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Gestaltung einer Ontologie zur Beschreibung von eHealth Geschäftsmodellen

Titel: Gestaltung einer Ontologie zur Beschreibung von eHealth Geschäftsmodellen

Diplomarbeit , 2018 , 86 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Philipp Richter (Autor:in)

Gesundheit - Digital Health Management
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Gesundheitsindustrie sieht sich durch eine alternde Bevölkerung und steigenden Kosten mit unterschiedlichen Problemen konfrontiert. Die Nutzung von mobilen Informations- und Kommunikationstechnologien hat dabei das Potential, das Gesundheitswesen und deren Stakeholder effektiv und effizient zu unterstützen, beispielsweise bei der Bereitstellung von Diagnosedaten oder Behandlung von Patienten. Anwendungen oder Produkte, die diese Verbindung von Gesundheitsversorgung, Wirtschaftlichkeit sowie Informatik nutzen, nennt man eHealth Anwendungen. Häufig scheitern solche eHealth Anwendungen bereits als Pilotprojekte, nicht zuletzt durch das Fehlen passender Geschäftsmodelle. Um die Vorteile und Möglichkeiten, die das moderne Gesundheitswesen in Kombination mit eHealth Aspekten mit sich bringt, effektiv und effizient nutzen zu können, bedarf es einer Transformation in den herkömmlichen Geschäftsmodellen bzw. Geschäftsmodellontologien. Trotz dessen es für jedes Unternehmen oder jede
Organisation wichtig ist, auf nachhaltige Geschäftsmodelle zurückzugreifen, um am Markt bestehen zu können, gibt es bisher kaum eHealth-spezifische Geschäftsmodelle. In diesem Kontext kann die richtige Gestaltung von Geschäftsmodellen mithilfe von passenden Ontologien dabei helfen, eine Übersicht aller geschäftsrelevanten Parteien sowie deren Zusammenhänge und Verbindungen untereinander zu erkennen, zu analysieren und zu vermitteln. Ziel der vorliegenden Forschungsarbeit ist die Entwicklung einer domänen-spezifischen Ontologie zur Beschreibung von eHealth Geschäftsmodellen. Mithilfe dieser soll es möglich sein, Geschäftsmodelle von eHealth Lösungen, Produkten und Dienstleistungen besser zu analysieren, zu kommunizieren und vergleichbarer zu machen. Die entwickelte Ontologie nutzt dabei das Ontologieverständnis von Geschäftsmodellen von OSTERWALDER (2004) und erweitertet dieses um eine Sichtweise auf Akteure aus dem eHealth Umfeld. Dabei spielt die Integration von eHealth-spezifischen Aspekten, wie bspw. Informationssicherheit und Datenschutz oder eine genauere Erfassung der genutzten Technologie eine entscheidende Rolle.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

