Die Ehrfurcht vor dem Leben. Albert Schweitzers Philosophie im 21. Jahrhundert


Hausarbeit, 2018

18 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhalt

A Einleitung

B Ehrfurcht vor dem Leben
B.I. Albert Schweitzer – Die Person dahinter
B.I.1. Schweitzers akademische Laufbahn
B.I.2. Urwaldarzt in Lambaréné
B.I.3. Die Eingebung – Ehrfurcht vor dem Leben
B.II. Schweitzers Philosophie
B.II.1. Systematische Annäherung
B.II.2. Philosophiegeschichtliche Einordnung
B.II.3. Spezifika von Schweitzers Ansatz
B.II.4. Synthese ethischer Grundeinstellungen

C Wandel in Philosophie und Wissenschaft
C.I. Erkenntnisse der Naturwissenschaften
C.I.1. Beobachtungen der Verhaltensbiologie
C.I.2. Bedeutung für die Ehrfurcht vor dem Leben
C.II. Gesellschaftliche Entwicklungen
C.II.1. Intensivtierhaltung
C.II.2. Folgen industrieller Tierhaltung
C.II.3. Auswertung dieser Erkenntnisse

D Schlussfolgerung

E Quellen- und Literaturverzeichnis

A Einleitung

„Solange es Schlachthöfe gibt, wird es auch Schlachtfelder geben.“ – Dieses Zitat wird dem russischen Schriftsteller Leo Tolstoi zugeschrieben. Für einen im Deutschland des 21.Jahrhunderts lebenden Menschen mag dieser Satz ungewöhnlich klingen. Die Realität scheint eine Andere zu sein: während der Krieg (und mit ihm die von Tolstoi angesprochenen Schlachtfelder) von weiten Teilen der Bevölkerung als schädlich und inakzeptabel angesehen wird, scheinen Schlachthöfe gleichzeitig Hochkonjunktur in unserem Land zu haben. Diese Beobachtung kann als bezeichnend für ein grundlegendes gesellschaftliches Phänomen gesehen werden. Nämlich, dass der Mensch im Zentrum aller ethischen Betrachtung und allen ethischen Handelns steht. In der Philosophie wird diese Haltung allgemein in dem Stichwort Anthropozentrismus zusammengefasst. Umso wichtiger ist es, in der heutigen Zeit jene Philosophien und ethische Betrachtungsweisen von der Welt zu betonen, deren Horizont über das menschliche Lebewesen hinausweist – und somit auch die natürliche Mitwelt des Menschen in den Blick nimmt. Als einer der besonders herausragenden Ansätze darf in dieser Hinsicht wohl die Idee der Ehrfurcht vor dem Leben des großen Urwalddoktors Albert Schweitzer gelten. Schweitzer weitet mit dieser Begrifflichkeit die Perspektive: In seiner Philosophie liegt nicht länger allein der Mensch im Blickfeld, sondern allem Leben gilt es mit Ehrfurcht zu begegnen.

Doch was sagt Schweitzers Lehre im Besonderen aus? Welche ethischen Konsequenzen sind daraus zu ziehen? Und welche philosophischen Folgen zieht eine ehrfürchtige Betrachtung des Lebens unserer Mitgeschöpfe nach sich? Auf diese Fragen werde ich im Folgenden eingehen. Dabei werde ich die Spezifika der Idee der Ehrfurcht vor dem Leben herausstellen und zeigen, in Bezug auf welche Denkweisen Schweitzers Philosophie als innovativ zu betrachten ist. Selbstverständlich werde ich jedoch nicht bei einer bloßen Widergabe von Schweitzers Philosophie stehen bleiben. Vielmehr möchte ich zum Ende meiner Ausführungen hin erörtern, inwieweit Denken und Ehrfurcht dieser Philosophie auf Grundlage heutiger Erkenntnisse der Wissenschaft sowie gegenwärtiger gesellschaftlicher Entwicklungen erweitert werden können. Schließlich liegt der Tod Albert Schweitzers (1965) bereits mehr als ein halbes Jahrhundert zurück. Sowohl auf gesellschaftlicher, als auch auf wissenschaftlicher Ebene sind in diesen Jahrzehnten (zum Teil massive) Veränderungen eingetreten. Inwieweit uns diese Veränderungen zu einer ernsthaften (und erneuerten) Philosophie der Ehrfurcht vor dem Leben auffordern, und wie uns diese Erkenntnisse helfen, Schweitzers Philosophie auszubauen und auf die heutige Zeit zu übertragen, diese Fragen werde ich im Folgenden erörtern.

