König Leopold II. und der belgische Kolonialismus

Eine Kolonie für Belgien oder für den König?


Seminararbeit, 2018
24 Seiten, Note: 2,0

Leseprobe

Gliederung:

1. Einleitung

2. Belgien und das Haus Coburg

3. Leopold I. und die ersten belgischen Kolonialpläne

4. Leopold II. - Der König und seine Kolonie
4.1 Die Strategie für ein neues belgisches Kolonialprogramm
4.2 Leopolds II. Motive
4.3 Die ideale Kolonie
4.4 Das Ziel heißt Kongo – Die Umsetzung von Leopolds II. Doktrin

5. Fazit

6. Quellen- und Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Belgium doesn´t exploit the world.

It´s a taste we have got to make her learn.[1]

Der belgische Kolonialismus ist vor allem eine Geschichte von Fehlschlägen, Besessenheit und skrupelloser Ausbeutung. Wohl kaum eine Äußerung beschreibt deutlicher die Kolonialpolitik Belgiens im 19. Jahrhundert als diese Aussage des zweiten belgischen Königs Leopold II.. Wie aber ist jene Aussage zu verstehen? Warum musste Belgien, wie der König es ausdrückte, erst Geschmack daran finden, die Welt auszubeuten? Diese Fragestellung möchte ich im Verlauf der vorliegenden Arbeit beantworten.

Um die Hintergründe hiervon verstehen zu können, müssen verschiedene Aspekte hervorgehoben werden, die erst ein Gesamtbild des belgischen Kolonialismus erkennen lassen. Zunächst sollen die strukturellen Rahmenbedingungen für den belgischen Kolonialismus näher betrachtet werden, was den ersten Teil der Arbeit einnimmt. Diese gehen zurück auf die Ursprünge Belgiens als Nation, das vor allem davon geprägt war, dass es zum einen innenpolitisch gespalten, zum anderen aufgrund des Beschlusses der Londoner Konferenz 1830 zur Neutralität verpflichtet war und somit außenpolitisch beinahe handlungsunfähig. Es drängt sich daher die Frage auf: Wie kann ein solches Land zur Kolonialmacht werden?

In diesem Zusammenhang spielen die beiden ersten Könige Belgiens, Leopold I. und sein Sohn Leopold II. aus dem Haus Sachsen-Coburg, eine entscheidende Rolle. Im Weiteren soll daher genauer erläutert werden, inwiefern das Handeln der Coburgs den belgischen Kolonialismus geprägt und erst ermöglicht hatte. Dazu muss zunächst das Wirken Leopolds I. betrachtet werden. Hier dienen vorrangig die Erkenntnisse Robert Raymond Ansiaux´ als Vorlage, der sich in seiner Dissertation „ Early Belgian colonial efforts – The long and fateful shadow of Leopold I.“ mit den frühen kolonialen Bestrebungen Belgiens, der Rolle Leopolds I. und seinem Wirken für die weitere Kolonialgeschichte Belgiens auseinandergesetzt hat. Anhand Ansiaux´ Erkenntnissen werden wichtige Merkmale des frühen belgischen Kolonialismus erkennbar. Hierbei sollen Schwierigkeiten und Hindernisse für das Gelingen einer belgischen Kolonialpolitik herausgestellt werden, mit denen sich nicht nur Leopold I. sondern auch Leopold II. später konfrontiert sahen.

