Bereits im Jahr 2013 erreichte der Begriff Big Data bei der Wahl zum Wort des Jahres durch die Gesellschaft für deutsche Sprache den fünften Platz. Seitdem gewinnt der Begriff mehr und mehr an Bedeutung. Auch jetzt sorgt der Begriff wieder für Aufmerksamkeit, denn der Schweizer Tagesanzeiger berichtete, dass Donald Trump die amerikanischen Wahlen im Jahr 2016 mit Hilfe von Big Data gewonnen haben soll.
Dieser Bericht deckt auf, dass das Unternehmen Cambridge Analytica vielen potentiellen Wählern eine Wahlwerbung angezeigt haben soll, die durch eine Big-Data-Analyse auf ihre jeweilige Persönlichkeit angepasst war. Dieser Vorfall verdeutlicht, dass es inzwischen kaum möglich ist, sich dem Thema Big Data zu entziehen. Jeder von uns ist Erzeuger und Nutzer von Big Data, ganz gleich, ob beruflich oder im Privaten, bewusst oder unbewusst. Während die amerikanische Bevölkerung Big Data in der Mehrzahl positiv wahrnimmt, sorgt sich die deutsche Bevölkerung eher hinsichtlich der Risiken und fürchtet sich vor drohender Überwachung. Jedoch wird Big Data in allen Bereichen des Lebens an Bedeutung zunehmen, weil immer mehr Daten produziert und gespeichert werden. Kein Lebensbereich ist von einem möglichen Einsatz von Big Data ausgenommen. Im Jahr 2020 wird es mehr als 50 Milliarden elektronische Geräte geben, welche mit dem Internet verbunden sind und Daten erzeugen. Neben dem Smartphone zählen dazu die Smart TVs, Kühlschränke und auch Fitnessarmbänder. Allein die personenbezogenen Daten der europäischen Bürger sollen im gleichen Jahr einen Wert von 1 Billion Euro erreichen.
In diesem Zusammenhang ist auch der Begriff Smart Health zu nennen. Darunter wird die Erzeugung von Sport- und Gesundheitsdaten verstanden, welche durch das Tragen von Fitnessarmbändern und von installierten Apps auf dem Smartphone entstehen. Mit dieser neuen Thematik aus dem Bereich Big Data soll sich daher die vorliegende Seminararbeit befassen.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
1.1. Ausgangslage
1.2. Zielsetzung
2. Begriffserläuterungen Big Data und Smart Health
2.1. Definition Big Data
2.2. Definition Smart Health
3. Big Data im Bereich Smart Health
3.1. Big Data im Bereich Smart Fitness
3.2. Big Data im Bereich E-Health
3.3. Datenschutzrechtliche Anforderungen an Wearables
4. Schluss
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit vermittelt ein grundlegendes Verständnis für die Zusammenhänge zwischen Big Data und Smart Health. Dabei liegt der Fokus insbesondere darauf, wie durch den Einsatz von Wearables persönliche Gesundheitsdaten generiert werden, welche Chancen sich hieraus ergeben und welche spezifischen Herausforderungen im Kontext des Datenschutzes bestehen.
- Grundlagen und Definitionen von Big Data
- Definition und Anwendungsbereiche von Smart Health
- Technologien und Chancen im Bereich Smart Fitness und E-Health
- Wirtschaftliche Nutzung von Gesundheitsdaten durch Versicherungen und Unternehmen
- Datenschutzrechtliche Rahmenbedingungen und Anforderungen an Wearable-Anbieter
Auszug aus dem Buch
1.1. Ausgangslage
Bereits im Jahr 2013 erreichte der Begriff Big Data bei der Wahl zum Wort des Jahres durch die Gesellschaft für deutsche Sprache den fünften Platz. Seitdem gewinnt der Begriff mehr und mehr an Bedeutung. Auch jetzt sorgt der Begriff wieder für Aufmerksamkeit, denn der Schweizer Tagesanazeiger berichtete, dass Donald Trump die amerikanischen Wahlen im Jahr 2016 mit Hilfe von Big Data gewonnen haben soll. Dieser Bericht deckt auf, dass das Unternehmen Cambridge Analytica vielen potentiellen Wählern eine Wahlwerbung angezeigt haben soll, die durch eine Big-Data-Analyse auf ihre jeweilige Persönlichkeit angepasst war. Dieser Vorfall verdeutlicht, dass es inzwischen kaum möglich ist, sich dem Thema Big Data zu entziehen. Jeder von uns ist Erzeuger und Nutzer von Big Data, ganz gleich, ob beruflich oder im Privaten, bewusst oder unbewusst. Während die amerikanische Bevölkerung Big Data in der Mehrzahl positiv wahrnimmt, sorgt sich die deutsche Bevölkerung eher hinsichtlich der Risiken und fürchtet sich vor