Vorab lassen sich drei Forschungsfragen aufstellen, die verdeutlichen welche Aspekte des oben genannten Themas zu erörtern sind. Diese sind wie folgt: Wie wichtig ist virales Marketing für die Unternehmen, um die Zielgruppe Generation Y zu erreichen? Welche Faktoren führen dazu, dass es zu einer positiven Auswirkung durch eine viralen Marketing Kampagne bei der Generation Y kommt? Welche Auswirkung hatte Social Media auf die virale Marketing Kampagne „Supergeil“?
Auf den Forschungsfragen aufbauend, lässt sich eine These formulieren, die sich entweder bestätigen oder nach einer Analyse und Erarbeitung des Themas als nicht korrekt erweisen wird. Viral Marketing wird zu einem immer wichtigeren Bestandteil für Unternehmens, da sich die Generation Y überwiegend im Social Media Bereich aufhält und somit dort die Kampagnen der Unternehmen verstärkt wahrnimmt.
Um die Forschungsfragen zu beantworten, werden qualitative Analysemethoden wie die Literatur- und Internetrecherche durchgeführt. Durch eine Recherche wird die Wichtigkeit von Social Media Kampagnen im Bezug auf die Generation Y, durch wissenschaftliche Artikel und Statistiken dargelegt. Nach einer sorgfältigen Recherche verschiedener Quellen findet eine Auswertung der Ergebnisse statt. Eine Recherche und Betrachtung der verschiedenen Einflussfaktoren der Generation Y, ist ein wesentlicher Bestandteil zur Forschung in diesem Bereich. Es ist zu betrachten, wie hoch die Aufmerksamkeit im Social Media Bereich, bezüglich viraler Kampagnen bei der Generation Y ist. Ebenso sind die Reaktionen und das damit verbundene Verhalten der Generation Y bei einer viralen Kampagne keinesfalls außer Acht zu lassen.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
1.1 Titel der Arbeit
1.2 Forschungsfragen
1.3 These
1.4 Forschungsmethodik
2 Hintergrund
3 Durchführung
4 Fazit
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht die Effektivität und Reichweite von viralem Marketing im Social-Media-Kontext, mit besonderem Fokus auf die Kampagne „Supergeil“ der Supermarktkette Edeka und deren Resonanz bei der Zielgruppe der Generation Y.
- Grundlagen des viralen Marketings und der Mundpropaganda (Word-of-Mouth).
- Charakteristika und Kommunikationsverhalten der Generation Y.
- Analyse der Edeka-Kampagne „Supergeil“ als Best-Practice-Beispiel.
- Bedeutung von Social-Media-Kanälen als Marketingplattformen für Unternehmen.
- Einfluss von Humor und hochwertiger Content-Produktion auf die virale Verbreitung.
Auszug aus dem Buch
Hintergrund
Am 20. Februar 2014 wurde das Video „Supergeil“ auf Youtube von Edeka veröffentlicht. Die Werbeagentur Jung von Matt/Elbe, „zählt zu den deutschen Spezialisten für virales Marketing“ und produzierte im Auftrag von Edeka dieses Video. Rund 17.449.613 Aufrufe erzielte das Video bis heute (Stand 03. Februar 2017). Die Kampagne „Supergeil“, gilt als „Musterbeispiel für virales Marketing“. Im Youtube-Ranking der besten Werbevideos belegte das „Supergeil“-Spot Rang eins. Durch den Musik-Clip sollte vor allem die junge Zielgruppe erobert werden. Viral Marketing auch „Virus Marketing“ genannt, ist eine Vertriebspolitik im Marketingbereich, die die Kunden animieren soll, Werbekommunikation über elektronische Form aus eignen Stücken weiter zu verbreiten. „Viral Marketing basiert auf dem Grundprinzip der Mundpropaganda (Word-of-Mouth), das sich primär auf die persönliche Weitergabe der Informationen von Konsumenten untereinander über Leistung und Produkte eines Unternehmens bezieht“.
