Ethizität und Legitimität von "moral bombing"


Hausarbeit (Hauptseminar), 2018

33 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung
1.1 Einstieg
1.2 Motivation, Problemstellung und Ziel der Arbeit
1.3 Anbindung der Just War Theory an moral bombing...

2. Hauptteil
2.1 Die Just War Theory nach Michael Walzer
2.2 Deskription: moral bombing
2.2.1 Entwicklung der moral bombing Strategie
2.2.2 Der Bombenkrieg in Deutschland.
2.2.3 Der gesellschaftliche Diskurs der Alliierten über den
Bombenkrieg
2.3 moral bombing: vereinbar mit dem gerechten Krieg?
2.3.1 Moralität der Flächenbombardemen
2.3.2 Legalität der Flächenbombardements

3. Schluss
3.1 Diskussion und Beantwortung der Forschungsfrage
3.2 Ausblick

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Einstieg

„Die 19-jährige Käte Hofmeister flieht gemeinsam mit ihrer Mutter und einer Tante aus einem Schutzkeller, sie wollen zu einem Fußballpatz laufen. Aber dann können sie eine Straße nicht überqueren, denn der Asphalt ist geschmolzen. „Es waren Menschen auf der Fahrbahn, einige schon tot, andere lebten noch, aber sie waren in dem Asphalt stecken geblieben und konnten sich nicht befreien.“ Sie müssen in ihrer Panik auf die Straße gelaufen sein, ohne die Falle zu bemerken. „Sie waren mit den Füßen eingesunken und hatten dann versucht, sich mit den Händen loszustemmen. Nun lagen sie auf den Händen und Knien und schrien.“ (…) Luftschutzkeller, sonst bei

Bombardements relativ sicher, werden im Feuersturm zur tödlichen Falle. (…) In der Hitze schwelen die Kohlevorräte, die verbotenerweise in fast allen Kellern lagern, und füllen die engen Räume mit dem farblosen Gas. Die Mehrzahl der Opfer findet man später wie Wartende auf ihren Plätzen sitzend, viele haben einen friedlichen Gesichtsausdruck. Ihre Haut ist kaffeebraun gebacken, ihre Körper sind auf die Hälfte zusammengeschrumpft, weil Hitze und Trockenheit die Flüssigkeit aus den Leibern saugen. Andere Tote liegen auf dem Fußboden in der erkalteten schwarzen Masse ihres geschmolzenen Körperfetts. (…) Als die Besatzungen der britischen Bomber wieder auf ihre Stützpunkte zurückkehren, ist die Stimmung gelöst, ja „aufgekratzt“, erinnert sich Sergeant Burger:„Wir waren der absoluten Überzeugung, dass wir etwas ganz Besonderes hingelegt hatten. Das war mehr als der übliche, alltägliche Routineflug.“ Frank Wolfson ist ebenfalls erleichtert, der Angriff war ein „magisches Ding“. Wie nach jedem Angriff essen die Crews Eier und Schinken, der Stützpunktpfarrer serviert Tee mit Rum. Auch Commander Harris ist delighted, erfreut. Der Angriff beweist die Zerstörungsmacht der Bomberflotte, an der andere Militärs immer wieder gezweifelt haben. Eine erste Auswertung ergibt, dass die Vernichtung „phänomenale Ausmaße“ erreicht hat.“ [1] „Nach den Luftangriffen auf Hamburg im Rahmen der Operation „Gomorrha“ sagte der Chef des Bomber Command, Air Marschall Arthur Harris: „Ich wollte in Hamburg immer einen massiven Angriff. Es war die zweitgrößte Stadt Deutschlands und ich wollte eine riesengroße Show abziehen. [2] (…) Zusätzlich zu den Schrecken des Feuers wollen wir Boches („Scheißdeutsche“) unter den Trümmern ihrer Häuser begraben, Bochesumbringen und Boches terrorisieren.“ [3]

