Fotografie an der Kunstakademie Düsseldorf. Geschichte und Gegenwart


Magisterarbeit, 2005

80 Seiten, Note: 2,8


Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Die Geschichte des Studiengangs Fotografie an der Kunstakademie Düsseldorf
2.1. Kurzer Exkurs: Die Anfänge der Fotografie in Düsseldorf

3. Der Fachbereich Fotografie an der Kunstakademie unter Bernd Becher
3.1. Zur Kunst von Bernd Becher
3.1.2. Bernd Bechers Werk in der Tradition der neusachlichen Fotografie
3.2. Begriffsklärung
3.3. Schwerpunkte in der Fotoausbildung unter Bernd Becher
3.4. Vorbild- Abbild: Zum Verhältnis von Meister und Schülern an der Kunstakademie
3.4.1. Das Etikett „Becher- Schule“
3.5. Die erste Generation: Candida Höfer, Thomas Struth, Axel Hütte
3.5.1. Candida Höfer
3.5.2. Thomas Struth
3.5.3. Axel Hütte
3.5.4. Erste Zusammenfassung
3.6. Die nächste Generation: Thomas Ruff und Andreas Gursky
3.6.1. Thomas Ruff
3.6.2 Andreas Gursky

4. Die Werke im Spiegel der Medientheorie
4. 1. Das Verhältnis zur Wirklichkeit
4. 2. Das Archivbild
4. 3. Das digitale Bild

5. Der Schüler wird zum Lehrer: Thomas Ruff und seine Fotoklasse
5.1. Die Ausbildung
5.2. Die Schüler

6. Schlussbemerkung

Literaturverzeichnis

Anhang

Anhang Bildmaterial

1. Einleitung

Gegenstand der vorliegenden Arbeit ist die Ausbildung zum Fotokünstler. Untersucht werden soll, inwieweit die Kunstakademie- im Fall dieser Untersuchung die Kunstakademie Düsseldorf- an der Formung der individuellen Künstlerpersönlichkeit beteiligt ist. Was bedeutet die Station „Kunstakademie Düsseldorf“ in der Biografie der Fotokünstler? Lässt sich ein roter Faden herausarbeiten, der die unterschiedlichen Positionen der Künstler vereint, oder ist die Kunstakademie ein Sammelbecken verschiedenster Ansätze? Was leistet die Ausbildung an der Ausformulierung künstlerisch bereits vorhandener Positionen und inwieweit steigert das Label „Kunstakademie Düsseldorf“, oder die als „Dusseldorf photography“ bis in den US-amerikanischen Markt vorgedrungene Bezeichnung, den Verkaufswert der Werke, eventuell auch durch nachträglich durch Kritiker und Kunsthistoriker angefügte Interpretationsansätze?

Die vorliegende Arbeit macht es sich dabei vor allem zum Ziel Fragen zu formulieren. Ob dabei eindeutige Antworten gefunden werden, soll nicht die entscheidende Rolle spielen.

Zunächst wird im ersten Teil der Arbeit der historische Hintergrund des Studiengangs Fotografie an der Kunstakademie Düsseldorf dargelegt, um herauszustellen, inwieweit hier eine Tradition benannt werden kann, die ihre Auswirkungen bis in die aktuelle Fotoklasse des Künstlers Thomas Ruff zeigt.

Die Anfänge der Fotografieausbildung an der Kunstakademie unter Bernd Becher werden dabei genau betrachtet, um zu hinterfragen, inwieweit hier formulierte Ziele und Ansprüche noch eine Rolle spielen. Welche Ansätze des Meisters Bernd Becher sind auch in der Kunst seiner mittlerweile ebenfalls sehr renommierten Schüler sichtbar? In welcher Tradition steht Bernd Becher selbst, wo sind seine Vorbilder zu suchen?

Des weiteren wird im zweiten Teil der vorliegenden Arbeit der Versuch unternommen werden, diese erarbeiteten Künstlerpositionen in einem medientheoretischen Kontext zu verankern. Ziel ist es, zu zeigen, dass der Bruch der zwischen der ersten und der zweiten Generation der Becher- Schüler evident wird, einer Entwicklung zu verdanken sein könnte, die im Bereich der allgemeinen medialen Theoriebildung zu suchen ist. Inwieweit ist die Kunst Thomas Ruffs und Andreas Gurskys ein Parallel zur medientheoretischen Entwicklung, die mit der Digitalisierung der Fotografie die notwendige Erarbeitung einer neuen Herangehensweise an die Fotografie als Medium sieht?