Aus dem Handeln und Scheitern seines Vaters konnte Leopold II. nämlich wichtige Erkenntnisse für seine eigene Kolonialpolitik gewinnen. Beinahe besessen von der Idee Belgien eine Kolonie zu verschaffen, widmete er fast sein ganzes Leben dem Kolonialismus und konnte schließlich im Kongo eine Kolonie erwerben. Die Bemühungen Leopolds II. und seine Art des Kolonialismus bilden daher den zentralen Bestandteil dieser Arbeit. Jene Bestrebungen des zweiten belgischen Königs, seine persönlichen Gedanken und Äußerungen zu dieser Thematik, lassen sich aus Notizen, Briefen und Reden Leopolds II. rekonstruieren, welche in den Dokumentensammlungen der Brüsseler Académie Royale des Sciences Coloniales erhalten sind und daher als Quellengrundlage für die Betrachtung seines Handeln dienen.[2] Im weiteren Verlauf soll die Strategie des Königs für die Gründung einer belgischen Kolonie dargelegt werden In diesem Zusammenhang muss auch der Frage nachgegangen werden, welche Motive der König für seine Kolonialpolitik hatte und warum Belgien seiner Ansicht nach zur Kolonialmacht werden sollte. Umfassend erforscht hat dies zuletzt der Historiker Vincent Viaene, weshalb hier dessen Forschungsergebnisse herangezogen werden. Des Weiteren dienen vorrangig die Erkenntnisse von Thomas Pakenham („The scramble for Africa“) und von Adam Hochschild, welche sich intensiv mit Leopold II. und seinem Wirken als Kolonialherr auseinandergesetzt haben, als Forschungsgrundlage dieser Arbeit („ King Leopolds Ghost “). Im Folgenden soll anhand dieser Erkenntnisse dargelegt werden, welche Art von Kolonialismus Leopold II. verfolgte, wie dessen ideale Kolonie aussehen sollte und warum er den Kongo letztlich als Verwirklichung seiner Pläne auswählte. Im Fazit soll daran anschließend der Kolonialismus Leopolds II. kritisch betrachtet werden, insbesondere in Bezug auf die Auswirkungen seines Handelns im Kongo, die bis heute nachwirken. In diesem Zusammenhang werden Leopolds II. Motive näher beleuchtet und gemäß der Leitfrage dieser Arbeit diskutiert, zu wessen Gunsten Leopold II. letztlich eine Kolonie erwirbt, für Belgien oder für sich selbst.

2. Belgien und das Haus Coburg

Als noch sehr junge Nation, die ihre Unabhängigkeit gerade erst erworben hatte, war Belgien zur Zeit der Herrschaft der Coburgs keineswegs ein Staat, dem man den Status einer Kolonialmacht zugetraut hätte.

Als im November 1830 nach der Revolution gegen die niederländische Vorherrschaft der belgische Nationalkongress zusammentrat und eine Verfassung für einen belgischen Nationalstaat ausarbeitete, da wussten die Abgeordneten bereits, dass ihr neu gegründeter Staat nur dann Bestand haben würde, wenn die europäischen Großmächte (Großbritannien, Österreich, Preußen, Frankreich und Russland) Belgien als einen souveränen Staat akzeptieren würden.[3] Auch wenn die militärische Auseinandersetzung mit den Niederlanden im Vorfeld überraschend zu Gunsten der Belgier ausgegangen war, konnte man doch kaum erwarten einen Konflikt mit den Großmächten austragen zu können. Der Nationalkongress achtete daher darauf, dass der neue Staat in seiner Konzeption dem Wohlwollen dieser Mächte entsprechen würde. Nach der Revolution wählte man bewusst eine Form der Verfassung, die in das allgemeine internationale Staatengefüge passen würde: eine Monarchie.[4]

Diese jedoch war als konstitutionelle Monarchie konzipiert, sodass zentrales Organ der Verfassung der parlamentarisch gewählte Nationalkongress sein würde. Der König war in dieser Verfassung zwar Oberhaupt des Staates sein, aber seine Macht würde sich auf exekutive Gewalt beschränken, die stark seitens des Nationalkongresses kontrolliert wurde.[5]

Als König wählten sie Leopold I. aus, einen Deutschen aus dem Haus Coburg mit verwandtschaftlichen Bindungen zum englischen Königshof, weshalb er als Favorit der Briten auf den belgischen Thron galt.

Mit all diesen Vorkehrungen hoffte man das Wohlwollen und den Schutz der großen Nationen, insbesondere Großbritanniens, zu erwerben, um so einen Staat zu gründen, der auf internationaler Ebene bestehen könne. Im Dezember 1830 gaben die Großmächte schließlich auf der Londoner Konferenz ihr Einverständnis zur Unabhängigkeitserklärung Belgiens, versahen dieses jedoch mit der Bedingung, dass Belgien sich außenpolitisch zur absoluten Neutralität verpflichten musste.[6]

Nichtsdestotrotz musste Belgien zunächst seine Souveränität , sowohl nach innen wie nach außen hin erst behaupten. Nach außen musste sich das junge Belgien gegen Wilhelm II., jenen König der Niederlande gegen den sie rebelliert hatten, zur Wehr setzen, der das Ergebnis der Londoner Konferenz keineswegs ohne weiteres hinnehmen wollte und militärisch sowie diplomatisch gegen Belgien zu intervenieren versuchte.