1.2 Motivation, Problemstellung und Ziel der Arbeit

So berichten Augenzeugen über die Operation Gomorrha [4] am 28. Juli 1943 mit mindestens 45.000 Toten[5]. Warum lohnt sich eine vertiefte Auseinandersetzung mit der Thematik des moral bombing ? Können Debatten über den Zweiten Weltkrieg, dessen Ende nun fast ein Dreivierteljahrhundert zurückliegt und der eines der sowohl von Historikern als auch Politikwissenschaftlern meisterforschtesten Ereignisse der Weltgeschichte darstellt, nicht als abgeschlossen gelten? Und läuft eine genaue und kritische Auseinandersetzung mit der alliierten Kriegsführung, so auch den Bombardements deutscher Städte, nicht immer auf die Gefahr hinaus, den Deutschen Angriffskrieg und die ihm inhärenten Kriegsverbrechen bis hin zum Holocaust zu relativieren? Schließlich missbrauchen Rechtsextreme regelmäßig die Bombentoten, machen mit falschen Opferzahlen Stimmung und sprechen vom „Bombenholocaust der Alliierten“ [6] . Laufen die im Einstieg zitierten Berichte nicht darauf hinaus, falsche bis nationalistische Opfergefühle bei Deutschen zu wecken und alte Wunden aufzureißen? Bringt es der ehemaligen Bundespräsident Roman Herzog nicht auf den Punkt, der sagte; „Es gibt keinen Sinn darüber zu richten, ob der Bombenkrieg, an dessen Unmenschlichkeit ohnehin niemand zweifelt, im juristischen Sinne rechtmäßig gewesen ist oder nicht (…). Was bringt uns das?“ [7] Seriöse moralphilosophische, politische und juristische Publikationen über alliierte Bombardements im Deutschen Reich während des Zweiten Weltkrieges sind jedoch eine Rarität.[8] Oftmals ist auch bis in die heutige

Zeit ein ideologieloser Umgang mit der Thematik nicht möglich. Häufig werden durch Bomben getötete deutsche Zivilisten pauschal als selbstverschuldet begriffen. So schreibt zum Beispiel Michael Schaper, ehemaliger Chefredakteur Der GEO Epoche, dem auflagestärksten deutschen Geschichtsmagazin[9] im Vorwort der Ausgabe Nr. 44 zum Zweiten Weltkrieg: „Zum anderen hatten Deutsche und Japaner auf ihren Vormärschen derart barbarische Verbrechen begangen, dass sie für diesen totalen Krieg von ihren Gegnern keinerlei Rücksichtnahme erwarten konnten. Das galt für Briten wie den Luftmarschall Arthur Harris der die Pläne für die Bombenangriffe auf deutsche Großstädte entwarf, denen ab 1942 Hunderttausende zum Opfer fielen, vorwiegend Frauen, Kinder und Alte.“ [10] Ob dies zutrifft, wird in dieser Seminararbeit zu klären sein. Um den Zweiten Weltkrieg als Ganzes zu verstehen, in seiner Vielschichtigkeit zu begreifen und auch um besser aus ihm zu lernen, müssen die Kriegsführung der Alliierten[11] und die der Achsenmächte[12] möglichst objektiv und unabhängig voneinander betrachtet und bewertet, anstatt gegeneinander aufgerechnet zu werden. Eine Beschäftigung mit der Kriegsführung der Alliierten, wie es in dieser Seminararbeit geschieht, ist in keiner Weise dazu gedacht die deutsche Kriegsschuld, Kriegsführung oder Kriegsverbrechen zu relativieren. Da bis heute ein krampfloser Umgang mit dem Sachverhalt, insbesondere in Deutschland, schwierig ist, macht eine intensive Beschäftigung mit der Thematik umso spannender.