B Ehrfurcht vor dem Leben

Zunächst werde ich jedoch die Person hinter der Philosophie in den Blick nehmen. Eine kurze Darstellung der Person Albert Schweitzers wird uns helfen, sein Gedankengut sowie die Hintergründe zur Entstehung der Idee der Ehrfurcht vor dem Leben zu verstehen.

B.I. Albert Schweitzer – Die Person dahinter

Die Vorbildwirkung, die von Albert Schweitzer ausging, sucht im 20. Jahrhundert wohl seinesgleichen: Kaum ein Mensch galt in dem von Kriegen und Krisen gebeutelten vergangenen Jahrhundert derart als Symbol einer globalen und allumfassenden Humanität wie er. Dies ist besonders bemerkenswert, wenn man bedenkt, dass Schweitzers Lebenswerk ganz entscheidend mit einem einzigen kleinen Städtchen in Zentralafrika in Verbindung gebracht wird: Lambaréné. Jahrzehntelang wirkte Schweitzer dort als Urwalddoktor, um die Bevölkerung des afrikanischen Kontinentes von ihren Krankheiten zu heilen.

B.I.1. Schweitzers akademische Laufbahn

Bis er in seinem Leben an diesen Punkt kam, war es jedoch für Schweitzer ein weiter Weg. Bereits viele Jahre zuvor hatte der 1875 im Elsass geborene Schweitzer auf seinem Heimatkontinent Europa für Aufsehen gesorgt. Eine vielversprechende Karriere als Konzertorganist, Theologe und Philosoph schien im bevorzustehen. Theologisch war Schweitzer bereits durch die Publikation seiner Geschichte der Leben-Jesu-Forschung bekannt geworden. In diesem Werk, das 1906 erschien, zeichnete Schweitzer – beginnend mit Hermann Samuel Reimarus und William Wrede[1] bis hin zu David Friedrich Strauß - ein Bild von der historischen Entwicklung der Erforschung des Lebens Jesu.[2] Kernfrage dieser Abhandlung ist, welchen Einfluss die messianisch-eschatologischen Vorstellungen des Spätjudentums (wie sie etwa im Buch Daniel zu finden sind) auf das Denken und Handeln Jesu hatten.[3] Musikwissenschaftlich war Schweitzer gleichzeitig zu einer Koryphäe im Bereich der Bach-Forschung aufgestiegen. In der akademischen Welt fand etwa die (zeitgleich zur Arbeit an der Leben-Jesu-Forschung stattfindende) Veröffentlichung eines Buches zum Werk Johann Sebastian Bachs viel Beachtung. Seine Motivation zu dieser Arbeit fasste Schweitzer selbst prägnant zusammen: „Als Musiker wollte ich zu Musikern von Bachs Musik reden.“[4] Diese Motivation übertrug sich denn auch auf ein zweites musikalisches Standbein Schweitzers: dem Orgelspiel. So widmete er in seinen frühen Schaffensjahren einen Teil seiner Zeit dem Verfassen einer Studie zum Orgelbau, welcher ihn bereits als Kind begeistert hatte.[5]

B.I.2. Urwaldarzt in Lambaréné

Den Plan, den ich nun zu verwirklichen unternahm, trug ich schon länger mit mir herum. Sein Ursprung reicht in meine Studentenzeit zurück. Es kam mir unfaßlich vor, daß ich, wo ich so viele Menschen um mich herum mit Leid und Sorge ringen sah, ein glückliches Leben führen durfte.[6]

So beschreibt Schweitzer den Ausgangspunkt einer neuen – für die Beschäftigung mit der Ehrfurcht vor dem Leben entscheidenden – Phase seines Lebens. Im Alter von dreißig Jahren hatte Schweitzer 1905 eine Entscheidung getroffen, wie er in Zukunft mit dem vielen Leiden, das er in der Welt sah, umgehen wollte: er beabsichtigte, Medizin zu studieren, um – mithilfe der Pariser Missionsgesellschaft – als Arzt nach Äquatorialafrika zu gehen. Bereits einige Jahre zuvor war Schweitzer sich seines Wunsches bewusst geworden, sich nach seinem wissenschaftlichen und musikalischen Schaffen von da an – wie er es nennt – „einem unmittelbaren menschlichen Dienen zu weihen.“[7] Diesen Dienst an den Armen Afrikas begann Schweitzer schließlich im Jahr 1913. Seine Tätigkeit als Arzt führte ihn in diesem Jahr nach Lambaréné ins zentralafrikanische Gabun.[8] Von dieser Phase seines Lebens an verbrachte Schweitzer einen Großteil seiner Zeit damit, die Eingeborenen von ihren Krankheiten zu heilen.