Dazu gesellten sich innenpolitische Konflikte. Einerseits herrschte Zweitracht zwischen den flämischen und wallonischen Einwohnern Belgiens, andererseits zwischen Vertretern der politisch liberalen und jenen der konservativen katholischen Strömungen, wodurch die Einigkeit der Nation auf die Probe gestellt wurde.[7] Diese Herausforderungen rückten den allgemeinen Fokus der Politik auf die inneren Probleme. Die Bewahrung der inneren Stabilität und die Behauptung der Souveränität Belgiens bildeten das Hauptanliegen der meisten Belgier und so widmete sich das gewählte Parlament zunächst vor allem dieser Aufgabe. Die Nachfolgezeit der Unabhängigkeitserklärung war somit geprägt von Konflikten unterschiedlichster Art, die nach Lösungen verlangten, um Belgien als Nation erhalten zu können.

Ein großer Nachteil der Unabhängigkeit Belgiens von den Niederlanden bestand vor allem darin, dass man keine Waren mehr über die niederländischen Kolonialmärkte absetzen konnte. Die flämische Textilindustrie, ein für Belgien enorm wichtiger Markt, musste starke Einbußen hinnehmen, woraus Arbeitslosigkeit und Armut in einem ohnehin überbevölkerten Land in diesen Regionen resultierten.[8] Belgien schien Gefahr zu laufen ohne Zugang zu weltweiten Absatzmärkten wirtschaftlich isoliert zu werden. Nichtsdestotrotz erlebte Belgien in dieser Zeit einen wirtschaftlichen Aufschwung. Die belgische Schwerindustrie konnte trotz der Wirren der Revolution in der Nachfolgezeit stetig Wachstum verzeichnen und insgesamt konnte sich Belgien als Industrienation und neutrale Macht auf internationaler Ebene etablieren.[9] Gleichzeitig jedoch wurden im Zuge der zweiten industriellen Revolution Ressourcen aus Kolonien, wie etwa Kautschuk, sowie geeignete Absatzmärkte für die eigene Produktion immer wichtiger für einen modernen Industriestaat wie Belgien.[10] Aus Kolonien in Übersee hätte man entsprechende Ressourcen gewinnen können, außenpolitisch jedoch war Belgien wohl kaum in der Lage kolonialen Interessen nachzugehen ohne Gefahr zu laufen, seine Neutralität zu verlieren und so die Missgunst der Großmächte, insbesondere Großbritanniens, auf sich zu ziehen. Koloniale Ambitionen hatten dabei wenig Platz und wurden auch von der Bevölkerung mit wenig Interesse verfolgt.

3. Leopold I. und die ersten belgischen Kolonialpläne

Demgegenüber jedoch stand der König, Leopold I., der durchaus Ambitionen hegte seinem Land eine Kolonie zu verschaffen.

Wohl wissend welch beschränkter Handlungsspielraum ihm außenpolitisch zur Verfügung stand und welche Konsequenzen eine Verletzung der Neutralität nach sich ziehen würde, zweifelte der König dennoch daran, ob Belgien im internationalen Vergleich seine Rolle behaupten würde können, wenn es keine imperialen Ansprüche stelle. Leopold I. vertrat die Auffassung, dass Belgien als Nation langfristig nur dann seine Souveränität behaupten könne, wenn es wie die anderen Mächte Kolonialpolitik betreiben würde.[11] Was veranlasste den König aber zu dieser These?

Zum einen waren dies sicherlich die genannten wirtschaftlichen Probleme Belgiens. Die Bereicherung aus potentiellen Kolonien, so befand der König, würde den Staat wirtschaftlich stärken und dazu beitragen, eine starke Verteidigung nach außen hin erst gewährleisten zu können.[12] Das Modell für Kolonialismus, welches der König hier im Sinn hatte, entsprach weitgehend dem allgemeinen Verständnis von Kolonisation zur Zeit Leopolds I.. Dieses ist definiert als Besetzung fremden Landes und Bereicherung an diesem von Aussiedlern zum Nutzen der Metropole.[13]

Es fällt hierbei, dass der König hoffte, auf lange Sicht mit diesen Kolonien imperiale Ansprüche stellen zu können.

Das belgische Parlament jedoch schien nur wenig von den imperialen Ambitionen des Königs zu halten, denn ihr Hauptinteresse lag nach wie vor im Vermeiden jeglicher Konflikte mit den Großmächten. Dringender waren für sie die inneren Probleme[14]. Auch die belgische Regierung allerdings erkannten dieselben wirtschaftlichen Herausforderungen wie der König. Im Gegensatz zu Leopold I. jedoch sahen sie die Lösung dieser Problematik eher darin, langfristig Handelsmonopole aufzubrechen und Freihandel auf globaler Ebene zu installieren, um die wirtschaftliche Stabilität Belgiens zu gewährleisten, ohne eine Konfrontation mit anderen Nationen heraufzubeschwören.[15]

