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Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession

Die Bedeutung der Sozialen Arbeit für die Menschenwürde

Título: Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession

Trabajo Escrito , 2018 , 34 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Verena Morfeld (Autor)

Trabajo social
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Die Thematik um die Menschenrechte ist heutzutage in zahlreichen internationalen, sowie nationalen und politischen Diskursen vertreten und hat eine tiefgreifende Bedeutung für viele Lebensbereiche. Dabei hat die Entstehung der Menschenrechte eine lange Geschichte, in der insbesondere die Menschenwürde einen wichtigen Bezugspunkt darstellt. Auch für die Soziale Arbeit sind die Menschenrechte ein wichtiger Bezugsrahmen. Dahingehend beschäftigt sich die vorliegende Arbeit damit, in wie weit Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession verstanden werden kann. Die zentrale Fragestellung bezieht sich weiterhin auf die Frage was die Bedeutung der Sozialen Arbeit für die Menschenwürde ist.

Im Hinblick darauf wird im Folgenden zunächst auf die Menschenrechte und ihre Merkmale eingegangen. Für das weitere Verständnis wird überdies Bezug auf die Geschichte des heutigen Menschenrechtsverständnisses genommen, um weiterhin Soziale Arbeit in Bezug zu diesen zu setzen. Im Rahmen dessen wird aufgeklärt in wie weit sich Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession verstehen lässt. Weiterhin wird auf das Tripelmandat eingegangen, welches die Soziale Arbeit als Profession und als Menschenrechtsprofession mit sich trägt.

Nachdem aufgeklärt wurde in wie weit sich die Soziale Arbeit als solche versteht, wird im zweiten Teil der Arbeit zentral auf die Menschenwürde eingegangen, die eng mit den Menschenrechten in Verbindung steht. Dazu werden in Anlehnung an die Darstellungen von zwei Autoren insgesamt vier philosophische „Grundpositionen der gegenwärtigen Würdedebatte“ (Menke/Pollmann, 2008) dargestellt, um darauf bezogen nachfolgend den Inhalt der Menschenwürde genauer zu definieren. Anknüpfend wird der Zusammenhang zwischen Menschenrechten und Menschenwürde erläutert. Auf Basis der theoretischen Annahmen, wird daraufhin die Fragestellung der vorliegenden Arbeit diskutiert, die sich mit der Bedeutung der Sozialen Arbeit für die Menschenwürde beschäftigt. In einem Fazit werden die gewonnenen Ergebnisse abschließend noch einmal pointiert dargestellt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession

2.1 Menschenrechte und ihre Merkmale

2.2 Geschichte des heutigen Menschenrechtsverständnisses

2.3 Menschenrechte als Bezugsrahmen der Profession Sozialer Arbeit

2.4 Das Tripelmandat

3 Die Menschenwürde als Basis der Menschenrechte

3.1 Vier Grundpositionen des Würdebegriffes

3.1.1 Die Position der Würde als Mitgift

3.1.2 Die Position der Würde als Potenzial

3.1.3 Die Position der Würde als Fähigkeit

3.1.4 Die Position der Würde als Leistung

3.2 Zwischenfazit – Die Relevanz von Selbstachtung und der Unterschied zwischen Würdeschutz und Würdebesitz

3.3 Der Zusammenhang zwischen den Menschenrechten und der Menschenwürde

4 Diskussion – Die Bedeutung der Menschenwürde in der Sozialen Arbeit

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die theoretischen Grundlagen der Sozialen Arbeit als Menschenrechtsprofession und analysiert die zentrale Bedeutung der Menschenwürde für das professionelle Handeln. Es wird dabei insbesondere der Frage nachgegangen, wie Soziale Arbeit dazu beitragen kann, die Menschenwürde im individuellen sowie gesellschaftlichen Kontext zu schützen und zu realisieren.

  • Menschenrechte als normativer Bezugsrahmen der Sozialen Arbeit
  • Philosophische Grundpositionen des Würdebegriffs
  • Die Relevanz von Selbstachtung und Würdeschutz
  • Die Funktion des Tripelmandats in der Berufspraxis
  • Die Bedeutung der Sozialen Arbeit für die Förderung menschenwürdiger Lebensbedingungen

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Die Position der Würde als Mitgift