B.I.3. Die Eingebung – Ehrfurcht vor dem Leben

Auch wenn Schweitzer sich in diesen Jahren vorrangig der Medizin widmete, ließ er auch in Afrika sein philosophisches Denken nicht außen vor. So kam es denn auch, dass Schweitzer 1915 (gerade zwei Jahre als Arzt in Afrika tätig) bei einer Flussfahrt auf einem einfachen Schleppkahn versuchte, die Universalität der Ethik zu ergründen. Diese war ihm in seiner bisherigen Auseinandersetzung mit der Philosophie noch nicht begegnet. Wie ein Blitz aus heiterem Himmel traf Schweitzer in diesem Moment die Idee, welche sein ganzes weiteres Leben und Schaffen entscheidend antreiben sollte:

Am Abend des dritten Tages, als wir bei Sonnenuntergang gerade durch eine Herde Nilpferde hindurchfuhren, stand urplötzlich, von mir nicht geahnt und nicht gesucht, das Wort ‘Ehrfurcht vor dem Leben‘ vor mir.[9]

Die Idee der Ehrfurcht vor dem Leben traf Albert Schweitzer also gerade zu Beginn seiner Schaffensphase in Afrika. Der Entschluss, nach Afrika zu gehen und den Eingeborenen eine Hilfe zu sein, ging ihrer Entdeckung jedoch voraus. Schon vor der konkreten philosophischen Gestaltwerdung der Ehrfurcht vor dem Leben war in dem Elsässer also etwas angelegt, das den Dienst am Leben – und damit auch seine Bewahrung - hochhielt. Dennoch hinterließ auch die konkrete Entstehung dieser Philosophie gewaltige Spuren in Schweitzers Leben und Denken: Seine Sichtweise auf das Leben (und damit auch die Anerkennung von dessen Schutzwürdigkeit) veränderte sich enorm. Um diese Veränderung nachvollziehen zu können – und damit zu bestimmen, welche Bedeutung die Philosophie der Ehrfurcht vor dem Leben für uns heute haben kann – gilt es nun, sich der konkreten Lehre und ihrem systematischen Inhalt zuzuwenden. Was macht Schweitzers Idee der Ehrfurcht vor dem Leben aus? Und welche Elemente dieser Philosophie können als spezifisch in Schweitzers Denken betrachtet werden? Auf diese Fragen werde ich im Folgenden eingehen.

B.II. Schweitzers Philosophie

Wenige Jahre nachdem ihm bei der Flussfahrt die Idee der Ehrfurcht vor dem Leben kam, legte Albert Schweitzer in einer Predigt in Straßburg öffentlich seine Ideengänge dar.

B.II.1. Systematische Annäherung

Ausgangspunkt seiner Beobachtungen ist dabei die Feststellung, dass die Natur an sich keine Ehrfurcht vor dem Leben kenne. Dies macht Schweitzer daran fest, dass sich alle Geschöpfe zur Erhaltung des eigenen Lebens von anderen Lebewesen ernähren (und ihnen damit ihr Leben nehmen) müssten. Dieser Drang zur eigenen Selbsterhaltung, den Schweitzer vor allem im Tierreich verankert, lässt die Lebewesen somit mutwillig – durch die Natur vorgegeben - anderes Leben auslöschen, um das eigene zu bewahren.[10]

Trotz dieser Fokussierung auf den eigenen Willen zum Leben seien die Lebewesen jedoch nicht in der Lage, sich in eben diesen Lebenswillen ihrer Mitgeschöpfe hineinzudenken. Schweitzer formuliert:

Durch alle Stufen des Lebens hindurch bis in die Sphäre des Menschen hinan ist furchtbare Unwissenheit über die Wesen ausgegossen. Sie haben nur den Willen zum Leben, aber nicht die Fähigkeit des Miterlebens, was in andern Wesen vorgeht; sie leiden, aber sie können nicht mitleiden. Der große Wille zum Leben, der die Natur erhält, ist in rätselhafter Selbstentzweiung mit sich selbst.[11]

Es lässt sich also festhalten, dass Schweitzer vor allem Unwissen und Gedankenlosigkeit als Ursachen des ehrfurchtlosen Umgangs mit den Mitgeschöpfen attestiert. Ehrfurcht vor dem Leben lässt sich somit als eine Philosophie begreifen, die sich vor allem in der Bewusstwerdung des Willens zum Leben in den Mitgeschöpfen realisiert.

