Mein Projekt beinhaltet die äussere Betrachtung des toten Huhnes, die Sektion bzw. das Aufschneiden des Huhnes und anschliessende Betrachtung der Organe. Danach werde ich die Organe entnehmen und jeweils einzeln angemessen betrachten (evtl. Mikroskop, weitere Sektion usw.). Ausserdem versuche ich anhand des Sichtbaren und der Theorie die Abläufe in und zwischen den Organen zu begreifen und wiederzugeben. Diese Arbeitsschritte werde ich schriftlich und auch fotografisch festhalten und aus dem daraus resultierenden Material informative Poster und das Portfolio erstellen. Ausserdem beinhaltet mein Projekt die anschliessende Säuberung der Knochen und deren Zusammenbau zu einem kompletten Hühnerskelett. Da durch das Aufschneiden des Brustraumes einige Knochen kaputt gehen, werde ich noch Ersatzknochen aus einem weiteren Huhn hinzuziehen müssen.
Inhaltsverzeichnis
1. EINLEITUNG
2. MEIN PROJEKT-Beschreibung und Zielsetzung
3. MEIN PROJEKT-Protokolle
3.1. Vorbereitung
3.2. Äusserliche Betrachtung
3.3. Öffnung des Huhns und Entfernung Brustmuskeln/ Brustbein
3.4. Organentnahme
3.5. Betrachtung des Legedarms und des Herzens
3.6. Öffnung des Herzens, der Weg des Blutes und der Herzmuskel
3.7. Säuberung der Knochen
3.7.1. Erste Entfernung der Haut, Muskeln etc. von den Knochen
3.7.2. Entfernung der Haut an den Füssen
3.7.3. Kochen der Knochen und Entfernung der Reste
3.7.4. Fertigstellung Handknochen und Entfernung d. Reste (Beine)
3.7.5. Fertigstellung der Beine und weitere Arbeit am Schädel
3.7.6. Fertigstellung des Schädels
3.7.7. Fertigstellung der Wirbelsäule
3.8. Betrachtung des Magen-Darm-Traktes
3.9. Zubereitung eines Grillhähnchens und Freilegung des Skeletts
3.10. Fertigstellung des Rumpfes und erster Zusammenbau des Skeletts
3.11. Freilegung der Knochen des dritten Huhnes/ Ersatzteile
3.12. Weiterer Zusammenbau und Fertigstellung des Skeletts
3.13. Das Erstellen der Poster
3.14. Das Erstellen eines Videos/ Animation des Hühnerskeletts
4. REFLEXION ÜBER DIE ATELIERZEIT
Zielsetzung und Themen
Diese Arbeit dokumentiert den Prozess einer biologischen Sektion eines Haushuhns sowie die anschließende Aufbereitung des Skeletts und die Erstellung weiterführender Lehrmaterialien. Das Ziel ist es, durch praktische Arbeit ein tiefgreifendes Verständnis für die Anatomie des Huhns zu gewinnen, die Organe zu untersuchen und die gewonnenen Erkenntnisse in Form von Skelettmodellen, Informationspostern und einer Animation festzuhalten.
- Sektion eines Haushuhns zur anatomischen Untersuchung
- Detaillierte Beobachtung und Dokumentation von Organen
- Präparation und Aufbereitung von Knochen zu einem Skelett
- Erstellung informativer Poster zu Herz und Verdauungssystem
- Animation des Hühnerskeletts zur Veranschaulichung von Bewegungsabläufen
Auszug aus dem Buch
3.2. Äusserliche Betrachtung (Mi. 08.11.17)
Ich ging etwa eine halbe Stunde vor Atelierbeginn zu Frau Wunderlin ins Lehrerzimmer und holte das Huhn ab. Ich wollte möglichst viel Zeit haben, da die Präparation sehr schnell gehen muss, weil das Huhn an paar Tagen zu stinken beginnt. Da es aber noch gefroren war, konnte ich das Huhn nicht öffnen und so blieb mir vorerst nur die äusserliche Betrachtung.
