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Der Pozzek-Schlüssel - eine nicht wissenschaftlich fundierte Methode der Gruppenleiterfortbildung

Title: Der Pozzek-Schlüssel - eine nicht wissenschaftlich fundierte Methode der Gruppenleiterfortbildung

Term Paper (Advanced seminar) , 2004 , 16 Pages , Grade: 2

Autor:in: Madeleine Wagner (Author)

Didactics - Theology, Religion Pedagogy
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Summary Excerpt Details

Zunächst werde ich auf die Frage, was Erzählen überhaupt ist, welche Hintergründe es gibt und wie es religionspädagogisch gewertet wird eingehen.
Im Anschluss daran werde ich W. Neidhart zusammenfassen, der die wissenschaftliche Grundlage für meine Arbeit darstellen soll. Hierbei werde ich auf die Erzählkunst und ihre Regeln eingehen.
Diese Grundlagen werde ich erweitern durch ein Konzept, das Pozzek-Schlüssel genannt wird. In der Fortbildung der ehrenamtlichen Mitarbeiter unseres Kirchenbezirks wird dieser Pozzek-Schlüssel als Methode vorgestellt, um Bibelarbeit für Kinder und Jugendliche vorzubereiten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Lexikon der Religionspädagogik

2.1. Grundlagen

2.2. Erzählen als Grundform biblischer Didaktik

2.3. Narrative Theologie

2.4. Didaktisch Wiederentdeckung des Erzählens

2.5. Gegensätzliche Konzepte

2.6. Authentizität

2.7. Anschaulichkeit, Nähe und Distanz

3. Das Thema „Erzählen“ nach Siegfried Zimmer

3.1. Was ist „erzählen“ und was bedeutet es?

3.2. Die narrative Struktur des jüdischen und christlichen Glaubens

3.3. Erzählen im Kontext der Religionspädagogik

4. Die Erzählkunst und ihre Regeln nach Walter Neidhart

4.1. Einleitung

4.2. Anschaulichkeit beim Ablauf der Geschichte

4.3. Schildernde und erklärende Perioden im Erzählen

4.4. Rückblenden und nicht-erzählende Einschübe

4.5. Zerdehnung des Handlungsablaufs und bewusste Wiederholung

4.6. Der Akt des Erzählens

4.7. Kombination von Erzählung und Gespräch

5. Der Pozzek – Schlüssel

5.1. Den Text mit Hilfe des Pozzek - Schlüssels aneignen

5.2. Zwei Beispiele

6. Schluss

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, einen wissenschaftlichen Grundstock für das Erzählen biblischer Geschichten zu erarbeiten und diesen mit der praxisorientierten Methode des sogenannten „Pozzek-Schlüssels“ zur Vorbereitung von Gruppenleiterfortbildungen für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zu verknüpfen.

  • Grundlagen des Erzählens in der Religionspädagogik
  • Narrative Strukturen im jüdischen und christlichen Glauben
  • Regeln der Erzählkunst nach Walter Neidhart
  • Methodische Anwendung des Pozzek-Schlüssels bei der Textvorbereitung
  • Praktische Beispiele zur Anwendung narrativer Methoden

Auszug aus dem Buch

4.2. Anschaulichkeit beim Ablauf der Geschichte

Der Hörer muss angeregt werden seine Phantasie während der ganzen Erzählung zu beanspruchen. Für dieses gedankliche Mitspielen sind Angaben über den Raum dienlich und auch charakteristische Beschreibungen der Personen, Handlung und der Situation. Kurz gesagt sind es eindrückliche Detailbilder, die geschaffen werden müssen.

Bereits die biblischen Erzähler haben sich dieser Detailbilder bedient. Das sieht man daran, dass die Texte der Geschichten, bevor sie in der Bibel fixiert wurden, nicht unveränderbare Texte waren, sondern dass sie mit Anschaulichkeiten bereichert werden konnten. Die Texte waren also Vorlagen, nicht etwa Vorschriften.

Die mirakulöse Art der Veranschaulichung allerdings kommt aus theologischen Gründen nicht in Frage.

Woher bekommt man diese Details, die die Geschichte ausschmücken können? Zunächst aus der genauen Auswertung der Texte mit der eigenen Phantasie und aus dem theologischen Nachdenken über die Geschichte. Hierbei muss auch beachtet werden, dass die Wahl der Einzelheiten über das theologische Verständnis der Geschichte entscheiden können. Des weiteren erhält man die Details aus der Geografie, der Kulturgeschichte, der Archäologie oder der Profangeschichte.