drohender Überwachung. Jedoch wird Big Data in allen Bereichen des Lebens an Bedeutung zunehmen, weil immer mehr Daten produziert und gespeichert werden. Kein Lebensbereich ist von einem möglichen Einsatz von Big Data ausgenommen. Im Jahr 2020 wird es mehr als 50 Milliarden elektronische Geräte geben, welche mit dem Internet verbunden sind und Daten erzeugen. Neben dem Smartphone zählen dazu die Smart TVs, Kühlschränke und auch Fitnessarmbänder. Allein die personenbezogenen Daten der europäischen Bürger sollen im gleichen Jahr einen Wert von 1 Billion Euro erreichen. In diesem Zusammenhang ist auch der Begriff Smart Health zu nennen. Darunter wird die Erzeugung von Sport- und Gesundheitsdaten verstanden, welche durch das Tragen von Fitnessarmbändern und von installierten Apps auf dem Smartphone entstehen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Relevanz des Begriffs Big Data ein, erläutert die Ausgangslage im digitalen Zeitalter und definiert die Zielsetzung sowie den Aufbau der Arbeit.
2. Begriffserläuterungen Big Data und Smart Health: Hier werden die theoretischen Grundlagen gelegt, indem Big Data über seine Eigenschaften definiert und Smart Health in die Teilbereiche Smart Fitness und E-Health gegliedert wird.
3. Big Data im Bereich Smart Health: Dieses Kapitel analysiert die praktische Anwendung von Big Data in den Bereichen Fitness und E-Health und beleuchtet die damit verbundenen datenschutzrechtlichen Anforderungen.
4. Schluss: Das Kapitel fasst die zentralen Ergebnisse zusammen, bewertet die Chancen und Risiken der datengetriebenen Gesundheitsvermessung und gibt einen Ausblick auf weiteren Forschungsbedarf.
Schlüsselwörter
Big Data, Smart Health, Smart Fitness, E-Health, Wearables, Datenschutz, EU-Datenschutz-Grundverordnung, Quantified Self, Gesundheitsdaten, Fitness-Tracker, Datenverarbeitung, DSGVO, Persönlichkeitsschutz, Transparenz, Digitalisierung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht die Wechselwirkungen zwischen dem technologischen Trend zu Big Data und dem wachsenden Bereich Smart Health, insbesondere unter dem Aspekt der zunehmenden Datengenerierung durch Wearables.
Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?
Die zentralen Themen sind die Definition von Big Data und Smart Health, die technologische Entwicklung von Fitness-Trackern und E-Health-Anwendungen sowie die damit einhergehenden datenschutzrechtlichen Herausforderungen.
Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?
Das Ziel ist es, ein grundlegendes Verständnis für das Zusammenspiel von Big Data und Smart Health zu vermitteln und die Chancen sowie Risiken der Nutzung persönlicher Gesundheitsdaten kritisch zu beleuchten.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse, bei der aktuelle Fachpublikationen, Studien und rechtliche Grundlagen herangezogen wurden, um den Stand der Technik und die regulatorischen Rahmenbedingungen zu bewerten.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Im Hauptteil wird Big Data definiert, Smart Health in seine Teilbereiche zerlegt und die Rolle von Wearables bei der Datenerhebung sowie die datenschutzrechtlichen Anforderungen gemäß der DSGVO detailliert dargestellt.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie Big Data, Smart Health, Wearables, Datenschutz, DSGVO, Quantified Self und E-Health charakterisiert.
Welche Rolle spielen Versicherungen im Kontext der Gesundheitsdaten?
Versicherungen nutzen die von Wearables generierten Daten zunehmend, um Gesundheitsprofile zu erstellen, wodurch personalisierte Tarife ermöglicht werden, die jedoch das Solidaritätsprinzip gefährden können.
Wie beeinflusst die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) die Arbeit?
Die DSGVO bildet den rechtlichen Rahmen, der den Schutz personenbezogener Daten bei der Nutzung von Wearables und der Durchführung von Big-Data-Analysen neu regelt, insbesondere durch Anforderungen an Transparenz und Einwilligung.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2018, Big Data im Bereich Smart Health, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/436076