Diese Seminararbeit wird unter Anwendung der Just War Theorie (kurz: JWT) nach Michael Walzer, welche die Frage nach dem gerechten Krieg stellt, prüfen und abwägen ob die der Ideologie des moral bombing (zu Deutsch: Morales Bombardement) und die daraus folgenden Bombardements auf deutsche Städte moralisch und juristisch legitimierbar, und mit der Vorstellung des gerechten Krieges zu vereinbaren sind. Im Fokus stehen hierbei das ius in bello, also das Recht im Krieg. Die Forschungsfrage lautet also:

Inwiefern kann die Luftkriegsführung der Alliierten im Deutschen Reich während des Zweiten Weltkriegs, unter Prüfung den von der Just War Theory nach Michael Walzer aufgestellten Kriterien, als ethisch und rechtlich legitim gelten?

Hierfür wird zunächst dargelegt, warum die JWT Theorie und die in der Seminararbeit verwendeten Quellen genutzt wurden. Anschließend wird im Hauptteil eine kurze Zusammenfassung der JWT Theorie nach Walzer gegeben. Danach wird die historische Entwicklung der moral bombing Strategie und ihre Auswirkungen im Kriegsverlauf dargestellt. Daraufhin wird auf den während des Zweiten Weltkriegs erfolgten Diskurs über moral bombing eingegangen werden, um ein genaueres Bild über die Zeitumstände und Ziele der damals handelnden Akteure aufzuzeigen. Dies soll auch dazu beitragen, die Frage zu klären, welchen Wissensstand die relevanten Akteure zur Verfügung hatten, auf dem ihre Entscheidungen aufbauten. Schließlich wird die JWT Theorie mit ihren ethischen und rechtlichen Kriterien auf die moral bombing Strategie und die daraus folgenden Bombardements angewendet, und somit im Schlussteil eine Beantwortung der Forschungsfrage erreicht werden. Weiterhin soll ein kurzer Ausblick auf möglichen Schlüsse, die aus der Beantwortung gezogen werden können, folgen.

1.3 Anbindung der Just War Theory an moral bombing

Warum wurde in der Seminararbeit die Theorie des gerechten Krieges gewählt, die grundlegende moralische Prinzipien zur Kriegsführung aufstellt? Lassen sich die Bombardements während des Zweiten Weltkrieges nicht viel besser mit einer realistischen statt einer idealistischen, Theorie erklären, die allein die Frage Cui bono?“[13] stellt? Ist die Diskussion über gerechte Kriege nicht eine absurde Veranstaltung einiger Akademiker, die den absurden Versuch unternehmen Krieg und Gerechtigkeit miteinander in Einklang zu bringen? Sollte man nicht vielmehr dem englischen Sprichwort, „All`s fair in love and war“ oder auch dem Kernargument der Realisten, dass Soldaten im Krieg grausame Dinge vollbringen würden, weil Krieg nunmal so sei.[14] Beachtung schenken? Walzer argumentiert gegen den Realismus: „Der Krieg ist etwas so Entsetzliches, dass wir zynisch auf den Gedanken der

Möglichkeit seiner Beschränkung reagieren; andererseits ist der Schrecken des Krieges zu groß, dass wir entrüstet sind, wenn keine Beschränkungen vorhanden sind. Unser Zynismus beweist, dass die Kriegskonvention voller Mängel ist, und unsere Entrüstung beweist ihre Wirklichkeit und tatsächliche Macht.“[15] Weiterhin besitzen die meisten Soldaten kulturunabhängig ebenfalls moralische Grenzen und folgen bestimmten Soldatenkodizes, die zum Beispiel das Erschießen von gefangenen Soldaten, oder auch nicht an Kriegshandlungen beteiligten Personen eines feindlichen Staats, sogenannten innocents (zu Deutsch: Unschuldige) , ausschließen und als „unehrenhaftes Verhalten“ deklarieren.[16] Bereits im Jahr 1139 ließ Papst Innozenz der Zweite, die Anwendung der Armbrust gegen Christen verbieten da sie für die „christliche Kriegsführung“ als zu mörderisch angesehen wurde[17]. Seit dem Mittelalter wird von „Ritterlichkeit“ als militärisch ehrenhaftes Verhalten gesprochen. Auch wenn viele Normen und Verrechtlichungen (so auch die des Armbrustverbots) nur geringe Auswirkungen in der Praxis erzielen konnten, machen sie deutlich, dass der Diskurs über eine ethische Kriegsführung seit vielen Jahrhunderten geführt wird. Die Frage, wie Moral und Krieg miteinander zu vereinbaren sind ist keine neumodische Erscheinung, sondern beschäftigt die Menschheit seit jeher. Schließlich bestimmt auch nicht das Handeln von Soldaten, sondern die Meinung der Menschheit, die von Philosophen, Juristen und Publizisten, also Zivilisten, mitgeformt wird, die moralische Realität des Krieges.[18]

