Japan ist kein Mitglied eines regionalen Handelsbündnisses - Schadet dies dem Land?


Seminararbeit, 2003

26 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1 Einleitung

2 Das Wirtschaftswunderland Japan
2.1 Japans wirtschaftliche Entwicklung nach 1945
2.2 Japans heutige Außenwirtschaft

3 Regionale Integration und ihre Auswirkungen auf Japans Wirtschaft
3.1 Regionale Integration
3.2 Die Rolle der WTO und GATT
3.3 Beispiele für regionale Handelsbündnisse und ihr Einfluss auf Japans Wirtschaft

4 Schadet die zunehmende Regionalisierung Japan?
4.1 Annahmen
4.2 Das Gravitationsmodell
4.3 Empirische Ergebnisse

5 Abschließendes

Anhang 1: Die wichtigsten Handelspartner Japans, 2002

Anhang 2: Die wichtigsten Export und Importgüter Japans, 2002

Anhang 3: Entwicklung der Anteile der Bündnisse am Import und Export Japans

Anhang 4: Ergebnisse der Regressionsanalyse nach Wall, 2002

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abb 1: Japans Total Trade (Importe plus Exporte), 1986-97

Abb 2: Japans Importe und Exporte, 1986 - 97

Abb 3: Prozentualer Anteil am Total Trade, 1986 - 97

Abb 4: Effekte Regionaler Handelsbündnisse auf Japans Handel, 1997

1 Einleitung

Regionale Handelsbündnisse werden mit der Absicht geschaffen, Handelsstrukturen zu verbessern und damit den Austausch von Gütern innerhalb des Bündnisses zu verstärken. Damit ist der Nutzen Regionaler Handelsbündnisse für die Mitgliedsnationen offensichtlich. Bedingt durch diese Vorteile kam es in den letzten Jahren zur Bildung zahlreicher Handelsabkommen. „Regionalism is in Fashion”1, so bewertet Frankel diese Entwicklungen. Es gibt nur noch wenige Nationen, die diesem Trend nicht Folge leisten. Japan gehört neben Hongkong, Korea und Indien zu diesen wenigen Beispielen. Die Auswirkungen regionaler Handelsbündnisse auf jene Drittländer sind weitestgehend umstritten. Genauso wie der Einfluss des Regionalismus auf Entwicklungen hinsichtlich Globalisierung. „Are trade blocs stumbling blocks or building blocks?”2 Diese Frage wird in der Literatur stark diskutiert, dennoch ist es schwer, konkrete Antworten zu finden. Des weiteren beschäftigt sich der Großteil wissenschaftlicher Arbeiten mit den Effekten von Handelsbündnissen aus Sicht der Mitgliedsländer. Diese Arbeit soll auf die Auswirkungen regionaler Handelsbündnisse aus Perspektive der Drittländer beschäftigen, insbesondere Japan. Gestützt auf Howard J. Walls (2002) Arbeit „Has Japan Been Left Out in the Cold by Regional Integration?” soll die Frage geklärt werden, ob Japans multilaterale Einstellung der Wirtschaft und damit dem ganzen Land schadet. Laut Wall bilden mehr als 60% des Außenhandels Japans Exporte und Importe mit Mitgliedern regionaler Handelsbündnisse3. Dies führt zur Annahmen, dass die Bildung der Handelsbündnisse durchaus Effekte auf Japans Handelsstruktur und -volumen hat.

Zunächst beschäftigt sich die Arbeit mit der historischen Entwicklung Japans zur führenden Wirtschaftsnation. Des weiteren werden Aspekte der regionalen Integration erläutert und die auf Japan einflussreichsten Handelsabkommen vorgestellt. Um die Frage zu klären, ob Japan als Nichtmitglied dieser Bündnisse Schaden erleidet, wird das Gravitationsmodell und die daraus erlangten empirischen Ergebnisse Walls untersucht.

