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Messen, Konferenzen und Kongresse als Field-Configuring Events

Titel: Messen, Konferenzen und Kongresse als Field-Configuring Events

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2018 , 32 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Felix Busch (Autor:in)

Geowissenschaften / Geographie - Wirtschaftsgeographie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Hausarbeit geht es darum, wie Akteure ihre Institutionen beeinflussen und wie diese sich gegenseitig, sei es positiv oder negativ, beeinflussen.

Das Konzept der Field-Configuring Events oder Feld-konfigurierende Veranstaltungen baut auf dem Neo-Institutionalismus und seinen Organisationsformen auf.

Temporäre Cluster kann man ebenfalls als groben Rahmen für diese Events auffassen. Bearbeitet wurde hierbei vor allem englische Literatur, da diese mehr Aufschluss über dieses neue Konzept geben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Einführung in den Neo-Institutionalismus

2.1. Grundlagen des Institutionalismus

2.2. Grundannahmen und zentrale Begriffe des Neo-Institutionalismus

3. Rahmenbegriffe

3.1 Organisationale Felder als Grundkonzept

3.2 Institutional-Work Ansatz

4. Field-Configuring Events (FCE)

4.1 Definition und Merkmale von FCEs

4.2 Theoretische Ursprünge

4.3 Auswirkungen von FCEs auf die Entwicklung von Feldern

4.4 Kritik am Ansatz der FCEs

4.5 Zusammenfassung

5. Kreative Industrien Berlins

5.1 Definition und Merkmale Kreativer Industrien

5.2 raumbildende Prozesse in urbanen Räumen

5.3 Nachbetrachtung der Field-Configuring Events

6. Fazit

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit untersucht, inwieweit das theoretische Modell der Field-Configuring Events (FCE) eine geeignete Perspektive bietet, um die Entstehung und Entwicklung von Märkten zu erfassen. Dabei liegt der Fokus auf der Analyse, wie durch temporäre Veranstaltungen organisationale Felder beeinflusst, Praktiken etabliert und Unternehmensidentitäten konstruiert werden.

  • Neo-Institutionalismus und organisationale Felder
  • Institutional-Work Ansatz zur aktiven Marktgestaltung
  • Charakteristika und Wirkungsweisen von Field-Configuring Events
  • Prozesse der Raumkonstruktion (spacing und Syntheseleistung)
  • Fallbeispiel: Kreative Industrien in Berlin

Auszug aus dem Buch

4.1 Definition und Merkmale von FCEs

Wie bereits in Kapitel 3 erwähnt, dienen die feldkonfigurierenden Veranstaltungen dazu, organisationale Felder zu prägen und dabei Institutionalisierungarbeit zu leisten. (MÖLLERING 2011: 459) Die Forschung bezüglich dieser Events ist sehr jung und befindet sich somit erst noch in der Entwicklungsphase. LAMPEL & MEYER (2008: 1026) befassen sich mit diesem Gebiet ausführlich. So definieren sie FCEs als „temporary social organizations such as tradeshows, professional gatherings, technology contests, and business ceremonies that encapsulate and shape the development of professions, technologies, markets, and industries.". (LAMPEL & MEYER 2008:1026) FCEs sind somit ein Schauplatz, wo Menschen verschiedener Organisationen zusammenkommen können, welche meist ähnliche Interessen haben. An diesem Ort können sie neue Produkte ankündigen, Handelspartner finden, soziale Netzwerke aufbauen, sich mit Anderen austauschen und in Kontakt kommen. Ziel solcher Veranstaltungen ist es, die Feldentwicklung bewusst zu beeinflussen. Meistens sind diese jedoch nicht planbar und können unerwartete, nicht gewünschte Ergebnisse hervorbringen. Somit verändert sich das Ziel von FCEs dahingehend, dass diese die Feldentwicklung gestalten und weiter entwickeln, anstatt sie bewusst zu beeinflussen. (ebd.).

Es existieren sechs charakteristische Merkmale, welche Field-Configuring Events ausmachen: 1. Versammeln von Akteuren mit verschiedenen Hintergründen; 2. zeitliche Begrenzung; 3. soziale Interaktion; 4. zeremonielle Aktivitäten; 5. Informationsaustausch; 6. Prüfen auf Nutzung von Ressourcen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Bedeutung der Berlinale als Field-Configuring Event ein und umreißt die wissenschaftliche Zielsetzung der Arbeit zur Marktentwicklung.