B.II.2. Philosophiegeschichtliche Einordnung

Philosophien, welche die universelle Schutzwürdigkeit des Lebens betonen, gab es selbstverständlich auch schon vor Schweitzers Formulierung dieser Ideen. Der Philosoph Hans Lenk zum Beispiel ordnet die Anfänge jener Überlegungen der Entstehung des indischen Jainismus zu, welche er etwa um das Jahr 800 v. Chr. verortet.[12] Im indischen Raum habe ein Gedankengang, der den Lebensschutz aller Lebewesen betont, ohnehin weite Kreise gezogen. So habe etwa auch der Buddhismus die Ehrfurcht vor dem Leben in seine Philosophie inkorporiert.[13]

Lenk zufolge sei jedoch der Gedanke irrig, diese Ansätze seien nur im indisch-asiatischen Raum formuliert worden. Als ein Gegenbeispiel aus dem europäischen Mittelalter führt Lenk etwa Franz von Assisi an, der aus seinem Glauben heraus ebenfalls die Erhaltung der Schöpfung als wesentliche Aufgabe gesehen habe.[14] Über Giordano Bruno im 16. und Jeremy Bentham (Utilitarismus) im 18. Jahrhundert reichten Ansätze einer Philosophie der Ehrfurcht vor dem Leben noch bis wenige Jahre vor Schweitzers Geburt: nämlich bis zum deutschen Denker Arthur Schopenhauer (1788-1860). Besonders Letzterer betonte dabei (genau wie Schweitzer) auch den Willen zum Leben, der jeder Kreatur inhärent sei. Von diesem Willen her lasse sich laut Schopenhauer auch die Verantwortung zur Abwendung von Leid begreifen: das Mitleid mit anderen Lebewesen sei ein Merkmal ethischer Verbundenheit und des Mitgefühls mit diesen Geschöpfen.[15]

Somit habe ich nun in groben Zügen sowohl den systematischen Inhalt, als auch die ideengeschichtlichen Aspekte der Ehrfurcht vor dem Leben aufgezeigt. Es lässt sich anhand der oben herausgestellten Punkte konstatieren, dass die Würdigkeit und Wertigkeit des Lebensschutzes nicht erst von Schweitzer formuliert und festgehalten wurde. Stattdessen reicht das geistige Fundament von Schweitzers Philosophie viele Jahrhunderte – bis in die vorchristliche Zeit – zurück. Für die weitere Betrachtung von Schweitzers Denken bedeutet dies: die Ehrfurcht vor dem Leben unterliegt einer philosophiegeschichtlichen Entwicklung. Diese Erkenntnis wirft nun ihrerseits zwangsläufig einige Fragen auf: welche Entwicklung kann Schweitzers Weltanschauung nach dessen Tod vollziehen? Welche neuen Probleme lassen sich in der heutigen Welt erkennen, die für eine philosophische Auseinandersetzung mit der Ehrfurcht vor dem Leben entscheidend sind? Was bedeutet dies für einen möglichen Weg, Schweitzers Denkweise in heutige Begriff zu übertragen? Kurz: was hat sich seit Schweitzers Tod in der Welt verändert, das eine erneuerte Praxis der Ehrfurcht vor dem Leben nötig machen würde? Und wie lässt sich Schweitzers Idee vor dem Hintergrund dieser Veränderungen erneuern?

Um dies klären zu können, müssen wir zunächst herausarbeiten, was (innerhalb eines breiten philosophiegeschichtlichen Spektrums) das Spezifische gerade in Albert Schweitzers Ansatz darstellt und was seinen Ansatz im Besonderen ausmacht. Im Folgenden werde ich somit auf die Spezifika der Lehre Schweitzers eingehen