Die erste Grundposition betrachtet die Würde als eine Art Mitgift (vgl. Menke, Pollmann 2008, S.135). Dies ist, so Menke und Pollmann, damit zu argumentieren, dass die Würde bei dieser Position als gegeben und nicht-abstufbar betrachtet wird (vgl. ebd.). Im Hinblick darauf kommt die Würde zunächst einem jeden Menschen allein aufgrund seines Menschseins zu (vgl. ebd.). Dies geschieht dieser Ansicht nach bereits „vom frühestmöglichen Zeitpunkt“ (ebd.) der Menschwerdung an, wobei dieser zumeist auf den Moment festgelegt ist, in dem die Ei- mit der Samenzelle verschmilzt (vgl. ebd.). Somit muss die Würde nicht erst erworben werden, sondern steht jeder menschlichen Lebensform von vornherein zu. In Bezug auf die Nicht-Abstufbarkeit ist weiterhin zu sagen, dass die Grundposition der Würde als Mitgift davon ausgeht, dass die Würde einem jeden auf die gleiche Weise in nicht-abstufbarer Weise gegeben ist. Das bedeutet, dass die Würde weder aberkannt noch angefochten werden kann (vgl. ebd.). So fassen Menke und Pollmann zusammen: „Demnach ist die Würde als eine Art Mitgift qua biologischem Menschsein zu begreifen, d.h. als unverlierbarer und unteilbarer Wert, der universale Anerkennung verdient, weil er jeder Form von menschlichem Leben innewohnt“ (ebd.). Die Partei der Würde als Mitgift ist die größte innerhalb der Würdediskussion (vgl. ebd.).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Thematik der Menschenrechte ein, skizziert die Fragestellung zur Bedeutung der Sozialen Arbeit für die Menschenwürde und legt den methodischen Aufbau der Arbeit dar.

2 Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession: Dieses Kapitel definiert Menschenrechte und deren Merkmale, beleuchtet deren Geschichte sowie die Verankerung der Sozialen Arbeit als Menschenrechtsprofession unter Einbeziehung des Tripelmandats.

3 Die Menschenwürde als Basis der Menschenrechte: Das Kapitel erläutert vier philosophische Grundpositionen des Würdebegriffs, diskutiert das Verhältnis zwischen Würdebesitz und Würdeschutz und stellt den Zusammenhang zwischen Menschenwürde und Menschenrechten her.

4 Diskussion – Die Bedeutung der Menschenwürde in der Sozialen Arbeit: Hier wird die Bedeutung der Menschenwürde für die Praxis der Sozialen Arbeit auf gesellschaftlicher und individueller Ebene reflektiert, wobei der Fokus auf dem Schutz und der Wiederherstellung der Selbstachtung liegt.

5 Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Ergebnisse der Arbeit zusammen und hebt die besondere Verantwortung der Sozialen Arbeit sowie die notwendige Kooperation mit anderen gesellschaftlichen Bereichen hervor.

Schlüsselwörter

Soziale Arbeit, Menschenrechte, Menschenwürde, Menschenrechtsprofession, Tripelmandat, Würdebesitz, Würdeschutz, Selbstachtung, Achtung, Gesellschaftliche Rahmenbedingungen, Professionelles Handeln, Grundrechte, Sozialarbeitsethik, Lebenswelt, Anerkennung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Selbstverständnis der Sozialen Arbeit als eine Profession, die auf dem Fundament der Menschenrechte basiert und die Menschenwürde in den Mittelpunkt ihres Handelns stellt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind die theoretischen Grundlagen von Menschenrechten, die verschiedenen philosophischen Konzepte des Würdebegriffs, das Konzept des Tripelmandats und die praktische Bedeutung dieser Aspekte für die Soziale Arbeit.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das primäre Ziel ist zu klären, inwieweit Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession verstanden werden kann und welche Bedeutung sie für die Realisierung und den Schutz der Menschenwürde hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine literaturbasierte theoretische Analyse, um Begriffe wie Menschenrechte, Menschenwürde und Soziale Arbeit in einen wissenschaftlichen Kontext zu setzen und ethische Begründungszusammenhänge aufzuzeigen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Herleitung der Menschenrechtsprofession und eine detaillierte philosophische Auseinandersetzung mit dem Begriff der Menschenwürde, die in eine Diskussion über die konkrete praktische Relevanz mündet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Charakterisierende Schlüsselwörter sind insbesondere Menschenrechtsprofession, Menschenwürde, Tripelmandat, Selbstachtung, Würdeschutz und Soziale Arbeit.

Wie unterscheidet die Arbeit zwischen Würdebesitz und Würdeschutz?

In Anlehnung an Menke und Pollmann wird diskutiert, dass Würde in ihrer Realisierung und in ihrem Besitz abstufbar sein kann, während der Schutz der Würde jedoch als ein kategorisches, universelles Recht betrachtet wird.

Warum ist das Konzept der Selbstachtung für die Soziale Arbeit zentral?

Selbstachtung ist für die Würde des Menschen konstitutiv. Die Arbeit argumentiert, dass Fachkräfte der Sozialen Arbeit durch einen respektvollen Umgang und die Stärkung der Selbstachtung dazu beitragen können, die gefährdete Würde ihrer Adressaten wiederherzustellen.

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Detalles

Título
Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession
Subtítulo
Die Bedeutung der Sozialen Arbeit für die Menschenwürde
Universidad
University of Applied Sciences North Rhine-Westphalia Köln
Calificación
1,3
Autor
Verena Morfeld (Autor)
Año de publicación
2018
Páginas
34
No. de catálogo
V437482
ISBN (Ebook)
9783668786615
ISBN (Libro)
9783668786622
Idioma
Alemán
Etiqueta
Ethik Soziale Arbeit Menschenrechtsprofession Menschenwürde Menschenrechte
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Verena Morfeld (Autor), 2018, Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/437482
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