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Grundlagen der Plattentektonik: Grabenbrüche & Rifting am Beispiel vom Oberrheingraben und dem Ostafrikanischen Grabenbruch

Title: Grundlagen der Plattentektonik: Grabenbrüche & Rifting am Beispiel vom Oberrheingraben und dem Ostafrikanischen Grabenbruch

Term Paper , 2015 , 18 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Anonym (Author)

Geography / Earth Science - Physical Geography, Geomorphology, Environmental Studies
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Der Festkörper Erde stellt nicht ein starres, sondern eher aktives System dar, da sich auch der vermeintlich feste Erdmantel kontinuierlich bewegt, wodurch es zu unterschiedlichen geologischen Prozessen auf der Erdoberfläche kommt. Diese Bewegungen geben wiederum den Antrieb zur Verschiebung der Kontinente und zur Entstehung bzw. zum Verschwinden der Landmassen. Solche langfristigen Veränderungsprozesse formen die Oberfläche der Erde und haben die Menschen seit Jahrtausenden fasziniert. Doch die Erklärung dafür kann nur die moderne Wissenschaft liefern, wobei solche komplexen Prozesse nicht im Rahmen einer wissenschaftlichen Disziplin untersucht werden können. Vielmehr müssen interdisziplinäre Erklärungsansätze entwickelt werden, die sich im Wesentlichen auf die Erkenntnisse folgender Disziplinen wie Geologie, Mineralogie und Geophysik basieren. In der jüngsten Zeit wurden mithilfe neuer Technik (wie Satellitenmessungen und computergestützte Simulationen) viele neue Erkenntnisse gewonnen.

In diesem Kontext zielt diese Arbeit auf die Erläuterung der Grundlagen der Plattentektonik ab, wobei der Schwerpunkt des Interesses auf den Grabenbrüchen und dem Rifting liegt. Demzufolge wurde die vorliegende Arbeit folgendermaßen gegliedert: Zuerst werden ausgewählte theoretische Grundlagen zum Thema „Plattentektonik“ kurz erläutert. Darauf aufbauend können die vorherigen Erkenntnisse am Beispiel vom Oberrheingraben und vom Kenia-Rift näher spezifiziert werden. Abschließend werden die zentralen Erkenntnisse dieser Arbeit kurz zusammengefasst.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundlagen der Plattentektonik

3 Grabenbrüche am Beispiel vom Oberrheingraben

4 Rifting am Beispiel des Ostafrikanischen Grabenbruchs

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit erläutert die theoretischen Grundlagen der Plattentektonik mit einem spezifischen Fokus auf die Entstehung von Grabenbrüchen und Rifting-Prozessen. Anhand der Fallbeispiele Oberrheingraben und Ostafrikanischer Grabenbruch werden unterschiedliche geodynamische Antriebskräfte und tektonische Entwicklungsstadien untersucht und gegenübergestellt.

  • Grundprinzipien der Plattentektonik und Lithosphärenbewegungen
  • Mechanismen der passiven Grabenbildung am Beispiel des Oberrheingrabens
  • Prozesse des aktiven Riftings im Ostafrikanischen Grabenbruch
  • Gegenüberstellung geologischer Ursachen und tektonischer Auswirkungen

Auszug aus dem Buch

3 Grabenbrüche am Beispiel vom Oberrheingraben

Der Oberrheingraben stellt eine ca. 300 km lange, 35 bis 40 km breite NNO-SSW streichende, intrakontinentale Extensionsstruktur dar. Er bildet den zentralen Teil des europäischen känozoischen Grabenbruchsystems (European Cenozoic Rift System, ECRIS), das aus mehreren, miteinander verknüpften tektonischen Gräben besteht. (vgl. Ziegler (1994), S. 99) Der Oberrheingraben wird im Norden vom Rheinischen Schiefergebirge und dem Vogelsberg sowie im Süden vom Faltenjura begrenzt. Bei der Bildung des Oberrheingrabens fand eine Horizontaldehnung auf etwa 4 bis 7 km statt, während der vertikale Versatz zwischen den Grabenschultern und dem Grabeninneren über 4 km erreichen kann. (vgl. Meier/Eisbecher (1991), S. 622)