Findet man an keiner der genannten Stellen, nach eigener Meinung, passende Einzelheiten, muss man die biblische Vorlage durch eigene Einfälle ergänzen und etwas dazu erfinden, damit der Hörer die Erzählung besser mitspielen kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Themenstellung ein und erläutert die Verknüpfung von wissenschaftlichen Erzählregeln mit der praktischen Pozzek-Methode für ehrenamtliche Mitarbeiter.

2. Das Lexikon der Religionspädagogik: Das Kapitel beleuchtet das Erzählen als Grundform biblischer Didaktik und die Bedeutung narrativer Theologie sowie Authentizität im Unterricht.

3. Das Thema „Erzählen“ nach Siegfried Zimmer: Hier wird das Erzählen als grundlegende Kommunikationsform und narrative Struktur des Glaubens im Kontext der Religionspädagogik analysiert.

4. Die Erzählkunst und ihre Regeln nach Walter Neidhart: Dieses Kapitel stellt die konkreten Regeln für eine gelungene Erzählung dar, wie etwa die Gestaltung der Einleitung, den Umgang mit Anschaulichkeit und die Kombination mit Gesprächen.

5. Der Pozzek – Schlüssel: Hier wird der praktische Leitfaden zur Textaneignung durch den Pozzek-Schlüssel (Personen, Ort, Zeit, Zusammenhang, Ereignisse, Kern) vorgestellt und anhand von Beispielen illustriert.

6. Schluss: Der Schluss zieht ein Fazit über die Vereinbarkeit der Pozzek-Methode mit den wissenschaftlichen Erzählregeln von Walter Neidhart.

Schlüsselwörter

Erzählen, Religionspädagogik, Pozzek-Schlüssel, biblische Didaktik, Narrative Theologie, Walter Neidhart, Anschaulichkeit, Mitarbeiterfortbildung, Kindergottesdienst, biblische Überlieferung, Erzählkunst, Glaubensvermittlung, Kommunikationsform, Textaneignung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Bedeutung des Erzählens in der Religionspädagogik und wie ehrenamtliche Mitarbeiter durch methodische Werkzeuge darin unterstützt werden können, biblische Geschichten spannend und zielgruppengerecht zu vermitteln.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Mittelpunkt?

Die zentralen Themenfelder sind die theoretischen Grundlagen der narrativen Religionspädagogik, die spezifischen Erzählregeln nach Walter Neidhart sowie die praktische Anwendung der sogenannten Pozzek-Methode.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, den wissenschaftlichen Anspruch des Erzählens mit einer praxisorientierten Methode zur Vorbereitung von Bibelarbeit für Kinder und Jugendliche zu verbinden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse wissenschaftlicher Ansätze (z.B. von Walter Neidhart und Siegfried Zimmer) und die praxisorientierte Erläuterung eines methodischen Schemas zur Textaufbereitung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Erzählens, die detaillierte Darstellung der Erzählregeln nach Neidhart und die praktische Einführung in das Pozzek-Schlüssel-Schema inklusive Anwendungsbeispielen.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich vor allem durch die Begriffe Erzählen, Religionspädagogik, Pozzek-Schlüssel, biblische Didaktik und Narrative Theologie charakterisieren.

Was genau ist der „Pozzek-Schlüssel“?

Es handelt sich um ein praxisorientiertes Schema für die exegetische und erzählerische Vorbereitung eines Bibeltextes, unterteilt in die Kategorien Personen, Ort, Zeit, Zusammenhang, Ereignisse und Kern.

Wie werden biblische Geschichten laut den Autoren lebendig vermittelt?

Durch die Einbeziehung von Details, den Einsatz von Gegenwartsform, lebendigen Bildern und einer bewussten Atmosphäre, wobei die Identifikation der Hörer durch die Erzählkunst gefördert wird.

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Details

Title
Der Pozzek-Schlüssel - eine nicht wissenschaftlich fundierte Methode der Gruppenleiterfortbildung
College
University of Education Ludwigsburg  (Theologie)
Course
Erzählen lernen
Grade
2
Author
Madeleine Wagner (Author)
Publication Year
2004
Pages
16
Catalog Number
V43475
ISBN (eBook)
9783638412544
ISBN (Book)
9783656203667
Language
German
Tags
Pozzek-Schlüssel Methode Gruppenleiterfortbildung Erzählen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Madeleine Wagner (Author), 2004, Der Pozzek-Schlüssel - eine nicht wissenschaftlich fundierte Methode der Gruppenleiterfortbildung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/43475
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