Chancen und Risiken des Online-Handels im Vergleich zum stationären Handel am Beispiel der Textilbranche


Projektarbeit, 2018

21 Seiten, Note: 2,5

Anonym


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagen des E-Commerce
2.1 Definition E-Business
2.2 Definition Electronic-Commerce
2.3 Formen des Online-Handels
2.4 Entwicklung des E-Commerce

3. Grundlagen des stationären Handels
3.1 Definition stationärer Handel
3.2 Entwicklung des stationären Handels

4. Bekleidungshandel im Internet
4.1 Definition Bekleidungshandel
4.2 Entwicklung des Online-Bekleidungshandels
4.3 Ziele des Online-Bekleidungshandels
4.3.1 Kundenakquisition
4.3.2 Kundenbindung und -integration
4.3.3 Kundenzufriedenheit

5. Chancen und Risiken des Online-Handels im Vergleich zum stationären Handel
5.1 Chancen aus Sicht der Konsumenten
5.2 Risiken aus Sicht der Konsumenten
5.3 Chancen aus Sicht der Händler
5.4 Risiken aus Sicht der Händler

6. Schlussbetrachtung

Literaturverzeichnis IV

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Überblick E-Business

Abbildung 2: Transaktionsphasen des E-Commerce

Abbildung 3: Betriebstypen des Online-Handels

Abbildung 4: Wachstum im E-Commerce

1. Einleitung

Das Internet ist heutzutage nicht mehr wegzudenken aus unserem Alltag. Viele Tätigkeiten lassen sich schnell und einfach von zu Hause aus erledigen. Das macht sich besonders bemerkbar in der Bekleidungsindustrie, welche einen bedeutenden Strukturwandel erlebt. Immer mehr Menschen nutzen die Vorzüge des World Wide Web und kaufen ihre Kleidung im Internet. Die Umsatzzahlen des Online-Bekleidungshandels steigen kontinuierlich an, wohingegen die Umsatzahlen des stationären Bekleidungshandels rückläufig sind bzw. stagnieren. Es gibt viele verschiedene Gründe für diesen Strukturwandel in der Bekleidungsindustrie. Eine der Gründe, weshalb viele Menschen ihre Einkäufe im Internet tätigen sind die günstigen Konditionen, die Online-Händler ihren Kunden anbieten. Ein weiterer wichtiger Aspekt, der nicht außer Acht gelassen werden sollte ist die schnelle Lieferung der Waren. Oftmals werden die Waren schon am nächsten Tag geliefert.[1] Kunden möchten schnell und flexibel einkaufen. Durch den Fortschritt der modernen Informations- und Kommunikationstechnologien, können Kunden orts- und zeitunabhängig ihre Einkäufe tätigen. Der Online-Handel bietet nicht nur den Kunden Vorteile, sondern auch Unternehmen können von den wirtschaftlichen Vorteilen des Internets profitieren. Das erkennen vor allem immer mehr kleinere und mittelständische Unternehmen und bieten ihre Produkte über das Internet an.[2] Der Online-Handel birgt nichtsdestotrotz neben den vielen Vorteilen ebenso einige Risiken, die nicht außer Betracht gelassen werden sollten.

Das Ziel dieser Betriebswirtarbeit ist es, die Chancen und Risiken des Online-Handels im Vergleich zum stationären Handel am Beispiel der Textilbranche aus Sicht der Käufer und aus Sicht der Verkäufer näher darzustellen und zu analysieren.

