Die vorliegende Arbeit betrachtet kritisch die Markenbildung am Beispiel der Stadt Kassel und zeigt Optimierungsmöglichkeiten auf. Die Hausarbeit basiert überwiegend auf dem Studium wissenschaftlicher Literatur der Verwaltungswissenschaften, der Betriebswirtschaftslehre sowie Erkenntnissen aus der Marketingforschung. Nach der Einleitung in Kapitel 1 werden in Kapitel 2 die für das Verständnis dieser Arbeit notwendigen Begrifflichkeiten definiert. In Kapitel 3 wird retrospektiv die Markenbildung die der Stadt Kassel dargestellt. Anschließend wird in Kapitel 4 der Status quo kritisch betrachtet und es werden hierauf basierend Verbesserungsvorschläge aufgezeigt. Die Arbeit endet in Kapitel 5 mit einem Fazit und einem Ausblick. Die Markenbildung einer Stadt ist ein umfassendes und komplexes Thema und kann nicht vollumfänglich im Rahmen dieser Arbeit dargestellt werden. Der Verfasser beschränkt sich in seinen Ausführungen daher auf die Markenbildung „nach außen“ und betrachtet diese in Bezug auf die Attraktivität der Stadt für Touristen bzw. Einwohner und weniger im wirtschaftlichen Kontext als Unternehmensstandort.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Ziel und Aufbau der Arbeit
2 Thematische Grundlagen
2.1 Definition und Funktionen von Marke
2.2 Definition von Kommunikationspolitik
2.3 Place Branding
3 Stadtmarkenbildung am Beispiel der Stadt Kassel
3.1 Das Profil der Stadt Kassel
3.2 Branding
3.3 Stadtplanung zur Bildung der Markenidentität der Stadt Kassel
3.4 Markenkommunikationspolitik
4 Kritische Würdigung der Markenbildung der Stadt Kassel
5 Fazit und Ausblick
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit der Markenbildung der Stadt Kassel auseinander und untersucht, wie die Stadt ihre Identität nach außen kommuniziert sowie welche Optimierungspotenziale bestehen, um die Attraktivität für Bewohner und Touristen weiter zu steigern.
- Grundlagen des Stadtmarketings und Place Brandings
- Analyse des Stadtprofils und der Markenidentität Kassels
- Einfluss der documenta auf die Markenbildung
- Strategien der Markenkommunikation und Stadtplanung
- Kritische Bewertung der aktuellen Markenpositionierung
Auszug aus dem Buch
3 Stadtmarkenbildung am Beispiel der Stadt Kassel
Nachfolgend soll die Stadtmarkenbildung am Beispiel der Stadt Kassel dargestellt werden. Zunächst soll knapp das Stadtprofil beschrieben werden um anschließend die Markenbildung anhand der Punkte "Branding", "Stadtplanung" und "Kommunikationspolitik" darzustellen.
3.1 Das Profil der Stadt Kassel
Kassel ist mit einer Einwohnerzahl in Höhe von 204.000 Einwohnern die größte Stadt Nordhessens (Stadtverwaltung Kassel 2017). Lag es noch zu Zeiten der DDR in einer „Zonenrandlage“, liegt es jetzt in der Mitte von Deutschland und unmittelbar an der Nord-Süd-Achse der Autobahn A7 (Hamburg - München) und verfügt zusätzlich mit der Autobahn A 44 über eine Anbindung an die West-Ost-Achse zwischen Köln und Dresden. Die Stadt verüfgt mit dem Bahnhof Kassel Wilhelmshöhe eine ICE-Anbindung und besitzt seit 1971 wieder eine Universität (Universität Kassel o.J.).
3.2 Branding
Slogans und Logos nehmen eine entscheidende Rolle in der Markenkommunikation ein. Auch im Stadtmarketing nehmen sie eine wichtige Position ein, obwohl geografische Räume oftmals zu facettenreich sind, um auf eine einzige Aussage komprimiert zu werden (Anholt 2005: 118).
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Relevanz des Stadtmarketings ein und definiert die Forschungsziele sowie den Aufbau der Arbeit.
2 Thematische Grundlagen: Hier werden theoretische Begriffe wie Marke, Kommunikationspolitik und Place Branding definiert, um den Rahmen für die Analyse zu schaffen.
3 Stadtmarkenbildung am Beispiel der Stadt Kassel: Dieser Teil betrachtet konkret das Stadtprofil, Branding-Maßnahmen, städtebauliche Projekte und die Kommunikationspolitik der Stadt Kassel.
4 Kritische Würdigung der Markenbildung der Stadt Kassel: Eine Analyse der Defizite bei der Markenentwicklung und der Positionierung im Vergleich zu anderen Städten.
5 Fazit und Ausblick: Zusammenfassung der Erkenntnisse zur Markenentwicklung Kassels und ein Ausblick auf zukünftige Chancen wie die Kulturhauptstadt-Bewerbung.
Schlüsselwörter
Stadtmarketing, Place Branding, Kassel, documenta, Markenidentität, Stadtplanung, Kommunikationspolitik, Standortattraktivität, Markenbildung, Stadtmarke, Kreativwirtschaft, Markenimage, Kultur, Tourismus, Stadtentwicklung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert die Markenbildung der Stadt Kassel und bewertet deren Erfolg sowie mögliche Optimierungsansätze.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zentrale Themen sind Branding, Markenkommunikation, die Rolle der documenta als Alleinstellungsmerkmal und die städtebauliche Identitätsbildung.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist eine kritische Betrachtung der Kasseler Markenbildung, um Verbesserungspotenziale aufzuzeigen und die Attraktivität der Stadt zu steigern.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse verwaltungs- und betriebswirtschaftlicher Quellen sowie Erkenntnissen der Marketingforschung.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil befasst sich mit dem Stadtprofil, Branding, der Nutzung von Kunst im öffentlichen Raum und aktuellen Werbekampagnen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Stadtmarketing, Place Branding, Markenidentität und Stadtmarke.
Warum spielt die documenta eine so große Rolle für Kassel?
Die documenta dient als weltweit bedeutendes Alleinstellungsmerkmal, das modern-künstlerische Assoziationen auf die Stadt überträgt.
Welche Probleme bei der Markenbildung werden identifiziert?
Die Arbeit benennt mangelnde Konsequenz bei der Entwicklung, das Fehlen eines prägnanten Stadtslogans und provinzielle Imageprobleme als Herausforderungen.
- Quote paper
- Marcel Garbrecht (Author), 2018, Markenbildung von Städten am Beispiel der Stadt Kassel, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/437772