Mirabeaus "Der gelüftete Vorhang oder Lauras Erziehung" als Repräsentationswerk des materialistischen Menschenbildes der französischen Aufklärung


Hausarbeit, 2015
25 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Das materialistische Menschenbild der französischen Aufklärung
2. 1 Natur, Moral und Vernunft
2. 2 Der Mensch, die Frau und Sexualität

3 Die Darstellung des Menschen in Der gelüftete Vorhang oder Lauras Erziehung
3. 1 Mirabeau und Der gelüftete Vorhang
3. 2 Die Figuren
3. 2. 1 Die philosophische Figur: Der Vater
3. 2. 2 Die Übergangsfigur: Laura
3. 2. 3 Die körperlichen Figuren: Lucette, Rosa, Vernol und Eugénie

4 Der gelüftete Vorhang als Spiegel des Materialismus

5 Fazit

6 Literaturliste

1 Einleitung

„Was ist der Mensch?“ war im Europa des 18. Jahrhunderts „eine Frage, die die Gelehrten wie keine andere umtrieb“[1]. Über Jahrhunderte hinweg bestand keine Notwendigkeit, eine solche Frage zu stellen. Die Kirche bildete ein festes gesellschaftliches Fundament und präsentierte den Menschen der christlichen Auffassung gemäß als ein von Gott geschaffenes Lebewesen, dessen Körper nur als irdische Hülle für die unsterbliche Seele dient[2].

Doch viele Gelehrte entwickelten durch wissenschaftliche Fortschritte seit dem 15. und 16. Jahrhundert das Selbstbewusstsein, die Welt wie auch den Menschen wissenschaftlich erklären zu können, und stellten religiöse Autoritäten zunehmend in Frage – eine Entwicklung, die in Frankreich im Zeitalter der Aufklärung ihren Höhepunkt erreichte[3]. Mit der generellen Hinterfragung der christlichen Religion und ihres Körper-Seele-Dualismus ging auch eine Überprüfung der vom Christentum vorgegebenen Sitten, Regeln und Verbote auf ihre Vernunftmäßigkeit einher[4]. So unterlagen beispielsweise Sinnlichkeit und generell alles Körperliche im Christentum einem strikten Tabu, wurden jedoch durch aufgeklärte Philosophen und Mediziner im Zuge der zunehmenden Schwächung der religiösen Macht eine erheblich aufgewertet[5].

Der Materialismus, eine philosophische Denkrichtung, die die menschlichen Eigenschaften aus der Natur ableitete, veränderte das Verständnis des Menschen und betonte das Physische, das zuvor nur Gefäß für die Seele war. Dass sich dies auch in der Literatur niederschlug, wird nicht zuletzt durch die bemerkenswerte Anzahl an pornographischer Literatur deutlich, die in Frankreich in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts ihre Blütezeit erlebte[6], obwohl ihr Druck und ihre Veröffentlichung strafbar waren[7].

Einer der zahlreichen Autoren dieser Zeit, die sich an erotischer Literatur versuchten, war Honoré Gabriel de Riquetti de Mirabeau. Mirabeau gilt als einer der Vorreiter der französischen Revolution und genoss zu seiner Zeit große Popularität[8]. Auch die Aufklärungsforschung schenkt ihm einige Aufmerksamkeit[9]. Doch seine erotischen Werke finden außerhalb kurzer Erwähnungen am Rande kaum wissenschaftliche Beachtung, obwohl sein 1786 verfasster Roman Der gelüftete Vorhang oder Lauras Erziehung erst 2002 neu aufgelegt wurde[10] und keinen rein pornographischen Text darstellt. Seine philosophischen Inhalte und die Darstellung eines bestimmten Menschenbildes sind auch für die Forschung von Interesse. Doch bisher wurde das Werk lediglich als religionskritisch erkannt, jedoch kaum herausgearbeitet, welche zeitgenössischen Denkweisen es enthält und wie die Kritik erzeugt wird[11].

Vor diesem Hintergrund rückt die vorliegende Arbeit den oben genannten Roman in den Mittelpunkt und soll folgender Frage nachgehen: Inwiefern spiegelt sich das materialistische Menschenbild der französischen Aufklärung in Mirabeaus Der gelüftete Vorhang wider?

