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Mobilitätserziehung in der Grundschule. Ein Praxisbeispiel

Titel: Mobilitätserziehung in der Grundschule. Ein Praxisbeispiel

Ausarbeitung , 2018 , 8 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Didaktik - Sachunterricht, Heimatkunde
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Ausarbeitung möchte ich mich mit dem Thema „Mobilitätserziehung in der Grundschule“ auseinandersetzen. Passenderweise habe ich im Sommersemester 2017 ein interdisziplinäres Projekt im Rahmen der Universität belegt, welches die nachhaltige Mobilität von Schülerinnen und Schülern in der Umgebung der Nordbahntrasse behandelte. Innerhalb dieses Seminars habe ich zusammen mit meiner Gruppe einen Flyer als Infomaterial für Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, sowie auch für Eltern entwickelt. Dieser stellt die Norbahntrasse als alternativen Weg der Fortbewegung dar, indem Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung im Umkreis der Grundschule „Am Mirker Bach“ gekennzeichnet und erläutert werden. Dadurch soll auf die Nordbahntrasse aufmerksam gemacht werden. Ebenso wir die Trasse auch als alternativer Schulweg für Schülerinnen und Schüler der Grundschule „Am Mirker Bach“ vorgestellt, um den Kindern Wege der nachhaltigen Mobilität aufzuzeigen. Da es sich anbietet, im Rahmen dieser Ausarbeitung auf das Projekt zurückzugreifen, werde ich das Projekt und die daraus resultierenden Ergebnisse im Folgenden genauer erläutern.

Leseprobe


Struktur der Arbeit

1. Einleitung und Projektbeschreibung

2. Theoretische Grundlagen der Mobilität und Nachhaltigkeit

3. Entwicklung und Zielsetzung des Informationsmaterials

4. Mobilitätserziehung im schulischen Kontext

5. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich mit der Bedeutung der Mobilitätserziehung in der Grundschule auseinander und verknüpft theoretische Konzepte der Nachhaltigkeit mit einem praktischen interdisziplinären Projekt. Ziel ist es, Möglichkeiten aufzuzeigen, wie Kinder für eine eigenständige und umweltbewusste Mobilität sensibilisiert werden können, wobei die Wuppertaler Nordbahntrasse als konkretes Fallbeispiel für alternative Schulwege und Freizeitgestaltung dient.

  • Grundlagen der Mobilität und nachhaltige Entwicklung
  • Bedeutung der Mobilitätserziehung an Grundschulen
  • Die Nordbahntrasse als Alternative zum PKW-Verkehr
  • Entwicklung kindgerechter Informationsmaterialien (Flyer)
  • Kategorien der Mobilitätserziehung (Sicherheit, Soziales, Gesundheit, Umwelt)

Auszug aus dem Buch

Mobilitätserziehung in der Grundschule

Mobilität lässt viele Definitionen zu; die Bundesregierung beispielsweise beschreibt Mobilität als die „Verkehrsbeweglichkeit von Menschen und Gütern, unabhängig vom Verkehrsmittel und der zurückgelegten Distanz“ (Die Bundesregierung 2002, S. 177). Mobilität beschreibt also die Möglichkeiten der Fortbewegung (Vgl. Hunecke 1968, S. 9). Nicht zu vertauschen ist die Mobilität mit dem Verkehr, welcher die „tatsächlich durchgeführte Ortsveränderung von Menschen und Gütern“ darstellt (Die Bundesregierung 2002, S. 177). Mobilität gilt seit jeher als das „Basisprinzip moderner Gesellschaften“ und ist nicht nur Ausdruck des menschlichen Bedürfnisses nach Beweglichkeit, sondern auch Voraussetzung für die Funktionsfähigkeit und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit unserer Gesellschaft (Hunecke 1968, S. 2). Die Gestaltung von Mobilität steht im Spannungsfeld von ökonomischen, sozialen und ökologischen Interessen und stellt damit eine zentrale Herausforderung für ihre Institutionen und Mitglieder dar (Vgl. Hunecke 1968, S. 2).

Die räumliche Mobilität ist eng verbunden mit der Wahl eines Verkehrsträgers (Vgl. Borchardt 2012, S. 1). Die Nutzung eines Verkehrsmittels ist ein Resultat von Entscheidungsprozessen, bei der Wahl eines Verkehrsmittels werden jedoch nicht alle potentiellen Verkehrsalternativen gegeneinander abgewogen. Ganz im Gegenteil, die Verkehrsmittelnutzung ist im Normalfall sogar von Gewohnheiten beeinflusst. Ebenso hat der Habitus einen Einfluss auf die Nutzung (Vgl. Hunecke 1968, S. 34). Der Personenverkehr in Deutschland ist geprägt von einer Dominanz des Personenkraftwagens. Das ist insbesondere seiner stetigen Verfügbarkeit und der Ungebundenheit an Zeiten und Strecken geschuldet. Zwar stellt das Autofahren aus Nutzerperspektive die komfortabelste Art der Fortbewegung dar, jedoch zieht es zahlreiche ökologische, ökonomische, soziale Begleiterscheinungen mit sich (Vgl. Borchardt 2012, S. 1).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung und Projektbeschreibung: Der Autor erläutert das Ziel der Arbeit sowie das im Rahmen eines Seminars entwickelte Projekt zur Nutzung der Nordbahntrasse als alternativen Schul- und Freizeitweg für die Grundschule „Am Mirker Bach“.

