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Einsendeaufgabe zur allgemeinen Psychologie. Selbstwirksamkeit, Gesundheitsprävention, transaktionales Stressmodell und emotionale Intelligenz

Title: Einsendeaufgabe zur allgemeinen Psychologie. Selbstwirksamkeit, Gesundheitsprävention, transaktionales Stressmodell und emotionale Intelligenz

Submitted Assignment , 2018 , 25 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Isabel-Nicole Werk (Author)

Psychology - Work, Business, Organisation
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Das Modell der Selbstwirksamkeit basiert auf den Forschungsergebnissen von Bandura. Die Selbstwirksamkeitserwartung ist ein Bestandteil der von Bandura entwickelten kognitiven Theorie des sozialen Lernens (auch sozialkognitive Theorie genannt). Die Theorie sagt aus, dass Menschen dazu fähig sind, anhand von Beobachtungen und Nachahmungen anderer Menschen sowie an den Konsequenzen deren Verhaltens, Fähigkeiten zu erlernen (sog. Beobachtungslernen). Bandura nennt diesen Prozess auch Modelllernen. Den zweiten Bestandteil der sozialkognitiven Theorie stellt die Handlungsergebniserwartung dar, also die Erwartung, dass ein gewisses Ergebnis eintritt bzw. es zu gewissen Konsequenzen führt, wenn man eine bestimmte Handlung durchführt. Die Selbstwirksamkeit spielt dabei insofern eine entscheidende Rolle, als dass sie dazu führt, dass diese Handlung letztendlich auch tatsächlich ausgeführt wird. Selbstwirksamkeit meint also die subjektive Überzeugung einer Person, bestimmte eigene Kompetenzen innezuhaben, die sie schwierige Situationen oder Anforderungen (d. h. keine durch Routine lösbaren Alltagsaufgaben) bewältigen lassen, weshalb in diesem Kontext auch von Selbstwirksamkeitserwartung oder Kompetenzerwartung gesprochen wird. Die Selbstwirksamkeitserwartung besteht wiederum aus zwei Teilen – der Wirksamkeitserwartung, also der Überzeugung, dass man die Handlung wirklich durchführen kann; und der Ergebniserwartung; also der Überzeugung, dass diese Handlung auch zum erwarteten Ziel führt. Der Erwerb von Selbstwirksamkeit erfolgt u. a. durch direkte und indirekte Erfahrungen.

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Inhaltsverzeichnis

1. Teilaufgabe A1

1.1. Selbstwirksamkeit

1.2. Selbstwirksamkeit in der Gesundheitsprävention

1.3. Sozial-kognitives Prozessmodell des Gesundheitsverhaltens „HAPA“

1.4. Weitere psychologische Faktoren in der Gesundheitsprävention

2. Teilaufgabe A2

2.1 Kausalmodelle der Emotionstheorien

2.2 Transaktionales Stressmodell

2.3 Coping

3. Teilaufgabe A3

3.1 Emotionale Intelligenz

3.1.1 Konzept der EI nach Salovey und Mayer

3.1.2 Mayer-Salovey-Caruso Emotional Intelligence Test (MSCEITTM)

3.1.3 Rolle der EI bei der Zusammenstellung von Teams

3.2 Kritik

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich mit zentralen psychologischen Konstrukten der Allgemeinen Psychologie II auseinander, insbesondere mit der Selbstwirksamkeit in der Gesundheitsprävention, den Kausalmodellen von Emotionen sowie dem Konzept der Emotionalen Intelligenz im beruflichen Kontext.

  • Selbstwirksamkeitserwartung und deren Quellen
  • Sozial-kognitives Prozessmodell des Gesundheitsverhaltens (HAPA)
  • Kausalmodelle von Emotionen und das transaktionale Stressmodell
  • Bewältigungsstrategien (Coping)
  • Emotionale Intelligenz und deren Rolle in der Teamarbeit

Auszug aus dem Buch

3.1 Emotionale Intelligenz

Neben der bekannten klassischen akademischen Intelligenz entsteht Anfang des 20. Jahrhunderts ein neues Konzept bzw. neue Form der Intelligenz. Das Konzept der Emotionalen Intelligenz beschreibt die nicht-kognitiven Fähigkeiten eines Menschen, seine eigenen und fremden Gefühle wahrzunehmen, sie zu interpretieren und in adäquater Art und Weise für das eigene Denken und folgende Handlungen nutzen zu können.63 Emotionale Intelligenz wird daher auch als eine Art Schnittstelle und das sich ergänzende Zusammenwirken von Denken und Gefühlen bezeichnet.64

Schon im Jahre 1920 benutzt der Psychologe und Intelligenzforscher Thorndike einen Begriff, um genau diese Fähigkeiten zusammenzufassen – die „soziale Intelligenz“ ist geboren.65 Über die folgenden Jahrzehnte hinweg befassen sich verschiedene Psychologen immer wieder mit dem Begriff und beschäftigen sich damit, den Gedanken weiterzuentwickeln. 1943 äußert unter anderem der Psychologe Wechsler seine Vorstellung, dass das Konzept der klassischen Intelligenz mit ausschließlich kognitiven Fähigkeiten zu einseitig bzw. nicht vollständig sei und ist erpicht darauf, nach weiteren, vor allem aber emotionalen und sozialen Faktoren zu suchen, um den Begriff weiter auszuweiten66. Gardner folge dem Ansatz und postuliert 1983, dass es multiple Intelligenzen geben könnte, wie bspw. die interpersonelle, musikalische oder sprachliche Intelligenz.67 Im Jahre 1990 entsteht der Begriff, der heutzutage der Gesellschaft am geläufigsten ist – die Emotionale Intelligenz. Die Psychologen Mayer, DiPaolo und Salovey nutzen ihn 1990 erstmalig und prägen diesen Begriff in ihren Forschungsarbeiten zu ihrem Modell der Emotionalen Intelligenz, welches in Kapitel 3.2 erläutert wird.68 Ein weiterer Psychologe und Journalist namens Goleman löste 1995 mit seinem Buch „Emotionale Intelligenz – Zum Erfolg gehört mehr als ein hoher IQ“ erstmals auch hohes gesellschaftliches Interesse aus, denn er fasste die Ergebnisse seiner jahrelangen Forschungsarbeiten zur Emotionalen Intelligenz allgemein verständlich in diesem Werk zusammen.69

Zusammenfassung der Kapitel

1. Teilaufgabe A1: Dieses Kapitel erläutert das Konzept der Selbstwirksamkeit nach Bandura und dessen Bedeutung für die Gesundheitsprävention sowie das HAPA-Modell.

2. Teilaufgabe A2: Hier werden Kausalmodelle der Emotionstheorien analysiert, das Transaktionale Stressmodell von Lazarus vorgestellt und Coping-Strategien definiert.

3. Teilaufgabe A3: Dieser Abschnitt widmet sich dem Konzept der Emotionalen Intelligenz, dem MSCEIT-Test sowie der Anwendung dieser Kompetenzen in Teams und enthält eine kritische Auseinandersetzung.

Schlüsselwörter

Selbstwirksamkeit, Gesundheitsprävention, HAPA-Modell, Emotionstheorien, Transaktionales Stressmodell, Coping, Emotionale Intelligenz, MSCEIT, Soziale Intelligenz, Teamdynamik, Resilienz, Emotionsregulation, psychologische Faktoren, Menschenkenntnis, berufliche Leistung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt ausgewählte theoretische Konzepte der Allgemeinen Psychologie II, die für die Wirtschaftspsychologie relevant sind.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Selbstwirksamkeitserwartung, Modellen der Emotionsentstehung, Stressbewältigung und dem Konstrukt der Emotionalen Intelligenz.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die genannten psychologischen Konzepte fundiert darzulegen, ihre Anwendbarkeit im Gesundheits- und Organisationskontext zu erläutern und kritisch zu hinterfragen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer Literaturanalyse relevanter psychologischer Forschungsergebnisse und Fachliteratur basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in drei Teile: die gesundheitspsychologische Bedeutung der Selbstwirksamkeit, Kausalmodelle der Emotion und das Konzept der Emotionalen Intelligenz inkl. Kritik.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Selbstwirksamkeit, HAPA-Modell, Coping, Emotionale Intelligenz und Teamdynamik.

Was ist der reziproke Determinismus nach Bandura?

Er beschreibt die ständige dynamische Wechselwirkung zwischen internen Faktoren (Person, Verhalten) und externen Faktoren (Umwelt).

Warum wird das Konzept der Emotionalen Intelligenz kritisiert?

Kritiker bemängeln die mangelnde empirische Prüfbarkeit, die unzureichende Abgrenzbarkeit von bestehenden Persönlichkeitsmerkmalen sowie die teilweise vage Definition.

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Details

Title
Einsendeaufgabe zur allgemeinen Psychologie. Selbstwirksamkeit, Gesundheitsprävention, transaktionales Stressmodell und emotionale Intelligenz
Grade
1,0
Author
Isabel-Nicole Werk (Author)
Publication Year
2018
Pages
25
Catalog Number
V437747
ISBN (eBook)
9783668779310
ISBN (Book)
9783668779327
Language
German
Tags
Selbstwirksamkeit Selbstwirksamkeitstheorie Gesundheitsprävention HAPA Gesundheitsverhalten Kausalmodelle Emotionstheorien Coping Ressourcen Stressmodell Transaktionales Stressmodell Emotionale Intelligenz EQ MSCEIT Mayer-Salovey-Caruso Emotional Intelligence Test Sozial-kognitives Prozessmodell motivationale Phase volitionale Phase Albert Bandura Modelllernen Persuasion reziproker Determinismus Risikoverhalten Health Action Process Approach Schutzfaktoren Resilienz Optimismus Robustheit Widerstandskraft internale Kontrollüberzeugung Ursache-Wirkung-Relation Reizbewertungsansatz Lazarus Bewältigung Stressoren Stress Transaktion multiple Intelligenzen Salovey Mayer Empathie Selbstreflexion
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Isabel-Nicole Werk (Author), 2018, Einsendeaufgabe zur allgemeinen Psychologie. Selbstwirksamkeit, Gesundheitsprävention, transaktionales Stressmodell und emotionale Intelligenz, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/437747
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