0 Einleitung

0.1 Forschungsdesign

0.1.1 Wissenschaftstheoretische Grundposition

0.1.2 Forschungsziel

0.1.3 Forschungsmethodik

0.2 Aufbau der Arbeit

1 Begriffsabgrenzung der Untersuchungsthematik

1.1 Was wird unter Geschäftsmodellen verstanden?

1.1.1 Entwicklung und Definitionen des Begriffs Geschäftsmodell

1.1.2 Zusammenfassung der Definitionen

1.1.3 Arbeitsdefinition

1.2 Was ist eine Ontologie?

1.2.1 Allgemeine Begriffsdefinitionen

1.2.2 Aufgaben von Ontologien

1.2.3 Aspekte und Bestandteile von Ontologien

1.2.4 Ablaufprozess zur Entwicklung einer Ontologie

1.2.5 Gütekriterien von Ontologien

1.2.6 Arbeitsdefinition

1.3 Zusammenfassung von Business Model und Ontologien

1.4 Was wird unter eHealth verstanden?

1.4.1 Entwicklung und Definition von eHealth

1.4.2 Akteure in eHealth Services

1.4.3 Anwendungsbereiche und Technologien

1.4.4 Zielsetzung und Vorteile von eHealth

1.4.5 Herausforderungen und Nachteile von eHealth

1.4.6 Arbeitsdefinition

1.5 Geschäftsmodellontologien im eHealth Kontext

2 Informationsdefizit bei eHealth Geschäftsmodellontologien

2.1 Literaturrecherche zur Thematik

2.2 Ergebnisse der systematischen Literaturrecherche - Informationsdefizit

2.3 Lösungsvorschlag zum Informationsdefizit

3 Ontologie zur Beschreibung von eHealth Geschäftsmodellen

3.1 Zweck und Geltungsbereich der Ontologie

3.2 Aufbau der Ontologie

3.2.1 Core Mission

3.2.2 Produkt und Nutzen

3.2.3 Akteursmanagement

3.2.3.1 Zielkunde

3.2.3.2 Schlüsselpartner

3.2.3.3 Kanal

3.2.3.4 Beziehung

3.2.4 Infrastrukturmanagement

3.2.5 eHealth Spezifika

3.2.5.1 Technologie

3.2.5.2 soziokulturelle Aspekte

3.2.5.3 Informationssicherheit und Datenschutz

3.2.5.4 Ort der Leistung

3.2.6 Finanzierung

3.2.6.1 Kostenstruktur

3.2.6.2 Erlösmodell

3.2.7 User Interface

3.3 Evaluation der Ontologie

3.4 Dokumentation der Ontologie

4 Demonstration der eHealth Geschäftsmodellontologie

5 Fazit

5.1 Diskussion der Ergebnisse

5.2 Wissenschaftlicher Beitrag

5.3 Praktischer Beitrag

5.4 Forschungsausblick

B Entwicklungsstufen zur eHGMO

B.1 Erste Version der eHGMO

B.2 Zweite Version der eHGMO

Zielsetzung & Themen

Ziel der vorliegenden Forschungsarbeit ist die Entwicklung einer domänenspezifischen Ontologie zur Beschreibung von eHealth Geschäftsmodellen. Die Arbeit befasst sich mit der zentralen Forschungsfrage, wie sich eHealth Geschäftsmodelle systematisch beschreiben lassen, um künftig technologische, patientenzentrierte eHealth Services nachhaltig in der Gesundheitsversorgung zu etablieren.

  • Grundlagen und Definitionen zu Geschäftsmodellen, Ontologien und eHealth
  • Analyse von bestehenden Informationsdefiziten bei eHealth Geschäftsmodellontologien
  • Konzeption und Aufbau einer domänenspezifischen eHealth Geschäftsmodellontologie (eHGMO)
  • Integration von eHealth-spezifischen Aspekten wie Datenschutz, Technologie und Akteursmanagement
  • Demonstration der Ontologie anhand von Fallbeispielen und Entwicklung eines User Interfaces

Auszug aus dem Buch

3.2.3 Akteursmanagement

Der zweite Bereich der Ontologie zur Beschreibung von eHealth Geschäftsmodellen befasst sich mit der Ausgestaltung von Kommunikationskanälen sowie der gepflegten Beziehung der Unternehmung zu seinen Zielkunden und Partnern. Dabei wird der Fokus darauf gelegt, wie Geschäftsbeziehungen und Zusammenarbeitsmöglichkeiten mit Schlüsselpartnern geschlossen werden können, damit dem Zielkunden das bestmögliche Wertangebot zum bestmöglichen Preis angeboten und verfügbar gemacht werden kann. Abbildung 14 zeigt die Beziehungen der einzelnen Elemente untereinander.

Akteure

Der wahrscheinlich größte Unterschied zur bekannten Ontologie von OSTERWALDER (2004) liegt in der holistischen Betrachtungsweise der Akteure im Geschäftsumfeld von eHealth Services und Produkten. Diese Ansicht geht auf die angesprochene Beschreibung der Akteure im medizinischen Kontext zurück, siehe Kapitel 1.4.2, von MANTZANA ET AL. (2007). Hier werden Akteure in Personen und Organisationen unterschieden (die Unterscheidung wird in der UML Version der Ontologie vernachlässigt), welche sich in die Kategorien: Empfänger, Bereitsteller, Unterstützer und Instanzen untergliedern.

In der vorliegenden Ontologie werden die jeweiligen Akteursgruppen in Zielkunde und Schlüsselpartner unterschieden. Dabei gibt es immer nur eine Akteursgruppe, die Hauptzielkunde sein kann. Die drei verbleibenden Akteursgruppen sind entsprechende Schlüsselpartner, die es zusätzlich zu betrachten gilt.

