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Was ist Inklusion? Bildung und Hintergrund des Inklusionsgedankens

Titel: Was ist Inklusion? Bildung und Hintergrund des Inklusionsgedankens

Hausarbeit , 2015 , 5 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Fabian Titsch (Autor:in)

Pädagogik - Interkulturelle Pädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Sowohl während der Vorlesungen an der Hochschule als auch beim besichtigen der PRISMA Einrichtung, sowie der Kita „ Sulzbacher Haus“ ergaben sich für mich zwei zentrale Fragen: Was bedeutet Inklusion und welche Idee steckt hinter Inklusion.

Deshalb erkläre ich im ersten Teil des Portfolios damit auseinandergesetzt was Inklusion ist, wie der Begriff entstand und wie sich die aktuelle Situation zeigt. Im zweiten Teil werde ich auf das bereits geführte Interview mit Pauls Mutter im Rahmen eines Seminares an der Hochschule eingehen. Im dritten Teil ziehe ich ein Fazit und weise auf die notwendigen Folgerungen hin, die zur erfolgreichen Umsetzung nötig sind.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Was ist Inklusion?

2.1 Hintergrund des Inklusionsgedankens

2.3 Inklusion und Bildung

Zielsetzung & Themen

Das Ziel dieser Arbeit ist es, den Begriff der Inklusion theoretisch zu fundieren, seine Entstehung zu beleuchten und die aktuelle Situation im deutschen Bildungssystem kritisch zu hinterfragen.

  • Grundlegende Definition und Begriffsbestimmung von Inklusion
  • Historischer Hintergrund und Entwicklung des Inklusionsgedankens
  • Inklusion als Menschenrecht vs. Fürsorgeprinzip
  • Analyse der Inklusionsentwicklung im deutschen Schulsystem
  • Herausforderungen durch das bestehende Doppelsystem (Regelschule/Förderschule)

Auszug aus dem Buch

2. Was ist Inklusion?

Es existieren viele verschiedene Definitionen für den Begriff der Inklusion. Doch besonders interessant ist die Frage, was den Reichtum einer Gesellschaft ausmacht. Geht es dabei um wirtschaftliche Macht, um politische Sicherheit oder doch um kulturelle Vielfalt? Die Antwort auf diese Frage ist kurz, aber prägnant: „Eine Gesellschaft besteht aus Menschen. Und sie sind es, die das Wohl einer Gesellschaft prägen - und zwar in allen wichtigen Lebens Bereichen“ Aktion Mensch betont, dass es bei der Gesellschaft um Menschen geht. Inklusion meint, jeder Mensch hat das Recht sich an allen gesellschaftlichen Prozessen gleichberechtigt zu beteiligen. Dieses Recht besteht von Beginn an und ist unabhängig von der ethnischen und sozialen Herkunft, des Alters und des Geschlechts sowie der individuellen Fähigkeiten eines Einzelnen.

Inklusion stellt kein Expertenthema dar, sondern ein Thema, dass jeden Menschen betrifft und eine Bedeutung für die gesamte Gesellschaft hat. Andreas Hinz definiert Inklusion als „...allgemeinpädagogische[n] Ansatz, der auf der Basis von Bürgerrechten argumentiert, sich gegen alle gesellschaftliche Marginalisierung wendet und somit allen Menschen das gleiche volle Recht auf individuelle Entwicklung und soziale Teilhabe ungeachtet ihrer persönlichen Unterstützungsbedürfnisse zugesichert sehen will“.

Der Begriff Inklusion ist aus dem Lateinischen „inclusio“ abgeleitet und bedeutet in der deutschen Sprache „Einschluss, Dazugehörigkeit.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung erläutert die Entstehung der zentralen Forschungsfragen durch Hospitationen und den Besuch von Bildungseinrichtungen sowie den Aufbau des Portfolios.

2. Was ist Inklusion?: Dieses Kapitel definiert den Begriff Inklusion als Menschenrecht auf gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe und grenzt es von reinem Fürsorgedenken ab.

2.1 Hintergrund des Inklusionsgedankens: Hier wird die historische Genese des Begriffs in den USA und dessen internationale Etablierung durch Bildungsdokumente wie die Salamanca-Erklärung aufgezeigt.

2.3 Inklusion und Bildung: Das Kapitel analysiert die stagnierende Entwicklung im deutschen Schulsystem sowie die Herausforderungen, die aus dem Fortbestehen des Doppelsystems von Regel- und Förderschulen resultieren.

Schlüsselwörter

Inklusion, Bildung, Menschenrechte, gesellschaftliche Teilhabe, Förderschulen, Regelschulen, UN-Behindertenrechtskonvention, Bildungsgerechtigkeit, Diskriminierung, Sonderpädagogik, gemeinsames Lernen, Schulsystem, Förderbedarf, Barrierefreiheit, soziale Integration.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Konzept der Inklusion, seiner theoretischen Herleitung und der praktischen Umsetzung im deutschen Bildungswesen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen umfassen die menschenrechtliche Begründung von Inklusion, die historische Entwicklung des Konzepts sowie eine kritische Bestandsaufnahme der Inklusionsquote an deutschen Schulen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, ein Verständnis für die Bedeutung von Inklusion als gesamtgesellschaftliche Aufgabe zu entwickeln und die Diskrepanz zwischen politischem Anspruch und schulpraktischer Realität aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse sowie auf persönlichen Erfahrungen aus Hospitationen und Experteninterviews.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine begriffliche Fundierung, die historische Einordnung der Inklusionsbewegung und eine quantitative Analyse der Beschulungssituation von Kindern mit Förderbedarf.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Inklusion, Menschenrechte, Bildungsgerechtigkeit, gemeinsames Lernen und Förderbedarf sind die zentralen Begriffe der Publikation.

Warum betont die Arbeit den Unterschied zwischen Fürsorge und Menschenrecht?

Inklusion wird als Verpflichtung verstanden, die auf Bürgerrechten basiert, statt als freiwillige Fürsorgeleistung, was eine grundlegende Änderung der gesellschaftlichen Einstellung erfordert.

Welche Herausforderungen identifiziert die Arbeit für das deutsche Schulsystem?

Die Arbeit kritisiert vor allem das bestehende Doppelsystem, das durch die weiterhin hohe Anzahl an Förderschulen und die unzureichende Umschichtung von Ressourcen die Inklusion an Regelschulen erschwert.

Wie bewertet die Arbeit die aktuelle Inklusionsquote?

Obwohl ein Anstieg der Inklusionsanteile zu verzeichnen ist, weist die Arbeit darauf hin, dass dieser Fortschritt durch gleichzeitig hohe oder stabile Zahlen in Sondereinrichtungen relativiert wird.

Welche Konsequenzen zieht der Autor für die Politik?

Die Arbeit fordert ein entschiedenes politisches Handeln, um das Bildungssystem strukturell zu verändern und sicherzustellen, dass Inklusion nicht durch mangelnde Finanzierung oder fehlende Fachkräfte scheitert.

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Details

Titel
Was ist Inklusion? Bildung und Hintergrund des Inklusionsgedankens
Hochschule
Evangelische Fachhochschule Freiburg  (Pädagogik der frühen Kindheit)
Veranstaltung
Sozialmanagement
Note
2,0
Autor
Fabian Titsch (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
5
Katalognummer
V437005
ISBN (eBook)
9783668781023
Sprache
Deutsch
Schlagworte
inklusion bildung hintergrund inklusionsgedankens
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Fabian Titsch (Autor:in), 2015, Was ist Inklusion? Bildung und Hintergrund des Inklusionsgedankens, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/437005
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Leseprobe aus  5  Seiten
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