2 Das Wirtschaftswunderland Japan

2.1 Japans wirtschaftliche Entwicklung nach 1945

Trotz heutiger massiver wirtschaftlicher Probleme ist Japan noch immer eine der führenden Wirtschaftsmächte der Welt. Dies ist unter anderem dem beispiellosen Aufstieg und der rapiden Entwicklung nach dem zweiten Weltkrieg zu verdanken. Während der US- amerikanischen Besatzung von 1945 - 52 galt es als Hauptaufgabe, Japan zu entmilitarisieren und zu demokratisieren. Reformen in Politik, Wirtschaft und Landwirtschaft verhalfen Japan zu einem nur geringen Anstieg der Produktivität. Erst zu Beginn der 50er Jahre konnte sich Japans Wirtschaft vollkommen erholen. Als Lieferant für Waffen und Maschinen unterstützte Japan die USA im Korea Krieg. Dadurch konnten sich grundlegende Industrie regenerieren und neue wurden aufgebaut. Das Land verzeichnete zunächst ein rapides Wachstum insbesondere im Schiffsbau, später in der Herstellung von technischen Konsumgütern wie Kühlschränken, Waschmaschinen und Fernsehgeräten und im Fahrzeugbau. Nach Holroyd4 ist hauptsächlich der Import neuester Technologie einer der wesentlichen Faktoren, der am raschen Wirtschaftswachstum beitrug. Japan nutzte das Wissen anderer und importierte zwischen 1956 und 1960 Technologien im Wert von 281 Millionen US-Dollar. Dieser Wirtschaftsboom endete mit der ersten Ölkrise 1973/74. Die Erhöhung der Ölpreise, sowie zahlreiche Embargos zogen Japan in eine tiefe Krise. Da Japans Industrie stark von den Importen von Energierohstoffen abhing, mussten entsprechende Anpassungsmaßnahmen getroffen werden. Die Regierung traf Regulierungsmaßnahmen zur Senkung des Energieverbrauchs. Insbesondere die Fahrzeugindustrie profitierte von der Situation. Kleinere, energiesparende Autos wurden gebaut, um den erhöhten Ölpreisen entgegen zu treten. Als auch die USA und Europa Emissionsregulationen verschärften, konnte Japan unmittelbar auf die neue Nachfrage nach kleineren Autos reagieren. Allein 1976 wurden 2,5 Millionen Autos exportiert. Der Export von Automobilen und hochentwickelten elektronischen Komponenten rückte in den Vordergrund der japanischen Wirtschaft. Im Zuge des Wachstumsbooms kam es zur mehrfachen Senkung der Leitzinsen und somit zur Erhöhung der Liquidität institutioneller Anleger. Boden- und Aktienpreise stiegen in die Höhe. Investition und Konsum trieben die Wirtschaft immer weiter an. Eine Wirtschaftsspirale setzte ein, die sogenannte „bubble Economy“5. Doch 1992 kam es zum Zerplatzen der „bubble“ und damit auch zum Zusammenbruch der japanischen Wirtschaft. Japan erlebte eine der stärksten Krisen der Nachkriegszeit. Die Stagnation der Wirtschaft ist bis heute nicht überwunden. Das geringfügige Wachstum der letzten Jahre wurde durch Konjunkturstimulierungsprogramme der Regierung getragen. In Anbetracht der hohen Staatsverschuldung von rund 132% des Bruttosozialprodukts6 werden solche Programme in Zukunft nicht mehr getragen werden können.

2.2 Japans heutige Außenwirtschaft

Trotz der massiven Probleme ist Japan mit einem Bruttosozialprodukt von 4,6 Billionen Euro im Jahr 2001 die zweitgrößte Wirtschaftsmacht der Welt7 und nach den USA und Deutschland die drittgrößte Exportnation. Durch technisches Know-how, effizienter Produktion und Investition in Forschung und Entwicklung ist Japan zu einer führenden Exportnation von Maschinen, elektrischen Geräten und Fahrzeugen geworden. Durch den Mangel wesentlicher Rohstoffe wie zum Beispiel Öl, Holz und Metall entwickelte sich Japan zu einem wichtigen Importland unter anderem für die USA, Deutschland und Südkorea (vgl. Anhang 1). Eine verminderte Nachfrage auf den Weltmärkten nach japanischen Produkten, insbesondere elektronischer Güter in der USA und EU, ist aufgrund allgemeiner Konjunkturschwächen zu verzeichnen. Ein genereller Aufwärtstrend des Total Trades, also Import plus Export, wird bei Betrachtung der Jahre 1986 bis 1995 in der Abbildung 1 dennoch erkennbar. Bei genauerer Analyse der Importe und Exporte wird ersichtlich, dass das Wachstum der Importe dem der Exporte quantitativ übersteigt. Abbildung 2 zeigt die Entwicklung der Importe und Exporte zwischen 1986 und 1997.

