Exegese von 1. Tim 2, 11 bis 15. Die Rolle der Frau in der Bibel und die Bedeutung im Alltag heute

Was meinte Paulus als er sagte, die Frau habe zu schweigen?


Akademische Arbeit, 2012

17 Seiten, Note: 96%


Leseprobe

INHALTSVERZEICHNIS

1. PFLICHTLEKTÜREN 2

1.1 Beobachtungen zum Epheserbrief 2

2. PRÜFUNGSEXEGE VON 1. TIM. 2, 11-15 4

2.1 Textthema 4

2.2 Schritt 7; Textschaubild von 1. Tim 2, 11-15 4

2.3 Kommunkationssituation 5

2.3.1 Verfasser des 1. Tim 5

2.3.2 Abfassungsort 6

2.3.3 Abfassungszeit 6

2.3.4 Adressat 6

2.3.5 Anlass und Ziel der Abfassung 7

2.4 Kontext 7

2.5 Textart der Texteinheit 8

2.6 Auslegung 9

2.7 Anwendung und Bedeutung für Heute 14

3. BIBLIOGRAPHIE 16

2. PRÜFUNGSEXEGE VON 1. TIM. 2, 11-15

2.1 Textthema

In 1. Timotheus 1, 9-15 schreibt Paulus seinem treuen und geliebten Mitarbeiter Timotheus, welcher in der Gemeinde von Ephesus weilt, Anweisungen für die Frauen, dass sie sich demütig verhalten, in

Demut und Stille lernen und im Glauben, in der Heiligung sowie in der Liebe leben und diejenigen

Aufgaben ausführen sollen, welche sie übertragen erhalten.

2.3 Kommunkationssituation

2.3.1 Verfasser des 1. Tim

Es ist umstritten, ob der Verfasser des Briefs tatsächlich der Apostel Paulus gewesen ist, wie dies der Brief in der Einleitung explizit erwähnt. Dagegen sprechen, dass Marcion, ein Anhänger des Apostels Paulus, aber den 1. Tim nicht in seinem Kanon der Paulusbriefe erwähnt hat. Erst nachher wurde er zu den Paulusschriften gezählt. Die sprachlichen Unterschiede zu den sonstigen Paulusbriefen seien auch erheblich. Es sind diverse Sondervokabeln im Text vorhanden, welche Paulus sonst nicht braucht. Weiter würden Daten der Pastoralbriefe nicht mit Daten der Apostelgeschichte übereinstimmen. Es wird auch gesagt, dass die Irrlehren gemäss dem 1. Tim nicht den Irrlehren zur Zeit des Paulus entsprechen würden, sondern sie würden späteren gnostischen Einflüssen aus dem 2. Jahrhundert entsprechen. Dafür sprechen, dass die altkirchliche Überlieferung den 1. Tim seit jeher zu den paulinischen Briefen gezählt hat. Das Vertrauen in die altkirchliche Überlieferung ist hoch anzusetzen. Es ist unwahrscheinlich, dass einem Pseudonym ein Werk gelungen wäre, welche von der Kirche als originäre Schriften akzeptiert worden wären. In dem Brief sind viele Bemerkungen von Paulus vorhanden, welche auf eine persönliche Beziehung des Paulus mit Timotheus hindeuten und nur von jemandem stammen können, welcher Timotheus sehr gut gekannt hat und Vertrauen zu ihm hatte. Dass sich die Sprache im Laufe eines Lebens verändert ist selbstverständlich, sodass nicht automatisch durch die Verwendung von Sondervokabeln auf einen anderen Autor geschlossen werden könne. Hörster begründet den sprachlichen Unterschied mit der Beteiligung eines Sekretärs. Genauso begründet dies Keener, der auch die Ähnlichkeit des Stils zum Lukasevangelium und der Apostelgeschichte erwähnt und darum habe auch Lukas als Schreiber hätte dienen können. Das Argument der geschichtlichen Lage sei gemäss Hörster nicht als Argument gegen die apostolische Verfasserschaft verwendbar, da diese nicht nach zu vollziehen ist und ausserhalb der Apg liegen würden. Im Gegenteil hätte ein Fälscher der Briefe sicher besser geschaut, dass die Angaben genau in den Zeitraum der Apostelgeschichte fallen würden. Es könne sein, dass Marcion die Pastoralbriefe aus Platzmangel nicht in seinen Kanon aufgenommen habe. Derselbe Autor ist auch der Meinung, dass die Aussagen des 1. Tim der paulinischen und neutestamentlichen Theologie entsprechen würden. Auch das Argument der bekämpften Irrlehren ist nicht genügend begründet. Die Irrlehren seien jüdischer Herkunft, würden sich auf das Gesetz stützen und gehörten darum in die neutestamentliche Zeit. Zusammenfassend überzeugt die Schreiberin die Argumente, dass Paulus der Verfasser war eindeutig mehr. Weiter ist ein wichtiger Punkt, Vertrauen in den Kanon und dessen Entstehen haben zu können. Die Aufnahme des Briefs in den Kanon zeigt schon, dass der Verfasser Paulus war. Weiter steht auch in der Bibel, im Wort Gottes, in der Anrede des Briefs, dass Paulus der Schreiber des Briefs ist. Somit müssten eindeutig überzeugende Argumente mir den Umstoss dieses Faktums bringen, sodass ich mich vom Gegenteil überzeugen lassen könnte. Dies ist mit vorliegenden Argumenten nicht der Fall, sodass ich glaube, dass der Verfasser des Briefs der Apostel Paulus war.

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Ende der Leseprobe aus 17 Seiten

Details

Titel
Exegese von 1. Tim 2, 11 bis 15. Die Rolle der Frau in der Bibel und die Bedeutung im Alltag heute
Untertitel
Was meinte Paulus als er sagte, die Frau habe zu schweigen?
Hochschule
IGW International
Note
96%
Autor
Jahr
2012
Seiten
17
Katalognummer
V436647
ISBN (eBook)
9783668773523
ISBN (Buch)
9783668773530
Dateigröße
549 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Frau in derr Bibel, Frauenverständnis Bibel Exegese
Arbeit zitieren
Raffaela Turchi-Gazzola (Autor:in), 2012, Exegese von 1. Tim 2, 11 bis 15. Die Rolle der Frau in der Bibel und die Bedeutung im Alltag heute, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/436647

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