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Hyperaktive Kinder im Unterricht und der Sportförderunterricht als mögliche Hilfe

Titre: Hyperaktive Kinder im Unterricht und der Sportförderunterricht als mögliche Hilfe

Epreuve d'examen , 2004 , 104 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Jana Frankenberg (Auteur)

Didactique - Sport, Pédagogie du sport
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Résumé Extrait Résumé des informations

Im Rahmen der Vorüberlegungen zu meiner Examensarbeit habe ich mir über viele pädagogische Handlungsfelder Gedanken gemacht. Da ich seit meinem Studienbeginn die Problematik der Lern- und Erziehungsprobleme heranwachsender Kinder mit zunehmendem Interesse verfolge, möchte ich mich auch in meiner Arbeit diesem Thema widmen.

Erste, sehr spannende Einblicke bekam ich in diversen Seminaren, die sich mit dieser Thematik beschäftigten. Hinsichtlich des Gedankens, mit diesen Problemen auch in meiner späteren Berufspraxis konfrontiert zu werden, entschied ich mich dafür, die Lebens- und Lernsituationen von Kindern mit Lern- und Verhaltensauffälligkeiten näher zu betrachten. Mein Anliegen ist es, ihre Situation besser zu verstehen, um ihnen dann in meinem späteren Berufleben eventuell effektive Hilfestellungen anbieten zu können.

Die Problematik von ADHS- Kindern ist schon seit langem ein zentraler Bestandteil schulpädagogischer Handlungsräume, die im Rahmen einer ganzheitlichen Persönlichkeitsentwicklung an Grundschulen nicht vernachlässigt werden darf. Neben der Bearbeitung des ADH- Syndroms werde ich des Weiteren noch genauer auf den Sportförderunterricht in der Schule eingehen, der lediglich als „eine“ mögliche Hilfe verhaltensauffälliger Kinder angesehen werden kann.

Auf die Problematik der Hyperaktivität bin ich im Zusammenhang mit meinem Fachpraktikum Anfang des Jahres gestoßen. In meiner damaligen ersten Klasse befand sich ein Junge, der immer wieder durch übermäßige Impulsivität, ständige Unruhe und einen ausgesprochenen Bewegungsdrang in der Gruppe auffiel. Bei einem Gespräch mit der Klassenlehrerin erfuhr ich wenig später, dass der Junge unter Umständen das ADH-Syndrom haben könnte. Eine genaue Diagnose stand zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht fest. Laut Anamnese und Aussagen der Eltern sind bestehende Auffälligkeiten im Vorschulalter (Kindergarten) noch nicht behandelt worden. Erst im Rahmen der schulischen Unterrichtssituationen bemerkte die Klassenlehrerin bei ihm jene Auffälligkeiten, auf die ich im Laufe meiner Arbeit noch genauer eingehen werde.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 EINFÜHRUNG