Der erste Teil der Arbeit wird zur Beantwortung dieser Frage das Menschenbild des Materialismus auf Grundlage der Forschungsliteratur erläutern. Zum einen wird auf Paul Thiry d’Holbach sowie einige Schlüsselbegriffe eingegangen. Zum anderen wird das Frauen- und Männerbild im Frankreich des 18. Jahrhunderts dargestellt, denn dass beide Geschlechter zur Gattung „Mensch“ gehören, war damals keine Selbstverständlichkeit, was eine Differenzierung notwendig macht[12]. In diesem Zusammenhang wird auch der Umgang mit Sexualität näher betrachtet.

Der zweite Teil wird sich der Untersuchung des Gelüfteten Vorhangs im Hinblick auf die Leitfrage widmen. Zunächst wird dabei auf Mirabeau und sein Werk eingegangen. Diesem kurzen Überblick folgt die Darstellung der einzelnen Figuren. Dabei wird einerseits erläutert, mit welchen äußerlichen und charakterlichen Eigenschaften die Figuren beschrieben werden, und andererseits, welche philosophischen Äußerungen enthalten sind und wer sie vermittelt.

Die Erkenntnisse dieser Analyse werden im dritten Teil mit dem Menschenbild der französischen Aufklärung in Beziehung gesetzt. Somit soll überprüft werden, inwiefern Mirabeau Elemente dieses Bildes aufgreift und sein Werk die Funktion hat, die aufklärerische Sicht auf den Menschen zu vertreten.

Im Fazit sollen die Ergebnisse der Arbeit schließlich zusammengefasst und diskutiert werden, sodass die Leitfrage möglichst beantwortet werden kann.

2 Das materialistische Menschenbild der französischen Aufklärung

Der Begriff „Aufklärung“ beschreibt in Europa das Zeitalter von circa 1650 bis 1800, in dem die etablierten christlich begründeten Denkformen und Institutionen (wie bestimmte Moralvorstellungen oder das Gottesgnadentum) zunehmend von Tendenzen zur Selbstständigkeit des Individuums verdrängt wurden. War zuvor Gott der Mittelpunkt einer christlich bestimmten Welt, so wurde nun der Mensch zum Zentrum einer aufgeklärten.[13] Immanuel Kants berühmter Aufsatz Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung? repräsentiert das philosophische Leitbild, das zur Entstehung dieses neuen Menschenbildes beigetragen hat:

Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Sapere aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! ist also der Wahlspruch der Aufklärung.[14]

Kant propagiert, dass der Mensch – sofern er kognitiv dazu in der Lage ist – Mut fassen sollte, selbstständig nachzudenken und sich nicht freiwillig unmündig zu machen, indem er sich Autoritäten und ihren Regeln beugt, ohne sie kritisch zu hinterfragen. Die Hinterfragung und Neubewertung tradierter Muster und Regeln sowie Individualität werden zu zentralen Motiven der Aufklärung[15].

Vor allem in Frankreich meinten aufgeklärte Philosophen, der Mensch könne nur zu sich selbst finden, wenn er sich von der Religion abwende, die ihn daran hindere[16]: „[...] es gilt, zwischen Freiheit und Bindung, zwischen klarem Bewußtsein und dumpfen Affekt, zwischen Erkenntnis und Glauben zu wählen“[17]. Ein Kompromiss zwischen Religion und Aufklärung wird ausgeschlossen[18].

2. 1 Natur, Moral und Vernunft

Doch eine Gesellschaft, die nicht mehr auf Gott bauen und die Welt mit ihm erklären kann, braucht neue Antworten auf die zentralen Fragen nach der Herkunft des Menschen, dem Sinn seines Daseins oder der Unterscheidung zwischen Gut und Böse, Moral und Unmoral. An die Stelle Gottes tritt als neues Ordnungssystem die „Natur“ oder „Materie“[19]. Viele Philosophen des 18. Jahrhunderts gehen davon aus, dass alles in der Welt und somit auch der Mensch zufällig aus Materie entstanden ist und ihren Kräften unterliegt. Die prominentesten Vertreter des „Materialismus“ sind Holbach, Diderot und La Mettrie.[20]

Paul Thiry d’Holbachs System der Natur (1770) gilt als eines der Schlüsselwerke der französischen Aufklärung[21] und ist in diesem Zusammenhang besonders aufschlussreich. Der Mensch ist für Holbach „das Werk der Natur“ und „ihren Gesetzen unterworfen“[22]. Hier stellt sich natürlich die Frage, was unter „Natur“ zu verstehen ist. Holbach antwortet darauf, wie folgt:

