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Die Bedeutung von Social Media für die Soziale Arbeit

Titel: Die Bedeutung von Social Media für die Soziale Arbeit

Hausarbeit , 2016 , 16 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Cristhina Sylvia Sedlacek (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit unternimmt den Versuch, die Entwicklung sozialer Medien derart darzustellen, dass die notwendigen und fast zwangsläufig ablaufenden Mechanismen in Hinblick auf den Bereich der Sozialen Arbeit deutlich werden.

„Soziale Medien“ besitzen in den modernen Gesellschaften aktuell einen Stellenwert, der noch vor 15 Jahren nicht abzuschätzen war. Dabei ist anzumerken, dass sich diese Affinität insbesondere bei den jüngeren Generationen zeigt und teilweise auch erhebliche Auswirkungen auf die Lebenswirklichkeit der Betroffenen zeigt, insbesondere weil 92% aller Jugendlichen im Alter von 12 bis 19 Jahren ein Smartphone besitzen.

Für die Soziale Arbeit ist die Einordnung der Bedeutung der neuen sozialen Medien nicht eindeutig, sondern es ergeben sich gedanklich zwei Konsequenzen:

Die Sozialen Medien schaffen Risikofelder und Problembereiche, die es bis zu deren Etablierung noch nicht gegeben hat. Somit sieht sich die Soziale Arbeit diese neuen Risiken und Problemfeldern ausgesetzt, z.B. hinsichtlich Themen wie die Einhaltung von Datenschutzbestimmungen zum Wohle von Kindern und Jugendlichen, die Problematik der umfänglichen Verfügbarkeit von Inhalten, die der Zielgruppe altersgemäß nicht gerecht werden und ebenso die Erweiterung von hergebrachtem Mobbing hin in den Bereich des (schwer zu kontrollierenden) Cybermobbings.

Die sozialen Medien bieten den Kindern und Jugendlichen darüber hinaus die Möglichkeit, diese derart zu nutzen, dass neuen Kommunikationswege und Möglichkeiten erschlossen werden können. Diese Änderung des Kommunikations- und Informationsverhaltens bietet der sozialen Arbeit auch neue Chancen, ihrem Auftrag nachzukommen:

Folgende Arbeit unternimmt den Versuch, diesen Sachverhalt zu präsentieren. Zunächst soll der Begriff der „Sozialen Medien“ genauer definiert werden. Im Anschluss werden anhand zweier Beispiele die Risiken und Chancen der Sozialen Arbeit hinsichtlich der Existenz dieser Sozialen Medien aufgezeigt. Es wird dargelegt, inwieweit die Soziale Arbeit dem Phänomen des Cybermobbings entgegenwirken kann. Außerdem wird dargestellt, welche Möglichkeiten die Soziale Arbeit hat, die neuen sozialen Medien zu nutzen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition Social Media

3. Zwei ausgewählte Beispiele zu sozialer Arbeit mit sozialen Medien

3.1 Cybermobbing und soziale Arbeit

3.2 Soziale Arbeit über soziale Medien

4. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen den neuen Möglichkeiten sozialer Medien und deren Auswirkungen auf die Soziale Arbeit, wobei sowohl neue Risikofelder als auch innovative Chancen für die aufsuchende Jugendhilfe beleuchtet werden.

  • Bedeutung digitaler Medien in der Lebenswelt von Jugendlichen
  • Herausforderungen durch Cybermobbing im schulischen und privaten Kontext
  • Möglichkeiten und Grenzen der Prävention und Intervention bei digitaler Gewalt
  • Ansätze der virtuell-aufsuchenden Jugendsozialarbeit
  • Nutzung sozialer Netzwerke zur Kontaktpflege und Partizipation

Auszug aus dem Buch

3.2 Soziale Arbeit über soziale Medien

Soziale Arbeit, die sich ihren Zielpersonen – hier: meist Jugendlichen – über soziale Medien nähert, stellt ein relativ neues Betätigungsfeld der aufsuchenden sozialen Arbeit dar. Dieses wird unter anderem von der Landesarbeitsgemeinschaft Mobile Jugendarbeit/Streetwork Baden-Württemberg e.V. (LAG MJA) untersucht, die hierzu sowohl im Jahr 2010 als auch im Jahr 2014 Berichte vorgelegt hat (vgl. LAG MJA, 2014, S. 13). Dabei formuliert die LAG MJA auch Standards für die Gestaltung von Webseiten für virtuell-aufsuchende Jugendsozialarbeit.