Insgesamt besteht diese Arbeit aus sechs Kapiteln. Zunächst werden in Kapitel zwei die Grundlagen des E-Commerce näher erläutert. Hier erfolgt zu Beginn die Definition des E-Business und des E-Commerce. Daraufhin werden die verschiedenen Formen des Online-Handels aufgezeigt. Zudem wird auf die Entwicklung des E-Commerce eingegangen. Das dritte Kapitel beinhaltet neben der Definition, die Entwicklung des stationären Handels. Im vierten Kapitel wird am Anfang der Begriff Bekleidungshandel näher definiert und im Anschluss die Entwicklung und die Ziele beschrieben und erläutert. Das fünfte Kapitel stellt den Hauptkern dieser Arbeit dar. In diesem Teil möchte ich die Chancen und Risiken des Online-Handels im Vergleich zum stationären Handel in der Textilbranche untersuchen. Zudem werden die Chancen und Risiken aus der Sicht der Konsumenten und aus der Sicht der Händler dargestellt und analysiert. Die Schlussbetrachtung im Kapitel 6 fasst die wichtigsten Erkenntnisse zusammen.

2. Grundlagen E-Commerce

Im Folgenden Kapitel werden die Grundlagen des Electronic-Commerce (E-Commerce) detailliert erläutert. Zu Beginn erfolgt die Begriffsdefinition des Electronic-Business (E-Business) und E-Commerce um ein besseres Verständnis zu schaffen. Anschließend werden die Formen des Online-Handels aufgezeigt und beschrieben. Darüber hinaus wird die Entwicklung des E-Commerce analysiert.

2.1 Definition E-Business

Es existieren unzählige Definitionen von E-Business. Übersetzt bedeutet E-Business auf Deutsch elektronische Geschäftsprozesse. E-Business bezeichnet die Anwendung von digitalen Informations- und Kommunikationstechnologien, die zur Unterstützung oder Abwicklung von Geschäftsprozessen verwendet werden.[3] Zudem bezeichnet das E-Business die elektronische Unterstützung der Beziehungen von Unternehmen mit ihren Geschäftspartnern, Mitarbeitern und Kunden. Oftmals wird schon von E-Business gesprochen, wenn Unternehmen innovative Medien mit Internettechnologie nutzen.[4]

Durch Kollmann wird der Begriff E-Business wie folgt durch zwei Sichtweisen etwas genauer definiert:

„E-Business ist die Nutzung der Informationstechnologien für die Vorbereitung (Informationsphase), Verhandlung (Kommunikationsphase) und Durchführung (Transaktionsphase) von Geschäftsprozessen zwischen ökonomischen Partnern über innovative Kommunikationsnetzwerke (theoretische Sichtweise).

E-Business ist die Nutzung von innovativen Informationstechnologien, um über den virtuellen Kontakt etwas zu verkaufen, Informationen anzubieten bzw. auszutauschen, dem Kunden eine umfassende Betreuung zu bieten und einen individuellen Kontakt mit den Marktteilnehmern zu ermöglichen (praxisorientierte Sichtweise).“[5]

Wie in der nachfolgenden Abbildung zu sehen ist, umfasst das E-Business weitere Teilbereiche. Der Teilbereich E-Commerce wird im Kapitel 2.2 näher definiert. Das E-Procurement und die E-Organization sind für diese Arbeit nicht relevant und werden aus diesem Grund nicht näher beschrieben.[6]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Überblick E-Business[7]

2.2 Definition E-Commerce

Wie auch schon bei dem Begriff E-Business gibt es für den Begriff E-Commerce zahlreiche Definitionen. Zu Deutsch bedeutet E-Commerce elektronischer Handel. Unter dem Begriff E-Commerce werden alle Arten von wirtschaftlichen Tätigkeiten zusammengefasst, die mit Hilfe von elektronischen Medien durchgeführt werden.[8] Eine weitere Definition beschreibt den E-Commerce wie folgt: „Electronic Commerce, meist übersetzt mit elektronischer Handel oder elektronischer Geschäftsverkehr, bezeichnet die verschiedenen Möglichkeiten, Vorgänge im Absatzbereich mittels elektronischer Kommunikationsmedien abzuwickeln.“[9]

Der E-Commerce ist wie in Kapitel 2.1 schon erwähnt ein Teilbereich des E-Business. Der E-Commerce ist auf die Vereinbarung und Abwicklung von rechtsverbindlichen Geschäftstransaktionen ausgerichtet und umfasst die Transaktionsphasen Information, Vereinbarung und Abwicklung.[10]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Transaktionsphasen des E-Commerce[11]