So ist die Natur, in der weitesten Bedeutung des Wortes, das große Ganze, das sich aus der Vereinigung der verschiedenen Stoffe, aus ihren verschiedenen Verbindungen und aus den verschiedenen Bewegungen ergibt, die wir im Universum sehen. Die Natur, im engeren Sinne, oder in jedem Ding für sich betrachtet, ist das Ganze, das sich aus dem Wesen, das heißt, aus den Eigentümlichkeiten, den Verbindungen, den Bewegungen oder Wirkungsarten ergibt, die dieses Ding von anderen Dingen unterscheiden. So ist der Mensch ein Ganzes, das Ergebnis von Verbindungen verschiedener, mit besonderen Eigentümlichkeiten versehener Stoffe, deren Anordnung man Körperbau nennt.[23]

Für Holbach bezeichnet „Natur“ im weiteren Sinne die Gesamtheit der Welt, die aus verschiedenen chemischen Verbindungen zusammengesetzt ist und in der alles zusammenhängt. Ebenso meint der Begriff aber im engeren Sinne die einzelnen Ausformungen bestimmter stofflicher Verbindungen, die für sich jeweils ein Ganzes bilden. So ist beispielsweise die Natur des Menschen eine bestimmte Art der Stoffzusammensetzung, die Holbach „Körperbau“ nennt und die ihn zum Menschen macht, genauso wie eine andere Stoffkombination (oder ein anderer „Körperbau“) ein Tier zu einem Tier macht. Die Abgrenzung erfolgt durch die menschlichen Fähigkeiten, zu denken, zu fühlen und zu handeln[24]. Sie machen den Menschen besonders, doch sind trotzdem nur das Resultat natürlicher Anlagen, einer stofflichen Zusammensetzung, und bleiben immer an die Natur gebunden:

Alles, was wir tun und denken, alles, was wir sind und sein werden, ist immer nur eine Folge dessen, wozu uns die universelle Natur gemacht hat: alle unsere Ideen, unser Wille, unsere Handlungen sind notwendige Wirkungen des Wesens und der Eigenschaften, mit denen uns unsere Natur ausgestattet hat, und der Umstände, die wir durchmachen müssen und durch die wir modifiziert werden.[25]

Aus diesem Grund sieht Holbach die Unterscheidung des „ physischen und moralischen Menschen“ als „mißbraucht“, denn er ist „ein rein physisches Wesen“[26]. „Moral“ bezeichnet die gemeinsamen Wertvorstellungen einer Gesellschaft, die die Unterscheidung in Gut und Böse, Tugend und Laster für diese festlegen[27]. Der Mensch hat versucht, das, was ihn vom Tier unterscheidet, durch die Kombination zweier Naturen zu erklären: Auf der einen Seite steht der physische Mensch („körperlich, materiell“), auf der anderen der moralische („geistig, intellektuell“) mit einer Seele, die ihn erst als Menschen kennzeichnet. Doch dass der Mensch eine vom Körper unabhängige Seele besitzt, wird von Holbach als „willkürliche Vermutung[ ]“ abgelehnt.[28] Der Mensch ist als Produkt der Materie eine Einheit und alle seine Eigenschaften lassen sich aus der Natur ableiten. Das bedeutet jedoch nicht, dass der Mensch keine Moral hätte. Holbach äußert sich dazu folgendermaßen:

Der physische Mensch ist der Mensch, der durch den Antrieb von Ursachen handelt, die unsere Sinne uns erkennen lassen; der moralische Mensch ist der Mensch, der nach physischen Ursachen handelt, die zu erkennen unsere Vorurteile uns hindern[29].

In diesem Sinne ist auch die Moral physisch begründet. Doch weil ihre körperlichen Ursachen nicht offensichtlich sind, führt man sie nicht darauf zurück, sondern folgt „Vorurteilen“, wie dem Glauben an eine von der Natur unabhängige Seele. Unter „Vorurteil“ ist die unreflektierte Übernahme eines fremden, aber durch wiederholte Tradierung glaubhaft gemachten Urteils zu verstehen[30].