1.1 Zur Themenauswahl

1.2 Aufbau der Arbeit

1.3 Zur Relevanz des Themas

2 HYPERAKTIVITÄT

2.1 Allgemeine Begriffsklärung

2.2 Definitionsversuche

2.3 Historischer Abriss

2.4 Mögliche Ursachen

2.4.1 Genetische Faktoren

2.4.2 Organische Faktoren

2.4.3 Ökologische Faktoren

2.4.4 Psycho- soziale Faktoren

2.4.5 Störung der sensorischen Integration der Sinne

2.4.5.1 Das Körperschema

2.4.6 Veränderte Kindheit

2.5 Welche Symptome zeigen hyperaktive Kinder im Alltag?

2.5.1 Welche Symptome kommen in der Schule hinzu?

2.5.2 Wie sollte ein Lehrer mit einem hyperaktiven Kind im Unterricht umgehen?

2.6 Die Diagnose

2.7 Verschiedene Therapieformen

2.7.1 Verhaltenstherapie

2.7.3 Kinderpsychotherapie

2.7.4 Logopädie

2.7.5 Ergotherapie

2.7.6 Spieltherapie

2.7.7 Psychomotorik

2.7.8 Medikamentöse Behandlung

2.7.9 Familientherapie

3 SPORTFÖRDERUNTERRICHT ALS SPEZIELLE THERAPIEFORM IN DER SCHULE

3.1 Was ist Sportförderunterricht?

3.2 Warum Sportförderunterricht in der Schule?

3.2.1 Verändertes Gesundheitsverständnis

3.2.2 Veränderte Kindheit

3.3 Entstehungsgeschichte des Sportförderunterrichts

3.4 Aufgabenbereiche und Zielsetzungen

3.5 Zielgruppe

3.6 Die Auswahl der Kinder

3.7 Inhaltsbereiche

3.7.1 Wahrnehmungsförderung

3.7.2 Motorische Wahrnehmung

3.7.3 Soziale, emotionale und kognitive Förderung

3.8 Organisatorische und didaktische Überlegungen

4 PRAKTISCHER TEIL

4.1 Beschreibung der Schule

4.2 Zur Auswahl der Kinder für den Sportförderunterricht

4.3 Eine Beschreibung der Sportfördergruppe an der Schule

4.4 Entwicklungsgeschichte eines ADHS- Jungen von der Geburt bis heute

4.5 Auffälligkeiten des ADHS- Jungen im Unterricht

4.6 Möglichkeiten des Sportförderunterrichts in Hinblick auf seine Auffälligkeiten

4.7 Eine Sportförderstunde zum Thema Sozialverhalten

4.7.1 Verhalten des ADHS- Jungen in dieser Stunde

4.8 Eine Sportförderstunde zum Thema Körperschema

4.8.1 Verhalten des ADHS- Jungen in dieser Stunde

4.9 Kurzfristige Auswirkungen des Sportförderunterrichts im regulären Unterricht

4.10 Langfristige Veränderungen durch den Sportförderunterricht seit Schulbeginn

4.11 Eine Zusammenfassung der praktischen Beobachtungen

5 FAZIT

6 QUELLEN UND LITERATURVERZEICHNIS

6.1 Literaturverzeichnis

6.2 Internet Quellen

6.3 Zusätzlich verwendete Literatur

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht die Herausforderungen hyperaktiver Kinder im Schulunterricht und evaluiert, inwieweit der Sportförderunterricht als komplementäre pädagogische Maßnahme dazu beitragen kann, Verhaltensauffälligkeiten zu mildern, die Persönlichkeitsentwicklung zu fördern und den Kindern die Integration in den Schulalltag zu erleichtern.

  • Analyse der Symptomatik und Ursachen des ADHS-Syndroms bei Grundschulkindern.
  • Untersuchung des Konzepts "Sportförderunterricht" als ganzheitliche Therapiemethode in der Schule.
  • Praktische Beobachtung und Dokumentation eines ADHS-Jungen in einer Sportfördergruppe und im regulären Unterricht.
  • Bewertung des Einflusses von Sport und Bewegung auf das Sozialverhalten und das Körperschema von betroffenen Kindern.
  • Reflektion über die Rolle der Lehrkraft im Umgang mit hyperaktiven Schülern und die Bedeutung interdisziplinärer Zusammenarbeit.

Auszug aus dem Buch

2.4.5.1 Das Körperschema

Unter dem Begriff „Körperschema“, welcher auch als „Körperwahrnehmung“, „Körperabbild“ oder „Nervenmodell des Körpers“ bezeichnet wird, versteht man „die Wahrnehmung, die eine Person von ihrem eigenen Körper hat“ (Ayres, 1998, Seite 318).

Das Körperschema „entsteht aus der Summe aller auf den eigenen Körper bezogenen Empfindungen und Erfahrungen“ (www.ergitherapie-berlin.com 29.9.04, 17:24), „die in Form von „Landkarten“ im Gehirn gespeichert werden“ (Ayres, 1998, Seite 318).

Das Körperschema „ist das unbewusste und spontan abrufbare innere Bild von den Ausmaßen, der Beschaffenheit, den Fähigkeiten und Möglichkeiten des Körpers“ (www.ergotherapie-berlin.com 29.9.04, 17:24).

Alle sinnlichen Erfahrungen, die Kinder in ihrer Entwicklung sammeln, formen ein inneres Vorstellungsbild des eigenen Körpers im Gehirn. Sie werden gesammelt indem Kinder spielen, toben und ausprobieren. Sie nehmen dabei den Einfluss der Schwerkraft wahr, fühlen wie sich Teile ihres Körpers bewegen, wie sie zusammenwirken und ebenso, wo ihre körperlichen Grenzen liegen. Indem Kinder Erfahrungen über die Konsequenzen ihrer Bewegungen sammeln, messen sie ihren Körper quasi aus und das Gehirn speichert alle nötigen Informationen, die das Kind zum Steuern und Planen körperlicher Bewegungen braucht (vgl. Ayres, 1998, Seite 39-40).

Zusammenfassung der Kapitel

EINFÜHRUNG: Die Autorin legt die Motivation für das Thema dar, erläutert den Aufbau der Examensarbeit und verdeutlicht die hohe gesellschaftliche sowie pädagogische Relevanz der ADHS-Problematik.

