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Geschichte Alteuropas. Augustus Optimus Augur Romulus

Titel: Geschichte Alteuropas. Augustus Optimus Augur Romulus

Referat (Ausarbeitung) , 2012 , 9 Seiten

Autor:in: Klaus Peter Kraa (Autor:in)

Weltgeschichte - Altertum
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Wir könnten bei Betrachtung des Augustuskopfes nach den Vorlagen des Polyklet dem Historiker Theodor Mommsen zustimmen, daß nur die „großen Männer“ Geschichte gemacht haben: Caesar und nicht Cicero; Alexander und nicht Demosthenes; Napoleon und nicht Bismark; Hitler/Stalin und nicht? Na, lieber nicht, aber warum eigentlich nicht? Geschichte haben auch die gemacht. Aber: „Vor Gott gibt es keine großen Männer“, sinniert Rachel, die Tochter des Rabbi Nathan Ben Jechiel und vormalige Frau des Papstes Anaklet II.. Und bei Augustus ist noch Besonderes zu vermerken: in den Bildern der Plastiken spiegeln sich doch die römischen Grundtugenden wieder: fides ; constantia ; gravitas dignitas auctoritas ? Nach der Rache an Caesars Mördern, der Befriedung der Ost-Provinzen und Niederringung seiner Mitriumvirn Antonius und Pompeius sowie „die Vernichtung der politischen Elite, soweit sie das Knie nicht beugen wollte..“ nach dem Muster des Sulla, legte Octavian am 13. Januar 27 v.Chr. die ihm übertragene Sondergewalt im Senat nieder und gab Provinzen, Heere und Verwaltung an den Senat zurück.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Augustus-optimus augur Romulus (Paul Zanker) - Versus: (SPQR) = Senatus Populusque Romanus

2. Die Entwicklung der Erbmonarchie in die Republik

3. Das 1. Prinzip Augustus – Kaiser einer Republik

4. Das 2. Prinzip Augustus – die Einführung der Erbmonarchie in die Republik

5. Römische Friedenssehnsucht und Konsolidierung

6. Die Julisch–Claudische Erb-Dynastie und die Flavier

7. Die Leistung der augusteischen Zeit für die Menschheitskultur

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die politische Transformation Roms von der Republik zum Prinzipat unter Augustus und untersucht, inwieweit Augustus durch die Etablierung eines autoritären Herrschaftssystems die Grundlagen der römischen Staatsordnung nachhaltig veränderte und eine Erbmonarchie einführte.

  • Die Machtbefugnisse des Augustus und die Fassade der Republik
  • Die Rolle der römischen Grundtugenden im Kontext der Machtausübung
  • Die Dynamik zwischen Senat, Volk und dem Prinzipat
  • Der Übergang zur dynastischen Herrschaftsstruktur
  • Die kulturelle Bedeutung der augusteischen Zeit und das Verhältnis zur griechischen Tradition

Auszug aus dem Buch

Augustus-optimus augur Romulus (Paul Zanker) - Versus: (SPQR) = Senatus Populusque Romanus

Wir könnten bei Betrachtung des Augustuskopfes nach den Vorlagen des Polyklet dem Historiker Theodor Mommsen (1817-1903) zustimmen, daß nur die „großen Männer“ Geschichte gemacht haben: Caesar und nicht Cicero; Alexander und nicht Demosthenes; Napoleon und nicht Bismark; …..Hitler/Stalin und nicht? Na, lieber nicht, aber warum eigentlich nicht? Geschichte haben auch die gemacht. Aber: „Vor Gott gibt es keine großen Männer“, sinniert Rachel, die Tochter des Rabbi Nathan Ben Jechiel und vormalige Frau des (jüdischen) Papstes Anaklet II. (des Erlesenen).

Und bei Augustus (Gaius Octavius: 63 v.Chr.-14 n.Chr.) ist noch Besonderes zu vermerken: in den Bildern der Plastiken spiegeln sich doch die römischen Grundtugenden wieder: fides (Treue, Glaube, Schutz); constantia (Beständigkeit, Bestimmtheit, Festigkeit); gravitas (Bedeutung, Gewicht, Erhabenheit) dignitas (Ansehen, Stellung) auctoritas (Würde; Ansehen; Einfluß)?

Nach der Rache an Caesars Mördern (Philippi 42), der Befriedung der Ost-Provinzen und Niederringung seiner Mitriumvirn Antonius (Mark Anton) und Pompeius (Aktium 31und Naulochos 36) sowie „die Vernichtung der politischen Elite, soweit sie das Knie nicht beugen wollte..“ nach dem Muster des Sulla, legte Octavian am 13. Januar 27 v.Chr. die ihm übertragene Sondergewalt im Senat nieder und gab Provinzen, Heere und Verwaltung an den Senat zurück.