Die Moral eines Menschen entsteht folglich aus ihm selbst. Nun könnte angebracht werden, dass ein gemeinschaftliches Zusammenleben nicht funktioniert, wenn alle Menschen nur ihrer eigenen Moral folgten und es keine gemeinsame Wertgrundlage gäbe. Doch für Holbach ist der Mensch ein geselliges Wesen, das seine Abhängigkeit von anderen Menschen ebenso erkennt wie die Notwendigkeit, die eigene Moral mit der der anderen in Einklang zu bringen. Deshalb verständigt er sich mit ihnen auf Basis natürlicherweise ähnlicher Gefühle und Ziele auf Moralkonventionen.

Trotz der Selbstregulierung der Moral gibt es auch Unmoral. Moralisch gut ist es, zum persönlichen Glück beizutragen[31]. Moralisch gutes Handeln muss aber gleichzeitig der Gesellschaft dienen. Zwar wird diese Bedingung durch die Geselligkeit der meisten Menschen erfüllt, doch es können auch Menschen entstehen, deren Wertvorstellungen nicht mit den konventionellen übereinstimmen.[32] Da solche Fälle jedoch nicht die Regel sind, gilt im Allgemeinen, dass sich ein gemeinsames Moralverständnis von allein bildet und es wider die Natur ist, Meinungen und Regeln von Autoritäten unreflektiert zu übernehmen[33]. Hier findet sich Kants Denkweise wieder.

Schon mehrfach wurde gesagt, dass der Verstand den Menschen vom Tier unterscheidet. Der im Zusammenhang mit der Aufklärung geläufigere Begriff „Vernunft“ wird meist synonym dazu benutzt, genau wie die Adjektive „rational“ und „natürlich“ gleichbedeutend sind[34]. Schon seit der Antike gilt die Vernunft als Alleinstellungsmerkmal des Menschen[35]. Doch ihr Rang ist bei den Aufklärern nicht einheitlich. Für die Materialisten ist der Verstand zwar etwas, das den Menschen auszeichnet, doch als Produkt der Natur wird er völlig von ihr determiniert und ist somit vorgefertigt und unveränderbar[36]. Kant und Rousseau gehen dagegen davon aus, dass die Vernunft eine höhere Fähigkeit ist, die den Menschen in seinen Handlungen frei macht[37]. Auch die Herkunft der Vernunft ist nicht gewiss. Während Christen und Deisten sie für eine Gabe Gottes halten und zum Teil mit der Seele gleichsetzen, sind Glaube und Vernunft für Atheisten völlig unvereinbar[38].

[...]


[1] Nutz, Thomas: ‚Varietäten des Menschengeschlechts‘. Die Wissenschaften vom Menschen in der Zeit der Aufklärung. Köln [u. a.]: Böhlau 2009, S. 7.

[2] vgl. Neumann, Martin: Das Inzesttabu im Spiegel der französischen Erzählliteratur des 18. Jahrhunderts. Bonn: Romanistischer Verlag 1991, S. 98.

[3] vgl. Conrad, Anne: Rationalismus und Schwärmerei. Studien zur Religiosität und Sinndeutung in der Spätaufklärung. Hamburg: DOBU 2008, S. 32.

[4] vgl. Neumann 1991, S. 13.

[5] vgl. Galle, Roland: „Bilder des Körpers im Roman der Aufklärung“. In: Hans-Jürgen Schings (Hrsg.): Der ganze Mensch. Anthropologie und Literatur im 18. Jahrhundert. Stuttgart [u. a.]: Metzler 1994, S. 587.

[6] vgl. Blom, Philipp: Böse Philosophen. Ein Salon in Paris und das vergessene Erbe der Aufklärung. München: Carl Hanser 2010, S. 238.

[7] Neumann 1991, S. 108.

[8] vgl. Rattner, Josef/Danzer, Gerhard/Fuchs, Irmgard: Glanz und Größe der französischen Kultur im 18. Jahrhundert. Würzburg: Königshausen & Neumann 2001, S. 225.

[9] z. B. von Schumacher, Karl: Mirabeau, Aristokrat und Volkstribun. Stuttgart: Scherz und Goverts 1954; Herrmann, Jenny: Mirabeau. Norderstedt: Books on Demand 2013 oder Luttrell, Barbara: Mirabeau. New York [u. a.]: Harvester Wheatsheaf 1990.

[10] Mirabeau, Honoré-Gabriel Riquetti: Der gelüftete Vorhang oder Lauras Erziehung. Berlin: Insel-Verlag 2002.

