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Klinisches Risikomanagement in Krankenhäusern in Deutschland und Österreich

Titel: Klinisches Risikomanagement in Krankenhäusern in Deutschland und Österreich

Ausarbeitung , 2018 , 9 Seiten , Note: 3,0

Autor:in: Christoph Kemperle (Autor:in)

Soziologie - Medizin und Gesundheit
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Rahmen dieser Arbeit werden wir uns mit dem Thema klinisches Risikomanagement auseinandersetzen. Wir wollen erörtern wie Risikomanagement in Krankenhäusern funktioniert, welche Gründe es unbedingt notwendig machen und ob Unterschiede bezüglich des Risikomanagements in verschiedenen Spitälern vorherrschen, genauer wollen wir dieser Thematik einen Ländervergleich zwischen Österreich und Deutschland unterziehen.

Dazu werden zunächst einige zentrale Begriffe, wie etwa Risiko oder Risikomanagement, genau definiert. Im Anschluss soll aufgezeigt werden, warum das Risikomanagement von solch immenser Bedeutung ist und welche grundlegenden Aspekte hier zu beachten sind. Im letzten Teil dieser Arbeit wird der Fokus auf jeweils ein Krankenhaus in Deutschland und Österreich beziehungsweise generell auf Unterschiede der zwei Länder gelegt. Wir wollen ermitteln, wie diese Einrichtungen in der Frage des Risikomanagements vorgehen und inwiefern sie sich voneinander unterscheiden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

EINFÜHRUNG UND GRUNDLEGENDE DEFINITIONEN

Risiko

Risikomanagement

Motive für Risikomanagement

Operativer Risikomanagementprozess

KLINISCHES RISIKOMANAGEMENT IN DEUTSCHLAND

Situation in Deutschland

Klinisches Risikomanagement am Beispiel der Medizinischen Hochschule Hannover

Risikoidentifikation

Risikoanalyse und Risikobewertung

Risikohandhabung

Risikoüberwachung/ Risikocontrolling

Effekt des klinischen Risikomanagements

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Funktionsweise und Notwendigkeit des klinischen Risikomanagements in Krankenhäusern, wobei der Fokus auf einem Ländervergleich zwischen Deutschland und Österreich sowie einer detaillierten Fallbetrachtung der Medizinischen Hochschule Hannover liegt.

  • Grundlegende Begriffsdefinitionen von Risiko und Risikomanagement
  • Analyse der Beweggründe für die Implementierung in Kliniken
  • Darstellung des operativen Risikomanagementprozesses
  • Untersuchung der aktuellen Situation und Normen in Deutschland
  • Evaluation von Instrumenten zur Risikoerkennung an Praxisbeispielen

Auszug aus dem Buch

Risiko

„Risiko kann als potenziell negative, unerwünschte und ungeplante Abweichung von den Zielsystemen beschrieben werden (Brühwiler 2001: 8, zitiert nach Schmola/Rapp 2016: 300).“ Schmola und Rapp definieren in diesem Fall Risiko als Ereignisse und mögliche Entwicklungen innerhalb und außerhalb eines Krankenhauses, die sich negativ auf die Erreichung der Unternehmensziele auswirken. (Vgl. ebd.)

Allgemein betrachtet ist es möglich, den Begriff Risiko in vier verschiedene Arten aufzuteilen:

1. „Objektives Risiko“: Dabei handelt es sich um die Analyse eines Ereignisses, wobei die Nachprüfbarkeit, die Objektivität und der Einsatz gewisser Methoden, wie etwa mathematischer Verfahren, gewährleistet sein muss (Vgl. Grossmann/Kulmhofer 2004: 11).

2. „Subjektives Risiko“: Darunter versteht man die intuitive Wahrnehmung oder Beurteilung eines bestimmten Ereignisses, wobei nicht auf eine objektiv nachvollziehbare Bewertung Wert gelegt wird (Vgl. ebd.: 11f).