„Webapplikationen wie Microblogging-Dienste und Social-Networks steigern die Geschwindigkeit der Verbreitung einer viralen Kampagne, da Freundeskreise sich über diese Dienste schnell austauschen“. Den Austausch der Werbebotschaft betrachten die Freunde nicht als überflüssig, sondern als wichtige Information. „Grundsatz dieser Werbeform ist, dass sie auf den ersten Blick nicht als Werbung erkannt, sondern auf andere Art und Weise vom Verbraucher wahrgenommen wird“.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Vorstellung der Forschungsfragen, der These sowie der methodischen Vorgehensweise bei der Untersuchung viraler Marketing-Kampagnen.
2 Hintergrund: Darstellung der theoretischen Grundlagen des viralen Marketings und erste Vorstellung der Edeka-Kampagne „Supergeil“.
3 Durchführung: Detaillierte Analyse von Statistiken zum Nutzerverhalten der Generation Y in sozialen Netzwerken und deren Interaktion mit Marketing-Kampagnen.
4 Fazit: Zusammenfassende Bestätigung, dass Social Media ein entscheidender Kanal für die Zielgruppenansprache der Generation Y ist und virales Marketing maßgeblich zum Erfolg beiträgt.
Schlüsselwörter
Virales Marketing, Social Media Marketing, Edeka, Supergeil, Generation Y, Millennials, Mundpropaganda, Word-of-Mouth, Werbevideo, Online-Marketing, Zielgruppenansprache, Nutzerverhalten, Digitale Kommunikation, Markenbekanntheit, Kampagnenanalyse
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Hausarbeit untersucht die Wirksamkeit von viralem Marketing in sozialen Netzwerken und beleuchtet am konkreten Beispiel der Edeka-Kampagne „Supergeil“, wie Unternehmen die Generation Y erfolgreich erreichen können.
Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?
Zentrale Themen sind die Definition und Funktionsweise von viralem Marketing, die Analyse des Mediennutzungsverhaltens der Generation Y sowie der Einsatz von sozialen Medien als strategische Marketingplattform.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es zu analysieren, welche Faktoren eine virale Kampagne bei der Generation Y erfolgreich machen und wie soziale Medien dazu beitragen, die Reichweite von Werbebotschaften signifikant zu erhöhen.
Welche wissenschaftliche Methode wurde gewählt?
Die Arbeit basiert auf einer qualitativen Analyse, bei der wissenschaftliche Literatur, Internetrecherchen sowie aktuelle Statistiken zur Social-Media-Nutzung ausgewertet wurden.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Im Hauptteil liegt der Fokus auf der praktischen Umsetzung von Social-Media-Strategien, der Interpretation von Nutzerdaten sowie der detaillierten Betrachtung der Resonanz auf die Edeka-Kampagne „Supergeil“.
Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?
Zu den prägenden Schlüsselbegriffen zählen virales Marketing, Generation Y, Social-Media-Strategie, Reichweite und Mundpropaganda.
Warum wird die Kampagne „Supergeil“ als Fallbeispiel gewählt?
Die Kampagne dient als Musterbeispiel für virales Marketing, da sie durch Humor und eine hochwertige, unkonventionelle Produktion erfolgreich die Aufmerksamkeit der jungen Zielgruppe auf sich zog und massiv in sozialen Medien geteilt wurde.
Welche Rolle spielt die Generation Y in Bezug auf Social-Media-Kampagnen?
Die Generation Y gilt als „Digital Natives“, die sich überwiegend in sozialen Netzwerken aufhält, dort Informationen bezieht und für Unternehmen als Multiplikatoren für virale Inhalte fungieren kann.
- Arbeit zitieren
- Samira Mosavi (Autor:in), 2017, Die Reichweite von viralem Marketing. Die Social Media Kampagne "Supergeil" von Edeka und die Generation Y, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/437523