[11] z. B. Neumann, Martin: Das Inzesttabu im Spiegel der französischen Erzählliteratur des 18. Jahrhunderts. Bonn: Romanistischer Verlag 1991 und Miller, Norbert: „Nachbemerkung“. In: Honoré-Gabriel Riquetti de Mirabeau: Der gelüftete Vorhang oder Lauras Erziehung. Berlin: Insel-Verlag 2002, S.173-187.

[12] vgl. Miller-Kipp, Gisela: „Über die väterliche Erziehung bürgerlicher Töchter oder vom Beitrag der Pädagogik in der Frage: ‚Ob die Weiber Menschen sind‘“. In: Astrid Böger und Herwig Friedl (Hrsg.): FrauenKulturStudien. Weiblichkeitsdiskurse in Literatur, Philosophie und Sprache. Tübingen [u. a.]: Francke 2000, S. 80.

[13] vgl. Thoma, Heinz: „Aufklärung“. In: Heinz Thoma (Hrsg.): Handbuch Europäische Aufklärung. Begriffe – Konzepte – Wirkung. Stuttgart [u. a.]: Metzler 2015, S. 67.

[14] Kant, Immanuel: Was ist Aufklärung? Ausgewählte kleine Schriften. Hamburg: Meiner 1999, S. 20.

[15] vgl. Neumann 1991, S. 13.

[16] vgl. Cassirer, Ernst: Die Philosophie der Aufklärung. Hamburg: Meiner 2007, S. 141.

[17] ebd., S. 142.

[18] vgl. Neumann 1991, S. 50.

[19] vgl. Miller, Norbert: „Nachbemerkung“. In: Honoré-Gabriel Riquetti de Mirabeau: Der gelüftete Vorhang oder Lauras Erziehung. Berlin: Insel-Verlag 2002, S. 185.

[20] vgl. Neumann 1991, S. 88.

[21] vgl. Holbach, Paul Thiry d’: System der Natur oder von den Gesetzen der physischen und moralischen Welt. Übersetzt von Fritz-Georg Voigt. Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1978, Klappentext (innen, links).

[22] ebd., S. 17.

[23] ebd., S. 24.

[24] vgl. ebd.

[25] vgl. ebd., S. 18.

[26] ebd., S. 17.

[27] vgl. Bayertz, Kurt: „Ethik/Moral“. In: Heinz Thoma (Hrsg.): Handbuch Europäische Aufklärung. Begriffe – Konzepte – Wirkung. Stuttgart [u. a.]: Metzler 2015, S. 182 sowie Blom 2010, S. 233.

[28] vgl. Holbach 1978., S. 73-74.

[29] Holbach 1978., S. 19.

[30] vgl. Godel, Rainer: „Vorurteil“. In: Heinz Thoma (Hrsg.): Handbuch Europäische Aufklärung. Begriffe – Konzepte – Wirkung. Stuttgart [u. a.]: Metzler 2015, S. 548.

[31] vgl. Holbach 1978., S. 19.

[32] vgl. Bayertz 2015, S. 187.

[33] vgl. Blom 2010, S. 234.

[34] vgl. Bayertz 2015, S. 183.

[35] vgl. Conrad 2008, S. 28.

[36] vgl. Holbach 1978, S. 18.

[37] vgl. Nutz 2009, S. 8.

[38] vgl. Scholz, Oliver R.: „Vernunft“. In: Heinz Thoma (Hrsg.): Handbuch Europäische Aufklärung. Begriffe – Konzepte – Wirkung. Stuttgart [u. a.]: Metzler 2015, S. 541.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten

Details

Titel
Mirabeaus "Der gelüftete Vorhang oder Lauras Erziehung" als Repräsentationswerk des materialistischen Menschenbildes der französischen Aufklärung
Hochschule
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg  (Institut für Germanistik)
Veranstaltung
Romane der europäischen Aufklärung
Note
1,3
Autor
Jahr
2015
Seiten
25
Katalognummer
V437318
ISBN (eBook)
9783668775640
ISBN (Buch)
9783668775657
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Pornographie, materialistisches Menschenbild, Aufklärung, Zensur, Moral, Mirabeau, Der gelüftete Vorhang
Arbeit zitieren
Franziska Riedel (Autor), 2015, Mirabeaus "Der gelüftete Vorhang oder Lauras Erziehung" als Repräsentationswerk des materialistischen Menschenbildes der französischen Aufklärung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/437318

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