Während des Zweiten Weltkriegs erhoben Briten und Amerikaner den Anspruch, einen gerechten Krieg zu führen, da es sich um einen Verteidigungskrieg handelte, der sich gegen Faschismus und Völkermord wandte.[19] Oftmals wird der Zweite Weltkrieg auch als das Musterbeispiel für einen solchen Krieg verwendet.[20]

Wer die alliierte Luftkriegsführung also nur auf ihren unmittelbaren Nutzen hin überprüfen will, sich also dem Realismus bedient, wird kein zufriedenstellendes Ergebnis über die Komplexität der Thematik erhalten. Fragen nach Moral und Recht spielen eine zu große Rolle und können nicht ausgeblendet werden. Folglich erweist sich die JWT Theorie als geeignet, um moral bombing erklären und bewerten zu können.

Hierbei sollen insbesondere Quellen von Autoren verschiedener, am Geschehen des Zweiten Weltkriegs beteiligten Nationalitäten zur Geltung kommen, um zu einem möglichst objektiven Ergebnis zu gelangen, und verschiedene Sichtweisen zu berücksichtigen. Neben der Primärquelle des Amerikaners Walzer über den gerechten Krieg wurden deshalb vor allem deutsche, britische und amerikanische, Quellen verwendet.

2. Hauptteil

2.1 Die Just War Theory nach Michael Walzer

Der Begriff der Lehre des gerechten Krieges wurde erstmals in der Spätantike vom Philosoph Augustinus von Hippo entwickelt und im Mittelalter vom einflussreichen Theologen und Philosophen Thomas von Aquin wieder aufgenommen.[21] Zahlreiche weitere Philosophen, Theologen und Publizisten haben die Theorie weiterentwickelt und ihre eigenen persönlichen Vorstellungen miteingebracht.

1977 schrieb der amerikanische Sozial- und Moralphilosoph Michael Walzer (*3. März 1935-), insbesondere als Reaktion auf die US- Intervention im Vietnamkrieg[22] sein Werk, Just and Unjust wars, indem er seine Überlegungen zum gerechten Krieg mit Hilfe empirischer Beispiele darlegt.[23] Viele Gegner des amerikanischen Engagements in Vietnam argumentierten gegen den Krieg mit seiner Theorie; so hielt auch Walzer selbst öffentliche Reden gegen den Vietnamkrieg, da er diesen als nicht gerecht empfand.[24] Er wird dem linksliberalen Spektrum zugerechnet und bezeichnete sich selbst in einem Interview, nach europäischen Maßstäben gemessen, als einen Sozialdemokraten.[25]

Seine Theorie vertritt die Annahme, dass es grundsätzlich gerechte Kriege geben kann, wenn diese moralisch legitimiert sind. Es handelt sich also um eine nicht- pazifistische[26] Theorie. Walzer teilt die Legitimation für Kriege in das ius ad bellum (Recht, Krieg zu führen bzw. Recht vor dem Krieg) , das ius in bello (Recht während des Krieges) und das ius post bellum (Recht nach dem Krieg) ein. Das ius ad bellum ist insbesondere dann gegeben, wenn ein gerechter Kriegsgrund (just cause) vorliegt, was prinzipiell bei jedem Verteidigungskrieg zutrifft. Unter bestimmten Umständen[27] kann auch das Eingreifen in einen Bürgerkrieg oder ein Präventivschlag gerechtfertigt sein. Präventivkriege hingegen können nicht legitimiert werden. Um das Recht während des Krieges zu gewährleisten, ist die Einhaltung bestimmter völkerrechtlicher Verbindlichkeiten, die ihrerseits auf konsensualen internationalen ethischen Grundprinzipien aufbauen, zu gewährleisten.[28] Das ius post bellum besagt, dass auch nach dem Krieg eine Verantwortung für den gerechten Kriegsführenden vorlirgt.[29]

