Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Politics - Political Systems - Germany

Schill - Partei der Rechtswähler?

Title: Schill - Partei der Rechtswähler?

Excerpt , 2002 , 7 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Falko Wittig (Author)

Politics - Political Systems - Germany
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Treffen die typischen Merkmale von Rechtswählern auch auf die Schill-Partei zu?
Analyse der Hamburger Bürgerschaftswahl vom 23.09.2001 anhand der Studie von Jürgen W. Falter "Wer wählt rechts?"

Grundlage des Vergleiches zwischen der Studie von Falter und den Ergebnissen der Forschungsgruppe Wahlen waren für mich im Wesentlichen die Ergebnisse der Falter-Studie für die alten Bundesländer. Wo mir die Zahlen nicht hinreichend genug erschienen, wurden Daten von Infratest dimap als Ergänzung verwendet (Umfragen 9/2001 I+II), die einer Wahlstudie der Konrad Adenauer Stiftung entstammen.
Da Hamburg ein westdeutsches Bundesland ist, macht es Sinn, auch nur die westdeutschen Vergleichszahlen von 1993 heranzuziehen, da der ostdeutsche über zahlreiche vom westdeutschen Rechtswähler sich unterscheidende Charakteristika verfügt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Wählerstruktur der Partei Rechtsstaatlicher Offensive

3. Wirtschaftliche Lage und soziale Verhältnisse

4. Kriminalität und Innere Sicherheit als Themen

5. Vergleich mit dem idealtypischen Rechtswähler

6. Fazit und Ausblick

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit analysiert die Wählerschaft der Partei Rechtsstaatlicher Offensive (Schill-Partei) nach den Hamburger Bürgerschaftswahlen von 2001. Ziel ist es, zu untersuchen, ob es sich bei dieser Gruppierung um ein klassisches rechtspopulistisches Wählerklientel handelt oder ob spezifische Abweichungen zu bisherigen Studien – insbesondere der Falter-Studie von 1993 – bestehen.

  • Soziodemografische Analyse der Wählerschaft (Alter, Geschlecht, Bildung).
  • Einfluss der wirtschaftlichen Wahrnehmung und der sozialen Lage.
  • Bedeutung der Themen "Innere Sicherheit" und "Kriminalität".
  • Vergleich der Schill-Wähler mit dem idealtypischen Rechtswähler.

Auszug aus dem Buch

Vergleich mit dem idealtypischen Rechtswähler

Nach der Studie von Falter aus dem Jahre 1993 ist der idealtypische Rechtswähler Westdeutschlands männlich und über 45 Jahre alt, verfügt über eine formal geringe Bildung und steht in einem festen Arbeitsverhältnis. Er ist Mitglied einer christlichen Kirche und nicht gewerkschaftlich organisiert. Nach den Ergebnissen der Forschungsgruppe Wahlen zu den Hamburger Bürgerschaftswahlen vom 23.09.2001 ist der idealtypische Wähler der Schill-Partei hingegen ist männlich, über 60 Jahre alt, verfügt über eine mittlere formelle Bildung und steht als Angestellter in einem festen Arbeitsverhältnis. Ferner gehört er einer christlichen Kirche an und ist nicht gewerkschaftlich organisiert.

Er entspricht damit – trotz gewisser Überschneidungen - nicht dem idealtypischen Rechtswähler in den alten Ländern, wie ihn die Studie von Falter beschreibt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Darstellung der methodischen Grundlage durch den Vergleich der Falter-Studie mit aktuellen Daten der Forschungsgruppe Wahlen.

2. Wählerstruktur der Partei Rechtsstaatlicher Offensive: Untersuchung der soziodemografischen Zusammensetzung der Wählerschaft hinsichtlich Geschlecht, Alter und Bildung.

3. Wirtschaftliche Lage und soziale Verhältnisse: Analyse der Korrelation zwischen subjektivem Bedrohungsgefühl, sozialem Status und dem Wahlverhalten in verschiedenen Hamburger Stadtteilen.

4. Kriminalität und Innere Sicherheit als Themen: Bewertung der Bedeutung des Themenschwerpunkts „Innere Sicherheit“ für den Wahlerfolg der Schill-Partei im Vergleich zu anderen Themen wie Arbeitslosigkeit.

5. Vergleich mit dem idealtypischen Rechtswähler: Gegenüberstellung der gewonnenen Daten mit den theoretischen Profilen klassischer Rechtsparteien.

6. Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Einschätzung der Schill-Partei als bürgerliche Option und Ausblick auf zukünftige Wahlerfolge.

Schlüsselwörter

Rechtsstaatliche Offensive, Schill-Partei, Hamburg, Bürgerschaftswahl 2001, Rechtswähler, Innere Sicherheit, Rechtspopulismus, Wählerstruktur, Falter-Studie, Wahlverhalten, Kriminalität, politische Partizipation, Bürgerschaftswahl, soziale Lage, Wahlkampfanalyse

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Wählerschaft der Partei Rechtsstaatlicher Offensive und prüft, inwiefern diese den typischen Mustern rechtspopulistischer Wählerschaften entspricht.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Im Zentrum stehen die soziodemografischen Merkmale, die wirtschaftliche Lage der Wähler sowie die inhaltliche Fokussierung der Partei auf das Thema Innere Sicherheit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Einordnung der Schill-Wähler im Vergleich zu klassischen rechtsextremistischen oder rechtspopulistischen Wählergruppen, basierend auf den Hamburger Wahlen von 2001.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine komparative Wahlanalyse, die empirische Daten der Forschungsgruppe Wahlen mit den theoretischen Ergebnissen der Falter-Studie von 1993 vergleicht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert die demografische Struktur der Wählerschaft, die geografische Verteilung in Hamburg sowie die thematische Relevanz von Kriminalität für den Wahlerfolg.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Zu den prägenden Begriffen zählen Schill-Partei, Innere Sicherheit, Wahlverhalten, Rechtswähler und das spezifische Hamburger Umfeld zur Zeit der Wahl 2001.

Wie unterscheidet sich der Wähler der Schill-Partei vom typischen Rechtswähler?

Der Schill-Wähler zeichnet sich im Vergleich zum idealtypischen Rechtswähler durch ein höheres Alter (über 60 Jahre) und ein tendenziell höheres Bildungsniveau aus.

Welche Rolle spielte das Ausländerthema im Wahlkampf von Ronald Schill?

Anders als bei anderen rechtsextremen Parteien spielte das Ausländerthema bei Schill nur eine untergeordnete Rolle; der Fokus lag stattdessen erfolgreich auf dem Thema Innere Sicherheit.

Excerpt out of 7 pages  - scroll top

Details

Title
Schill - Partei der Rechtswähler?
College
University of Potsdam  (Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät)
Course
Seminar: Neue Rechtsparteien in westlichen Demokratien
Grade
2,0
Author
Falko Wittig (Author)
Publication Year
2002
Pages
7
Catalog Number
V4360
ISBN (eBook)
9783638127011
Language
German
Tags
Schill Schill-Partei Partei Rechtsstaatlicher Offensive Hamburg Wahlen Falter Rechtswähler Rechtsextremismus Rechtspopulismus Politik Wahlanalyse Forschungsgruppe Wahlen Wahlforschung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Falko Wittig (Author), 2002, Schill - Partei der Rechtswähler?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/4360
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  7  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint