Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Psychology - Work, Business, Organisation

Burnout bei Beschäftigten und Führungskräften im Personalbereich

Title: Burnout bei Beschäftigten und Führungskräften im Personalbereich

Term Paper , 2005 , 35 Pages , Grade: bestanden

Autor:in: Eva Wittmann (Author)

Psychology - Work, Business, Organisation
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

In dieser Arbeit wird der Zusammenhang von Burnout und Berufen im Personalbereich geschaffen. Organisationsbedingungen und Faktoren, die Entstehungsbedingungen von Burnout bei Beschäftigten und Führungskräften mit Tätigkeitsschwerpunkt Personalauswahl fördern, werden hergestellt und nach dem heutigen Stand der Forschung recherchiert.
Vorerst wird in Kapitel 2 ein allgemeiner, kurzer Überblick über die Burnout-Forschung gegeben. Dabei wird die Entwicklung von Anfangsstadien über die Aufnahme in die Forschungsliteratur bis zur Verwendung von Burnout in der Alltagssprache festgehalten. Es erfolgt ein Einblick in die zahlreichen Modelle und Ansätze zu Burnout. Anschließend werden die Vielzahl der in der Burnoutforschung existierenden Definitionen berücksichtigt und zwei Elemente zur Messung von Burnout, das Maslach Burnout Inventory (MBI) und das Tedium Measure (TM), kurz aufgezeigt.
Kapitel 3 beschäftigt sich mit möglichen allgemeinen beeinflussenden und fördernden Organisationsbedingungen und Faktoren des Burnout. Hierbei wird zwischen Merkmalen der Person, wie demographischen Variablen und Persönlichkeitsmerkmalen, und Merkmalen der Umwelt, etwa Arbeitsbedingungen, Attraktivität von Berufen und Einflüssen der Gesellschaft, unterschieden.
Anschließend erfolgt in Kapitel 4 eine Konzentration auf Entstehungsbedingungen von Burnout bei Mitarbeitern und Führungskräften im Personalbereich mit Tätigkeitsschwerpunkt Personalauswahl nach derzeitigem Forschungsstand. In diesem Zusammenhang werden erst Arbeitsbedingungen herausgestellt, infolge die Attraktivität derartiger Berufe erörtert und die Prävalenz von Burnout recherchiert. Abschließend werden insbesondere Frauen betrachtet.
In Kapitel 5 wird auf die Burnout-Entwicklung und auf Konsequenzen eingegangen. Einige Verlaufsmodelle von Burnout werden beschrieben. Konsequenzen sowie Aussichten und Möglichkeiten zur Prävention von Burnout werden erst allgemein beleuchtet und folglich der Bezug zu Beschäftigten und Führungskräften im Personalbereich geschaffen. Neuere Untersuchungen und Studien dazu werden recherchiert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Burnout-Forschung

2.1 Kurzer Forschungsüberblick

2.2 Definitionen

2.3 Messung von Burnout

3 Mögliche allgemeine beeinflussende und fördernde Organisationsbedingungen und Faktoren des Burnout

3.1 Merkmale der Person

3.1.1 Demographische Variablen

3.1.2 Persönlichkeitsmerkmale

3.2 Merkmale der Umwelt

3.2.1 Arbeitsumgebung

3.2.2 Berufe im Personalbereich

3.2.3 Einflüsse der Gesellschaft

4 Entstehungsbedingungen von Burnout bei Beschäftigten und Führungskräften im Personalbereich mit Tätigkeitsschwerpunkt Personalauswahl

4.1 Arbeitsbedingungen

4.2 Attraktivität dieser Berufe

4.3 Frauen im Personalbereich

5 Burnout-Entwicklung und Konsequenzen

5.1 Verlaufsmodelle

5.2 Aussichten und mögliche Burnout –Prävention

5.3 Bezug auf Beschäftigte und Führungskräfte im Personalbereich

6 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen Burnout und Berufen im Personalbereich, insbesondere mit dem Tätigkeitsschwerpunkt Personalauswahl, um organisationsbedingte Entstehungsfaktoren sowie Präventionsmöglichkeiten auf Basis des aktuellen Forschungsstandes zu identifizieren.

  • Grundlagen der Burnout-Forschung, Definitionen und Messinstrumente.
  • Einflussfaktoren durch Persönlichkeitsmerkmale und die Arbeitsumgebung.
  • Spezifische Entstehungsbedingungen für Beschäftigte und Führungskräfte in der Personalauswahl.
  • Herausforderungen durch Rollenkonflikte, Arbeitsdruck und Geschlechterspezifika.
  • Ansätze zur Burnout-Prävention und proaktivem Gesundheitsmanagement in Unternehmen.

Auszug aus dem Buch

3.1.2 Persönlichkeitsmerkmale

Die Persönlichkeitsmerkmale sind wichtigere Variablen im Burnout-Verlauf als die demographischen, beide Variablen können sich allerdings gegenseitig beeinflussen. Nach Kramis-Aebischer wird „zu wenig auf ganz bestimmte Persönlichkeits- und Verhaltensmerkmale geachtet, [...] nämlich z.B. ungünstige Stressverarbeitungs- und Copingfähigkeiten (1995, S. 58)“. An dieser Stelle wird auf Coping (vgl. u.a. Kramis-Aerbischer 1995; Barth 1997 und Schmid 2003) verwiesen.