2. Theoretische Grundlagen der Mobilität und Nachhaltigkeit: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Mobilität, Verkehr und das Drei-Säulen-Modell der Nachhaltigkeit, um den theoretischen Rahmen für die kindgerechte Mobilitätserziehung zu schaffen.

3. Entwicklung und Zielsetzung des Informationsmaterials: Hier wird der Entstehungsprozess des Flyers als Informationsmedium für Eltern und Kinder beschrieben, um Alternativen zur motorisierten Fortbewegung im Alltag aufzuzeigen.

4. Mobilitätserziehung im schulischen Kontext: Die vier Kategorien der Mobilitätserziehung – sicherheitsorientiert, sozial, gesundheitlich und ökologisch – werden vorgestellt und als essenziell für die Entwicklung einer nachhaltigen Lebensweise von Grundschulkindern begründet.

5. Fazit und Ausblick: Der Autor bekräftigt abschließend die hohe Bedeutung der frühen Mobilitätserziehung in der Grundschule für die Entwicklung eigenständiger, umweltbewusster Verkehrsteilnehmer.

Schlüsselwörter

Mobilitätserziehung, Grundschule, Nachhaltigkeit, Nordbahntrasse, Verkehrserziehung, Drei-Säulen-Modell, Schulwegtraining, umweltbewusstes Handeln, soziale Kompetenz, Mobilitätskompetenz, Gesundheitserziehung, Verkehrssicherheit, alternative Fortbewegung, Bildung für nachhaltige Entwicklung, Wuppertal.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Relevanz der Mobilitätserziehung an Grundschulen und stellt ein konkretes Projekt vor, das Kindern und Eltern die Nordbahntrasse als nachhaltige Alternative zum Auto näherbringt.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum der Arbeit?

Die zentralen Felder sind die Definition von Mobilität, die verschiedenen Dimensionen der Nachhaltigkeit sowie praktische pädagogische Ansätze zur Förderung eines bewussten Mobilitätsverhaltens.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, durch theoriegestützte Argumentation und die Erstellung eines praktischen Flyers das Bewusstsein für nachhaltige Fortbewegungsmöglichkeiten im Umfeld der Schule zu stärken.

Welche wissenschaftlichen Grundlagen werden verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf Konzepte zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) sowie auf psychologische und soziologische Erkenntnisse zur Verkehrsmittelwahl und Mobilitätsprägung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die Begriffsdefinitionen geklärt, das konkrete Projekt „Flyer Nordbahntrasse“ beschrieben und anschließend die vier Kategorien der Mobilitätserziehung detailliert hergeleitet.

Welche Schlüsselbegriffe prägen die Argumentation?

Wichtige Begriffe sind Mobilität, Nachhaltigkeit, sicherheitsorientierte Mobilitätserziehung, Sozialerziehung und die Schule als prägende Institution.

Wie unterscheidet sich Mobilität von reinem Verkehr?

Laut der Arbeit ist Mobilität die allgemeine Beweglichkeit von Personen und Gütern, während Verkehr die tatsächlich durchgeführte Ortsveränderung beschreibt.

Warum wird die Nordbahntrasse als Fallbeispiel gewählt?

Sie dient als konkretes, in Wuppertal vorhandenes Beispiel für eine kreuzungsfreie und autofreie Infrastruktur, die für den Schulweg und die Freizeitgestaltung von Grundschülern genutzt werden kann.

In welche vier Kategorien wird die Mobilitätserziehung unterteilt?

Die Kategorien sind sicherheitsorientierte Mobilitätserziehung, Mobilitätserziehung als Sozialerziehung, als Gesundheitserziehung und als Umwelterziehung.

Welchen Einfluss haben Gewohnheiten auf das Mobilitätsverhalten laut Autor?

Die Arbeit betont, dass die Verkehrsmittelwahl meist nicht rational abgewogen wird, sondern stark durch Gewohnheiten, den persönlichen Habitus und die Verfügbarkeit von Alternativen geprägt ist.

Ende der Leseprobe aus 8 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Mobilitätserziehung in der Grundschule. Ein Praxisbeispiel
Hochschule
Bergische Universität Wuppertal
Veranstaltung
Didaktik der Geographie
Note
2,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
8
Katalognummer
V434872
ISBN (eBook)
9783668762312
ISBN (Buch)
9783668762329
Sprache
Deutsch
Schlagworte
mobilitätserziehung grundschule praxisbeispiel
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2018, Mobilitätserziehung in der Grundschule. Ein Praxisbeispiel, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/434872
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