So ergibt sich die Fragestellung, ob gemeinsame Konzepte bei den Studenten der Kunstakademie zu finden sind, oder ob die Herangehensweise an die Fotografie gar grundlegend verschieden zu dem der ersten Schülern ist?

Es sollen vor allem die Bildstrategien der einzelnen Künstler näher untersucht und verglichen werden. Die Bilder selbst bilden dabei immer die Grundlage für die anschließenden Überlegungen. Immer wieder wird dabei der Blick auf das Werk Bernd Bechers gelenkt werden, um zu sehen, inwieweit in den einzelnen Werken der Schüler eine Auseinandersetzung mit dem Werk ihres Dozenten zu spüren ist. Dabei wird deutlich werden, dass sowohl Bildkonzepte aufgegriffen als auch direkt via Werk kritisiert werden.

Am Ende wird somit versucht die zugespitzte Frage zu beantworten, wie viel in den einzelnen Werken der jungen Fotokünstlers selbst enthalten ist, und wie viel, sowohl künstlerischen als auch kommerziellen, Wert das Etikett „Schüler der Kunstakademie“ den einzelnen Werken zusätzlich verleiht. Ist Kunst in diesem Fall ein Substrat der äußeren Umstände, wird sie „gemacht“ oder ist sie ein Produkt der künstlerischen Begabung, die durch die Akademie gefördert und geformt wird?

2. Die Geschichte des Studiengangs Fotografie an der Kunstakademie Düsseldorf

Die Kunstakademie Düsseldorf war die erste nach 1945 wiedereröffnete Staatliche Akademie in der Bundesrepublik. Von Anfang an waren prominente Künstler, wie etwa K.O. Götz, Paul Klee, Ewald Mataré oder Georg Meistermann als Dozenten beschäftigt.

Im Gebiet der Fotografie war zunächst jedoch kein Künstler in einem Lehrverhältnis tätig. Überhaupt hatte die Fotografie den Status eines reinen Ausbildungsberufes, der nicht an einer Kunsthochschule gelehrt wurde.

Die Frage, inwieweit Fotografie überhaupt als Kunst gewertet werden kann ist mittlerweile längst zum positiven geklärt worden, was der Blick in Museen, Galerien oder Kunstmessen zur Genüge beweist. In den 60er und 70er Jahren jedoch, war die Autonomiebewegung im Bereich der Fotografie in vollem Gange und deren Kunstwürdigkeit eine stark diskutierte Frage.

So wundert es nicht, dass die Fotografie an der Kunstakademie zunächst noch unter einem eher handwerklichen Aspekt stand.

Vermittelt wurde das technische Wissen. Das Fotolabor stand als ein Aspekt der zu diesem Zeitpunkt eher ganzheitlichen und interdisziplinär ausgerichteten Künstlerausbildung auf dem Stundenplan der Kunstakademie Düsseldorf.

Der Bereich Fotografie, seit 1967 unter Mladen Lipecki, war in der Abteilung grafische Künste untergebracht und keinesfalls ein eigener Studiengang. Im Jahre 1975, ein Jahr vor der Einstellung Bernd Bechers, lässt sich nachlesen, dass Mladen Lipecki als sogenannte „künstlerisch- technische Lehrkraft“ angestellt ist.[1]

An der Einrichtung der Fotoabteilung war Hilla Wobeser, die spätere Ehefrau Bernd Bechers mitbeteiligt. Die gelernte Fotografin, die ihre Fotolehre von 1951-53 in Potsdam absolvierte, half als Grafik- Studentin in den Jahren 1959-61 die Fotoabteilung auszubauen. Sie studierte bei Walter Breker, den sie in der Werbeagentur Troost in Düsseldorf kennenlernte und der zu diesem Zeitpunkt Dozent für angewandte Grafik war[2]. Es wurde eine Dunkelkammer eingerichtet, ebenso wurden zahlreiche Kameras angeschafft, darunter auch eine Plattenkamera.