Die JWT Theorie ist dem idealistischen Arm der Liberalen Theorieschule zuzuordnen.[30] Der Idealismus hebt die Bedeutung von Moral und Recht (soft power) hervor, sieht die Geschichte als Lernprozess und vertritt die Annahme, dass eine bessere und gerechtere Welt prinzipiell möglich und durch Institutionen wandelbar ist. Es herrscht die Auffassung eines positiven Menschenbildes, also des lernenden, aufgeklärten und nach Fortschritt strebenden Menschen.[31] Die

Analyseebene nach Waltz ist das 3rd image[32]. Allerdings werden in dieser Seminararbeit bei der Anwendung der Theorie neben dem 3rd image sowohl das 1st image (z.B. das Agieren einzelner Personen wie Churchill und Harris) als auch das 2nd image (z.B. der gesellschaftliche Diskurs in Großbritannien über die Bombardements) betrachtet, um ein umfassenderes Verständnis der Akteurkonstellationen und -beziehungen zu erhalten.

2.2 Deskription: moral bombing

Zunächst soll die historische Entwicklung der moral bombing oder auch Flächenbombardement-Strategie skizziert werden. Daraufhin wird der Verlauf des Bombenkriegs in Deutschland dargelegt. Abschließend wird der gesellschaftliche Diskurs der Alliierten über die Bombardements aufgezeigt.

2.2.1 Die Entwicklung der moral bombing Strategie

Während des italienisch-osmanischen Krieges wurde am 1. November 1911 bei Tripolis erstmalig eine Bombe durch ein Flugzeug auf Zivilisten, im Rahmen einer Vergeltungsaktion, gegen die arabische Bevölkerung, vom italienischen Leutnant Giulio Cavotti abgeworfen.[33] Im ersten Weltkrieg stellte der Luftkrieg noch einen Nebenschauplatz dar. Doch auch hier wurden bereits Bomben, sowohl von Seiten der Entente, [34] als auch von den Mittelmächten, [35] gegen die Zivilbevölkerung eingesetzt. Bereits zur damaligen Zeit existierte der Glaube, die Moral der feindlichen Bevölkerung beeinträchtigen zu können. So forderte der spätere Premierminister und damaliger Rüstungsminister Winston Churchill 1919 in diesem Sinne, für den Fall, dass der Krieg fortgesetzt werden würde, einen „Tausend-Bomber- Angriff“ auf Berlin.[36] Auch in den

[...]


[1] GEO Epoche, S.44 ff.

[2] Grayling, S.132 f.

[3] Grayling, S.139 f., nach Probert, Bomber Harris, S. 154 f.

[4] Der militärische Codename der Operation ist angelehnt an eine Erzählung des Alten Testaments über die Zerstörung der Städte Sodom und Gomorrha von Gott, durch Feuer und Schwefel, aufgrund des sündhaften Verhaltens seiner Bewohner.

[5] Vgl. Grayling, S.32 f.

[6] so z.B. auf der Website https://germanenherz.wordpress.com/2016/02/13/bombenholocaust-deralliierten/

[7] Schumacher, S.11 f., aus der Rede zum 50. Jahrestag der Zerstörung Dresdens; zitiert nach Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14. Februar 1995

[8] Vgl. Schumacher, S.13 f.

[9] laut meedia.de/2008/10/28/geschichtsmagazine-so-schwach-wie-selten/

[10] GEO Epoche Nr.44, Das Magazin für Geschichte, Der Zweite Weltkrieg, Teil 2, 1943-1945, Von der Ostfront bis Nagasaki: Wie die Katastrophe endete

[11] Anti-Hitler-Koalition der „großen Vier“; Großbritannien, USA, Sowjetunion, Republik China (ab 1944 auch Frankreich) sowie weiterer Staaten

[12] Bündnis des Deutschen Reichs, Italien, Japan und weiterer Staaten

[13] Latein: Wem zu Vorteil/ Wem nützt es?

