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Welchen Einfluss hat die Self-Affirmation durch Social Network Sites (SNS) auf das persönliche Well-Being?

Title: Welchen Einfluss hat die Self-Affirmation durch Social Network Sites (SNS) auf das persönliche Well-Being?

Term Paper , 2016 , 12 Pages , Grade: 3,0

Autor:in: Anonym (Author)

Communications - Journalism, Journalism Professions
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Durch das Medium des Internets hat sich eine neue Kommunikations- und Interaktionsquelle entwickelt. Unter dem Namen Web 2.0 haben sich die sozialen Netzwerke entwickelt. Ein großes Ergebnis dieser Entwicklungen sind die Social Network Sites (SNS). SNS sind in der heutigen Welt der Medien von einer unglaublich starken Präsenz geprägt. Sie haben unseren Weg der Kommunikation komplett verändert. Die Konsequenzen der starken Nutzung von sozialen Medien sind noch unerforscht, obwohl Menschen auf der ganzen Welt einen großen Teil ihrer Zeit auf Sozialen Netzwerken verbringen.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definitionen und Forschungsstand

2.1 Definition Selbstdarstellung

2.2 Die Self-Affirmation Theory

2.3 Definition Well-Being

2.4 Aktueller Forschungsstand

3. Self-Affirmation auf SNS und Einfluss auf Well-Being

3.1 Selbstdarstellung und Self-Affirmation auf Social Network Sites

3.2 Einfluss auf das Well-Being

4. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der Selbstbestätigung durch soziale Netzwerke und dem persönlichen Wohlbefinden der Nutzer. Dabei steht die Frage im Fokus, ob und wie die durch Selbstdarstellung auf Plattformen wie Facebook erreichte Self-Affirmation das individuelle Well-Being beeinflusst.

  • Grundlagen der Selbstdarstellung in digitalen Medien
  • Erläuterung der Self-Affirmation Theory nach Steele
  • Differenzierung zwischen hedonischem und eudaimonischem Wohlbefinden
  • Analyse des Einflusses von Social Network Sites auf psychologische Bedürfnisse

Auszug aus dem Buch

2.2 Die Self-Affirmation Theory

Die Self-Affirmation Theory, begründet durch Steele im Jahre 1988 (im deutschen auch Selbstbestätigungstheorie), basiert auf dem fundamentalen Bedürfnis nach Selbstwert und Integrität. Die Theorie nimmt an, dass jede Person eine gute und an die Gesellschaft angepasste Person sein möchte. Ob eine Person als gut betrachtet wird oder nicht, hängt allerdings auch von der Kultur, den gesellschaftlichen Gruppen und den Umständen ab, in denen diese Person lebt (Sherman & Cohen, 2006). Ein positives Selbstbild soll erhalten werden, um Situationen im Alltag besser meistern zu können. Die Self-Affirmation Theory beschreibt unter anderem, dass Menschen ein grundsätzliches Bedürfnis nach einem positiven Selbstwertgefühl haben. Informationen oder Dinge, die dieses Selbstwertgefühl negativ beeinflussen könnten, werden von Grund auf gemieden (Toma, 2016). Der eigene Beitrag zu negativen Ereignissen wird abgeschwächt, während der Beitrag zu den positiven Ereignissen „hochgepusht“ wird. Es wird sich also auf die positiven Aspekte des eigenen Ichs konzentriert. Negative Aspekte und Schwächen werden vermieden (Sherman & Cohen, 2006). Self-Affirmation ist somit der Weg, um in einer zufriedenstellenden Weise das grundlegende Bedürfnis von dem eigenen Selbstwert zu beschreiben. Es wird versucht, die eigenen Kognitionen in Einklang zu bringen (Toma & Hancock, 2013).

