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Unterrichtsstunde: Einführung von Notennamen und -werten (2. Klasse)

Title: Unterrichtsstunde: Einführung von Notennamen und -werten (2. Klasse)

Lesson Plan , 2004 , 17 Pages , Grade: 1,5

Autor:in: Madeleine Wagner (Author)

Musicology - Miscellaneous
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Summary Excerpt Details

Als weites Lernziel habe ich für mich formuliert, dass die Schüler die Notennamen und –werte erstmal kennen lernen sollen. Im engeren Sinne möchte ich erreichen, dass die Begriffe soweit erfahren werden, dass das erneute Hören der Begriffe bei manchen SchülerInnen eine Erinnerung hervorrufen.
Lernziele sollen deshalb sein: Als fachliches Ziel habe ich, dass die SchülerInnen lernen, wie eine Note aussieht, die Notennamen bekannt sind und auch die Reihenfolge der Noten vorgestellt werden. Des weiteren sollen die SchülerInnen lernen, dass Noten unterschiedlich lang ausgehalten werden und man an ihrem Aussehen erkennt, wie lange das ist.
Psychomotorisch sollen die SchülerInnen die Länge der Noten und den Rhythmus durch Bewegung erfahren und sich kognitiv damit auseinander setzen, dass es wichtig ist die Reihenfolge und Länge der Töne festzulegen, um miteinander musizieren zu können. Ähnlich wie die Buchstaben von Allen gleich geschrieben werden müssen, um sicher zu stellen, dass sie auch wieder von Allen gelesen werden können.
Als soziales Lernziel habe ich die Gruppenarbeit formuliert, in der die Kinder miteinander ein Plakat erstellen müssen und sich im Vorfeld einigen müssen, was auf das Plakat geschrieben werden soll.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1.1. Ausgangslage des Unterrichts

1.1.1. Institutionelle Bedingungen

1.1.2. Anthropologische Bedingungen

1.1.3. Perspektive der Lehrenden

1.2. Überlegungen und Entscheidungen zum Unterrichtsgegenstand

1.2.1. Klärung der Sache

1.2.2. Das Thema im Bildungsplan

1.2.3. Aufbau der Unterrichtseinheit

1.2.4. Didaktische Überlegungen

1.3. Intentionen der Stunde

1.3.1. Schwerpunkte der Stunde

1.3.2. Lernziele

1.4. Überlegungen zum Lehr-Lernprozess

1.4.1. Vorüberlegung zur Gestaltung der Stunde

1.4.2. Begründung der getroffenen methodischen Entscheidungen

1.4.3. Umgang mit möglichen Schwierigkeiten

1.5. Verlaufsplanung

1.6. Mögliche Weiterarbeit

1.9. Reflexion der Stunde

Zielsetzung und Themen

Das Ziel der Unterrichtseinheit ist die Einführung von Notennamen und Notenwerten in einer zweiten Grundschulklasse, wobei durch einen spielerischen Zugang die Grundlagen der Musiknotation sowie die rhythmische Differenzierung erarbeitet werden sollen.

  • Grundlagen der Notenschrift und Tonleiter
  • Verständnis für Notennamen (c-h)
  • Einführung in die logische Struktur von Notenwerten
  • Rhythmisches Empfinden und Gruppenmusizieren
  • Didaktische methodische Umsetzung in der Grundschule

Auszug aus dem Buch

1.2.1. Klärung der Sache

Die Notenschrift ist ein Zeichensystem zur Aufzeichnung von Musik. „Eine Buchstabennotation war schon im alten Griechenland bekannt. Im 11. Jh. schuf Guido von Arezzo erstmals eine Notation auf Linien im Terzabstand. Es folgten die so genannte schwarze, später die weiße Mensuralnotation der Ars antiqua bzw. der Ars nova.

Die heutige Form entstand im 16. Jh. Fünf Linien, erweitert durch Hilfslinien, zeigen die Tonhöhe an, die auch durch einen der ganzen Tonreihe vorgesetzten Notenschlüssel festgelegt wird. Das Metrum wird durch Taktvorzeichen und -striche, die Tondauer durch die Notenfarbe, Halsform und Punkte, das Tempo durch allgemeine Angaben (z.B. Allegro) oder eine Metronomzahl festgelegt.