2. Einführung in den Neo-Institutionalismus: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen des Neo-Institutionalismus sowie die zentrale Bedeutung von Institutionen und Legitimität für Organisationen.

3. Rahmenbegriffe: Es werden die Konzepte der organisationalen Felder und der Institutional-Work Ansatz eingeführt, um die aktive Rolle von Akteuren bei der Gestaltung ihres Umfelds zu beleuchten.

4. Field-Configuring Events (FCE): Das Hauptkapitel definiert FCEs als temporäre soziale Räume, analysiert deren Entstehung sowie Auswirkungen auf Märkte und kritisiert aktuelle Forschungslücken.

5. Kreative Industrien Berlins: Unter Anwendung der theoretischen Modelle wird das Beispiel der Kreativwirtschaft in Berlin analysiert, wobei besonders räumliche Konstruktionsprozesse im Vordergrund stehen.

6. Fazit: Die Arbeit fasst zusammen, dass das FCE-Modell einen wertvollen heuristischen Rahmen für das Verständnis flüchtiger Marktkontexte bietet, wenngleich weitere Forschung zu konkreten Wirkungszusammenhängen notwendig bleibt.

Schlüsselwörter

Field-Configuring Events, FCE, Neo-Institutionalismus, organisationale Felder, Institutional-Work Ansatz, Kreative Industrien, Berlin, Marktentwicklung, Institutionen, soziale Interaktion, raumbildende Prozesse, spacing, Syntheseleistung, Legitimität, Unternehmensidentität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Theorie der Field-Configuring Events (FCE) und untersucht, inwiefern dieses Konzept dazu dient, die Etablierung und Entwicklung von Märkten und organisationalen Feldern zu erklären.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Felder sind der Neo-Institutionalismus, das Konzept organisationaler Felder, die Institutionalisierungsarbeit sowie spezifische Prozesse der räumlichen und sozialen Konstruktion innerhalb der Kreativwirtschaft.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist zu hinterfragen, inwieweit das Modell der FCE eine Perspektive bietet, um die Entstehung und Entwicklung von Märkten zu erfassen, illustriert am Beispiel der Berliner Kreativindustrie.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung, die Literaturstudien und Konzepte der neo-institutionalistischen Organisationstheorie mit raumsoziologischen Ansätzen verknüpft.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung durch den Institutional-Work Ansatz und die detaillierte Analyse von FCEs sowie deren Anwendung auf raumbildende Prozesse in der Kreativwirtschaft Berlins.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Field-Configuring Events, Neo-Institutionalismus, organisationale Felder, Kreativwirtschaft und soziale Konstruktion von Räumen beschreiben.

Wie unterscheidet sich die Arbeit von herkömmlichen marktökonomischen Ansätzen?

Im Gegensatz zu rein ökonomischen Modellen betrachtet diese Arbeit Märkte nicht als rein gegeben, sondern als sozial konstruierte Gebilde, die durch Akteure innerhalb temporärer Events aktiv geformt werden.

Welche Bedeutung kommt dem Begriff "spacing" in dieser Arbeit zu?

Das "spacing" beschreibt, wie Akteure durch das Platzieren von Gütern und die Gestaltung von Räumen symbolische Unterschiede schaffen, um Aufmerksamkeit zu erlangen und ihre Marktposition zu festigen.

Ende der Leseprobe aus 32 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Messen, Konferenzen und Kongresse als Field-Configuring Events
Hochschule
Friedrich-Schiller-Universität Jena  (Geographie)
Veranstaltung
Humangeographie I
Note
1,3
Autor
Felix Busch (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
32
Katalognummer
V436240
ISBN (eBook)
9783668766020
ISBN (Buch)
9783668766037
Sprache
Deutsch
Schlagworte
field-configuring Events Feld-konfigurierende Veranstaltungen Cluster Wirtschaftsgeographie Neo-Institutionalismus Institutional- Work Institutionalisierungsarbeit organsationale Felder Messen Konferenzen Kongresse
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Felix Busch (Autor:in), 2018, Messen, Konferenzen und Kongresse als Field-Configuring Events, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/436240
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  32  Seiten
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