Zusammenfassung der Kapitel

Augustus-optimus augur Romulus (Paul Zanker) - Versus: (SPQR) = Senatus Populusque Romanus: Dieses Kapitel führt in die historische Figur des Augustus ein und diskutiert die Rolle „großer Männer“ in der Geschichte sowie die römischen Grundtugenden als Legitimationsgrundlage.

Die Entwicklung der Erbmonarchie in die Republik: Hier wird der historische Kontext der durch Bürgerkriege geschwächten Republik dargelegt, der Augustus den Weg zur Macht ebnete.

Das 1. Prinzip Augustus – Kaiser einer Republik: Das Kapitel analysiert die rechtliche Konstruktion des Prinzipats, bei dem Augustus durch Sonderrechte wie die tribunicia potestas faktisch als Monarch innerhalb republikanischer Institutionen regierte.

Das 2. Prinzip Augustus – die Einführung der Erbmonarchie in die Republik: Dieser Abschnitt thematisiert die Regelung der Nachfolge zu Lebzeiten, womit Augustus die de facto Erbmonarchie in das römische System integrierte.

Römische Friedenssehnsucht und Konsolidierung: Hier wird die Rolle des Augustus als Friedensfürst beleuchtet, der die notwendige Konsolidierung des Reiches herbeiführte.

Die Julisch–Claudische Erb-Dynastie und die Flavier: Das Kapitel betrachtet den Verfall der Machtstrukturen nach Augustus und den Übergang zur wirtschaftlichen Konsolidierung unter der Flavier-Dynastie.

Die Leistung der augusteischen Zeit für die Menschheitskultur: Der abschließende Teil hinterfragt kritisch den nachhaltigen Beitrag der römischen Klassik und betont die Bewahrung griechischer Kulturleistungen.

Schlüsselwörter

Augustus, Prinzipat, Römische Republik, Senat, Kaiserkult, Erbmonarchie, tribunicia potestas, imperium proconsulare, Pax Augusta, mos maiorum, römische Antike, politische Konsolidierung, Machtbefugnisse, Geschichte Alteuropas, griechische Kultur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit untersucht die historische Transformation des römischen Staates unter Augustus und die Etablierung des Prinzipats als neues Herrschaftssystem.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind der Übergang von der Republik zum Kaiserreich, die rechtliche Machtbasis des Augustus und die dynastische Entwicklung Roms.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die kritische Analyse, wie Augustus durch eine Kombination aus institutionellen Sonderrechten und politischer Inszenierung eine Erbmonarchie in das republikanische System überführte.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine historisch-analytische Methode angewandt, die antike Quellen und moderne historische Interpretationen vergleicht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die Prinzipien der Machtausübung des Augustus, seine rechtliche Absicherung und die Auswirkungen auf die nachfolgenden Dynastien thematisiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Augustus, Prinzipat, Republik, Machtbefugnisse, Erbmonarchie, Kaiserkult und politische Konsolidierung.

Wie sicherte Augustus seine Macht rechtlich ab?

Er ließ sich lebenslange Sonderrechte übertragen, insbesondere die tribunicia potestas und das imperium proconsulare, die ihm die Kontrolle über Senat, Provinzen und Militär gaben.

Welche Rolle spielten die römischen Grundtugenden für Augustus?

Sie dienten als symbolische Legitimationsgrundlage für seine Herrschaft und halfen ihm, sich als Erneuerer der römischen Traditionen darzustellen.

Wie bewertet der Autor die augusteische Zeit für die Kulturgeschichte?

Der Autor ordnet die Leistung Roms primär als Bewahrung und Weitergabe griechischer Kulturgüter ein, statt als eigenständige kulturelle Neuschöpfung.

Ende der Leseprobe aus 9 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Geschichte Alteuropas. Augustus Optimus Augur Romulus
Veranstaltung
privates Geschichtsseminar
Autor
Klaus Peter Kraa (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
9
Katalognummer
V434897
ISBN (eBook)
9783668770911
ISBN (Buch)
9783668770928
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Augustus Optimus Augur Romolus Rom Senat
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Klaus Peter Kraa (Autor:in), 2012, Geschichte Alteuropas. Augustus Optimus Augur Romulus, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/434897
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Leseprobe aus  9  Seiten
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