Dass der Fotoabteilung zu diesem Zeitpunkt jedoch noch keine zentrale Rolle zukommt, zeigt sich in der Rede des Akademieleiters Norbert Kricke, der im Mai 1973, anlässlich des zweihundertjährigen Bestehens der Kunstakademie von der Unterteilung in den „Bereich des Lehrbaren, das sind die künstlerisch- technischen Werkstätten, die allen zugänglich sind, sowie die wissenschaftlichen Arbeitsgruppen. Hier liegt das eigentlich Lehr- und Lernbare“[3] spricht. In diesem Bereich ist zu diesem Zeitpunkt auch noch die Fotografie einzuordnen, denn zu dem künstlerischen Bereich, der „von den Künstlern getragen wird, die nicht „lehren“, sondern Beispiel sind durch ihre Person und Arbeit“[4], kann die Fotografie an diesem Datum nicht gezählt werden, da noch kein Fotokünstler als vorbildliches Beispiel an der Akademie beschäftigt ist.

Dieses Verständnis des Künstlers als inspirierendes Vorbild des Schülers hat seine Wurzeln in der Geschichte der Kunstakademien und beginnt mit dem Aufkommen der sogenannten „Meisterklasse“, deren Einführung im Zuge der Reform unter Peter Cornelius angedacht und bei Wilhelm Schadow im Jahre 1826 schließlich umgesetzt wurde[5].

Die Unterteilung des Lehr- und Lernbaren Bereiches und des künstlerischen Bereiches geht wiederum auf die Fusion von Kunst und Kunstgewerbe nach dem Prinzip des Bauhauses zurück. Dieses Verständnis vom Künstler, der einen umfassenden Überblick über das Handwerk haben sollte, welches er selbst in Werkstätten kennenlernt und seine Kunst auf genauen Kenntnissen der Wissenschaft und Technik fußen lässt, scheint auch hier noch eine Geltung zu haben.

In „Akademie heute“ lässt sich hierzu folgende Bemerkung finden: „Der künstlerisch-technische Bereich dient dazu, dass sich die Studierenden in den sie speziell interessierten Techniken wenigstens so viel an Kenntnissen, Informationen und Fähigkeiten aneignen, dass [...]das Kontaktgespräch (Anregung, Unterweisung und Korrektur) zwischen dem künstlerischen Betreuer und dem Studierenden sich primär auf den formal-künstlerischen Bereich des Projektes konzentrieren kann.“[6] Vorgesehen ist hier die Absolvierung eines Gruppengrundkurses in den künstlerisch-technischen Bereichen und später die Individualbetreuung durch die formal-künstlerischen Lehrkräfte. Im Bereich der Fotografie also besteht vor der Anstellung Bernd Bechers keine Möglichkeit der fotografischen Ausbildung über die Grenzen des „künstlerisch-technischen“ Bereiches hinaus.

Die Vorbildfunktion des schaffenden Künstlers prägt bis heute das Selbstverständnis der Kunstakademie. So äussert sich der Akademieprofessor Markus Lüpertz: „Die Lehre findet wesentlich in der Begegnung zwischen dem Künstler und dem Studierenden statt und konzentriert sich auf das künstlerische Tun des Schülers. Der Künstler gilt als Beispiel des schöpferischen Menschen, der den Weg zur Kunst aus seiner eigenen Kreativität zu öffnen vermag[7]. Weiter zeigt sich jedoch, dass sich der Schwerpunkt seit den 70er Jahren bis heute noch weiter auf den lehrenden Künstler als Mittelpunkt der Lehre verschoben hat. Denn weiter meint Lüpertz: „Die Ausbildung geschieht darum hauptsächlich in der Studien­klasse eines Künstlers, und die angebotenen Studiengänge sind um diese Künstlerklassen zentriert. Bei der Ausbildung kommt es der Kunstakademie darauf an, eine schöpferische Initiative zu wecken und sie zur künstlerischen Tätigkeit zu entwickeln und auszugestalten; darin besteht der Anspruch einer freien Kunst, der in der Düsseldorfer Akademie bereits während des Studiums Geltung hat. Deswegen haben alle angewandten Bereiche vom Kunsthandwerk über die Gebrauchsgraphik bis zum Design und zur Visuellen Kommunikation dort keinen Platz.“[8]