HYPERAKTIVITÄT: Dieses Kapitel definiert den Begriff ADHS, bietet einen historischen Überblick, diskutiert vielfältige Ursachenmodelle und analysiert verschiedene therapeutische Ansätze, einschließlich medikamentöser Behandlung.

SPORTFÖRDERUNTERRICHT ALS SPEZIELLE THERAPIEFORM IN DER SCHULE: Hier wird der Sportförderunterricht als pädagogische Fördermaßnahme eingeführt, dessen historische Entwicklung aufgezeigt und die Relevanz in Bezug auf veränderte Kindheit und Gesundheitsverständnis begründet.

PRAKTISCHER TEIL: Die Autorin dokumentiert ihre Beobachtungen an einem spezifischen Fallbeispiel eines ADHS-Jungen, vergleicht diese mit theoretischen Erkenntnissen und evaluiert die Auswirkungen des Sportförderunterrichts auf sein Sozialverhalten und seine motorischen Fähigkeiten.

FAZIT: Zusammenfassend wird betont, dass ADHS ein komplexes Störungsbild ist, bei dem der Sportförderunterricht eine wertvolle, wenn auch nicht alleinige, ergänzende Hilfe zur Förderung der sensorischen Integration und sozialen Kompetenz darstellt.

Schlüsselwörter

ADHS, Hyperaktivität, Sportförderunterricht, Körperschema, Wahrnehmungsförderung, sensorische Integration, motorische Unruhe, Sozialverhalten, Psychomotorik, Grundschule, Inklusion, pädagogische Förderung, ADH-Syndrom, Schulsport, Entwicklungspsychologie.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das zentrale Anliegen dieser Arbeit?

Die Arbeit untersucht, wie das ADHS-Syndrom bei Grundschülern das Lern- und Sozialverhalten beeinflusst und welche unterstützende Rolle der Sportförderunterricht dabei spielen kann, um betroffenen Kindern bei der Integration und Bewältigung ihres Alltags zu helfen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Arbeit deckt die theoretischen Grundlagen der Hyperaktivität (Ursachen, Diagnose, Therapieformen), die Veränderung der kindlichen Lebenswelt (Bewegungsmangel, verändertes Gesundheitsverständnis) und die konkrete Ausgestaltung sowie Evaluation des Sportförderunterrichts im schulischen Kontext ab.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, den Nutzen des Sportförderunterrichts als praxisnahe Therapiemethode in der Grundschule zu analysieren und anhand eines Fallbeispiels zu prüfen, ob und wie dadurch Auffälligkeiten bei einem hyperaktiven Jungen positiv beeinflusst werden können.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche zu theoretischen Modellen und einer empirischen, erfahrungsorientierten Untersuchung mittels teilnehmender Beobachtung eines Schülers im regulären Unterricht sowie in gezielten Sportförderstunden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Block, der Ursachen und therapeutische Ansätze beleuchtet, und einen praktischen Teil, der die Schule, die Sportfördergruppe und die spezifischen Beobachtungen an einem ADHS-Jungen detailliert dokumentiert.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit am besten charakterisieren?

Die zentralen Begriffe sind ADHS, Sportförderunterricht, Körperschema, Wahrnehmungsförderung, soziale Integration, Psychomotorik und pädagogische Herausforderungen im Grundschulalter.

Warum spielt das "Körperschema" eine so zentrale Rolle bei der Analyse des Jungen?

Die Autorin argumentiert, dass viele Symptome des Jungen auf eine Störung der sensorischen Integration zurückzuführen sind; ein ungeordnetes Körperschema führt zu Raum-Lage-Problemen, motorischer Unsicherheit und einer Unfähigkeit, die eigenen körperlichen Grenzen korrekt einzuschätzen.

Welche langfristigen Erfolge konnte die Autorin bei dem beobachteten Jungen feststellen?

Nach über einem Jahr regelmäßiger Teilnahme am Sportförderunterricht zeigten sich deutliche Verbesserungen in der kinästhetischen und vestibulären Wahrnehmung, eine bessere Raumorientierung sowie eine stärkere Bereitschaft zur Kooperation in der Klassengemeinschaft.

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Résumé des informations

Titre
Hyperaktive Kinder im Unterricht und der Sportförderunterricht als mögliche Hilfe
Université
University of Osnabrück
Note
2,0
Auteur
Jana Frankenberg (Auteur)
Année de publication
2004
Pages
104
N° de catalogue
V43696
ISBN (ebook)
9783638414371
ISBN (Livre)
9783656203957
Langue
allemand
mots-clé
Hyperaktive Kinder Unterricht Sportförderunterricht Hilfe
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Jana Frankenberg (Auteur), 2004, Hyperaktive Kinder im Unterricht und der Sportförderunterricht als mögliche Hilfe, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/43696
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