[14] Vgl. Walzer, S. 23 ff.

[15] Walzer, S.83 f.

[16] Vgl. Grayling, S.244 ff.

[17] Vgl. Grayling, S.258f.

[18] Vgl. Walzer, S.39 f.

[19] Vgl. Grayling, S.239 ff.

[20] Vgl. Walzer, S.16 f.

[21] Vgl. Garrett, S.138 f.

[22] Der Vietnamkrieg oder auch der Zweite Indochinakrieg, erfolgte von 1955-1975. Ab 1965 unterstützten die USA die Südvietnamesen militärisch, durch Bombardements sowie Bodentruppen gegen die von der Sowjetunion unterstützten Nordvietnamesen. Die vietnamesischen Opferzahlen werden auf eine Höhe zwischen zwei und fünf Millionen geschätzt. Zudem fielen ca. 58.000 US- Soldaten. Aufgrund mangelnder Kriegserfolge aus US- Sicht, sowie zunehmender Kritik der amerikanischen Zivilgesellschaft zogen die Amerikaner 1973 in Folge des Pariser Abkommens aus Vietnam ab. Der Krieg endete am 1. Mai 1975 durch die Eroberung des südvietnamesischen Saigons durch die Nordvietnamesen.

[23] Vgl. Stahl, S.149 f.

[24] SRF Kultur, Sternstunde Philosophie

[25] SRF Kultur, Sternstunde Philosophie

[26] Pazifismus, Bezeichnung für polit. Bewegung, deren utopischeIdeologie seit dem 19. Jh. Die gewaltlose Verwirklichung einer inner- wie zwischenstaatl. Friedensordnung zum obersten Prinzip erhebt. (Band 2, Nohlen und Schultze, S.727)

[27] z.B. zum Schutz von innocents

[28] Vgl. Stahl, S.149 ff.

[29] Das ius post bellum ist allerdings viel umstrittener als die beiden anderen Kriterien; oft wird auch die Ansicht vertreten, es wäre ein vernachlässigbarer bis wegzulassender Maßstab. Er wurde erstmal von Emmanuel Kant in die Theorie des gerechten Krieges eingeführt.

[30] Vgl. Stahl, S.150 f.

[31] Vgl. Stahl, S.27 ff.

[32] Analyseebene nach Waltz (Level of Analysis): es werden verschiedene Annahmen getroffen, mit welcher Analyseebene die Vorgänge der internationalen Beziehungen am besten erklärt werden können. Kenneth Waltz teil hierzu die Ebenen in 1st image (→Individuen als Ursache), 2nd image (→gesellschaftliche Akteure als Ursachen) und 3rd image (→internationales System als Ursache) ein. Mehr hierzu siehe Stahl, S. 26

[33] www.bbc.com/news/world-europe-13294524

[34] Militärbündnis bestehend aus Großbritannien, Frankreich, Russland (und Serbien)

[35] Militärbündnis des Deutschen Reichs, Österreich-Ungarn mit späterem Einbezug des Osmanischen Reiches und Bulgarien

[36] Vgl. Schumacher, S. 51 f.

Ende der Leseprobe aus 33 Seiten

Details

Titel
Ethizität und Legitimität von "moral bombing"
Hochschule
Universität Passau
Note
1,7
Autor
Jahr
2018
Seiten
33
Katalognummer
V435464
ISBN (eBook)
9783668765542
ISBN (Buch)
9783668765559
Dateigröße
801 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Internationale Beziehungen, Zweiter Weltkrieg, Just War Theory, Gerechter Krieg, Moral Bombing, Michael Walzer
Arbeit zitieren
Julius Bonaventura (Autor), 2018, Ethizität und Legitimität von "moral bombing", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/435464

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