Festzuhalten bleibt, dass bis zum Jahre 1976, als Bernd Becher als Dozent für Fotografie tätig wurde, dieser Fachbereich noch weitestgehend als Unterbereich der grafischen Abteilung fungierte. Bernd Becher, der als Grafiker zunächst auch eher dem Bereich der angewandten Kunst anzurechnen ist, hatte sich zu diesem Zeitpunkt längst einen Namen in der Kunstszene gemacht, und kann somit ohne Zögern dem Bereich des „Künstlers als Vorbild“ zugeordnet werden. Dennoch verdankt er seiner Zugehörigkeit zur Kunstszene vermehrt den Kunstkritikern als seinem eigenen Selbstverständnis. Denn sein Vorgehen im Bereich der Fotografie ist sehr stark von einem konzeptuellen oder scheinbar wissenschaftlichen Ansatz geprägt, als von einem vermehrt künstlerischen. Sein Werk wird jedoch in Kapitel 3.1. tiefergehend erörtert werden.

Der Studiengang Fotografie ist laut Aussage von Bernd Becher, direkt aus den anderen Fachbereichen entwachsen, aus dem Umstand heraus, dass es „eine ganze Reihe Künstler gab, die fotografisch gearbeitet haben“.[9] Dieser Beschäftigung der bildenden Kunst mit dem Medium Fotografie verdankt sich demnach die Einrichtung des Studienganges. So wundert es nicht, dass viele der ersten Schüler Bernd Bechers direkt aus anderen Klassen der Kunstakademie kamen. So haben beispielsweise Thomas Ruff und Thomas Struth zuvor bei Gerhard Richter studiert.

Bernd Becher war von 1976 bis zu seinem 65. Geburtstag im Jahr 1996 an der Kunstakademie beschäftigt. Warum die Wahl damals gerade auf ihn fiel, lässt sich kaum noch herausfinden. Laut Dr. phil. habil. Dawn M. Leach, der Leiterin des Archivs der Kunstakademie Düsseldorf, fand keine offizielle Stellenausschreibung statt. Am 29.09.1975 wurde laut Protokoll des Senats Becher, Häusser und Heinemann in der Reihenfolge als Vorschlagsliste für den Lehrstuhl Fotografie beschlossen. Orlopp, Hahn, Oswald und Schweizer waren zuvor ebenfalls im Gespräch. Die Vorschläge resultierten aus Reaktionen auf Ausschreibungen und Vorschlägen von Mitgliedern. Bernd Becher wurde jedoch vom Direktor Norbert Kricke persönlich vorgeschlagen.

Laut Bernd Becher erfolgte seine Berufung an die Kunstakademie nach einer zweijährigen Überredung des damaligen Akademiedirektors Norbert Kricke, der bewusst Bernd Becher für diesen Posten gewinnen wollte[10]. Nach der Vorschlagsliste entschied sich das Gremium dann für Bernd Becher. Er konnte die Professur jedoch, aufgrund seiner arbeitsbedingten Reisen, nicht gleich antreten, und entschied sich erst nach zwei Jahren für die Stelle[11].

Nach seinem Weggang im Jahre 1996 blieb der Lehrstuhl bis ins Wintersemester 1999 unbesetzt. Im Januar 1997 fand eine Stellenausschreibung in der ZEIT[12] statt. Dennoch dauerte es zwei Jahre bis der Nachfolger feststand. Inzwischen unterrichteten Bernd Becher und einige seiner Kollegen der Kunstakademie die Fotoklasse. Warum diese Stelle so lange unbesetzt blieb lässt sich nicht hinreichend klären. Die Bewerbungsschreiben und die Unterlagen über die Verhandlungen stehen nach dem Archivgesetz des Landes Nordrheinwestfalen noch unter Datenschutz. Laut Zeitungsberichten waren der kanadische Fotokünstler Jeff Wall, sowie die Becher- Schüler Thomas Ruff und Thomas Struth in der engeren Auswahl um die Stelle. Nachdem entschieden wurde, dass kein ehemaliger Schüler den Lehrstuhl besetzen sollte, fiel die Entscheidung zugunsten Jeff Walls aus. Interessanterweise wurde mit dem kanadischen Fotokünstler ein Fotograf ausgewählt, der im Gegensatz zu Bernd Becher vorwiegend inszenierte Fotografien herstellt und nicht als reiner Dokumentarfotograf tätig ist. Seine Beschäftigung mit dem Realismus und seiner Inszenierung hätte allerdings durchaus eine interessante Fortentwicklung bieten können.