Die Notation mehrstimmiger Musik fand in der Renaissance in Chorbüchern in (der Stimmenzahl entsprechenden) voneinander getrennten Feldern statt. Ab dem 16. Jh. wurden die Stimmen so übereinander geschrieben, dass aus der Partitur sofort ersichtlich wurde, welche Stimmen zusammen klingen. In den Jahrhunderten bis heute hat sich die Anzahl der Zeichen und Anweisungen immer mehr erhöht, um immer komplexer werdende musikalische Vorgänge auszudrücken. Im 20. Jh. wurden neben der konventionellen Notenschrift auch neue Formen zur Darstellung elektronischer Musik und grafische Partituren als Vorgaben aleatorischer Musik entwickelt.“ (MM-Enzyklopädie 2002)

Die Note wird wie folgt definiert: „Schriftzeichen für Tonhöhe und Tondauer. Sie wird in ein System von fünf waagerechten Linien eingezeichnet, zusätzliche Zeichen legen den Takt, Pausen, Phrasierung, Dynamik sowie die Tonart eines Musikstücks fest. Mit dem Plural Noten sind oft allgemein alle Bücher, Hefte und Bögen selbst gemeint, auf denen Noten geschrieben oder gedruckt sind.“( MM-Enzyklopädie 2002)

Zusammenfassung der Kapitel

1.1. Ausgangslage des Unterrichts: Analyse der institutionellen Bedingungen der Schillerschule sowie der anthropologischen Voraussetzungen der Klasse 2b.

1.2. Überlegungen und Entscheidungen zum Unterrichtsgegenstand: Fachwissenschaftliche Klärung der Notenschrift und Einordnung des Themas in den Bildungsplan sowie didaktische Begründung.

1.3. Intentionen der Stunde: Festlegung der inhaltlichen Schwerpunkte und Definition der fachlichen sowie sozialen Lernziele.

1.4. Überlegungen zum Lehr-Lernprozess: Detaillierte Planung des Unterrichtsverlaufs und methodische Begründung der einzelnen Phasen inklusive Umgang mit Störungen.

1.5. Verlaufsplanung: Tabellarische Übersicht der Zeitstruktur und der konkreten Lehr-Schülerinteraktion.

1.6. Mögliche Weiterarbeit: Perspektiven zur Vertiefung des Themas durch musikalische Praxis und Anwendung.

1.9. Reflexion der Stunde: Evaluation des Unterrichtsverlaufs und der Lernfortschritte der Schüler.

Schlüsselwörter

Notenschrift, Notenwerte, Grundschule, Musikunterricht, Tonleiter, Rhythmus, Didaktik, Unterrichtsentwurf, Notennamen, Notenlinien, Violinschlüssel, Musikerziehung, Gruppenarbeit, Unterrichtsplanung, Tondauer

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Unterrichtsentwurf primär?

Es geht um die konzeptionelle Planung einer Musikstunde zur Einführung von Notennamen und Notenwerten für eine zweite Grundschulklasse.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Arbeit behandelt die Grundlagen der Notenschrift, die Benennung der Töne sowie die rhythmische Struktur von Notenwerten.

Was ist das primäre Ziel der Unterrichtsstunde?

Die Schüler sollen die grundlegenden Notennamen kennenlernen und ein Verständnis für die Dauer von Noten sowie deren grafische Darstellung entwickeln.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Planung zugrunde?

Es wird ein handlungsorientierter Ansatz verfolgt, der durch Geschichten, visuelle Hilfsmittel und praktisches Musizieren in Gruppen geprägt ist.

Was umfasst der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Sachanalyse, didaktische Überlegungen und eine detaillierte Verlaufsplanung der Unterrichtsphasen.

Welche Schlagworte charakterisieren dieses Dokument?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Notenwerte, Notennamen, Grundschulmusik und Rhythmusbausteine.

Warum wählte die Autorin den Einstieg über eine Geschichte?

Der Einstieg über eine Geschichte soll die Aufmerksamkeit der Klasse binden und das Interesse wecken, ohne das Thema sofort explizit zu nennen.

Wie geht die Lehrperson mit der Unruhe in der Klasse um?

Die Lehrerin nutzt bewusste Pausen des Schweigens und spezielle Stillezeichen wie eine Perlentrommel oder das Signal „Mund zu, Ohren auf“.

Warum wird die Klasse für Übung I in Gruppen unterteilt?

Die Gruppenarbeit soll die soziale Interaktion fördern und durch verschiedene Rhythmusbausteine ein praktisches Verständnis der musikalischen Struktur ermöglichen.

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Details

Title
Unterrichtsstunde: Einführung von Notennamen und -werten (2. Klasse)
College
University of Education Ludwigsburg  (Schulpraktische Studien)
Course
Unterrichtsentwurf im Blockpraktikum 2
Grade
1,5
Author
Madeleine Wagner (Author)
Publication Year
2004
Pages
17
Catalog Number
V43476
ISBN (eBook)
9783638412551
Language
German
Tags
Unterrichtsstunde Einführung Notennamen Klasse) Unterrichtsentwurf Blockpraktikum
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Madeleine Wagner (Author), 2004, Unterrichtsstunde: Einführung von Notennamen und -werten (2. Klasse), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/43476
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