Zusammenfassung der Kapitel

0 Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet den steigenden Druck auf Gesundheitssysteme und die Notwendigkeit digitaler Transformation durch eHealth, während sie gleichzeitig die Forschungsfrage nach der Beschreibung von eHealth Geschäftsmodellen formuliert.

1 Begriffsabgrenzung der Untersuchungsthematik: In diesem Kapitel werden die theoretischen Grundlagen der Geschäftsmodellentwicklung, die Definition und Aufgaben von Ontologien sowie der Kontext von eHealth erarbeitet.

2 Informationsdefizit bei eHealth Geschäftsmodellontologien: Basierend auf einer Literaturrecherche identifiziert das Kapitel Wissenslücken bei bestehenden Modellen und leitet daraus die Notwendigkeit für den vorgeschlagenen Lösungsansatz ab.

3 Ontologie zur Beschreibung von eHealth Geschäftsmodellen: Dieses Kapitel stellt das Kernstück der Arbeit dar: die Konzeption und detaillierte Beschreibung der neuen eHealth Geschäftsmodellontologie (eHGMO) inklusive ihrer Dimensionen.

4 Demonstration der eHealth Geschäftsmodellontologie: Die Praxistauglichkeit der entwickelten Ontologie wird hier durch die tabellarische Anwendung auf das Beispiel "Myca Nutrition" demonstriert und evaluiert.

5 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, diskutiert den wissenschaftlichen sowie praktischen Beitrag der Arbeit und gibt einen Ausblick auf potenzielle weitere Forschungsfelder.

Schlüsselwörter

eHealth, Geschäftsmodell, Ontologie, eHGMO, Gesundheitswesen, digitale Transformation, Systementwicklung, Stakeholder, Wertangebot, Informatik, Telemedizin, Modellierung, Prozessmanagement, Wissensrepräsentation, Patientenorientierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Gestaltung einer spezialisierten Ontologie, um Geschäftsmodelle für eHealth-Anwendungen und -Dienste präzise zu beschreiben und vergleichbar zu machen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit verknüpft die Bereiche Geschäftsmodellentwicklung, Ontologien und medizinische Informatik zu einer holistischen Sichtweise für den eHealth-Sektor.

Was ist das primäre Forschungsziel?

Ziel ist die Konzeption einer domänenspezifischen Ontologie, die Akteure, technologische Rahmenbedingungen und spezifische eHealth-Anforderungen in einem Modell zusammenführt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird das Paradigma des Design Science Research (DSR) verwendet, um durch iterative Schritte ein Artefakt – die Ontologie – zu schaffen und zu evaluieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil umfasst die theoretische Fundierung der Begriffe, die systematische Identifikation von Informationsdefiziten in der Literatur, die Herleitung der eHGMO und deren praktische Anwendung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

eHealth, Geschäftsmodellontologie, Systementwicklung, Stakeholder-Analyse und digitale Transformation im Gesundheitswesen.

Was unterscheidet diese Ontologie von bisherigen Modellen?

Sie erweitert klassische Ansätze wie das Business Model Canvas um eHealth-spezifische Dimensionen wie Datenschutz, klinische Anforderungen und eine holistische Sicht auf verschiedene Akteursgruppen.

Warum spielt das User Interface eine zentrale Rolle?

Es dient als praktische Übersetzung der theoretischen Ontologie, um auch Anwendern ohne tiefes technisches Verständnis die Analyse und Beschreibung von Geschäftsmodellen zu ermöglichen.

Welchen Beitrag leistet die Arbeit für die Praxis?

Sie bietet ein strukturiertes Rahmenwerk und ein User Interface, mit dem eHealth-Anbieter nachhaltigere und besser kommunizierbare Geschäftsmodelle entwickeln können.

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Details

Titel
Gestaltung einer Ontologie zur Beschreibung von eHealth Geschäftsmodellen
Hochschule
Technische Universität Dresden
Note
2,3
Autor
Philipp Richter (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
86
Katalognummer
V435190
ISBN (eBook)
9783668773325
ISBN (Buch)
9783668773332
Sprache
Deutsch
Schlagworte
eHealth Ontologie Geschäftsmodell
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Philipp Richter (Autor:in), 2018, Gestaltung einer Ontologie zur Beschreibung von eHealth Geschäftsmodellen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/435190
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Leseprobe aus  86  Seiten
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