese Arbeit dient zur Klärung dieser Fragen. Es werden im Folgenden die grundlegenden Aufgaben der Bevölkerungsgeographie vorgestellt und einige Indikatoren und Parameter erläutert, an welchen sich die Bevölkerung messen lässt. Diese statistischen Maßzahlen sind zum Beispiel die Bevölkerungsverteilung, die Bevölkerungsdichte, die Mortalität und die Fertilität. Außerdem werden diese Werte an verschiedenen Tabellen und Grafiken veranschaulicht und Beispiele für bestimmte Räume dargelegt.
Inhaltsverzeichnis
- Einführung und Zielsetzung
- Was ist Bevölkerungsgeographie und was beschreibt sie?
- Indikatoren zur Analyse der natürlichen Bevölkerungsbewegung
- Statistische Erfassung der Bevölkerung
- Bevölkerungsverteilung
- Bevölkerungsdichte
- Mortalität
- Heiratsraten und Fertilität
- Bevölkerungswachstum
- Familienstand und Haushalte
- Indikatoren zur Analyse räumlicher Bevölkerungsbewegung
- Wanderungshäufigkeit
- Wanderungsintensität
- Wanderungseffektivität
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit den Grundlagen der Bevölkerungsgeographie und der Beschreibung von statistischen Indikatoren, die es ermöglichen, die Bevölkerungsentwicklung zu analysieren und zu verstehen. Der Schwerpunkt liegt auf der Erläuterung von Indikatoren zur Analyse der natürlichen und räumlichen Bevölkerungsbewegung.
- Grundlegende Aufgaben der Bevölkerungsgeographie
- Statistische Erfassung der Bevölkerung
- Indikatoren zur Analyse der natürlichen Bevölkerungsbewegung
- Indikatoren zur Analyse der räumlichen Bevölkerungsbewegung
- Bedeutung der Demographie für die Analyse von Bevölkerungsentwicklungen
Zusammenfassung der Kapitel
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in die Thematik der Bevölkerungsgeographie und erläutert deren grundlegende Aufgaben. Anschließend werden die Indikatoren zur Analyse der natürlichen Bevölkerungsbewegung im Detail beschrieben, darunter die statistische Erfassung der Bevölkerung, die Bevölkerungsverteilung, die Bevölkerungsdichte, die Mortalität, die Heiratsraten und Fertilität, das Bevölkerungswachstum sowie Familienstand und Haushalte. Die Analyse der räumlichen Bevölkerungsbewegung umfasst die Betrachtung von Wanderungshäufigkeit, Wanderungsintensität und Wanderungseffektivität.
Schlüsselwörter
Bevölkerungsgeographie, Demographie, natürliche Bevölkerungsbewegung, räumliche Bevölkerungsbewegung, statistische Erfassung, Bevölkerungsverteilung, Bevölkerungsdichte, Mortalität, Fertilität, Wanderungshäufigkeit, Wanderungsintensität, Wanderungseffektivität, Zensus, de-jure, de-facto.
Häufig gestellte Fragen
Was untersucht die Bevölkerungsgeographie?
Sie analysiert die Verteilung, Dichte, Zusammensetzung und Veränderung der Bevölkerung in verschiedenen geografischen Räumen.
Was ist der Unterschied zwischen Mortalität und Fertilität?
Mortalität bezeichnet die Sterberate, während Fertilität die Geburtenrate in einer Bevölkerung beschreibt.
Wie wird die Bevölkerungsdichte berechnet?
Sie ergibt sich aus der Anzahl der Einwohner geteilt durch die Fläche des betrachteten Gebiets (Einwohner pro km²).
Was versteht man unter räumlicher Bevölkerungsbewegung?
Damit sind Wanderungsbewegungen wie Migration oder Binnenwanderung zwischen verschiedenen Regionen gemeint.
Warum ist der Zensus wichtig?
Der Zensus liefert die statistische Datengrundlage für politische Planungen, etwa für Renten-, Steuer- und Gesundheitssysteme.
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- Sebastian Birner (Author), 2010, Grundlagen und Maßzahlen der demographischen Forschung und Statistik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/434621