Dieser Zwiespalt in der Auffassung über die Art und Weise, wie Belgien seine Souveränität behaupten könne, zeigte letztlich ein Kernproblem der neuen belgischen Verfassung auf. Zunehmend offenbarte sich nämlich, dass die Rolle des Königs als konstitutioneller Monarch in der Verfassung Belgiens erst noch definiert werden musste.[16]

Nach seiner eigenen Auffassung, sah sich Leopold I. wohl vor allem in der Rolle als Vermittler Belgiens auf internationaler Ebene und weniger verantwortlich für die innere Politik.[17] Diese gestand er dem Parlament zu und sah sich als zweiter Mann hinter dem Parlament in internen Angelegenheiten.[18]

König und Nationalkongress arrangierten sich daher in einer Art Kompromiss, wobei der Nationalkongress dem König zunehmend Einfluss auf die Außenpolitik zugestand und der König sich dafür aus der Innenpolitik weitgehend heraushielt.[19]

Von diesem Standpunkt aus war es nun erstmals möglich, dass der König seinen kolonialen Plänen nachgehen konnte.

Konkret zeigte sich dies in mannigfachen Plänen zum Erwerb von Kolonien, beinahe überall auf dem Globus, darunter in Nordamerika (Texas), Südamerika (Guatemala und Brasilien), der Karibik, Westafrika (Guinea) und Kreta.[20] Für den König problematisch gestaltete sich der Umstand, dass er keinerlei finanzielle Unterstützung durch das Parlament für seine Kolonialpolitik erhielt. Die Gründung einer oder mehrerer Kolonien jedoch musste eine erheblich finanzielle Belastung darstellen. Wie also konnte der König dies alles finanzieren?

Wohl oder Übel musste Leopold I. hierzu auf die finanziellen Mittel zugreifen, die ihm zur Verfügung standen, welche letztlich zum größten Teil aus seinem privaten Vermögen gespeist wurden. Für eine Privatperson bedeutete dies immense Summen zusammenzutragen. Leopold I. jedoch galt als eine der reichsten Personen im Europa seiner Zeit und konnte so seine Pläne finanzieren.[21]

Von all diesen Plänen wurden dennoch nur einige wenige in die Tat umgesetzt, weshalb an dieser Stelle nur zwei Koloniegründungen erwähnt seien, die als vielversprechendste Versuche des Königs galten: Die Kolonien Santo Tomas im heutigen Guatemala und Santa Catarina in Brasilien. Der Versuch, wie auch alle weiteren Versuche des Königs, scheiterte jedoch letztlich. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Exotische Krankheiten kosteten viele der Siedler ihr Leben und schreckten die Belgier in der Heimat von weiteren Siedlungsplänen ab. Außerdem war die Aufrechterhaltung einer Kolonie ein derart aufwendiges Unterfangen, dass es ohne die Unterstützung der Regierung für den König schlicht unmöglich war die Kolonien auch zu erhalten.[22] Des Weiteren bestätigte das Scheitern dieser ersten Versuche die Gegner der Kolonialpolitik im belgischen Parlament in ihrer Überzeugung, dass Belgien keine Kolonien benötige. So wurden bis 1855 letztlich alle kolonialen Bestrebungen eingestellt und bis zum Tod Leopolds I. 1865 auch nicht wieder aufgegriffen. Anhand Leopolds I. Vorgehen jedoch lassen sich wichtige Merkmale des frühen belgischen Kolonialismus feststellen:

Bezeichnend für die frühe belgische Kolonialpolitik ist, dass diese kolonialen Bestrebungen keineswegs ein nationales Programm darstellten, sondern eine vom König aus geleitete Agenda waren, die seitens des Parlaments wenig bis gar nicht unterstützt wurden. Die Rahmenbedingungen der Herrschaft Leopolds I. definierten die Rolle eines belgischen Monarchen und offenbarten die Differenzen zwischen König und Parlament. Gleichzeitig zeigten sie, dass eine realisierbare Kolonialpolitik ohne allgemeine Unterstützung nur unter enorm aufwendiger Eigeninitiative gelingen konnte.