Ich packte das Huhn aus den Tüchern und Plastiksäcken aus und legte es in die Präparierwanne, danach begann ich mit der Betrachtung. Ich betrachtete den Kopf des Huhns und legte den Fokus auf den Schnabel, die Ohren und die Augen.
Die Augen sind von einem nackten Hautring umgeben. Um das Auge zu öffnen, benutzte ich meine Finger und eine Pinzette. Das Interessante an den Augen eines Huhnes ist die Nickhaut, welche sich im inneren Augenwinkel befindet. Die Nickhaut konnte ich mit der Pinzette über das Auge ziehen. Die Nickhaut schützt die Hornhaut vor mechanischen Einflüssen und kann wie ein Scheibenwischer eingesetzt werden, um Schmutz zu entfernen. Ausserdem ist sie für die Verteilung der Tränenflüssigkeit verantwortlich.
Zusammenfassung der Kapitel
1. EINLEITUNG: Der Autor erläutert seine persönliche Motivation für das Projekt im Biologieatelier und beschreibt die Entstehung des Vorhabens, ein Huhn zu sezieren.
2. MEIN PROJEKT-Beschreibung und Zielsetzung: Hier werden das methodische Konzept sowie die Lernziele definiert, darunter die Organbetrachtung und die Skelettaufbereitung.
3. MEIN PROJEKT-Protokolle: Dieser umfangreiche Abschnitt dokumentiert chronologisch die einzelnen Arbeitsschritte von der Sektion über die Organanalyse bis hin zur Skelettaufbereitung.
4. REFLEXION ÜBER DIE ATELIERZEIT: Der Autor reflektiert den Projektverlauf, aufgetretene Herausforderungen, erreichte Lernziele sowie seine persönlichen Erfahrungen im Atelier.
Schlüsselwörter
Haushuhn, Sektion, Anatomie, Organe, Skelettpräparation, Knochen, Herz, Verdauungssystem, Biologie, Atelier, Präparation, Animation, Dokumentation, Biologieatelier, Fachwissen.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der anatomischen Untersuchung eines toten Haushuhns sowie der Aufbereitung dessen Skeletts für pädagogische Zwecke.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der Sektion, der Organbetrachtung, der Knochenpräparation und der medialen Aufarbeitung des Wissens.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das primäre Ziel ist es, durch die praktische Auseinandersetzung mit dem Tier ein tiefes Verständnis für die Biologie und Anatomie des Haushuhns zu entwickeln.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um eine handlungsorientierte Methode: Der Autor führt eine Sektion durch, kombiniert diese mit Literaturrecherche und dokumentiert den Prozess mittels Fotografie und Skelettbau.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Protokollierung der Sektion, der Organentnahme, der Säuberung der Knochen sowie des schrittweisen Skelettaufbaus.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Haushuhn, Sektion, Anatomie, Skelettpräparation, Organe und Dokumentation.
Welche speziellen Probleme traten bei der mikroskopischen Untersuchung des Herzmuskels auf?
Der Autor konnte die charakteristischen Querstreifen der Herzmuskelfasern trotz mehrerer Versuche unter dem Mikroskop nicht identifizieren, möglicherweise aufgrund der Präparationsdicke oder des Alters des Gewebes.
Wie wurde das Problem mit fehlenden Skelettteilen gelöst?
Da beim ersten Huhn Knochen beschädigt wurden oder fehlten, kaufte der Autor zur Vervollständigung des Skeletts ein weiteres Huhn (Grillhähnchen) und später ein drittes Huhn (Bio-Suppenhuhn).
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- Laurino Lucca Amos (Author), 2018, Das Haushuhn. Sektion eines Huhnes, Betrachtung der Organe, Zusammenbau des Skeletts, Video eines laufenden Hühnerskeletts (11. Klasse), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/434961