Die Entstehung des Oberrheingrabens lässt sich auf die Prozesse der passiven Grabenbildung im Vorland der Alpinen Orogenese zurückführen. Die plattentektonischen Zusammenhänge und die Verformung des alpinen Vorlandes auf der Skala der Lithosphäre sind in der Literatur sehr ausführlich behandelt. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Grabenbildung in diesem Fall unter einem annähernd N-S ausgerichteten Spannungsfeld im Mittel- bis Obereozän durch E-W gerichtete Dehnungsbewegungen einsetzte. Dabei gingen diese Prozesse fast zeitgleich mit einer Beschleunigung der nordwärts gerichteten Kompressionsbewegungen im Alpinen Orogen einher. Diese Entwicklung wurde durch die Ablagerung der eozänen Basistone gekennzeichnet. (vgl. Dèzes/Schmid/Ziegler (2004), S. 2f)

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der Plattentektonik ein und erläutert die Zielsetzung sowie den Aufbau der Arbeit hinsichtlich der Fallbeispiele.

2 Grundlagen der Plattentektonik: Dieses Kapitel vermittelt die wissenschaftlichen Basisinformationen über Lithosphärenplatten, deren Bewegungsarten und die zugrunde liegenden geodynamischen Theorien.

3 Grabenbrüche am Beispiel vom Oberrheingraben: Hier wird die Entstehungsgeschichte des Oberrheingrabens als passives Rift-System analysiert, wobei besonders die tektonischen Phasen und die Umorientierung des Spannungsfeldes beleuchtet werden.

4 Rifting am Beispiel des Ostafrikanischen Grabenbruchs: Dieses Kapitel behandelt das aktive Rifting und die dynamischen Prozesse im Ostafrikanischen Rift System, das sich durch vulkanische Aktivität und eine aktive Krustendehnung auszeichnet.

5 Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Unterschiede zwischen dem passiven Oberrheingraben und dem aktiven Ostafrikanischen Grabenbruch zusammen und ordnet sie in den plattentektonischen Kontext ein.

Schlüsselwörter

Plattentektonik, Lithosphäre, Grabenbruch, Rifting, Oberrheingraben, Ostafrikanischer Grabenbruch, Extension, Subsidenz, Konvektionsströme, Magmatismus, ECRIS, EARS, tektonische Phasen, Krustendehnung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit den geologischen Ursachen und Abläufen der Entstehung von Grabenbrüchen innerhalb kontinentaler Lithosphärenplatten.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf den Mechanismen der Plattentektonik, der Differenzierung zwischen passiver und aktiver Riftbildung sowie deren geologischer Dokumentation.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, durch den Vergleich zweier spezifischer Grabensysteme – Oberrheingraben und Ostafrikanischer Grabenbruch – die unterschiedlichen tektonischen Antriebskräfte aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine theoretische Literaturarbeit, die existierende geologische Modelle und Studien systematisch zusammenführt und auf die gewählten Fallbeispiele anwendet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen der Plattentektonik sowie die detaillierte Untersuchung der tektonischen Entwicklung des Oberrheingrabens und des Ostafrikanischen Grabens.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?

Wichtige Begriffe sind Plattentektonik, Lithosphäre, aktives und passives Rifting, Krustendehnung, Subsidenz sowie Magmatismus.

Warum ist der Oberrheingraben ein wichtiges Beispiel für "passives Rifting"?

Seine Entstehung wird als Folge passiver Prozesse im Vorland der Alpinen Orogenese gedeutet, bei denen externe Spannungsfelder eine Dehnung der Kruste verursachten.

Was unterscheidet das Ostafrikanische Rift von anderen Grabensystemen?

Es zeichnet sich durch überdurchschnittliche Magmenproduktion und intensive vulkanische Aktivität aus, was es heute zum aktivsten kontinentalen Rift-System der Erde macht.

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Details

Title
Grundlagen der Plattentektonik: Grabenbrüche & Rifting am Beispiel vom Oberrheingraben und dem Ostafrikanischen Grabenbruch
College
University of Heidelberg
Grade
2,3
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2015
Pages
18
Catalog Number
V435450
ISBN (eBook)
9783668764514
ISBN (Book)
9783668764521
Language
German
Tags
grundlagen plattentektonik grabenbrüche rifting beispiel oberrheingraben ostafrikanischen grabenbruch
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2015, Grundlagen der Plattentektonik: Grabenbrüche & Rifting am Beispiel vom Oberrheingraben und dem Ostafrikanischen Grabenbruch, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/435450
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