3. „Grenzrisiko“: Hierbei handelt es sich um ein gerade noch vertretbares Risiko eines speziellen Vorganges oder Zustandes. Von besonderer Bedeutung ist hier das stetige Überwachen des Prozesses (Vgl. ebd.).

4. „Restrisiko“: Dieses wird in zwei Arten unterschieden. Zum einen das „Deskriptive Risiko“, das sich aus bewusst akzeptierten und falsch beurteilten Risiken sowie aus nicht erkannten Gefahren zusammensetzt. Zum anderen das „Normative Risiko“, das ein gesellschaftspolitisch akzeptiertes Risiko darstellt (Vgl. ebd.: 13).

Zusammenfassung der Kapitel

EINFÜHRUNG UND GRUNDLEGENDE DEFINITIONEN: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen, definiert zentrale Begriffe wie Risiko und Risikomanagement und beschreibt den operativen Prozess in vier Phasen.

KLINISCHES RISIKOMANAGEMENT IN DEUTSCHLAND: Hier wird die Etablierung des Risikomanagements im deutschen Gesundheitssektor beleuchtet und anhand der Medizinischen Hochschule Hannover in Bezug auf Struktur und Identifikationsinstrumente praxisnah analysiert.

Schlüsselwörter

Klinisches Risikomanagement, Patientensicherheit, Risikoidentifikation, Krankenhausmanagement, Fehlerkultur, CIRS, Schadensmanagement, Gesundheitswesen, Qualitätsmanagement, Risikoanalyse, Haftpflichtversicherung, Medizinische Hochschule Hannover.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Semesterarbeit?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Implementierung und Bedeutung des klinischen Risikomanagements in Krankenhäusern, um die Patientensicherheit zu erhöhen und Risiken systematisch zu minimieren.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder sind die theoretische Definition von Risikotypen, die Darstellung des Risikomanagement-Prozesses und die Analyse der praktischen Anwendung in deutschen Kliniken.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Funktionsweise des Risikomanagements zu erörtern und durch einen Vergleich sowie ein Fallbeispiel aufzuzeigen, wie Institutionen Risiken identifizieren und behandeln.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung und Literaturanalyse, die durch ein konkretes Praxisbeispiel (Medizinische Hochschule Hannover) ergänzt wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition der Grundlagen, die Darstellung des operativen Prozesses und die detaillierte Betrachtung der Situation in Deutschland inklusive der Instrumente der Risikoerkennung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Klinisches Risikomanagement, Patientensicherheit, Risikoidentifikation, CIRS und Qualitätsmanagement.

Was ist das „Schweizer-Käse-Modell“ im Kontext dieser Arbeit?

Es handelt sich um ein Modell der Risikoidentifikation, bei dem der Erfolg des Risikomanagements maßgeblich vom Risikobewusstsein und der Risikowahrnehmung der Mitarbeiter abhängt.

Wie effektiv ist das Risikomanagement an der Medizinischen Hochschule Hannover?

Die Arbeit weist darauf hin, dass die Anzahl der gemeldeten Vorwürfe seit 2001 rückläufig ist, was für eine erfolgreiche Implementierung des Risikomanagements an dieser Einrichtung spricht.

Welche Rolle spielen Versicherungen im Risikomanagement?

Versicherungen fordern ein funktionierendes Risikomanagement, da dies zu einer geringeren Schadensanzahl und niedrigeren Kosten führt, was den Versicherungsschutz sichert.

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Details

Titel
Klinisches Risikomanagement in Krankenhäusern in Deutschland und Österreich
Hochschule
Karl-Franzens-Universität Graz  (Soziologie)
Note
3,0
Autor
Christoph Kemperle (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
9
Katalognummer
V434853
ISBN (eBook)
9783668759589
ISBN (Buch)
9783668759596
Sprache
Deutsch
Schlagworte
klinisches risikomanagement krankenhäusern deutschland österreich
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Christoph Kemperle (Autor:in), 2018, Klinisches Risikomanagement in Krankenhäusern in Deutschland und Österreich, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/434853
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Leseprobe aus  9  Seiten
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