Ausgangspunkt der Überlegungen virtuell-aufsuchende Sozialarbeit ist dabei die zunehmende Digitalisierung des Alltags insbesondere von Heranwachsenden. In diesem Sinne werden Internetseiten und -plattformen wie bspw. Youtube oder Facebook zunehmend zu Aufenthaltsorten von jugendlichen, die in der aufsuchenden Sozialarbeit ebenso berücksichtigt werden müssen wie reale Aufenthaltsorte wie bspw. Einkaufszentren oder Bahnhöfe.

„Mobile Jugendarbeit setzt dort an, wo Jugendliche stehen und wo sie sich aufhalten, auch online. Im Zuge dessen begeben sich nun auch die MitarbeiterInnen zunehmend gezielt in virtuelle (Sozial)Räume als Orte des Aufsuchens. Die Virtuell-aufsuchende Arbeit in der Mobilen Jugendarbeit ist eine Kontaktform, die vor allem der Kontaktpflege und nur in einzelnen Fällen zur Kontaktaufnahme dient“ (LAG MJA, 2014, S. 13f.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den hohen Stellenwert sozialer Medien bei Jugendlichen und skizziert die Ambivalenz für die Soziale Arbeit zwischen neuen Risikofeldern und erweiterten Kontaktchancen.

2. Definition Social Media: Dieses Kapitel definiert soziale Medien als internetbasierte Infrastruktur für nutzergenerierte Inhalte und betont den kollaborativen Austauschcharakter gegenüber herkömmlichen Medien.

3. Zwei ausgewählte Beispiele zu sozialer Arbeit mit sozialen Medien: Das Kapitel analysiert Cybermobbing als Problemfeld der digitalen Welt sowie die Ansätze der virtuell-aufsuchenden Sozialarbeit als Ergänzung zum bestehenden Hilfeangebot.

4. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die Soziale Arbeit die neuen digitalen Räume aktiv besetzen muss, um präventiv gegen Risiken wie Cybermobbing zu wirken und neue, lebensweltnahe Beratungszugänge zu schaffen.

Schlüsselwörter

Soziale Arbeit, Social Media, Cybermobbing, Jugendsozialarbeit, Internet, Medienkompetenz, Virtuell-aufsuchende Arbeit, Prävention, Intervention, Postvention, Digitale Lebenswelt, Jugendhilfe, Soziale Netzwerke, Partizipation, Medienpädagogik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie moderne soziale Medien die Lebenswelt von Jugendlichen prägen und welche Konsequenzen dies für das professionelle Handeln in der Sozialen Arbeit mit sich bringt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen sind der Einfluss von Social Media auf das Kommunikationsverhalten von Jugendlichen, der Umgang mit digitalen Konflikten wie Cybermobbing und die Möglichkeiten der virtuellen aufsuchenden Arbeit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die neuen Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung für die Soziale Arbeit aufzuzeigen und Strategien zu identifizieren, wie Fachkräfte diesen Wandel aktiv gestalten können.

Welche wissenschaftliche Methodik wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und dem Vergleich aktueller Studien und Berichte zu den Themenbereichen Cybermobbing und virtuell-aufsuchende Jugendsozialarbeit.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsdefinition sozialer Medien sowie die detaillierte Betrachtung von Cybermobbing als soziales Problem und der virtuellen Präsenz von Sozialarbeiterinnen als Chance zur Kontaktpflege.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Cybermobbing, Soziale Arbeit, Medienkompetenz, Jugendsozialarbeit und virtuelle Lebenswelt.

Warum ist die Unterscheidung zwischen "traditionellem" Mobbing und Cybermobbing für Sozialarbeiter wichtig?

Die Anonymität, die dauerhafte Sichtbarkeit von Diffamierungen und der unbegrenzte Personenkreis machen Cybermobbing komplexer, was spezifische präventive und interventive Ansätze in der Sozialen Arbeit erfordert.

Ist die virtuell-aufsuchende Jugendsozialarbeit ein Ersatz für klassische Methoden?

Nein, sie wird als ergänzende Kontaktform betrachtet, die dort ansetzt, wo Jugendliche sich im digitalen Raum bewegen, ohne dabei die bewährten Standards und Grundprinzipien der Sozialen Arbeit zu ersetzen.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Bedeutung von Social Media für die Soziale Arbeit
Hochschule
Katholische Stiftungsfachhochschule München  (VHB)
Note
1,7
Autor
Cristhina Sylvia Sedlacek (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
16
Katalognummer
V436928
ISBN (eBook)
9783668795792
ISBN (Buch)
9783668795808
Sprache
Deutsch
Schlagworte
bedeutung social media soziale arbeit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Cristhina Sylvia Sedlacek (Autor:in), 2016, Die Bedeutung von Social Media für die Soziale Arbeit, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/436928
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  16  Seiten
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