Zusammenfassend beschreibt die Self-Affirmation Theory, dass die Auswirkungen einer Bedrohung auf unser Selbstkonzept verkleinert werden, indem man sich auf Fähigkeiten einer anderen Dimension konzentriert. An einem Beispiel erklärt: Ein Student, der in einer Klausur durchfällt, fühlt sich selbst besser, wenn er die Klausur als unfair bewertet oder den Dozenten in seiner Bewertung als zu streng bezeichnet (Toma, 2010). Menschen sind also grundlegend motiviert, ein positives und Selbstbild stets aufrecht zu erhalten (Steele, 1988). Diejenigen, die eine positive Selbsteinschätzung haben, haben im Falle einer kognitiven Dissonanz mehrere Möglichkeiten, sich selbst zu bestätigen als diejenigen mit einer negativen Selbsteinschätzung. Dadurch, dass die Fähigkeiten in einer anderen Dimension bestätigt werden, ist das Selbstwertgefühl der Person nicht in Gefahr (Sherman & Cohen, 2006).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung stellt die wachsende Bedeutung von Social Network Sites dar und formuliert die Forschungsfrage bezüglich des Zusammenhangs von Self-Affirmation und Wohlbefinden.

2. Definitionen und Forschungsstand: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundbegriffe wie Selbstdarstellung, Self-Affirmation Theory und Well-Being und fasst den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Studien zusammen.

3. Self-Affirmation auf SNS und Einfluss auf Well-Being: Hier wird die spezifische Verbindung zwischen der aktiven Selbstdarstellung auf sozialen Netzwerken, der daraus resultierenden Selbstbestätigung und den Auswirkungen auf das psychologische Wohlbefinden analysiert.

4. Fazit und Ausblick: Das Fazit führt die zentralen Erkenntnisse zusammen und identifiziert Forschungslücken, wie beispielsweise die Untersuchung anderer Plattformen oder die Differenzierung zwischen hedonischem und eudaimonischem Wohlbefinden.

Schlüsselwörter

Social Network Sites, Self-Affirmation Theory, Well-Being, Selbstdarstellung, Facebook, psychologisches Wohlbefinden, hedonisches Wohlbefinden, eudaimonisches Wohlbefinden, Selbstwertgefühl, Selbstbestätigung, Internetkommunikation, Mediennutzung, Identitätsfindung, soziale Medien, Nutzerverhalten

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den psychologischen Einfluss der Nutzung sozialer Netzwerke (SNS) auf das Wohlbefinden der Anwender, speziell unter dem Aspekt der Selbstbestätigung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Selbstdarstellung im Internet, die Self-Affirmation Theory sowie die Konzepte des hedonischen und eudaimonischen Wohlbefindens.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen der durch SNS-Nutzung erzielten Self-Affirmation und dem persönlichen Wohlbefinden der Nutzer zu ergründen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und der Auswertung bestehender empirischer Studien zu den genannten psychologischen Theorien und deren Anwendung im digitalen Kontext.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Grundlagen definiert und anschließend die Verbindung zwischen der Selbstdarstellung auf SNS und dem Einfluss auf das psychologische Wohlbefinden detailliert diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind unter anderem Self-Affirmation, Well-Being, soziale Netzwerke, Selbstdarstellung, psychologische Integrität und Mediennutzung.

Warum spielt die individuelle Profilgestaltung eine wichtige Rolle?

Die Profilgestaltung ermöglicht es Nutzern, ein ideales Selbstbild zu kreieren, das aktiv zur Selbstbestätigung beiträgt und somit das subjektive Wohlbefinden steigern kann.

Inwieweit unterscheiden sich hedonisches und eudaimonisches Wohlbefinden?

Das hedonische Wohlbefinden fokussiert sich auf kurzfristiges Glück und Zufriedenheit, während das eudaimonische Wohlbefinden tieferliegende Aspekte wie Lebenssinn und persönliche Entfaltung einbezieht.

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Details

Title
Welchen Einfluss hat die Self-Affirmation durch Social Network Sites (SNS) auf das persönliche Well-Being?
College
Johannes Gutenberg University Mainz  (Institut für Publizistik)
Course
Online Kommunikation
Grade
3,0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2016
Pages
12
Catalog Number
V436934
ISBN (eBook)
9783668772564
ISBN (Book)
9783668772571
Language
German
Tags
welchen einfluss self-affirmation social network sites well-being
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2016, Welchen Einfluss hat die Self-Affirmation durch Social Network Sites (SNS) auf das persönliche Well-Being?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/436934
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