Jeff Wall war als Professor für Photographie vom 1. Oktober 1999 bis 1.
April 2000 an der Kunstakademie angestellt und entschied sich dann die Stelle nicht länger beizubehalten. Im Juli 2000[13] fiel die Entscheidung dann auf Thomas Ruff, der zunächst ein Semester als Dozent und dann als Professor für Fotografie angestellt wurde.

[...]


[1] In: Norbert Kricke und Rolf Sackenheim (Hg..): Akademie heute. Eine Dokumentation über die Kunstakademie Düsseldorf 1975. Düsseldorf 1975

[2] In: Helga Meister: Fotografie in Düsseldorf. Die Szene im Profil. Düsseldorf: Schwann im Patmos Verlag 1991, S.165ff

[3] In: Eduard Trier: Zweihundert Jahre Kunstakademie Düsseldorf. Düsseldorf : Schwann 1973, S.XIII;

Und ebenso in: Norbert Kricke und Rolf Sackenheim: Akademie heute, Vorwort

[4] In: Eduard Trier: Zweihundert Jahre Kunstakademie Düsseldorf, S. XIII

[5] Nachzulesen in: Nikolaus Pevsner: Die Geschichte der Kunstakademien. München: Mäander Verlag 1986, S. 186ff

[6] In: Norbert Kricke und Rolf Sackenheim (Hg..): Akademie heute. Eine Dokumentation über die Kunstakademie Düsseldorf 1975. Düsseldorf 1975

[7] Infobroschüre über das Studium an der Kunstakademie, zu finden als Download unter www.kunstakademie-duesseldorf.de/

[8] Hier distanziert sich Lüpertz von der nach der „Arts and Crafts“- Bewegung ins Leben gerufenen und vom Bauhaus in Deutschland weiterentwickelten Belebung des Kunsthandwerkes und der Künstlerausbildung in Werkstätten, die in der Kunstakademie Düsseldorf zu Beginn des 20. Jahrhunderts umgesetzt wurde und prinzipiell auch noch Bestand hat. Das Bauhaus knüpfte eng an diese Tradition an und verband die Kunstschule mit der Kunstgewerbeschule. Lüpertz findet hier jedoch wieder vermehrt zur romantisch beseelten Betonung des inspirierenden Genius des Künstlers und seiner Beispielfunktion in den Meisterklassen zurück, die seit Schadow bestehen. Hier zeigt sich wohl vor allem der Stolz des freien Künstlers. Siehe hierzu auch: Pevsner, Nikolaus: Die Geschichte der Kunstakademien. S.186ff

[9] Dieses Zitat stammt aus einem Telefoninterview, das am 25.1.2005 stattfand. Ein Mitschnitt findet sich im Anhang dieser Arbeit.

[10] Diese Informationen verdanke ich der Leiterin des Archivs, Dr. Dawn Leach, sowie einem Telefoninterview mit Bernd Becher. Ein Abdruck der Emails der Archivleiterin, sowie ein Mitschnitt des Telefoninterviews vom 25.1.2005 findet sich im Anhang dieser Arbeit.

[11] Siehe hierzu den Mitschnitt des Telefoninterviews im Anhang dieser Arbeit

[12] Die Ausschreibung für die Stelle zur Leitung der Kunstklasse für Photographie erschien am 31.01.1997 in DIE ZEIT

[13] Dieses Datum ist einem Rundschreiben an den Lehrkörper der Kunstakademie Düsseldorf zu entnehmen, der im Personalordner von Thomas Ruff im Archiv der Kunstakademie Düsseldorf einzusehen ist.

Ende der Leseprobe aus 80 Seiten

Details

Titel
Fotografie an der Kunstakademie Düsseldorf. Geschichte und Gegenwart
Hochschule
Ruhr-Universität Bochum  (Kunstgeschichte)
Note
2,8
Autor
Jahr
2005
Seiten
80
Katalognummer
V43687
ISBN (eBook)
9783638414319
Dateigröße
1457 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Fotografie, Kunstakademie, Düsseldorf, Geschichte, Gegenwart
Arbeit zitieren
Verena Krebs (Autor), 2005, Fotografie an der Kunstakademie Düsseldorf. Geschichte und Gegenwart, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/43687

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