Maslach stellt fest, dass Burnout keine Persönlichkeitsschwäche und kein Charaktermangel ist, es „ergibt sich nicht aus einer genetischen Veranlagung zu einer missmutigen, depressiven Persönlichkeit oder einer allgemeinen Schwäche [...]. Es ist ein berufliches Problem (2001, S. 36)“. Bei Untersuchungen zu verschiedenen Persönlichkeitsmerkmalen kommt es zu differenten Ergebnissen und mehr oder weniger starken Zusammenhängen, was zeigt, dass wahrscheinlich nicht „die“ Persönlichkeit einer burnout-gefährdeten Person existiert (vgl. Burisch 1989, S. 104f. und Barth 1997, S. 29f.). Freudenberger & Richelson schreiben: „Das Ausbrennen beschränkt sich hauptsächlich auf die dynamischen, charismatischen und zielstrebigen Männer und Frauen, [...] die sich bei allem, was sie tun, voll und ganz einsetzen und auch innerlich daran beteiligt sind (1980; zitiert nach Burisch 1989, S. 104)“. Im Gegensatz dazu stellt Maslach jedoch fest, „dem burnoutgefährderten Individuum fehlt Selbstvertrauen, es besitzt wenig Ehrgeiz, ist zurückhaltend und konventionell. Ein solcher Mensch hat weder klar definierte Zielvorstellungen noch das erforderliche Maß an Entschlossenheit und Selbstsicherheit, um Ziele zu erreichen (1982a; zitiert nach Burisch 1989, S. 104).“ Möglicherweise wurden die unterschiedlichen Typen in verschieden fortgeschrittenen Stadien des Burnout-Prozesses beobachtet.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung stellt das Thema Burnout im Personalbereich vor und beschreibt den Aufbau der Arbeit sowie die Zielsetzung der Recherche.

2. Burnout-Forschung: Kapitel 2 bietet einen Überblick über die historische Entwicklung des Burnout-Begriffs, zentrale Definitionen und gängige Messinstrumente wie das MBI.

3 Mögliche allgemeine beeinflussende und fördernde Organisationsbedingungen und Faktoren des Burnout: Dieses Kapitel analysiert sowohl individuelle Persönlichkeitsmerkmale als auch Umweltfaktoren, die Burnout fördern können.

4 Entstehungsbedingungen von Burnout bei Beschäftigten und Führungskräften im Personalbereich mit Tätigkeitsschwerpunkt Personalauswahl: Die Untersuchung konzentriert sich auf die spezifischen Arbeitsbedingungen und Belastungsfaktoren von Fachkräften in der Personalauswahl.

5 Burnout-Entwicklung und Konsequenzen: Kapitel 5 beleuchtet den Prozess der Burnout-Entstehung anhand von Modellen und diskutiert Möglichkeiten der Prävention und Intervention.

6 Zusammenfassung: Die Zusammenfassung resümiert die wesentlichen Erkenntnisse der Arbeit zur Burnout-Problematik in der spezifischen Zielgruppe.

Schlüsselwörter

Burnout, Personalbereich, Personalauswahl, Stress, Arbeitsbedingungen, Organisationsmerkmale, Prävention, psychische Gesundheit, Führungsverhalten, Gratifikationskrise, Ressourcenmanagement, Burnout-Syndrom, psychische Belastung, Coping, Berufspsychologie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen Burnout und den Arbeitsbedingungen von Beschäftigten und Führungskräften, die im Bereich der Personalauswahl tätig sind.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die theoretische Fundierung des Burnout-Begriffs, der Einfluss von Persönlichkeits- und Umweltmerkmalen sowie spezifische Belastungsfaktoren im HR-Management.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, den aktuellen Forschungsstand zu Burnout-Entstehungsbedingungen speziell für die Berufsgruppe der Personalauswählenden zusammenzutragen und Präventionsansätze zu diskutieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine systematische Literaturrecherche und Aufarbeitung des aktuellen Forschungsstandes zu Burnout in Bezug auf Organisation und Management.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine allgemeine Burnout-Theorie, eine Analyse von Einflussfaktoren, eine spezifische Betrachtung der Personalauswahl-Berufe und eine Diskussion von Präventionsmodellen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit fokussiert auf Burnout, Personalauswahl, Stress, organisationale Arbeitsbedingungen und Präventionsstrategien im Personalmanagement.

Wie unterscheiden sich Führungskräfte in der Personalauswahl von anderen Berufsgruppen?

Personalauswählende sind durch hohen Zeitdruck, komplexe Anforderungsprofile und oft widersprüchliche Zielsetzungen im Personalmanagement belastet, was sie von rein helfenden Berufen unterscheidet.

Warum ist die Prävention im Unternehmen laut Autorin/Autor so schwierig?

Da Burnout auf einer komplexen Wechselwirkung zwischen personalen, arbeitsbezogenen und gesellschaftlichen Faktoren basiert, gibt es keine einfache Lösung, sondern es bedarf einer systemischen Strategie.

Welche Rolle spielen Frauen im Personalbereich bei der Burnout-Betrachtung?

Die Arbeit beleuchtet spezifische Probleme wie Rollenkonflikte, den Druck in männerdominierten Umfeldern und die Notwendigkeit, fachliche Kompetenz in besonderem Maße beweisen zu müssen.

Was bedeutet das "Peter-Prinzip" im Kontext der Arbeit?

Es beschreibt das Risiko, dass Mitarbeiter aufgrund guter Leistungen auf Positionen befördert werden, für die sie nicht geeignet sind, was zu Überforderung und potenziellem Burnout führen kann.

Excerpt out of 35 pages  - scroll top

Details

Title
Burnout bei Beschäftigten und Führungskräften im Personalbereich
College
University of Hagen
Grade
bestanden
Author
Eva Wittmann (Author)
Publication Year
2005
Pages
35
Catalog Number
V43534
ISBN (eBook)
9783638413022
ISBN (Book)
9783656661214
Language
German
Tags
Burnout Beschäftigten Führungskräften Personalbereich
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Eva Wittmann (Author), 2005, Burnout bei Beschäftigten und Führungskräften im Personalbereich, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/43534
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  35  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint