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König Leopold II. und der belgische Kolonialismus

Eine Kolonie für Belgien oder für den König?

Título: König Leopold II. und der belgische Kolonialismus

Trabajo de Seminario , 2018 , 24 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Tim Benner (Autor)

Historia - Otros
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Im Folgenden soll anhand dieser Erkenntnisse dargelegt werden, welche Art von Kolonialismus Leopold II. verfolgte, wie dessen ideale Kolonie aussehen sollte und warum er den Kongo letztlich als Verwirklichung seiner Pläne auswählte. Im Fazit soll daran anschließend der Kolonialismus Leopolds II. kritisch betrachtet werden, insbesondere in Bezug auf die Auswirkungen seines Handelns im Kongo, die bis heute nachwirken. In diesem Zusammenhang werden Leopolds II. Motive näher beleuchtet und gemäß der Leitfrage dieser Arbeit diskutiert, zu wessen Gunsten Leopold II. letztlich eine Kolonie erwirbt, für Belgien oder für sich selbst.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Belgien und das Haus Coburg

3. Leopold I. und die ersten belgischen Kolonialpläne

4. Leopold II. - Der König und seine Kolonie

4.1 Die Strategie für ein neues belgisches Kolonialprogramm

4.2 Leopolds II. Motive

4.3 Die ideale Kolonie

4.4 Das Ziel heißt Kongo – Die Umsetzung von Leopolds II. Doktrin

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die belgische Kolonialpolitik im 19. Jahrhundert unter den beiden ersten Königen, Leopold I. und Leopold II. Dabei steht insbesondere die Frage im Zentrum, inwieweit das Streben nach Kolonien dem Nutzen Belgiens als Nation diente oder primär der persönlichen Machtausweitung und dem Reichtum des Monarchen Leopold II. geschuldet war.

  • Strukturelle Rahmenbedingungen Belgiens als junge Nation
  • Die Rolle der Monarchie und des Hauses Sachsen-Coburg
  • Leopolds II. Strategien zur Akquise des Kongo-Freistaats
  • Verbindung von Wirtschafts-, Sozial- und Kolonialpolitik
  • Die moralischen Aspekte und Auswirkungen der Ausbeutung

Auszug aus dem Buch

4.1 Die Strategie für ein neues belgisches Kolonialprogramm

Als Leopold I. 1865 starb und seinem Sohn den Thron überließ, hätte man meinen können, die Tage belgischer Kolonialpolitik seien bereits gezählt. Leopold II. allerdings schien mehr als bereit in die Fußstapfen seines Vaters zu treten und dessen alte Pläne wieder aufzugreifen. Vielfach zitiert und in der Literatur aufgegriffen wurde besonders eine Anekdote um den belgischen Thronfolger, wonach er, als er von einer Reise nach Athen wiederkehrte, dem belgischen Finanzminister, einem Gegner der Kolonialpolitik, ein Stück Marmor aus den Ruinen der Akropolis mitbrachte, auf dem zu lesen war: „Il faut à la Belgique une colonie [Belgien braucht eine Kolonie]“. Hier soll nicht weiter auf die Hintergründe dieser Anekdote eingegangen werden. Es lässt sich aber daran festhalten, dass Leopold II. offenbar genau dort versuchen wollte anzusetzen, wo sein Vater gescheitert war. Bereits als Kronprinz, im Alter von 25 Jahren, hielt er 1860 im belgischen Senat eine Rede, in welcher er sich explizit für eine Wiederaufnahme kolonialer Bestrebungen aussprach.

Dabei äußerte er sich wie folgt: „I believe, that the time has come to spread ourselves outwards; we cannot afford to lose more time, under penalty of seeing the best positions, which are already becoming rare, successively occupied by nations more enterprising than our own.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema des belgischen Kolonialismus ein und stellt die zentrale Forschungsfrage nach den Motiven und der Ambivalenz des kolonialen Handelns von Leopold I. und Leopold II.

2. Belgien und das Haus Coburg: Dieses Kapitel beleuchtet die schwierigen Anfangsjahre Belgiens als junge Nation und die Rolle der konstitutionellen Monarchie bei der Etablierung nationaler Stabilität und Souveränität.

3. Leopold I. und die ersten belgischen Kolonialpläne: Hier werden die frühen, weitgehend gescheiterten Versuche von Leopold I. beschrieben, Belgien durch koloniale Expansion als imperialen Akteur zu positionieren.

4. Leopold II. - Der König und seine Kolonie: Dieses Kapitel analysiert detailliert die Strategien, Motive und das koloniale Modell von Leopold II., das schließlich in der privaten Herrschaft über den Kongo-Freistaat mündete.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die komplexe Involviertheit der beiden Monarchen, indem es festhält, dass die koloniale Akquise sowohl persönlichen Machtinteressen als auch staatlichen Zielsetzungen diente.

Schlüsselwörter

Belgien, Leopold II., Kolonialismus, Kongo-Freistaat, Imperialismus, Außenpolitik, Neutralität, Zwangsarbeit, Wirtschaft, Machtpolitik, Monarchie, Ausbeutung, Kautschuk, Handelsmonopole, Souveränität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Geschichte der belgischen Kolonialpolitik unter den Königen Leopold I. und Leopold II. im 19. Jahrhundert.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zu den zentralen Themen gehören die strukturellen Probleme der jungen Nation Belgien, die Rolle der Monarchie, die Entwicklung kolonialer Strategien sowie die grausamen Auswirkungen der Ausbeutung im Kongo.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist es zu ergründen, ob Leopold II. den Kongo für Belgien oder für sich selbst als Privatbesitz erwarb und welche Motive hinter seinem Handeln standen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Analyse historischer Quellen, Dokumentensammlungen der Académie Royale des Sciences Coloniales sowie auf renommierte Sekundärliteratur zur Kolonialgeschichte.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil behandelt die gescheiterten Kolonialpläne von Leopold I., die Ausbildung und Doktrin von Leopold II. sowie die systematische Etablierung des Kongo-Freistaats.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Schlüsselwörter sind unter anderem Belgien, Leopold II., Kolonialismus, Kongo-Freistaat, Imperialismus und Zwangsarbeit.

Welche Rolle spielten die Berater von Leopold II. bei der Kolonisierung?

Leopold II. baute ein Netzwerk aus einflussreichen Intellektuellen wie Adrien Goffinet und Henri Alexis Brialmont auf, die ihm bei der Ausarbeitung seines kolonialen Konzepts und der Akquise von Informationen halfen.

Warum wird der Kongo-Freistaat oft als "privates Unternehmen" des Königs bezeichnet?

Weil Leopold II. das Gebiet als Privatperson und mit eigenem Vermögen sowie privaten Stiftungen erwarb, um die parlamentarische Kontrolle in Belgien zu umgehen.

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Detalles

Título
König Leopold II. und der belgische Kolonialismus
Subtítulo
Eine Kolonie für Belgien oder für den König?
Universidad
University of Marburg
Calificación
2,0
Autor
Tim Benner (Autor)
Año de publicación
2018
Páginas
24
No. de catálogo
V437622
ISBN (Ebook)
9783668777446
ISBN (Libro)
9783668777453
Idioma
Alemán
Etiqueta
könig leopold kolonialismus kolonie belgien Leopold II. belgischer Kolonialismus
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Tim Benner (Autor), 2018, König Leopold II. und der belgische Kolonialismus, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/437622
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