Der E-Commerce kann zudem durch verschiedene Beziehungstypen unterschieden werden. Drei wichtige Beziehungstypen des E-Commerce sind Business-to-Business (B2B), Business-to-Consumer (B2C) und Consumer-to-Consumer (C2C). Bei dem Beziehungstyp B2B handelt es sich um elektronische Geschäftsabwicklungen zwischen zwei oder mehreren Unternehmen. Hier findet in der Regel eine Vernetzung zwischen Zulieferern oder Kunden mit dem eigentlichen Unternehmen statt. Der B2B-Bereich gilt als der Umsatzstärkste Teilbereich des E-Commerce. Der Beziehungstyp B2C beschreibt die Beziehung eines Unternehmens mit dem Endverbraucher der in erster Linie über den elektronischen Vertrieb erfolgt. Besteht eine Beziehung zwischen zwei Endkonsumenten handelt es sich um eine C2C Beziehung. Bei diesem Beziehungstyp kann der Endkonsument als Verkäufer und als Käufer auftreten.[12]

2.3 Formen des Online-Handels

Im Online-Handel haben sich über die Jahre viele verschiedene Formen des Online-Handels heraus kristallisiert. Diese Formen werden als Betriebstypen des Online-Handels bezeichnet. Zu den Umsatzstärksten Betriebstypen gehört der Pure Online-Handel. Weitere bekannte Betriebstypen sind neben dem Pure Online-Handel, der Kooperative Online-Handel, der Multi-Channel-Handel, der Hybride Online-Handel und der Vertikale Online-Handel. Die nachfolgende Abbildung gibt einen Überblick über die unterschiedlichen Betriebstypen von E-Commerce.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3: Betriebstypen des Online-Handels[13]

[...]


[1] Vgl. o. V., o. J., http://www.servicevalue.de/unternehmen/newsletter/beitraege/magazin/die-zukunft-des-stationaeren-handels-im-zeitalter-des-e-commerce/ (Stand 16.02.2018)

[2] Vgl. Hermsen, T.; Vopel, O., 2000, http://www.community-of-knowledge.de/beitrag/wissensoekonomie-und-dienstleistungsmanagement-das-unentdeckte-land-neuer-wertschoepfungspotenziale/ (Stand 16.02.2018)

[3] Vgl. o. V., o. J., http://www.software-kompetenz.de/?2691 (Stand 16.02.2018)

[4] Vgl. Schubert, P.; Wölfle, R., 2000, S. 3

[5] Kollmann, T., Virtuelle Marktplätze, München 2001b, S. 64 ff. Zitiert nach: Kollmann, T., 2016, S. 55

[6] Vgl. Schubert, P.; Wölfle, R., 2000, S. 3

[7] Enthalten in: Schubert, P.; Wölfle, R., 2000, S. 3

[8] Vgl. Picot, A.; Reichwald, R.; Wigand, R. T., 1998, S. 317

[9] Rebstock, M., 1998, S. 265

[10] Vgl. Schubert, P.; Wölfle, R., 2000, S. 4

[11] Enthalten in: Ebenda

[12] Vgl. Schubert, P.; Wölfle, R., 2003, S. 16

[13] Enthalten in: Heinemann, G., 2017, S. 114

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten

Details

Titel
Chancen und Risiken des Online-Handels im Vergleich zum stationären Handel am Beispiel der Textilbranche
Note
2,5
Jahr
2018
Seiten
21
Katalognummer
V435017
ISBN (eBook)
9783668763326
ISBN (Buch)
9783668763333
Dateigröße
650 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
chancen, risiken, online-handels, vergleich, handel, beispiel, textilbranche, stationärer Handel, Electronic Commerce, Bekleidungshandel, online-handel, Definition E-Business, Grundlagen des E-Commerce
Arbeit zitieren
Anonym, 2018, Chancen und Risiken des Online-Handels im Vergleich zum stationären Handel am Beispiel der Textilbranche, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/435017

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