4. Leopold II. - Der König und seine Kolonie

4.1 Die Strategie für ein neues belgisches Kolonialprogramm

Als Leopold I. 1865 starb und seinem Sohn den Thron überließ, hätte man meinen können, die Tage belgischer Kolonialpolitik seien bereits gezählt. Leopold II. allerdings schien mehr als bereit in die Fußstapfen seines Vaters zu treten und dessen alte Pläne wieder aufzugreifen.[23] Vielfach zitiert und in der Literatur aufgegriffen wurde besonders eine Anekdote um den belgischen Thronfolger, wonach er, als er von einer Reise nach Athen wiederkehrte, dem belgischen Finanzminister, einem Gegner der Kolonialpolitik, ein Stück Marmor aus den Ruinen der Akropolis mitbrachte, auf dem zu lesen war: „ Il faut à la Belgique une colonie [Belgien braucht eine Kolonie]“[24]. Hier soll nicht weiter auf die Hintergründe dieser Anekdote eingegangen werden. Es lässt sich aber daran festhalten, dass Leopold II. offenbar genau dort versuchen wollte anzusetzen, wo sein Vater gescheitert war.

Bereits als Kronprinz, im Alter von 25 Jahren, hielt er 1860 im belgischen Senat eine Rede, in welcher er sich explizit für eine Wiederaufnahme kolonialer Bestrebungen aussprach.

Dabei äußerte er sich wie folgt:

[...]


[1] Brief Leopold II. an Brialmont , 26.07.1863, in: L.Le Febve de Vivy, Documents d´histoire précolonial belge, Brüssel 1955, S.23. zit. nach: Hochschild, Adam: King Leopold´s ghost, Boston 1999, S.38.

[2] Anm.: Im Folgenden gebe ich Primärquellen aus dem Französischen, wie sie in den Dokumentensammlungen der Académie Royale des Sciences Coloniales (siehe Quellenverzeichnis) zu finden sind, in bereits ins Englische übersetzter Form wieder, wie sie in der Sekundärliteratur bei Hochschild, Pakenham, Ansiaux, etc. vorkommen (siehe Literaturvereichnis).

[3] Vgl.: Weiss Ruth, Mayer Hans: Afrika den Europäern!. Von der Berliner Kongokonferenz 1884 ins Afrika der neuen Kolonisation, Wuppertal 1984, S.17.

[4] Vgl.: Ansiaux, Robert Raymond: Early Belgian Colonial Efforts: The Long and Fateful Shadow of Leopold I, Diss. The University of Texas, Airlington 2006, S. 42.

vgl.: Hochschild, King Leopold´s ghost, S.33.

[5] Vgl.: Ansiaux, Early Belgian Colonial Efforts, S. 42.

[6] Ebd., S. 39.

[7] Vgl.: Pakenham, Thomas: The scramble for Africa 1876 - 1912, London 1991, S.12.

[8] Vgl.: Weiss, Afrika den Europäern, S.18.

[9] Vgl.: Ansiaux, Early Belgian Colonial Efforts, S. 40.

[10] Vgl.: Vandersmissen, Jan: The king's most eloquent campaigner. Emile de Laveleye, Leopold II and the creation of the Congo Free State, in: Journal of Belgian History Bd. 41 (2011), S.7-57, hier: S. 10.

[11] Vgl.: Ansiaux, Early Belgian Colonial Efforts, S. 40.

[12] Vgl.: Weiss, Afrika den Europäern, S.18.

[13] Vgl.: Vandersmissen, The king's campaigner, S. 10.

[14] Vgl.: Weiss, Afrika den Europäern, S.18.

[15] Vgl.:Vandersmissen, The king's campaigner, S. 11.

[16] Vgl.: Ansiaux, Early Belgian Colonial Efforts, S. 44.

[17] Vgl.: ebd., S. 44.

[18] Vgl.: ebd., S. 44.

[19] Vgl.: Weiss, Afrika den Europäern, S.18.

[20] Vgl.: ebd..

[21] Vgl.: Ansiaux, Early Belgian Colonial Efforts, S. 49.

[22] Vgl.: Pakenham, Scramble for Africa, S.13. Vgl.: Ansiaux, Early Belgian Colonial Efforts, S. 199.

[23] Vgl.: Ansiaux, Early Belgian Colonial Efforts, S.204.

[24] Leopold II. an W. Frere Orban, 27.09.1860. Archives Generales du Royame, Brussels Frere Papers no. 356. zit. nach: Pakenham, Scramble for Africa, S.13.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten

Details

Titel
König Leopold II. und der belgische Kolonialismus
Untertitel
Eine Kolonie für Belgien oder für den König?
Hochschule
Philipps-Universität Marburg
Note
2,0
Autor
Jahr
2018
Seiten
24
Katalognummer
V437622
ISBN (eBook)
9783668777446
ISBN (Buch)
9783668777453
Sprache
Deutsch
Schlagworte
könig, leopold, kolonialismus, kolonie, belgien, Leopold II., belgischer Kolonialismus
Arbeit zitieren
Tim Benner (Autor), 2018, König Leopold II. und der belgische Kolonialismus, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/437622

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