B.II.3. Spezifika von Schweitzers Ansatz

Trotz der Tatsache, dass die Ehrfurcht vor dem Leben nicht als Erstes von Schweitzer formuliert wurde, gibt es dennoch einige Spezifika, die an Schweitzers Denken als innovativ betrachtet werden können. Wie bereits in Abschnitt B.II.1. herausgestellt, proklamiert Schweitzer in jedem Lebewesen einen tief verwurzelten Willen zum Leben. Dabei ist dieser Wille zunächst lediglich selbstbezogener (individueller) Natur und legt ausschließlich auf die Erhaltung des eigenen Lebens Wert. Der evangelische Theologe Thomas Weckelmann beleuchtet in seiner theologischen Analyse der Ehrfurcht vor dem Leben, wie Schweitzer aus diesem individuellen Lebenswillen der Geschöpfe ontologisch einen universellen Willen zum Leben herzuleiten versucht. Durch den eigenen Willen zum Leben, der in jedem Lebewesen angelegt sei, folgere Schweitzer eine gleichsam in jedem Lebewesen verankerte Bejahung des eigenen Lebens. Diese resultiere ihrerseits wiederum in der Bejahung der Welt (immerhin findet das eigene Leben ja in der Welt statt). Von dieser Bejahung und Wertschätzung leitet Schweitzer dann (wenn auch in den Augen Weckelmanns hypothetisch und nicht stringent) eine universelle Ehrfurcht vor dem Leben der Mitgeschöpfe her, die - als Teil der Welt - ja gleichzeitig auch Teil der Umwelt jedes Lebewesens sind. Diese universelle Ehrfurcht beziehe sich laut Schweitzer nicht nur auf das Leben des Menschen, sondern gleichermaßen auch auf Pflanzen und Tiere.[16] Schweitzer zufolge sei diesem universellen Lebenswillen inhärent, dass er einen unbedingten Drang habe, sich auszuleben.[17] Damit sei gemeint, dass er nicht bloß ein reines philosophietheoretisches Konstrukt bleibe, sondern den Menschen dazu verhelfe – in den Worten Schweitzers selbst - „wahrhaftig zu sein und allem Leben um ihn herum miterlebende und helfende Teilnahme entgegenzubringen.“[18]

[...]


[1] vgl. Schweitzer, Albert, Aus meinem Leben und Denken, Hamburg 1959, S. 39

[2] vgl. Schweitzer, Albert, Aus meinem Leben und Denken, Hamburg 1959, S. 41

[3] vgl. Schweitzer, Albert, Aus meinem Leben und Denken, Hamburg 1959, S. 42

[4] Schweitzer, Albert, Aus meinem Leben und Denken, Hamburg 1959, S. 53

[5] vgl. Schweitzer, Albert, Aus meinem Leben und Denken, Hamburg 1959, S. 60

[6] Schweitzer, Albert, Aus meinem Leben und Denken, Hamburg 1959, S. 71

[7] Schweitzer, Albert, Aus meinem Leben und Denken, Hamburg 1959, S. 72

[8] vgl. Schweitzer, Albert, Aus meinem Leben und Denken, Hamburg 1959, S. 116

[9] Schweitzer, Albert, Aus meinem Leben und Denken, Hamburg 1959, S. 132

[10] vgl. Schweitzer, Albert, Die Ehrfurcht vor dem Leben. Grundtexte aus fünf Jahrzehnten, München 2008, S. 32

[11] Schweitzer, Albert, Die Ehrfurcht vor dem Leben. Grundtexte aus fünf Jahrzehnten, München 2008, S. 32

[12] vgl. Lenk, Hans, Forum Humanität und Ethik. Bd. 1. Albert Schweitzer – Ethik als konkrete Humanität, Münster 2000, S. 6

[13] vgl. Lenk, Hans, Forum Humanität und Ethik. Bd. 1. Albert Schweitzer – Ethik als konkrete Humanität, Münster 2000, S. 7

[14] vgl. ebd.

[15] vgl. ebd., S. 8

[16] vgl. Weckelmann, Thomas, Albert Schweitzers „Ehrfurcht vor dem Leben“. Eine theologische Analyse, Neukirchen-Vluyn 2011, S. 168

[17] vgl. ebd., S. 174

[18] Schweitzer, Albert, Die Ehrfurcht vor dem Leben. Grundtexte aus fünf Jahrzehnten, München 2008, S. 51

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten

Details

Titel
Die Ehrfurcht vor dem Leben. Albert Schweitzers Philosophie im 21. Jahrhundert
Hochschule
Westfälische Wilhelms-Universität Münster  (Institut für Theologische Zoologie)
Note
2,0
Autor
Jahr
2018
Seiten
18
Katalognummer
V435463
ISBN (eBook)
9783668764231
ISBN (Buch)
9783668764248
Dateigröße
543 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
ehrfurcht, leben, albert, schweitzers, philosophie, jahrhundert
Arbeit zitieren
Tobias Laubrock (Autor), 2018, Die Ehrfurcht vor dem Leben. Albert Schweitzers Philosophie im 21. Jahrhundert, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/435463

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