Das unterschiedliche Wachstum ist unter anderem durch die Änderung der Handelsstruktur auf internationaler Ebene zu begründen, welche eine zunehmende Öffnung der japanischen Märkte für internationale Produkte beinhaltet8. Greaney (2001) sieht den Hauptgrund der zunehmenden Tendenz vornehmlich im verstärkten Import von japanischen Tochtergesellschaften aus dem Ausland. Auch Japan folgt dem weltweiten Trend der Internationalisierung und Globalisierung der Wirtschaft. Vor allem geringere Kosten für Arbeitskraft und die Überbrückung des ansteigenden Protektionismus, sowie Veränderungen der Handelsstrukturen durch die zahlreich entstehenden regionalen Handelsbündnisse veranlasst Japans Wirtschaft zu Investitionen außerhalb der Staatsgrenzen. Dennoch wurde bisher von einem Beitritt regionaler Handelsbündnisse abgesehen.

Abb 1: Japans Total Trade (Importe plus Exporte), 1986-97

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Wall (2002), S.121

3 Regionale Integration und ihre Auswirkungen auf Japans Wirtschaft

3.1 Regionale Integration

Winters (1996) bezeichnet als regionale Integration jeden politischen Kurs, um Handelsbarrieren (z.B. Zölle, Einfuhr- und Ausfuhrquoten) zwischen einer Menge von Ländern zu reduzieren. Dabei kommt es nicht darauf an, ob diese Länder ähnlich oder geographisch nah einander sind. Ziel ist der Abbau von Handelsrestriktionen zur Schaffung eines freien Wirtschaftsverkehrs. Es entstehen regionale Handelsbündnisse. Wall (2002) definiert diese als einen Zusammenschluss von Ländern zwischen denen Handelsrestriktionen reduziert worden sind. Entsprechend der Tiefe der Verbindung gibt es verschiedene Formen regionaler Integration. Die niedrigste Form stellt die Präferenzzone dar. Die beteiligten Länder treffen Abkommen bezüglich Ein- und Ausfuhrquoten für bestimmte Güter, sowie die Höhe der Zölle. Im Gegensatz dazu wird bei einer Freihandelszone der gesamte Güterverkehr einbezogen. Dennoch gibt es zwischen den einzelnen Ländern keine Abkommen bezüglich des Handels mit Drittländern. In der Zollunion werden dagegen nicht nur interne Handelsbarrieren beseitigt. Es werden unter anderem auch einheitliche Außenzölle festgelegt. Wirtschafts- und Währungsunionen bilden die höchsten Stufen regionaler Integration. In einer Wirtschaftsunion haben sich „... die Mitgliedsländer zu Freihandel, zu Freizügigkeit der Produktionsfaktoren und zur Harmonisierung aller Bereiche der Wirtschaftspolitik verpflichtet“9. Die Handelstrukturen entsprechen denen eines einheitlichen Binnenmarktes. Die zusätzliche Realisierung einer gemeinsamen Währungspolitik führt zur Währungsunion. Die Effekte regionaler Integration insbesondere auf Drittländer, sind in der Literatur weitestgehend umstritten. Generell sind jedoch strukturelle Veränderungen des Warenaustausches erkennbar, sowie Veränderungen in der Richtung der Handelsströme.

Effekte regionaler Handelsbündnisse

Mit dem Wegfall der Zölle zwischen den Mitgliedern des Handelsbündnisses, Land A und Land B, werden die vergleichbaren Güter des Drittlandes C verhältnismäßig teurer. Daraus ergibt sich eine stärker werdende Präferenz für heimische Güter innerhalb der Handelszone. Durch die Verschiebung der Preisrelation zwischen den Gütern, wird weniger aus Land C importiert, auch wenn vor Schaffung der Handelszone das entsprechende Gut aus dem Land C günstiger zur Verfügung gestellt werden konnte. Dieser Effekt wird als Handelsumlenkung bezeichnet10. Des weiteren beschreibt Wall handelsschaffende Effekte als „den Anstieg des Handlesvolumens zwischen den Mitgliedländern“11. Durch den Wegfall der Zölle zwischen Land A und Land B werden die Importe aus den Mitgliedsländern verhältnismäßig billiger. Land A kann günstiger ein bestimmtes Gut aus Land B importieren, als es selber herzustellen. Die Nachfrage nach dem Gut steigt, wobei das heimische Angebot sinkt. Die Importe aus Land B nehmen entsprechend zu.

Ob es zu diesen Effekten kommt, hängt von der Wettbewerbsfähigkeit des Landes B vor und nach der Schaffung des Handelsbündnisses ab. Dieckenheuer (1995) beschreibt verschiedene Szenarien, in denen diese Wirkungen nicht auftreten müssen. Kann zum Beispiel das Land C nach Schaffung der Handelszone noch immer günstiger produzieren als das Land B, bleiben die eben beschriebenen Effekte aus. Hat dagegen Land B schon vor der Integration günstiger produziert als C, entstehen keine handelsumlenkenden Effekte. Handelsschaffende Wirkungen innerhalb der Handelszone sind dennoch denkbar.

