Wasserknappheit in Afrika. Soziale und ökologische Folgen


Studienarbeit, 2017
10 Seiten, Note: 2,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einführung in die Problemstellung

2. Zustandekommen

3. Soziale- und ökologische Folgen

4. Lösungsansätze

5. Literaturverzeichnis

1. Einführung in die Problemstellung

Es ist bereits bekannt, dass die Wasserknappheit seit Jahrzehnten in Entwicklungsländern unzählige Menschenleben bedroht. Circa Drei Viertel (71 Prozent) der gesamten Erdoberfläche besteht aus Wasser. Das Problem hierbei ist jedoch, dass davon 97,4 Prozent aus Salzwasser bestehen, dies ist für den Menschen nicht direkt nutzbar ist. Nur ein Teil (2,6 Prozent) davon stellt Süßwasser dar. Allerdings birgt dies ein weiteres Problem, da 70 Prozent des Süßwassers im Nord- und Südpol gefroren sind.

Die Lage verschärft sich immer weiter, was dazu führen könnte, dass in weniger als 20 Jahren 1,8 Milliarden Menschen unter Wassernot zu leiden haben, laut Experten sogar 2050 bereits ca. sieben Milliarden Menschen aus 60 Ländern, unter anderem auch in Europa.[1]

Einige der Ursachen hierfür sind das steigende Bevölkerungswachstum, sowie der Fleischkonsum, der seit den letzten Jahrzehnten stark zugenommen hat. Auch die zunehmende Wasserverschwendung in den Industriestaaten ist von Bedeutung.

Des Weiteren spielt der Klimawandel eine große Rolle. Aufgrund dessen tauen Gletscher und Permafrostböden, was letztlich dazu führt, dass das Schmelzwasser ins Meer fließ und sich mit dem Salzwasser vermischt.

Afrika jedoch ist eines der Kontinente das am stärksten von der Wasserknappheit bedroht ist.

Es bestehen bereits mehrere Lösungsansätze, jedoch ist die Umsetzung meist nicht zu gewährleisten, beispielsweise aus Finanzieller Sicht.

Hierfür kann eine mangelnde Abwasseraufbereitung angeführt werden, was jedoch aufgrund mangelnder Gelder und technischer Verfahren die noch nicht optimiert sind, nicht möglich ist.

In Afrika leben rund 300 Millionen Menschen ohne Zugang zu sauberem Trinkwasser. Dies stellt circa 40 Prozent der Gesamtbevölkerung Afrikas dar. Allein 60 Prozent der Bevölkerung hat keine sanitäre Versorgung, was den Weg für Krankheiten ebnet. In Europa und in der westlichen Welt wird nur der Wasserhahn im Badezimmer aufgedreht, ebenso wie in der Dusche. Oder auch das bewässern des Rasens sind alles Dinge die die in Afrika nur schwer vorstellbar sind. Bis auf ein paar einzelne reichere Staaten, wie Ägypten oder Südafrika, ist dies nicht umsetzbar.[2]

2. Zustandekommen

Verbrauch

Laut den Vereinten Nationen benötigt ein Mensch durchschnittlich circa 50 Liter Wasser pro Tag. Vergleichsweise verbraucht der Deutschen 121 Liter am Tag, der Afrikaner lediglich 20 Liter, wobei dazu kommt, dass wenige, die zu viel haben, den Wasserverbrauch nach oben treiben, im Gegensatz zu der allgemeinen Bevölkerung.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die Tabelle zeigt den Wasserverbrauch in Milliarden je Sektor der Kontinente pro Jahr zwischen 1998 bis 2002. Zu sehen ist, dass sämtliche Kontinente mit Abstand den größten Verbrauch in der Landwirtschaft haben. Es fällt auf, dass Asien das zehnfache verbraucht im Vergleich zu Afrika. Der Sektor mit dem geringsten Verbrauch ist der Haushalt, lediglich Afrika fällt nicht in dieses Schema, da die Industrie den geringsten Verbrauch hat. Jedoch ist eindeutig sichtbar, dass Afrika den geringsten Gesamtverbrauch, mit nur 213,5pro Jahr, hat. Asien liegt bei 2.268,7. Der Haushaltsverbrauch, wie beispielsweise das Kochen und Trinken, ebenso wie die Grundversorgung, liegt auf den weiteren Kontinenten bei mindestens dem doppelten.

[...]


[1] Heizsparer.de, Wasserknappheit (Veröffentlichungsdatum unbekannt): „Ist Deutschland davon betroffen?“ . URL: https://www.heizsparer.de/spartipps/wasser-sparen/wasserknappheit [Stand 14.09.2017]

[2] Institute Water for Africa (Veröffentlichungsdatum unbekannt): „Wasser-Lebensmittel #1“. URL: https://www.water-for-africa.org/de/wasser.html [Stand: 24.09.2017]

Ende der Leseprobe aus 10 Seiten

Details

Titel
Wasserknappheit in Afrika. Soziale und ökologische Folgen
Hochschule
Hochschule Mittweida (FH)
Note
2,3
Autor
Jahr
2017
Seiten
10
Katalognummer
V435132
ISBN (eBook)
9783346014184
ISBN (Buch)
9783346014191
Sprache
Deutsch
Schlagworte
wasserknappheit, afrika, soziale, folgen
Arbeit zitieren
Franz Schütze (Autor), 2017, Wasserknappheit in Afrika. Soziale und ökologische Folgen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/435132

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