Es stellt sich die Frage, ob es, gegeben dieser Effekte, zu einer Verringerung der gesamten Importe aus Drittländern kommt. Durch die handelsschaffenden Effekte ergeben sich innerhalb des Handelsbündnisses Erhöhungen von Einkommen und Beschäftigung durch Auslastung der Produktion und der Entwicklung neuer Produktionsstrukturen. Eine dadurch zusätzlich induzierte Nachfrage kann auch zu einem höheren Importvolumen aus den Drittländern führen12. Des weiteren besteht laut Dieckenheuer (1995) selten eine Produktionsautarkie für alle nachgefragten Güter innerhalb des Handelsbündnisses. Die Mitgliedsländer sind oftmals weiterhin auf den Import bestimmter Güter angewiesen. Durch Einkommenseffekte kann es sogar zur Erhöhung der Importe kommen. Auf kurzer Sicht führen handelsumlenkende und handelsschaffende Effekte zur Benachteiligung von Nichtmitgliedern des Handelsbündnisses. Längerfristig ist dennoch möglich, dass die

zusätzliche entstehende Nachfrage innerhalb des Bündnisses sogar zur Erhöhung der Importe aus Drittländern führen kann.

3.2 Die Rolle der WTO und GATT

Mit der Gründung der Welthandelsorganisation (WTO) entstand eine wesentliche Säule der internationalen Wirtschaftsordnung. Das Hauptziel liegt in der Errichtung und Erhaltung eines funktionierenden und dauerhaft multilateralen Handelssystems12. Entsprechende Maßnahmen sind laut Kulessa (1998) der Abbau von Zöllen und anderen Handelsbarrieren und die Beseitigung von Diskriminierungen in internationalen Handelsbündnissen. Die Organisation zählt 132 Mitglieder. Dies entspricht etwa 90% des Welthandels. Die Ziele und Aufgaben der WTO basieren auf dem allgemeinen Zoll- und Handelsbündnis GATT. Das Bündnis regelt den Handel mit Waren und umfasst mehrere Übereinkommen bezüglich Dumping und Subventionen, technische Handelshemmnisse, Einfuhrlizenzen und Zollwerten, sowie Landwirtschaft, Textilien und Bekleidung13. Es gilt das Prinzip des Meistbegünstigten. Alle Handelsvorteile, die für eine bestimmte Nation eingeräumt werden, müssen auch für alle anderen Handelspartner eines Landes gelten. Im Gegensatz dazu beinhaltet der Artikel XXIV des GATT dennoch die Möglichkeit der Schaffung regionaler Handelsbündnisse.

Japan folgt grundsätzlich dem multilateralen Grundsatz der WTO. Trotzdem, um möglichen diskriminierenden Konsequenzen regionaler Handelsbündnisse aus dem Weg zu gehen, ergaben sich in jüngster Vergangenheit bilaterale Verhandlungen mit Singapur, Süd Korea, Mexiko und Chile14. Wichtige Handelspartner Japans folgen dem Trend der regionalen Integration. Dies lässt Benachteiligungen Japans beim Handel mit den entsprechenden Mitgliedsstaaten vermuten, auf die im Punkt 4 genauer eingegangen wird.

[...]


1 Frankel (1997), S.1.

2 log.cit., S.207.

3 Wall (2002), S.119.

4 Vgl. Holroyd (1998), S.114.

5 Smith (1998), S.14.

6 Auswärtiges Amt (2003). 7 log.cit.

8 Vgl. Greany (2001), zitiert nach Wall (2002).

9 Dieckenheuer (1995).

10 Dieckenheuer (1995).

11 Wall (2002), S.119.

12 Vgl. Dieckenheuer (1995).

12 Vgl. Kulessa/Altmann (1998), S.283.

13 log.cit.

14 Vgl. Wall (2002), S. 118.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten

Details

Titel
Japan ist kein Mitglied eines regionalen Handelsbündnisses - Schadet dies dem Land?
Hochschule
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg  (Lehrstuhl für internationalen Handel)
Veranstaltung
Seminar Globalisierung
Note
1,3
Autor
Jahr
2003
Seiten
26
Katalognummer
V43569
ISBN (eBook)
9783638413329
Dateigröße
604 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Japan, Mitglied, Handelsbündnisses, Schadet, Land, Seminar, Globalisierung
Arbeit zitieren
Franziska Schmidt (Autor), 2003, Japan ist kein Mitglied eines regionalen Handelsbündnisses - Schadet dies dem Land?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/43569

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